How a realistic Hero build a Kingdom.
Von den ganzen Isekai Geschichten, von denen ich nun wirklich kein grosser Fan bin - mag ich diese hier am liebsten 😁
How a realistic Hero build a Kingdom.
Von den ganzen Isekai Geschichten, von denen ich nun wirklich kein grosser Fan bin - mag ich diese hier am liebsten 😁
Land of the Lustrous (Anime): Einfach eine fantastische Geschichte über Identität und den Drang danach, sich verändern zu wollen (und die Dinge, die man dabei verliert) – sowohl physisch als auch mental. Eingekleidet in ein Setting, was unglaublich einzigartig und kreativ ist und welches von Studio Orange zauberhaft mit CGI umgesetzt wurde.
Und hier muss man ihnen lassen, dass sie wirklich Meister der Inszenierung und Schnitte sind. Viele der Gags wären nicht so lustig gewesen, wenn das Timing nicht so gut sitzen würde. Gegnerbedrohungen kommen wie aus dem Nichts, was durch toll gesetzte Schnitte umgesetzt wird. Wer sich ein wenig mit Animationen in Anime beschäftigt hat wird sicher schon einige der beeindruckenden Kamerafahrten und Kämpfe gesehen haben, selbst wenn man die Serie noch gar nicht gesehen hat (hier mal der erste Kampf als Beispiel, oder Dias Kampf aus einer späteren Folge). Erwähnenswert ist ebenfalls, wie viel Bewegung von Hintergrundcharakteren in vielen Szenen ist, die ja in Anime sonst häufig nur statisch sind. Von CGI scheint Studio Orange nach wie vor mit die meiste Ahnung zu haben, weil sie es nicht nur nutzen, weil es kostensparend ist oder "das Studio das halt macht" (wie z.B. bei The Duke of Death And His Maid, wo ich es wirklich grausam unpassend finde) oder es zwar cool ist, aber man wohl auch mit 2D ähnliches hätte erreichen können (Night Head 2041). Stattdessen scheinen sie sich die Werke auszusuchen, wo sie CGI für wirklich sinnvoll halten, und da ist Land of the Lustrous fast schon ideal mit den minimalistischen und sehr strukturierten Zeichnungen.
Leider endet der Anime mittendrin. Einige Charakterarcs werden abgeschlossen, aber man weiß praktisch nichts von der Geschichte. Und da Studio Orange jetzt erstmal mit Beastars beschäftigt ist bleibt es nur, den Manga zu lesen. Der zwar ebenfalls sehr einzigartig gezeichnet ist (wie die Autorin mit geometrischen Formen, Symmetrien und Kontrasten arbeitet um Stimmungen zu erzeugen ist ne Wucht), aber gibt mir definitiv nicht das, was der Anime gegeben hat. Oder, anders gesagt: Nur vom Manga her hätte ich mir die Welt definitiv nicht so farbenfroh und strahlend vorgestellt, wie sie im Anime präsentiert wird. Auf der anderen Seite hört man ja von Mangalesern immer wieder, dass dort erst so richtiger Shit abgeht und da die Ereignisse vom Anime nichts gegen sind, also werde ich den wohl auf kurz oder lang dann doch verfolgen^^
Dandadan [1-22]: Visuell haut der Manga ziemlich rein. Gutes Panneling und einige effektive Pageturns, aber der Star sind die Actionszenen, die ziemlich dynamisch und trotzdem gut verständlich sind. Mag die Charakterdesigns auch gerne, macht insgesamt einen sehr guter Eindruck. Übrigens kann man alle Kapitel von Dandadan derzeit noch in der Manga Plus App lesen.
Die Antagonisten sind bisher Geister UND Aliens (woah!) und irgendwie hab ich so leichte Gantz-Vibes verspürt; es wirkt auch eher nach "rule of cool" aufgebaut. Die Hauptcharaktere Momo und Ken haben ne ziemlich gute Chemie. Weil der erste Arc um die Wiederbeschaffung von Kens Gemächt geht ist es erfrischend, dass Momo durchgehend cool bleibt (wenn sie sich nicht gerade beömmelt über das, was Ken nicht mehr hat^^). Wobei das ihren Charakter wohl auch zusammenfasst: Sie ist das "cool girl", die auch nicht vor krasser Sprache zurückschreckt und gut im ass kicking ist. Also im Prinzip das, worauf Nerds so abfahren (sicher nicht ich *hust*). Dafür, dass Ken eher nerdy und schüchtern aussieht ist er aber auch sehr rechthaberisch und so entstehen zwischen den beiden schon einige "nehmt euch doch mal ein Zimmer"-Situationen. Vielleicht ist hier mehr Wish Fulfillment drin als ich erst gedacht hätte (dass später noch ein weiteres Mädel dazukommt, was auf Ken steht, ist bestimmt irrelevant )*g*
Es kann vorteilhaft sein, wenn sich der eigene Humor auf dem Level eines Zwölfjährigen befindet, denn der des Manga ists auf jeden Fall.
