Ergebnis 1 bis 20 von 2209

Thema: now watching / now reading

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Oshi no Ko ist durch!

    Erstmal: In den letzten Kapiteln hat er noch mal ALLE Register gezogen, was die Zeichnungen angeht. Wenn die Serie durchgängig so ausgesehen hätte und nicht zu 90% … „pragmatisch“, wäre das ein echtes Leseargument gewesen!

    Sonst inhaltlich? Joah, war voll okay! Das „Finale“ etwas antiklimatisch (und der Interessanteste Teil, der Film, ist leider etwas untergegangen?), die Auflösung danach dann thematisch passend und ziemlich folgerichtig, aber dadurch auch etwas … unspannend. Ich will es nicht „berechenbar“ nennen, weil ich sowas eh nie berechnen kann (xD), und nicht „mutlos“, weil die Kiddos in den App-Kommentaren ernsthaft geschockt waren (??!), aber als wirklich toll wird es mir jetzt auch nicht in Erinnerung bleiben; da sind andere Höhe- und Wendepunkte eingängiger gewesen.
    Mein Hauptproblem ist glaub ich, dass Aqua so sehr in seinen toxisch-maskulinen Archetyp steckenbleibt, obwohl es über die Serie verteilt wirklich angenehm subversive Momente gab. Und vor allem, dass dieses Steckenbleiben am Ende auch regelrecht unmotiviert wirkt! Ich weiß zwar einen Helden zu schätzen, der an seinen Schwächen scheitert, aber dann möchte ich die Schwächen bitte auch mitfühlen und nachvollziehen können.

    Mythologie gabs nicht mehr, aber die habe ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet; das ist hier nicht der Punkt. Ich bleibe weiterhin bei meiner Minderheiten-Meinung, dass Oshi no Ko zumindest teilweise immer schon trashy-opportunistisch war und das auch durchgezogen hat, aller gegensätzlich-kunstvollen Momente zum Trotz.

    Sollte man es lesen? Kann man auf jeden Fall machen! Wenn einen die japanische Entertainment-Industrie interessiert und man Spaß an Seifenoper-Elementen hat, kann es sogar ordentlich reinhauen. Ich hatte meinen Spaß!

  2. #2
    Solo Leveling (Band 1)

    Kurze Version: Wenn ihr den Film Free Guy kennt, stellt euch das ganze einfach mit RPG- statt GTA-Setting vor...

    Ausführlichere Version: Die Geschichte spielt anscheinend in der heutigen Welt, nur dass ständig überall auf der Welt irgendwelche Portale auftauchen, durch die man aus irgendeinem Grund in RPG-artige Dungeons kommt. Woher die kommen, was sie bedeuten, oder auch nur, wie lange das schon so ist, wird (zumindest in diesem Band, inzwischen gibt es ja 13 weitere...) mit keinem Wort erwähnt, es ist einfach so. Um diese Dungeons kümmern sich Hunter, Personen, die mit Waffen und Rüstungen (sofern sie sich diese leiten können, ansonsten ohne) gegen die Monster dort kämpfen und im Gegenzug (zusätzlich zu einem normalen Lohn) alles, was sie dort finden, behalten dürfen (hauptsächlich sogenannte Essenzsteine, die tote Monster hinterlassen).
    Hauptcharakter ist Jinwoo Sung, der den niedrigsten möglichen Rang innerhalb der Hunter (E bis S) hat, und als wohl schlechtester Hunter Koreas angesehen wird (eine Einschätzung, die ich nicht unbedingt teilen würde, immerhin hat er wohl schon einige Dungeons überlebt, was nicht alle seiner Kollegen von sich behaupten können).
    Nach einem neuen Dungeon, den er gerade so überlebt, erhält er plötzlich die Fähigkeit, ein RPG-Interface zu sehen. Er hat Statuswerte, Level, Skills, Quests, Items... Woher das kommt, welchem Zweck es dient oder sonst irgendetwas wird (zumindest in diesem Band, inzwischen gibt es ja 13 weitere...) mit keinem Wort erwähnt, es ist einfach so. Nachdem er einige Statuspunkte verteilt und Level gefarmt hat, ist er am Ende des Bandes stark genug, dass er es mit einem Hunter auf Rang B aufnehmen kann. Zwischendrin hat sich seine Einstellung auch von "Ich hoffe, ich überlebe noch ein bisschen" zu "lol, außer mir bloß Noobs hier" gewandelt.

