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Thema: now watching / now reading

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Guardian of the Witch hat dieses typische Shonen-Shoujo-Misch-Feeling (ich musste an Kenshin denken) und eine stabile Prämisse. Bisher nix besonderes, aber es gibt auch erst 4 Kapitel und ich wäre nicht überrascht, wenn es noch besser wird.
    SpyxFamily fängt ungefähr so an, wie ich es erwartet habe, wird nach drei oder vier Kapiteln dann aber ernsthaft lustig und verrückt, mit einigen Richtungen, die ich so definitiv nicht erwartet habe. Von den genannten mein Favorit! Etwas störend ist nur der Mutter-Charakter, weil er konzeptuell so seltsam ... leer ist. Mal sehen, ob das noch besser wird.
    Hab mir mal die beiden Sachen auch durchgelesen und Guardian of the Witch macht auf mich auch einen recht typischen aber soliden Eindruck. Bislang noch nichts außergewöhnliches, aber ich fand die Charactere ganz angenehm soweit.
    Aber Spy x Family hat mich wirklich begeistert. Musste ein paar Mal herzhaft lachen. Da hat der Author einfach eine wunderbare Kombination gefunden und stellt auch tolle Dinge damit an. Und Anya liefert jede Menge toller Reaktionen xD. Bin mal gespannt, ob es später noch zu einer Mr. und Mrs. Smith ähnlichen Situation kommt.

  2. #2
    Habe noch einmal Lain geschaut. Immer noch eine sehr interessante Serie. Auch heute. Oder vielleicht gerade heute?

    Dazu A Place Further Than the Universe. Das hätte vermutlich besser funktioniert, wenn es entweder länger oder kürzer gewesen wäre. In der ersten Hälfte gibt es so einige Sachen, die man auch hätte weglassen können, oder aber etwas ausführlicher bedenken sollen. Gerade als Film hätte das vermutlich ziemlich gut funktioniert. Ich habe ein halbes Jahr für diese Serie gebraucht, da sie nicht sonderlich gut motiviert hat. Wäre vermutlich wöchentlich verfolgt weniger problematisch gewesen.
    So wie es war, war es aber auch noch nett. Die zweite Hälfte war generell stärker. Blöderweise war das mit dem Laptop schon etwas sehr unabsichtlich komisch. Da war jemanden so gar nicht bekannt, was mit Computern bei niedrigen Temperaturen passiert.

    Dann noch Mahou Shoujo Ore . Ein... sehr schräges Konzept, was dann auch noch eine halbwegs nette Geschichte dazu liefert, während es nie vergisst, was es eigentlich ist. (verrückt) Die zwei weiteren Charaktere zum Ende hätten sie sich aber sparen können. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht.

    Zum Schluss Zombie Land Saga, gedropt nach Episode 3. Gute Musik, wie von dem, der dafür verantwortlich war, gewohnt. Gute Animationen. Aber am writing und der Geschichte haben sie gespart. Im Gegensatz zu Mahou Shoujo Ore sind sie einfach hin und wieder viel zu ernst, für so ein schräges setting. Die Charaktere wirken auch ziemlich schlecht. Macht keinen Sinn weiter zu schauen. Schade, wenn eine Show wegen so etwas komplett auf die Nase fällt. Es ist ziemlich klar, dass sich da manche schon ziemlich Mühe gegeben haben. Wenn aber der Inhalt nicht stimmt...

  3. #3
    Hat keiner mitbekommen, dass von Ghost in the Shell eine neue Staffel aus dem SAC Universum auf Netflix gibt?