Leider ist "wir müssen Kens Junk wiederfinden" bisher die einzige richtige "Story", man hat hier mehr ne Aneinanderreihung von richtig unterhaltsamen Szenarien. Noch funktioniert das, weil es einfallsreich und manche Sachen einfach durch sind (Turbo Granny ist schon der Bringer!). Aber um mich langfristig dran zu behalten wäre ne etwas solidere Story gut. Fanservice ist vermutlich kein Selling Point, aber gelegentlich gibt es welchen (dass gerade Momo am Anfang von den Aliens ausgezogen wird ist sicher kein Zufall; auf der anderen Seite kann sie sich zumindest alleine befreien, also muss wohl jeder selber entscheiden, wie man das einordnen will.).
Pandora Hearts (Manga): Hatte den Anime damals gesehen, aber er hatte (wie viele Produktionen aus den 2000ern) ein eigenes, gar nicht mal so gutes, Ende. Inspiriert von einem exzellenten Medley (siehe unten), über welches ich zufällig bei Youtube gestoßen war, habe ich mir daher mal den Manga gegeben. Man, ich lass mich so einfach von Musik beeinflussen - und Manga haben ja nicht mal Musik! ^^°
Pandora Hearts ist im Kern eine Shounen Abenteuergeschichte aus der Mitte der 2000er, welche sich Motive von Alice im Wunderland für ihr Setup zu nutze macht. Der Manga ist weniger kampflastig und fokussiert sich viel mehr auf die Charaktere, ihre Beziehungen und Hintergründe - am Ende des Manga wird man die komplette Motivation von jedem Charakter bis ins kleinste Detail nachvollziehen können. Und wenn ich von "Beziehungen" rede, meine ich größtenteils "Freundschaft". Kenne wenige andere Geschichten, die derart platonisch sind – die Autorin stellt selbst den sichersten (aus Anime Tropes ersichtlichen!) Paarungen ein Bein, fast, als wolle sie Leute, die hier Romanzen erwarten, bewusst trollen – Respekt!
Gerade im späteren Verlauf zahlt sich der Charakteraufbau auch durchaus aus, weil es die ein oder andere recht emotionale Szene gibt.
Die Struktur vom Manga ist nicht unbedingt übersichtlich, und ein wenig froh war ich schon, dass ich noch vom Anime Erinnerungen hatte. Die Autorin hat einen Stil, bei dem in jedem Kapitel mehrere Schauplätze parallel behandelt werden, welche sich schnell abwechseln können, und dazu noch eine Unmenge an Rückblenden eingebaut werden. Wie gesagt, am Ende hiervon wird man die tragische Vergangenheit von jedem einzelnen Insekt kennen. Dabei sind die meisten Hintergrundgeschichten wirklich gut und auch sauber miteinander und der Hintergrundgeschichte verflochten, aber mir fällt schon auf, wie ermüdend es sein kann, wenn so viele Charakter eine ähnliche Menge an Spotlight bekommen und damit der Fluss der Geschichte ständig unterbrochen wird.
Das Alice im Wunderland -Thema wird meiner Meinung nach nicht gut genutzt und hat wohl am Anfang mal als ein Aufhänger gedient, aber bis auf Namedrops und grobes Design ist da nicht viel hinter. Von den Chains (Summons) sind zumindest einige visuell sehr spektakulär präsentiert (im Manga). Die Story wartet mit einigen Twists auf, die ich nicht kommen gesehen habe, aber die bei einiger Überlegung immer ausreichendes (und teilweise auch langes) Foreshadowing haben. Die Geschichte würde ich schon als gut konstruiert bezeichnen. Auch die Momente, bei denen es "klick" macht und neue Informationen zu Charakteren, Setting oder Geschichte wie ein Puzzle zusammenfügen, man einfache Aussagen von Charakteren komplett uminterpretieren kann, sind gut gelungen.