    Wenn man auf Powerfantasie steht, kann man sicher reinschauen, wer nach einer tiefgründigen Story sucht, scheint hier aber an der falschen Adresse zu sein.

  3. #3
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Das „Finale“ etwas antiklimatisch (und der Interessanteste Teil, der Film, ist leider etwas untergegangen?),
    Das ist einer meiner zwei großen Kritikpunkte am Ende. Man hat durchaus gemerkt, dass Akasaka die Puste ausgegangen ist und er auch nicht mehr sooo richtig Bock drauf hat. Man muss nur die Menge an Infodumps im 2.5 Stageplay Arc vergleichen mit dem Film - das ist Tag und Nacht. Weil das irgendwie so sein Ding zu sein scheint, dass er zu Sachen, die ihn interessieren, gerne off the rails geht (hat er bei Kaguya auch sehr oft gemacht), fällt das schon auf. Angeblich hat er bei Kaguya gegen Ende auch nicht mehr so viel Bock drauf gehabt, aber das kann ich nicht sagen.

    Aber ja, in dem Sinne empfand ich den Film, der ja im Prinzip der Höhepunkt hätte sein sollen. Und das zieht sich dann son bisschen bis kurz vorm Ende durch, es wirkte ein wenig lustlos, gerushed und so, als ob mans halt fertig machen wollte. Daher ist mein zweiter großer Kritikpunkt im Prinzip alles, was mit Aquas Mord an Kamiki zu tun hat, was einfach irgendwie so herrlich stumpf und - ja, Du triffts da doch irgendwie ganz gut - unmotiviert (vom Autoren) wirkt. Fast, als hätte man sich entschieden, was das Ende sein soll, und man muss jetzt schnell dahinkommen, damit mans abschließen kann. Dabei denke ich wie Du, dass das Ende eine sinnvolle Auflösung der Geschichte ist, aber das "wie" ist nicht so richtig rund. Aber dann kommen die letzten ~3-4 Kapitel, die einfach so perfekt durchgeplant wirken und tatsächlich ein starker Abschluss sind - ich meine, eine Szene ist direkt aus dem ersten Ending vom Anime entnommen - sowas war also schon geplant.

    Ansonsten war Oshi no Ko für mich eine Achterbahnfahrt, die ich bis gegen Ende durchgehend gerne gelesen habe. Akasaka hat es echt drauf, unterhaltsame und ursympathische Charaktere zu schreiben, und davon gibts in der Serie einfach echt viele. Und zusammen mit Mengo haben sie auch richtig schön viele baitige Momente gestreut - seien es nun Cliffhanger, die direkt wieder aufgelöst werden oder der berüchtigte Inzest-Arc, der aus richtig hartem Trollen (oder auch nicht *g*) der Autoren bestand. Hat auf jeden Fall die Fanbase in Flammen aufgehen lassen und bei Twitter ist man durchgedreht. Es war schon ein Geniestreich, dass man diesen Arc direkt an das Ende von der ersten Anime-Staffel angeschlossen hat, wo es quasi die meiste Aufmerksamkeit bekommen konnte. Absolut brilliant!

