Shaman King
Die Anzahl der Bände hätte mir eigentlich schon eine Warnung sein sollen. Es geht nett und einfach los, dann erfahren die Charaktere, die sich eigentlich für große Schamanen halten, dass man ihnen anscheinend nichtmal die Grundlage der Grundlagen beigebracht hat (Over Soul kann alles, was der Plot verlangt!) und noch etwas später geht es plötzlich um das Schicksal der Welt. Kämpfe gewinnt nicht grundsätzlich der, der laut Scouter die höhereKampfäh Schamanenkraft hat, sondern der, der die längste Erklärung liefert, wieso seine doppelseitenfüllende neue Technik viel toller als die seines Gegners ist. Nur der Oberbösewicht braucht keine langen Erklärungen, der gewinnt einfach immer, weil er der tollste von allen ist. Zum Glück lernen die Guten, die weniger Bösen und die, die aus irgendeinem Grund auch noch dabei sind, nach rund 2/3 der Handlung, dass man sich mit Schamenenkraft so oft wiederbeleben kann, wie man will, was natürlich dazu führt, dass ab da ständig sämtliche Charaktere abkratzen und ein paar Kapitel später nach einem Training in der Hölle wieder auftauchen.
Ich glaube, es gibt nicht viele Shounen-Tropes, die diese Reihe nicht verwendet hat...







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) Ich hoffe, es driftet nicht zu sehr in den generischeren Battle-Teil des Genres ab, dann wird es ein richtiger Hit.



), die vielen Leuten sicher nicht so wichtig sind (gerade wenn man das für CGDCT schaut, was ich nicht tue^^), noch ein paar weitere der starken Aspekte. Die Charaktere sind grundsympathisch und ich konnte prinzipiell mit den Motivationen mitgehen. Mari will aus ihrem Trott ausbrechen und etwas unvergessliches in ihrer Jugend tun, Shirase will den Spuren ihrer verschollenen Mutter folgen, Hinata will einfach vor ihrem alten Leben weglaufen und Yuzuki... hat es als Job und möchte Kontakte finden, weil sie als Teenager Idol eher isoliert ist. Am unterhaltsamsten fand ich Hinata und Shirase, welche quasi zwei Enden von nem Spektrum sind. Wie sich das für CGDCT Shows gehört ist das Drama eher dazu da, dass sie sich gegenseitig danach bestätigen und bekräftigen. Was im Prinzip zum Grundtenor passt: Selbst sowas Wahnwitziges wie zu der Antarktis zu kommen schafft man, wenn man Leute hat, auf die man sich verlassen kann. Und man wächst auch definitiv durch diese Erlebnisse zusammen – so sehr, dass man sich durchaus als Freunde betrachten kann. Auch die Comedy ist an manchen Stellen gut – wenn man CGDCT mag ist sie vielleicht sogar ziemlich stark. Die Chemie der Charaktere kommt auf jeden Fall gut durch. Auch die Animationen sind stark. Das merkt man vor allem bei der ziemlich bekannten Verfolgungsszene aus Episode 2, welche vielen Actionserien die Show stiehlt. Und bildgewaltig ist es auf jeden Fall auch, wenn es um die Szenerien, die Antarktis, die Schiffe, etc. geht. Auch enthält sie viele interessante Details zu der Antarktis und zu den Reisen dahin.









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