Auf der anderen Seite gefällt mir das Konzept des Abyss nicht, weil das so etwas ist, woraus man theoretisch alles machen kann, was auch einigen der Enthüllungen getan wird.
Was ich noch loswerden muss: Alice ist so ein fucking nutzloser Charakter, das ist nicht mehr feierlich! Am Anfang kämpft sie wenigstens noch ab und zu, aber das hat sich schnell erledigt (glaube bereits in der Mitte vom Anime war ihr letzter richtiger Kampf). Danach ist sie eigentlich nur wahlweise ein Drama- oder Joke-Charakter (ja, es gibt unheimlich viele Szenen mit ihr, wo sie irgendwas nicht rallt oder nur ans Essen denkt). Tatsächlich wird ihr Arc in der Mitte vom Manga erstmal auf Eis gelegt und sie wird fast schon zum Nebencharakter. Die Autorin scheint aber sowieso eine klare Rollenverteilung zu haben, bei der die Frauen den Support bilden / als Geisel genommen werden und die Männer das Kämpfen übernehmen. Ich denke, dass PH, trotz des Shounen Labels, ebenfalls an eine weibliche Zielgruppe gerichtet ist, immerhin strotzt der Cast nur so vor hübschen Kerlen.
Man kann Pandora Hearts als eine ordentliche 2000er Shounen Abenteuergeschichte mit gut ausgearbeiteten, sympathischen Charakteren bezeichnen, die eine gut konstruierte Story und Welt hat. Man muss nur damit klarkommen, dass die Erzählung recht fragmentiert und wegen vieler Rückblenden stellenweise langsam ist. Auf das Alice im Wunderland-Thema vom Anfang sollte man nicht so viel geben, weil es eher der Aufhänger ist und später nicht mehr so wichtig.
Aber eigentlich habe ich das alles nur geschrieben, weil ich die Songs von Yuki Kajiura hier verlinken wollte![]()
Irgendwie ganz witzig, dass ein Anime, der ne eher mittelmäßige Adaption ist, einen so guten OST spendiert bekommen hat. Übrigens macht Yuki Kajiura ja auch den OST von The Case Study of Vanitas, was vermutlich kein Zufall ist. Vielleicht ist sie ja ein Fan von der Autorin beider Werke?
Geändert von Sylverthas (14.09.2021 um 09:33 Uhr)
Kajiura passt einfach zu so gothic Kram. Die hat viele Anime der Art gemacht. Noir. Madoka. Kara no Kyoukai. Princess Principal. Und so einige andere.
Übrigens sollte sich jeder, der Rpgs mag, Bofuri anschauen. Mindestens Episode 1.
Ansonsten ein paar erwähnenswerte Serien, die ich in letzter Zeit geschaut habe:
-Adachi and Shimamura: Eine schöne etwas psychologische Serie. Die Romanze geht nirgendwo hin in S1, aber es gibt genug Zeit um zumindest die Hauptcharaktere gut kennen zu lernen. S2 bitte. Besonders gut war auch die Vertonung von Shimamura, was sie gut gemacht haben, Sprecherin inklusive. War wichtig.
-Great Passage. Eine Serie darüber, wie man ein Wörterbuch macht. Also so ein bisschen. Im Endeffekt wusste die Serie nicht so ganz, was sie machen wollte. Vielleicht über das Firmen-Management was saugt und wie viel Geld das alles kostet? Über die Professoren, die schreiben wie sie wollen, anstatt sich an Regeln zu halten, und dann im Endeffekt mit "ich weiß von Ihrer Affäre" bestochen werden? Über die Charakter Beziehungen? Oder doch über das Wörterbuch, und wie das alles geht.
Im Endeffekt ist es komischer Wischwasch, und was am ehesten zurück bleibt, ist wie die Charaktere im Laufe der Serie gewachsen sind, wenn es auch doch etwas.. holprig zu ging.
Nette idee, aber viel zu wenig Fokus für so eine kurze Serie. Es ist irgendwie seltsam wenn man Szenen bekommt, die nach "drama" aussehen, und dann im Endeffekt nicht mehr wichtig sind, sobald die Minute vorbei ist.
Yep, sie ist dafür echt passend. Bisher gab es wenige Soundtracks die sie gemacht hat, mit denen ich wenig anfangen konnte. Früher waren es ja eher die Serien, zu denen sie OSTs gemacht hat, die nichts getaugt habe (fuck you, Bee Train!).