    Die Serie ist komplett in CGI und das sieht bei den Hintergründen meines Erachtens teils zu leer/unfertig aus.
    Der Major sieht ganz ok aus, aber leider nicht wie beim alten SAC oder im PSone Spiel, aber zum Glück besser als bei Arise/The new Movie.
    Wirklich entsetzlich ist die Intro-Musik. Einen schlechteren Song hab ich selten gehört. Origa scheint leider verstorben zu sein, aber irgendwas bessere hätte man doch wohl gefunden
    Inhaltlich hat die Serie einige schöne Stellen.
    Teils wirkt es wie ein bisschen viel Fan-Service, nach dem Motto "wir bringen die alte Crew zurück, also seid froh!". Naja, das alleine reicht nicht. Es gibt auch 1,2 Cringey Episoden bzw. Abschnitte. Der neue Chara im Headquarter nervt mich jetzt nicht so extrem, hätte aber besser aussehen können.
    Zum Glück sind die Tachikoma dabei und haben in der ersten Hälfte der Staffel recht viel Text. Später nimmt es leider ab.
    Die 6te oder 7te Episode ist ein Highlight. Teils echt psycho. Hier kommt fast Eva-Feeling auf.
    Man braucht fast die halbe Staffel bis überhaupt die "neue Feind" richtig bekannt ist. Kann ich mit leben. Es gibt ja Serien wo ab Episode 1 klar ist, "wir müsse alle xyz fangen, sammeln oder töten" und das ist dann meistens etwas dünn von der Story.
    Übertrieben wirkt auf mich, wie "stark" und unbesiegbar die Mitglieder der Sektion 9 sind (Togusa ein paar mal).
    Insgesamt eine kurzweilige Staffel mit ein paar Highlights. Ich werde sie nochmal schauen irgendwann und hoffe das es noch mehr davon gibt.
    So ganz kann sie an das alte SAC nicht heranreichen, hat aber auch dafür weniger Lückenfüller-Episoden.

  4. #4
    Nach Season 4 von My Hero Academia bin ich ein wenig angefixt gewesen und habe mir deswegen letzte Woche My Hero Academia: Two Heroes angeschaut.

    Der Film war mir bereits ein Begriff und ist in etwa das geworden, was passiert, wenn man einen Arc in 4-5 Folgen erzählt.
    Die Qualität ist gewohnt hoch, man bekommt mehr über All Mights Vergangenheit erzählt, dafür sind die Zufälle ein wenig albern.
    Fast die gesamte Klasse landet auf I-Island und sind sie die letzte Hoffnung.
    Trotzdem ein schöner Film der Lust auf mehr macht.

    Passend dazu bin ich auf Vigilante - My Hero Academia Illegals gestoßen.
    Wusste nichts davon und hat man in Deutschland bereits die ersten sechs Bänder veröffentlicht.
    Also musste Band 1 her und habe über 15 Jahre lang kein Manga mehr angepackt.
    War irgendwie witzig und war von Band 1 sehr angetan.
    Was mir direkt aufgefallen ist, sind die guten Zeichnungen.
    Habe viel weniger erwartet, da mich eine Leseprobe ein wenig abgeschreckt hat, woran vermutlich die Auflösung Schuld war.
    Sonst bekommt man bei Vigilante einen ca. 5 Jahre älteren & gescheiterten Deku, einen verdrehten All Might und ein Youtube-Sternchen präsentiert, die eine Bürgerwehr gründen.
    Während die großen Helden sich um große Probleme kümmern, sorgt dieser bunte Haufen im ersten Band für mehr Ärger als Gerechtigkeit und das alles ist natürlich illegal mit sehr viel Witz, der mir so in der Hauptserie gar nicht aufgefallen ist oder eben anders wirkt.
    Die Idee gefallt mir jedenfalls ausgesprochen gut und hat wahnsinnig viel Potenzial.
    Bin gespannt wo die Reise hingeht?

    Das Königreich der Katzen

    Netflix gibt mir die Möglichkeit meine letzten Studio Ghibli-Lücken zu füllen.
    Sieben Filme fehlen mir insgesamt und den Anfang machte jetzt Das Königreich der Katzen.
    Ist ein niedlicher Film, den ich zu den schwächeren Werken vom besagten Studio zähle.
    Dafür mache ich einzig und alleine die Spieldauer von 75 Minuten verantwortlich.
    Man kommt gar nicht zum Luft holen, da ist der Film bereits vorbei.
    Dabei sind die Zutaten typisch und hätte man den Teig bloß ein wenig mehr ausrollen müssen.
    15 Minuten mehr um sich Zeit beim gezeigten zu lassen und wer weiß wo ich den dann sehen würde?

    Geändert von Ὀρφεύς (26.04.2020 um 21:17 Uhr)

  5. #5
    Königreich der Katzen fand ich doch ziemlich cool. Es stimmt, dass der Anfang ein bisschen zu kurz ist, wo die "Wohltaten" der Katzen kommen und
    im eigentlichen Königreich hätte noch mehr passieren können.
    Hast du Whisper of heart gesehen? Da gibt es eine kleine Verbindung zu Königreich der Katzen.