    Aber auch den Film-Arc will ich nicht komplett bashen. Er hatte schon starke Momente. Gerade die Parallelen und Unterschiede von Ai / Nino und Ruby / Kana waren sehr stark herausgearbeitet. Leider gabs hier aber auch einige Kapitel, bei denen sich die Konflikte dann irgendwo künstlich angefühlt haben, auch wenn es immer noch eine Nachricht gab (als Kana Ruby an den Kopf haut, wie eifersüchtig sie ist - um das halt umzudrehen dazu, dass Ruby Kana durchschaut). Das ist irgendwie die Kehrseite davon, wenn man jedes Kapitel auf nen Cliffhanger enden lassen möchte - viele davon sind eben einfach Bait *g*

    Dass die Mythologie kaum noch vorkam kann man entweder ebenfalls als Bait sehen, oder ist wieder ein Symptom, dass Akasaka es einfach beenden wollte. Dass Crow Girl letztendlich wirklich mehr so ne beobachtende Funktion eingenommen hat war zumindest leicht enttäuschend, wobei ihre Rolle im Film schon großartig war. Ich bin aber zumindest froh, dass Aqua nicht als Rubys Sohn wiedergeboren wurde, obwohl ich da richtig hart abgefeiert hätte, wenn sowas gekommen wär
    Bin aber vor allem gespannt, ob sie im Anime jetzt noch nachträglich ein paar Korrekturen machen, oder es straight so runterspielen, wie der Manga es getan hat. Da Season 2 bei der Dark Ruby Szene endet, kann man vielleicht davon ausgehen, dass es wohl noch zwei Staffeln geben wird (vielleicht kriegen sies auch in eine + Film).

    Für mich persönlich ist Oshi no Ko von der Wirkung ähnlich zu Beastars - beides sind Manga / Anime, die einfach total unverbraucht waren, die für mich etwas ziemlich Spezielles waren - aber die beide auch ihre richtig fetten Schwächen haben.

    Mal schauen, was Akasaka als nächstes macht. Sein Manga Love Agency, den er parallel zu Oshi no Ko rausgebracht hat, hat ja schon das Zeitliche gesegnet. Was ich verstehen kann. Ich fand zwar, dass jedes Kapitel so einen guten Lacher hatte, aber er hat sich irgendwie sehr ziellos angefühlt und die beiden Hauptcharaktere waren auch irgendwie... nicht so spannend? Oshi no Ko dürfte aber auch etwas mehr Licht auf die Zeichnerin Mengo geworfen haben. Bei ihr kann man sich zumindest drauf einstellen, dass die Sachen auch mal spiciger werden können, die sie schreibt.

    Geändert von Sylverthas (20.11.2024 um 17:17 Uhr)

  4. #4
    Mal wieder etwas zu neuen Manga, die ich angefangen habe... weil ich ja eh nix zu Ende lese (also genau wie bei Games und allem anderen )

    Wenn man Manga Plus eine zeitlang verfolgt fällt einem erst auf, was für einen Durchsatz von Material da ist. Oft bemerkt man auch erst, dass irgendein Manga wohl mal wieder gecancelled wurde, weil man ihn bei den Updates gar nicht mehr sieht. Wenn es einem überhaupt auffällt, so viel neues Material wie da immer kommt. Es ist schon sehr schnelllebig und darauf ausgelegt, dass das, was man macht, sofort einen massentauglichen Impact hat. Sonst geht es in der Menge an Material schnell unter. Woran erkennt man, dass etwas nicht erfolgreich wird? Dass ichs lese
    Also ja, hofft darauf, das ich nichts erwähne, was euch gefällt, denn der Cancelstatus von Manga, die ich tatsächlich mochte, ist relativ hoch (und aus irgendeinem FUCKING Grund lebt Navigatoria immer noch O_o) *g*

    Oder, ums anders auszudrücken: Von den Neuheiten, die Du in Deinem letzten Post erwähnt hast, GFlügel, gabs eigentlich nur eins, was ich länger als ein paar Kapitel verfolgt habe:
    Zitat Zitat von GFlügel
    Shinobi Undercover: It's fine. Der Humor ist ganz nett und es hat viel Energie. Ich bezweifle, dass es lange überleben wird, aber man kann es sehr gut nebenher lesen und unterhalten werden.