Schön, dass es gefällt
Bei den Next Manga Awards findet man aber sowieso ganz interessantes Material. OK, auf Kaiju #8 hab ich nach 29 Kapiteln keinen Bock mehr gehabt (ist mir einfach zu Battle Shounen), aber bei den anderen Sachen ist schon was dabei. Oshi no Ko hab ich schon drüber geschrieben. Frieren würde ich mir z.B. mal anschauen wollen um zu sehen, was es mit dem Konzept macht und Senpai wa Otokonoko klingt ein wenig wie Horou Musuko, also ist da auch Interesse da. Scheinen aber noch nicht offiziell übersetzt zu werden und die Fan Translations halten sich auch in Grenzen, wenn ich das richtig sehe?^^
Hatte da mal reingeschaut (Kapitel 1-6), weil die Grundidee irgendwie lustig klingt, aber... eh. Ich würde sagen, das größte Problem sind die Charaktere? Vielleicht hätte man noch viel härter auf die "süße" Schiene gehen sollen, damit die sich nicht alle irgendwie langweilig anfühlen? Naja, immerhin hat der Manga nen Eisangriff, bei dem wirklich große Vanilleeiskugeln entstehen. Und zu sehen, wie Tokyo von großen Lolis (Lutscher, nicht Mädchen) erschlagen wurde hat irgendwie auch nen Crapfaktor, den ich nicht absprechen möchte^^Zitat
Beastars [145-196; Ende]: Hatte Beastars seit dem letzten Beitrag (und an der Meinung an dem Teil der Story hat sich auch nichts mehr geändert) recht stetig weiterverfolgt, aber gegen Ende kam ich dann schon ins Stocken. Das Problem der letzten Kapitel ist leider schon viel früher sichtbar, prinzipiell hab ichs im Tems Murder Arc schon angesprochen: "Es kommt noch dazu, dass es mehrere parallele Handlungsstränge gibt, die kaum miteinander interagieren und ungleichmäßig viel Screentime bekommen. Davon kamen mir manche Sachen wie Zeitschinderei vor. Was schade ist, denn der Antagonist bzw. seine Motivationen sind sogar recht interessant."
Das letzte trifft auch auf Melon, den Antagonisten vom letzten Arc, zu. Das erste trifft auf so ziemlich alles zu, was in den späteren Kapiteln passiert.
Es wird recht offensichtlich, dass die Autorin das hier nicht durchgeplant hat. Bis kurz vorm Ende werden neuen Konzepte und Anekdoten über die Welt eingeworfen, obwohl man es eher hätte schnüren müssen. Vermutlich hat sie sich ein wenig in den interessanten Details verloren (nennt man das Idea Creep?). Beispiele von Storyelementen, die nirgendwo hinführen oder alles nur sinnlos aufblasen: Melons Vater lebt, Legosis Training im Keller, der Besuch der Schule; kann sich noch jemand daran erinnern, dass Melon mal ein Dozent an HARUS FUCKING Universität war und Haru gedroht hat - also es noch eine Zeit gab, in der sie sogar in die Hauptstory involviert war? *g*
Am schlimmsten ist aber aus meiner Sicht, dass das Ende den thematischen Aufbau vom letzten Arc sinnlos macht.
Die Größe vom Cast und dass viele einfach vergessen werden, ist ein anderes Problem. Legosis Schulfreunde, seine Kondo Mitbewohner oder Haru haben später praktisch keine Screentime mehr und da ist Beastars einfach viel schlechter konstruiert als z.B. Fruits Basket. Das rührt vermutlich daher, weil Beastars gleichzeitig ein Action Shounen sein will, und die Vermischung davon mit den "zivilen" Charakteren nicht gut geklappt hat.
Das ist alles echt bedauerlich, denn die Welt von Beastars ist immer noch unglaublich interessant, und viele der eingeführten Konzepte und Themen bleiben bis zum Ende interessant. Es stört mich auch nur so sehr, dass viele Charaktere keine Screentime bekommen, weil diese echt sympathisch sind.