    Ich fand Nausicaä echt krass gut

  6. #6
    Made in Abyss hat schon nen kuriosen Humor, huh?^^°
    So, nachdem ich zwei Mal den Anime angefangen und immer sehr früh abgebrochen habe, hat es nun das dritte Mal doch geklappt. Und habe den Manga bis zum 54. Kapitel. Aber ok, erstmal nen Schritt zurück.

    Mein Eindruck von damals, was den Anfang betrifft, ist immer noch der gleiche: er ist recht gemächlich und nicht besonders packend. Dafür bietet es natürlich optisch einiges und auch die Musik ist toll. Dass man Kinder nackt aufhängt ist... speziell. Aber ok, davon auch später noch mehr *g*
    Im Prinzip kann man den Anfang etwas besser wertschätzen, wenn man einige Episoden im Abyss verbracht hat und sich die obere Welt tatsächlich wie eine entfernte Erinnerung anfühlt. Und das Gefühl vermittelt die Show durchaus ziemlich gut. Die ersten Gefahren sind natürlich recht trivial und wenig interessant, auch finde ich Riko und Reg jetzt nicht extrem spannend. Interessanter wurde es dann für mich (wie vielleicht für einige andere), als Ozen aufgetaucht ist. Besonders die VA mit dieser monotonen Stimme hats rausgehauen, echt creepy. Leider gabs dann hier auch nen kurzen Training Arc, aber zumindest nicht zu lange.

    Denke das ist dann auch der Zeitpunkt, an dem die Show mich gekriegt hat. Rikos Hintergrund war viel interessanter als ich erwartet hätte (und bei Ozen konnte man sich auch nicht sicher sein, wie ernst sie das meinte). Prinzipiell kann man ja aus dem Abyss jedes mögliche McGuffin holen, und das tut die Show / Manga auch reichlich. Aber da sind schon ein paar recht interessante Ideen dabei, keine Frage. Vor allem dann in den späteren Kapiteln. Nicht unbedingt überraschend, aber nach Ozen wird die Show dann auch deutlich gefährlicher und geht schonungsloser mit den Charakteren um. Da frage ich mich, ob es dem Autor Spaß macht, Kinder in Gefahr zu bringen - und dann irgendwo nackt auftauchen zu lassen *g*

    OK, wenn man den Manga liest (der Anime hats ein wenig gedrosselt), dann darf man echt nichts gegen Sexualisierung von Kindern haben. Die ist zwar nicht omnipräsent, aber fällt durchaus auf. Besonders die Szene in der Reg nen Steifen kriegt, weil er Riko im See schwimmen sieht und Nanachi das dann noch lustig kommentiert, kommt mir da immer in Erinnerung. Generell wird Riko häufig oben ohne präsentiert. Für mich alles nicht so wild, aber wird sicher manchem missfallen. Häufig wird das dann auch für seeeehr seltsamen Humor genutzt.

    Auf jeden Fall kommt nach Ozen auch immer mehr das Gefühl auf, dass es keine Wiederkehr gibt, was sehr gut umgesetzt ist. Gerade durch die große Schlucht, in welche sie nun absteigen. Und der Fluch des Abgrunds ist natürlich ein sehr geniales Mittel um sicherzustellen, dass auch physisch klargemacht wird, dass man nicht mehr einfach zurückkehrt. Das nimmt dann natürlich erstmals einen Höhepunkt mit Nanachi (awwww) und Mitty sowie der Geschichte um die Ido Front. Es ist schon beeindruckend, dass anscheinend die meisten White Whistles nen Dachschaden haben, aber Bondrewd ist schon ne ganz andere Hausnummer mit seinen "Experimenten".
    Aber weil mich die Geschichte von Nanachi und Mitty dann doch recht hart gepackt hat hab ich mir danach dann den Manga weitergegeben. Den Film zu der Ido Front werde ich mir aber auch sicherlich noch mal geben, das ist wirklich kein übles Material dafür. Natürlich muss man wieder darauf stehen, dass der Autor anscheinend weiter aufdreht mit dem Quälen von Kindern. Natürlich macht er aus den Kindern eine Suppe, welche er dann in Kanister packt und welche dann den Fluch des Abgrunds "abfangen" können - klaro :D. Wobei ich da schon das Gefühl hatte, dass der Fluch eigentlich ganz gut durchdacht ist, auch wie er auf verschiedene Personen wirkt. Leider gab es in dem Arc auch nen Kampf, der mir fast schon zu Shounen war (Bondrewd mit seinen tausend Artefakten, alter - aber immerhin war die Szene und Charakterisierung von Prushka als eine Person, die Bondrewd wirklich als einen Vater gesehen hat, obwohl er so ein Monster war, in Ordnung).