    Aber im ernst, ich mag den Humor. Gerade, wie der sarkastische Koordinator Yodakas mangelndes Sozialverhalten oder Aois Verplantheit permanent kommentiert. Aber auch die Zeichnungen und Action haben einen guten Wumms, um es mal eloquent auszudrücken - etwas überraschend, es ist vom Duo hinter Candy Flurry. Die sich ganz schön gesteigert haben.
    Es gibt leider gefühlt hunderte von Shinobi-Manga in der App, was dem hier nicht hilft herauszustechen. Aber ja, Prämisse ist, dass es jemand auf Aoi abgesehen hat, und daher eine Truppe an Shinobi an ihre Schule versetzt wird, die sie (ohne von ihr bemerkt zu werden) beschützen sollen. Zwei mimen schon ihre Freunde, aber so richtigen tieferen Kontakt mit ihr kann erst Yodaka herstellen, obwohl dieser eigentlich gar keine Kommunikationsfähigkeiten hat. Aoi hingegen ist irgendwie so ein genki Girl, die aber echt viel Pech hat und tollpatschig ist. Und wie verplant sie tatsächlich ist merkt man daran, dass sie einfach nicht mitkriegt, wie neben ihr mal eben in nem Kampf Wände eingerissen werden - sagen wir mal, der Manga ist nicht sonderlich subtil in der Darstellung der Action und eskaliert ganz schön schnell *g*



    Night Light Hounds [1-5]:
    Hätte nicht erwartet, dass mir das gefällt. Angeschaut hab ichs, weil das Cover irgendwie interessant aussah mit dem Mädchen mit dem Maulkorb. Kann ja eigentlich mit so Gangstersettings in den USA, Mitte der 20er, nicht viel anfangen. Hier kommen noch Vampire und Werwölfe dazu, was ebenfalls nicht unbedingt mein Liebling ist. Aber die Atmosphäre und Suspense sind schon stark hier und der Zeichenstil passt auch ziemlich gut hierzu. Jimmy ist unser Hauptcharakter, ein eher naiver und unbeholfener Goon, der in die immer tieferen Kreise der Organisation reinstolpert. Weil er dem Werwolfmädchen Lili und ihrem Kollegen versprochen hat, dabei zu helfen, die Vampire zu bekämpfen. Fühlt sich auch irgendwie wie so ne P&P-Runde Werewolf an, die man in das Setting verfrachtet hat *g*


    Monochrome Days [1-7]:
    Ah ja. Bei den Gesichtern kann man sich schon denken, was der Autor vorher gezeichnet hat *g*
    Zeichenstil ist dennoch ziemlich einzigartig und die Fressen sind echt schon ein Highlight. Das hier fällt wieder mal in die Sparte "aufgegebene Kindheitsträume". Fudo war als Kind ein toller Zeichner, hat es aber irgendwann aufgegeben und sich nen normalen Job geangelt. Doch er weiß nicht, dass Wakaba, eine Kollegin, neben der Arbeit noch Manga zeichnet - mit wenig Erfolg. Da sie schrecklich darin ist, Umgebungen zu zeichnen. Und so prallen die beiden aufeinander und ja, die Chemie zwischen ihnen ist echt da, sehr charmant. Wakaba ist son bisschen all over the place und ziemlich aufgedreht - bei ihren Gefühlsschwankungen könnte man vielleicht aucn manisch sagen. Als Manga übers Zeichnen von Manga gibts natürlich ab und zu kleinere Hintergrunddetails. Bonuspunkte gibts, weil Fudo nicht halb durchdreht, als Wakaba ihn zu sich nach Hause einlädt, damit sie da zeichnen können - halt, wie sich Erwachsene eben verhalten würden. Ist aber auch mal wieder n Manga, wo die Charaktere mehr als 24 Stunden am Tag haben, so wie sie Arbeit und alles andere wuppen
    Gab auch schon eine sehr unsubtile Fanservice-Szene und mich würds nicht mal überrachen, wenn das bei dem Zeichner im Vertrag war *g*
    Und leider hat der Manga bei den Frauen nen fetten Fall von Sameface. Ich musste bei einer Szene sogar nen double Take machen um zu erkennen, dass das die Schwester von Fudo ist und nicht Wakaba. Fudo ist auch gebaut wie ne Wand, ey!