Als positive Notiz will aber auch noch hinterlassen, dass Melon als Antagonist wirklich gut und vor allem sehr bedrohlich war, eine Art Joker der Tiere. Er wurde halt am Ende nicht mehr gut ausgespielt. Louis hat aus meiner Sicht den besten Werdegang in der Story hinter sich. Thematisch kommt bei ihm sehr viel zusammen und am Ende haben sich seine Entscheidungen rund angefühlt. Legosi ist auch nicht schlecht, aber viel durchwachsener (siehe auch Spoilerkasten oben). Viele der Ideen der Autorin sind einfach total durch und super skuril, funktionieren in dieser Welt aber. Ich denke, man kann mit dem letzten Teil von Beastars noch sehr viel Spaß haben, wenn man eher daran interessiert ist, was sie für Konzepte in die Welt bringt und aus dem Setting macht, und sich nicht so darauf beharrt, ob diese tatsächlich auch Relevanz haben. Als primäres Beispiel würde ich da einfach mal die Vergangenheit der Tiergesellschaft bringen, welche am Ende nahezu irrelevant ist, aber konzeptuell interessant. Auch, dass die Gangs im Black Market noch mehr Screentime und Historie bekommen haben ist im Gesamtbild nicht wichtig (und nimmt aus meiner Sicht den wichtigeren Charakteren Zeit), aber als Worldbuilding durchaus gut. Wenn man auf sowas richtig Bock hat, und nicht so viel Wert darauf legt, dass es thematisch alles "tight" ist und die Handlungsfäden alle zusammenkommen, dann ist der gesamte Manga zu empfehlen, weil er nur so vor wilden Ideen strotzt. Man merkt förmlich, dass die Autorin sehr viel Spaß hatte, die Welt immer weiter auszugestalten.
Ich denke weiterhin, dass der Content, der in der ersten Staffel von Beastars adaptiert wurde, exzellent ist und die ersten beiden Staffeln (99 Kapitel des Manga) können durchaus für sich alleine stehen, wenn man den Mordfall an der Schule als das zentrale Storyelement sieht. Wie die Welt danach erweitert wird ist zwar super interessant, aber leider werden einfach zu viele Konzepte, Charaktere und Ideen eingeführt und in der Mitte vom letzten Arc merkt man spätestens, dass das alles einfach nicht mehr zusammenkommt.
Da Studio Orange wohl den Manga komplett adaptieren wird, hoffe ich einfach mal darauf, dass sie ein paar ordentliche Änderungen am Material machen. Ich denke, wenn man einige der Sachen ändert, die nirgendwo hingeführt haben, und am Ende etwas editiert, kann man den Arc durchaus gut aufbauen. Mit Melon hat er zumindest einen sehr guten Antagonisten, dem ich einen besseren Abschluss gewünscht hätte.
--Sylverthas' Second Devolution (RPG-Challenge 2025): Zelda's Adventure, Zelda - Wand of Gamelon, Link - Faces of Evil, That Dragon Cancer, 2025 Abschlussfazit
Geändert von Sylverthas (13.09.2021 um 20:41 Uhr)
App-Update!
Da habe ich auch reingeschaut, und es hat eine sehr eigene Energie! Einerseits die Mischung aus unterschiedlichen, einfallsreich-WILDEN Übernatürlichkeiten, andererseits eine echt coole Figurendynamik, obwohl die Charaktere am Anfang so krass klischeehaft in ihren Archetypen wirken. Es hat auf jeden Fall ooooordentlich Schwung, viele gute Momente, die man nicht in jedem Manga sieht, und macht am Ende einfach eine Menge Spaß, gerade wenn man in die ganzen Zielgruppen fällt, die Sylverthas schon herausgestellt hat.Empfehlung!
DC3 ist ein One-Shot, den man sich geben kann. Nix wahnsinnig Besonderes, aber nett.
Bei Candy Flurry riecht es gerade so, als hätte man das Ganze geaxed (oder sie ziehen DEUTLICH im Pacing an). Da es eh nur nett war, würde ich es jetzt nicht mehr empfehlen.
Heute ist mit Diamond in the Rough auch noch eine neue Serie angelaufen, da habe ich aber noch nicht reingeguckt.
My Hero Academia ist nach einem ziemlich düsteren Story-Umsturz irgendwie seltsam in Pathos explodiert, für eine Hand voll Kapitel, selbst für seine Verhältnisse. Strange, gerade wenn man wöchentlich liest. Dazu kommt ein weiterhin ... interessantes Verhältnis zum Status Quo. Ich bin sehr gespannt, welches Gesamtbild die Serie abgibt, wenn sie komplett fertig ist.