    Und jetzt habe ich irgendwie das Gefühl, dass man schon ne Ewigkeit im letzten Arc verbringt. Die Backstory des Dorfes war schon recht krass, besonders wie sie das Mädchen behandelt haben, welches sich ja nur gewünscht hat, Kinder zu kriegen - und der Wunsch durch das Artefakt dann pervertiert wurde, bis sie dann so viel gebährt hat, dass sie so riesig wurde, dass sie quasi ein gesamtes Dorf beherbergt... aber die ganze Zeit nur leiden muss O_o. Neben der Ido Front der härteste Arc bisher, aber auch unglaublich spannend zu sehen, was für ein Zeug in den Tiefen des Abgrunds abgeht. Wirklich, die Sache mit den ganzen speziellen Strukturen und Kreaturen in dem Dorf war echt faszinierend, auch wenn sich der Arc nun langsam dem Ende zu neigen scheint. Muss auch sagen, dass der Manga es ganz gut schafft, immer mal wieder neue Sachen anzuteasen, was Reg und Lyza betrifft, welche immer noch recht mysteriös sind. Gleichzeitig sind die Arcs an sich aber spannend genug (als Nebengeschichten), dass es nicht stört, dass sich hier nur langsam etwas ergibt. Dass man ab und zu noch Einblicke bekommt, wie es "oben" aussieht, macht dann wiederum den recht langweiligen Anfang "vergessen", weil man dann sieht, dass es durchaus nützlich war, das Setting so zu etablieren.

    Abschließend will ich noch sagen, dass ich Riko und Reg immer noch für ziemlich uninteressant halte. Die Show wurde wirklich durch Nanachi enorm aufgewertet, udn das sage ich nicht nur, weil sie so süß aussieht und sie (natürlich ) eine leichte tsundere Note hat. Ihr bissigen Kommentare haben an der sonst recht langweiligen Dynamik schon einiges verändert. Und es kommen dann auch noch so einige andere Charaktere dazu, die das ganze enorm bereichern.



    Dann hatte ich noch Hina Change angefangen und... puh, der Manga ist selbst für mich zu elend. Im Kern geht es darum, dass die beiden Hauptpersonen ihre Körper tauschen können. Einfaches Konzept, funktioniert auch normalerweise gut. Leider sind die Charaktere hier die depressivsten Vögel schlechthin und treffen permanent nur schlechte Entscheidungen (ok, die beiden Sachen könnten zusammenhängen, wenn ich so recht drüber nachenke^^). Das Mädel wird in der Schule seit Ewigkeiten gemobbt und ihr bester Freund beachtet sie seit Ewigkeiten nicht mehr. Dieser ist wiederum verliebt in einen Jungen, was natürlich ein absolutes No-Go ist. Und so wechseln die beiden ihre Körper, um dann die paar Kapitel, die ich gelesen habe, das Leben von sich selber und von allen anderen noch viel elender zu machen als es ohnehin schon war. Schätze einziger interessanter Punkt ist hier noch, dass der männliche Hauptcharakter schwul ist und das auch relativ direkt sagt. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass das aus dem Ansatz entstanden ist, dass man das Leben vom weiblichen Hauptcharakter noch beschissener machen muss, weil sie natürlich in ihn verliebt ist ^_O
    Zeichenstil ist auch recht meh, sollte man sich nur geben wenn man ne Überladung an schlechtem Drama braucht. Aber immerhin macht der Manga da auch keinen großen Hehl drum, was er sein will, immerhin knallt der männliche Hauptchar im Körper seiner Kindheitsfreundin am Ende des ersten Kapitels erstmal den Macker, in den er verliebt ist - was für ein glückliches Erstes Mal für sie^^

    Geändert von Sylverthas (04.06.2020 um 00:57 Uhr)

  7. #7
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Made in Abyss hat schon nen kuriosen Humor, huh?^^°
    So, nachdem ich zwei Mal den Anime angefangen und immer sehr früh abgebrochen habe, hat es nun das dritte Mal doch geklappt. Und habe den Manga bis zum 54. Kapitel. Aber ok, erstmal nen Schritt zurück.

    Da hat es sich ja gelohnt, dass du beim dritten Mal über den Anfang hinaus gekommen bist. Scheint nach dem Anime ja auch heftig weiter zu gehen, was aber nicht überraschend ist. Gibt halt nur eine Richtung, immer tiefer hinein in den Horror^^. Vielleicht gibts ja nochmal irgendwann eine weitere Staffel, dann würde ich auch mal wieder reinschauen.

    Guardian of the Witch wurde hinzwischen ge-axt und hat sich immerhin für ein Timeskip Ending entschieden, so dass man zumindest erfährt, wie die ganze Sache vermutlich ausgegangen wäre. Ansonsten hätte ich die Serie aber vermutlich demnächst auch gedroppt, da sie eher schwächer geworden ist.

  8. #8
    Habe gerade meinen Netflix-Verlauf gescheckt, um diesen Thread ein wenig mit geistigen Dünnschiss zu füllen.

    The Seven Deadly Sins: Die Seven Deadly Sins Folge 3-5

    Keine Ahnung warum ich mir das angesehen habe?
    Vor über zwei Jahren habe ich die Serie mit Schrecken links liegen gelassen und dann gab es auf Netlix einen dafür.
    Nach Folge 5 bin ich zwar nicht angetan, dafür bereit all dem eine zweite Chance zu geben.
    Begründung: Es ist stellenweise so bescheuert, dass ich geringfügig Spaß damit hatte.

    Japan sinkt: 2020

    Ich mag fast alles von Masaaki Yuasa.
    Das "fast" bezieht sich speziell auf Japan sinkt: 2020.
    Denn nicht nur das Land, sondern auch das Niveau sinkt drastisch mit jeder weiteren Folge.
    Weiß gar nicht wie man eine so geile Handlung dermaßen im Meer versinken konnte?
    Die Familie um die es sich dreht ist völlig unglaubwürdig und permanent nervig.
    Das geht schon los mit dem kleinen Bruder namens Go, der ständig einzelne englische Wörter/Sätze von sich gibt, weil es anscheinend cool ist, dabei völlig deplatziert in solch einer Situation wirkt.
    Das machen dann immer mehr Charaktere nach und bevor die letzte Folge endet, hat man seinen Kopf gefühlte 100x gegen die Tischkante geknallt, da so schwachsinnig.
    Die große Schwester haut dann ähnliche merkwürdiges Zeugs raus.
    So läuft die weg, weil sie Panik bekommt beim Anblick ihrer verletzten und/oder gestorbenen Teammitglieder, was nachvollziehbar ist, aber nicht, was anschließend folgt.
    Nämlich ein Fotoshooting + Witze mit der Familie, wo plötzlich Leichen vom Himmel fallen und sich in den Bäumen verfangen, da durch puren Zufall direkt über denen ein Helikopter verunglückt.
    Aber egal, man schläft trotzdem dort in der Ecke, da so sicher und gemütlich.
    Die dauergrinsende Mutter, die selbst den tot ihres Mannes + Nachbarn weggrinst möchte man irgendwann am liebsten ein neues lächeln verpassen.
    Optimistisch sein? Okay! Für die Kinder stark sein? Sicher! Aber das ist nicht zum aushalten.
    Weitere Szenen die mir gerade durch den Kopf gehen und einfach nur schlecht sind:

    - In jeder Folge stirbt locker mindestens ein Charakter, was wenig später vergessen wird und dann witzelt man fröhlich weiter.
    - Sobald Blut fließt, könnte man meinen Jack the Ripper sei unterwegs.
    - Spätestens ab der Sekte kann man die Serie ganz vergessen... wobei, musste so hart lachen als das Kind erst was sagt und es im nächsten Moment vom Stein erschlagen wird.
    Die Szene war so unfreiwillig komisch und zeigt nur wie bekloppt als das ist.:A:A:A
    - Dieser Youtuber hat alle Geräte die man braucht immer dabei oder findet diese.
    - Der Morsecode-Mann fühlt alles voraus und dann die Szene wo er wiederbelebt wird.X\
    Denn erst die Mutter und dann exakt der selbe Mist eine Folge bis ins unendliche getrieben.:B
    - Der Läufer der beim Essen heult, weil seine Mutter von einem fetten Topf erschlagen wurde und es halt genauso gut schmeckt.
    - Ein alter Mann der auf kleine Kinder schießt ohne es wirklich zu wollen.
    - Der Läufer wo man am Ende schon weiß: "Du wirst gleich sterben", und ja, die perfekte Welle folgt ein paar Sekunden später.
    - Und beste schlechteste Szene in der gesamten Serie: Der Fischer der plötzlich tot ausn Rettungsboot hängt, von Möwen zerfetzt wird (warum hat er überhaupt den Reißverschluss geöffnet?) und dann nimmt ein Hai die Leiche mit. Geil die Szene, absolut geil wie stumpfsinnig dieser Moment wirkt.


    Also aus ein erhofftes Tokyo Magnitude 8.0 wurde Anime sinkt: 2020.
    Was für ein Flop, dabei weiß ich die Werke von Masaaki Yuasa zu schätzen.

    The Eccentric Family

    Wurde positiv überrascht.
    Schöner Humor, Idee ist ulkig und nichts was man unzählige Male vorher gesehen hat.
    Dafür ist all das leichte aber gute Kost.

    BAKI: Die Saga vom Raitai-Turnier

    Gleiches Fazit wie in den beiden Staffeln zuvor: Völlig durch und deswegen sehenswert.

    Dorohedoro Folge 1-2

    Ein Anime wie für mich gemacht.
    Dorohedoro, ist düster, schmutzig, witzig, abgedreht und nichts davon wirkt auf mich ausgelutscht.
    Wenn die restlichen Folgen so stark bleiben, bin ich für dieses Jahr glücklich.

  9. #9
    Habe mal wieder Anime geschaut. Eine ganze Serie und ein bisschen Extra, in 4 Monaten. Bin stolz auf mich.

    The Quintessential Quintuplets

    War mir nicht sicher, aber irgendwie wollte ich mal eine moderne Version vom typischen Harem Anime sehen. Diese Serie ist auch generell recht gut angekommen, also warum nicht.
    Resultat: Die war echt verdammt klassisch in vieler Hinsicht. So etwas wie das klassische To Love Ru, wo Rito noch nicht zu einer "stumble" meme wurde, durch das die Schwester ihn nicht mehr ihre Freundinnen treffen lassen will, weil "das sicher nicht gut geht!". In anderen Worten, gar nicht mal so schlecht. Der Anfang ist hölzern, aber das waren alles recht offensichtliche Kinderkrankheiten, wo ich mir dachte, dass die nach der Hälfte sicher größtenteils verschwunden sind. Waren sie dann auch. Die letzte Episode war leider nicht gut. Eine normale Adaption des Arc Abschlusses hätte es getan, das war aber leider schon sehr gekünstelt "das ist die LETZTE EPISODE". Vielleicht ein nicht so guter Director am Werk gewesen.

    Wertung: Kann man mal gucken.


    Penguin Highway

    Wurde mir empfohlen, und ich bin sehr dankbar. Ein absolut wunderbarer Film mit nur kleinen Macken. Aussehen tuts auch super. Schön, dass es solche Filme noch immer mal wieder gibt.

    Wertung: Sollte man wirklich mal gucken.

  10. #10

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Wie immer hinke ich weiß der Teufel wie viele Seasons hinterher, aber am WE habe ich mir endlich die Zeit für Season 1 von Kaguya-sama: Love is War genommen. Ein Kumpel hatte mich vor dem Hype um die Serie gewarnt, aber der ist nahezu komplett an mir vorbeigegangen. Daher bin ich auch komplett unvorbelastet an die Serie rangegangen (kenne auch den Manga nicht) und wurde köstlich amüsiert. Kaguya und Miyuki sind durch ihre Art schon der absolute Knaller und bescheuerter könnte man sich nicht verhalten, aber Chika hat mich am meisten amüsiert, da sie das geplante Chaos in der verrückten Plänen der anderen beiden war. Leider endet Season 1 ziemlich offen, aber das war zu erwarten. Mal gucken, wann ich mir dann die zweite Season anschauen werde (so wie ich gesehen habe, sind dort viele der Nebencharaktere dann wesentlich wichtiger für die Story bzw. sind wesentlich öfter zu sehen).

  11. #11
    Die zweite Staffel ist mindestens genauso gut wie die erste, also dürfte sie dir auf jeden Fall gefallen. Einen ordentlichen Endpunkt wird es aber vermutlich nicht vor der vierten Staffel geben, falls der Anime es überhaupt soweit schafft, was ich mal hoffe. Den Manga zu lesen könnte aber auch nicht schaden weil der Anime immer mal wieder komplette Kapitel überspringt. Und da gibt es noch zwei Spinoffs die ebenfalls ganz amüsant sind.


    Und damit dieser Post nicht ganz so leer ist:
    Digimon Adventure (2020) hat mich auch nach 10 Folgen immer noch nicht überzeugt. Die Serie wirkte am Anfang nämlich viel zu schnell, dann zu langsam und jetzt wieder zu schnell. Weil am Anfang haben Tai und Matt direkt Omnimon heraufbeschworen (in einer schwachen Nacherzählung von Our War Game) und danach wurden viel zu viele Folgen damit verschwendet jeden Charakter einzeln vorzustellen weil sie diesmal nicht zusammen in die Digiwelt geschickt wurden. Irgendwie interessanter oder tiefgründiger sind die Charaktere dadurch aber auch nicht geworden. Und jetzt werden jede Woche direkt Ultimate Digitationen rausgehauen obwohl die Gruppe noch nichtmal Devimon getroffen hat, welcher aber immer noch der erste große Endboss zu sein scheint obwohl er nach diesen Folgen eigentlich keine Chance mehr haben dürfte, außer natürlich er entwickelt sich ebenfalls weiter. Die erste Ultimate Entwicklung hat sich außerdem nicht verdient angefühlt. Sie ist halt einfach passiert.

    Mir gefällt aber zumindest die Tatsache dass nicht mehr so viel Zeit mit Digitations-Animationen verschwendet wird.
    Und auch wenn der Soundtrack imo schwächer ist als im Original, so finde ich zumindest Be the Winners richtig gut ... welcher allerdings bei der ersten Ultimate Digitation direkt mit einem neuen und langweiligeren Song ersetzt wurde


  12. #12
    Zitat Zitat
    Digimon Adventure (2020)
    Nutze ich die Gelegenheit mal, ebenfalls ein Zwischenfazit abzugeben:
    Nach den völlig vermurksten ersten beiden Episoden kam etwas heraus, das ich tatsächlich als Neuinterpretation oder Remake der ersten Satffel betrachten würde - abgesehen davon, dass es in allen Belangen schlechter ist...
    Das meiste hat Jack schon erwähnt; momentan fühlt es sich an, als wäre das Ziel, sämtliche Plotpunkte von Digimon in der Hälfte der Zeit mit der Hälfte des Erzähltempos abzuhaken, d.h. sie feuern das, was eigentlich große Momente sein sollten (z.B. Ultralevel) raus, während storymäßig praktisch noch überhaupt nichts Erwähnenswertes passiert ist.

  13. #13

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Die zweite Staffel ist mindestens genauso gut wie die erste, also dürfte sie dir auf jeden Fall gefallen. Einen ordentlichen Endpunkt wird es aber vermutlich nicht vor der vierten Staffel geben, falls der Anime es überhaupt soweit schafft, was ich mal hoffe. Den Manga zu lesen könnte aber auch nicht schaden weil der Anime immer mal wieder komplette Kapitel überspringt. Und da gibt es noch zwei Spinoffs die ebenfalls ganz amüsant sind.
    Der Manga ist mit aktuell 18 Bänden doch recht umfangreich und ich habe da die Befürchtung, dass es sich auf Dauer dann doch zu sehr wiederholt. Oder bringen die Charaktere aus Season 2 genug frischen Wind in die Story?

    Zu Digimon Adventure (2020):
    Die Serie soll zum Schluss insgesamt 66 Episoden umfassen. Keine Ahnung ob das nun gut oder schlecht ist, da ich das Original nicht kenne.

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