    Und damits nicht nur Manga Plus wird...
    Magical Girl Dandelion [1-2]:
    Ein ziemlich klassischer Magical Girl Manga. Und damit sind nicht die neumodischeren Variationen auf Magical Girls gemeint, die meist ne Subversion sind oder probieren nen "modernen Spin" drauf zu machen, als wäre das ein Genre was sich verstecken müsste. Es geht um Tanpopo, ein normales Mädchen (obviously), die aber einen sehr hohen Magical Power Score hat. Womit sie ideal dafür geeignet ist, ein Magical Girl zu werden. Diese jagen Phantoms, die die Menschen terroriseren. Aber Tanpopos bester Freund, Shade, ist selber ein Phantom. Sie hat sich also nichts sehnlicher gewünscht, als mit ihm an einer Seite kämpfen zu können - denn sie vermutet, dass er selber andere Phantoms jagt. Doch aus irgendwelchen Gründen ist er gar nicht begeistert von der Idee, dass sie ein Magical Girl wird?
    Die Zeichnungen sind echt stark und gehen von recht niedlich bis hin zu manchmal etwas grotesk. Auch wenn ich sage, dass das hier klassisch ist - es hat schon was eigenes. So wird z.B. bei der Verwandlung nicht unbedingt drauf gesetzt, dass diese süß präsentiert wird, sondern eher stark geframed ist und von der Kraft der Liebe z.B. ist auch kein Wort zu finden. Tatsächlich ist Shade sogar irgendwie edgy und zwielichtig und auch so gezeichnet - halt der Bad Boy Dämon an Tanpopos Seite
    Definitiv ein solider Anfang davon!


    Geändert von Sylverthas (25.11.2024 um 00:18 Uhr)

  5. #5
    Zitat Zitat
    Wenn man Manga Plus eine zeitlang verfolgt fällt einem erst auf, was für einen Durchsatz von Material da ist. Oft bemerkt man auch erst, dass irgendein Manga wohl mal wieder gecancelled wurde, weil man ihn bei den Updates gar nicht mehr sieht. Wenn es einem überhaupt auffällt, so viel neues Material wie da immer kommt. Es ist schon sehr schnelllebig und darauf ausgelegt, dass das, was man macht, sofort einen massentauglichen Impact hat. Sonst geht es in der Menge an Material schnell unter.
    Total, und die App is auch echt gefährlich für mich, weil sie mit all ihren interessanten Covers einen ernsthaft wilden FOMO-Effekt auslöst ... ^_~
    Zum Glück habe ich wirklich keine Zeit, um viel mehr zu lesen!

    In diesem Sinne:
    Bei Centuria gab es jetzt einen Time Skip, und die Shonen-Leseschaft ist offenbar so sehr auf diesen harten Manga-Lebenszyklus konditioniert, dass die Hälfte der Kommentare von einer Axt ausgegangen ist.
    Und die tatsächliche Ironie daran? Ich musste vor diesem Post natürlich erstmal googeln, ob es nicht tatsächlich geaxed wurde. Scheinbar nicht!
    Gefällt weiterhin, bleibt weiterhin nicht komplett meins. Mal sehen was die neue Richtung dafür tut.

    Kyokuto Necromance dagegen ist bereits gecancelt. Schade drum!

    Sonst habe ich Deep Raputa abgebrochen. Nicht schlecht, aber der Autounfall-Faktor lässt langsam nach, und so merke ich, dass es mir dann doch nicht sooo sehr gefällt.

    Kleine Empfehlung: Oversleeping Takahashi! Ist von Anfang an ernsthaft lustig, ich mag die weibliche Hauptfigur sowie ihre Perspektive (und in diesem Kontext auch die leicht weirde Romantik!) und der Zeichenstil macht auch überraschend was her. Ich bin noch nicht up to date und ein bisschen ... interessiert, wie gut eine Serie mit diesem Namen den Übergang in ernsthaftere Plotlines handeln kann, aber bisher hatte ich definitiv meinen Spaß.



    Bei Chainsaw Man kann ich immer noch nicht sagen, ob der Arc großartig oder enttäuschend wird. Er ist immer faszinierend, aber strapaziert hier und da auch meine Geduld. Trotzdem IMMER ein wildes Lesen, und in diesem Sinne Kritik auf hohem Niveau!

    Dicke Favoriten bleiben weiterhin Make the Exorcist Fall in Love (SO gut!) und, surprisingly, Ghost Fixers, das einfach wirklich kluge, coole Sachen mit seinen "Kämpfen" und Charakteren macht.
    Und natürlich Hunter x Hunter! Es ist VÖLLIG surreal, die Serie praktisch wöchentlich zu kriegen, zumindest für eine Zeit. Ich glaube nicht, dass er den Arc fertig kriegt, aber wir bewegen uns auf jeden Fall auf einen Höhepunkt zu, was ich nach all dem Aufbau durchaus zu schätzen weiß. Wahnsinn, wie viel Fokus und Pull die Serie nach all den Jahren und all den Veröffentlichungsproblemen noch hat ...!

  6. #6
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Total, und die App is auch echt gefährlich für mich, weil sie mit all ihren interessanten Covers einen ernsthaft wilden FOMO-Effekt auslöst ... ^_~
    FOMO ist natürlich ne Sache. Gerade bei den Sachen, die schnell geaxed werden - die sind dann ja teilweise weg, bevor man reingeschaut hat. Und bei dem schnellen Durchfluss wird man sich nach kurzer Zeit auch kaum erinnern, dass die überhaupt mal da waren, wenn man nicht eh schon mal reingeschaut hat. Und bei der Menge an Manga die dann in der Übersicht zu finden - na viel Glück
    Und wer jetzt sagt, dass die Sachen ja eh nicht gut waren, weil schnell geaxed - erstmal Glückwunsch für den Durschnittsgeschmack! Aber auch, wie schon mal gesagt, hat das nicht *nur* was mit Qualität zu tun, sondern auch Mass Appeal und natürlich, dass man die Zielgruppe finden muss. Könnte mir z.B. vorstellen, dass Goze Hotaru (RIP) in einem anderen Magazin, mit einem etwas anderen Fokus (nicht ausgelegt auf ne ne Reise, bei der sie "die Ränge aufsteigen muss, um McGuffin XY zu kriegen"), durchaus hätte erfolgreich sein können. Das spricht natürlich etwas dagegen, dass Manga Plus experimentellen Sachen ne Chance gibt, weil sie sehr geringe Chancen haben überhaupt lange Laufzeiten zu haben.

    Auf der anderen Seite muss natürlich ne kurze Laufzeit nichts schlechtes sein, wenn man damit die Geschichte gut abschließen kann (nicht Goze Hotaru xD) - bis eben auf den hohen Durchsatz der App, der die Sachen dann praktisch verschwinden lässt. Und dass n Manga mit ~25 Kapiteln mal ne Anime Umsetzung kriegt... LMAO, as if
    Was mir aber auch regelmäßig gefällt sind die One Shots. Da ist öfter cooler Kram dabei, gerade dann, wenn man einfach ne Kurzgeschichte erzählt und nicht versucht, daraus was längeres zu machen im Hinblick auf Serialization.

    Beispielsweise ist Fireworks in October eine bittersüße Kurzgeschichte über die erste Liebe, die durchaus mit nem Gutpunch aufwarten konnte und sie daher schon echt interessant gemacht hat. Sah auch gar nicht schlecht aus. Und für sowas sind kleine Geschichten natürlich ideal, auch wenn Manga Plus eher bekannt ist für die longform Formate.


    Geändert von Sylverthas (26.11.2024 um 21:18 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •