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Thema: now watching / now reading

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Gestern Nacht aufgrund von Schlafproblemen wieder mit Outlaw Star anfangen. Immer noch einer der besten Anime aller Zeiten.
    Aller. Zeiten.
    Nein, nein, halt dein Maul: aller. Zeiten. Die Knarre verschießt Magie und der Typ heißt Gene Starwind. Ja, im Manga waren Tiddies drin die in der Serie nur angedeutet werden. Nein, der Anime ist trotzdem besser. Ja, vor allem auf englisch. Doch, die englische Dub ist perfekt obwohl sie beizeiten extrem hölzern ist. Deswegen ist sie perfekt. Doch, bestes Opening neben King Gainer.

  2. #2
    Koukoku no Shugosha ist relativ unterhaltsam. Effektiv mashen sie Militär-Fiktion im 19. Jahrhundert mit Dragonlance zusammen. Der Hauptcharakter ist ein Offizier in einer irregulären Einheit von Säbelzahntiegerführern, die das Pech hatte, direkt an der Front der NICHTRussischen Invasion im Einsatz gewesen zu sein.

    Die Zeichnungen sind gut, der MC hat definitiv Probleme und die Geschichten sind so geschrieben, dass sie schlussendlich nur mit viel Glück und nachdem ihre Einheit aufgerieben worden ist noch lebend aus der ersten Welle der Invasion rauskommen.

  3. #3
    Fate/Kaleid Liner 3rei Ep 11
    Da kommt best Shirou endlich vor und dann lassen sie den Trashtalk im Kampf weg. Meh.

  4. #4
    Billy Bat

    Ein Manga von Naoki Urasawa der sich um Verschwörungen dreht die allesamt mit einer Comic-Fledermaus zu tun haben deren Einfluss sich durch die Weltgeschichte zieht. Klingt seltsam, ist aber durchaus ganz interessant, wenngleich mich die Story nicht so sehr gepackt hat wie die von 20th Century Boys. Könnte vermutlich an den ganzen Zeitsprüngen und den vielen unterschiedlichen Charakteren liegen. Es gibt außerdem kein wirkliches Finale. Wirkt stattdessen so als ob die Serie mittendrin einfach aufhören würde. Mag so gewollt sein, aber als befriedigend kann ich es nicht bezeichnen. Kann man sich aber trotzdem mal anschauen, vor allem wenn einem die anderen Manga von Urasawa gefallen.

  5. #5
    Mahoutsukai no Yome: Hoshi Matsu Hito – OVA 1: Die erste ist nun schon ein paar Tage draußen und sieht wirklich gut aus. Nur Schade, dass die OVAs mit so großem Abstand rauskommen. Aber soweit habe sie die magische Atmosphäre gut umgesetzt bekommen. Erklärungen für die erste Hälfte gibt es allerdings keine bzw. nur ein paar grobe Umrisse, also entweder kennt man es schon oder muss sich halt so darauf einlassen. Wobei da jetzt auch nichts dabei war, wofür man jetzt unbedingt eine direkte Erklärung bräuchte. Allerdings kenne ich auch den Manga schon^^. Die zweite Hälfte funktioniert als Prequel soweit und vermittelt alles nötige, aber viel gab es noch nicht zu sehen. Mal sehen was die anderen OVAs da noch so bringen, aber das dauert halt .

  6. #6
    Durarara x2 36/36: Sooo, ich bin nun ganz durch mit der Serie. Die erste Staffel hat mir letztlich doch deutlich besser gefallen. S2 fühlt sich zwar in vielerlei Hinsicht gleich an, hat aber weniger Höhepunkte, und das bei 36 Folgen. Zudem werden auch oft Charaktere beleuchtet, die im Kontext der Serie nicht sonderlich wichtig sind und mich auch nicht wirklich interessiert haben. BDraw hat ja schon geschrieben, dass die Handlung durch die vielen Charaktere zu konfus wird, und dem würde ich prinzipiell beipflichten. Tatsächlich fand ich – vielleicht, weil ich alle 60+ Folgen recht zügig geguckt habe – es bis zur Mitte des zweiten Teils von x2 noch recht überschaubar, aber als dann die verschiedenen Antagonisten dazukamen, ist alles ziemlich explodiert. Und ja, Ryuugamine war in x2 ein ziemlicher Idiot und seine Motive imo absolut unverständlich. Der Konflikt zwischen ihm und Kida wirkt ziemlich erzwungen, was für mich inhaltlich der größte Kritikpunkt an der Serie ist.

    Unterm Strich fand ich's aber dennoch größtenteils recht unterhaltsam, und es gab ein paar schöne Momente. Mein Lieblingscharakter ist letztlich vermutlich Shinra, die drei Hauptcharaktere hatten letztlich einfach zu viele Probleme, die mein Bild von ihnen runtergezogen hat.

    Kono Danshi, Mahou ga Oshigoto Desu. 4/4: BL-Geschichte, die inhaltlich eigentlich Standard zu sein scheint, aber durch die visuelle Präsentation und Einflüsse von magischem Realismus einen ganz guten Eindruck macht. In 4×8 Minuten ist natürlich nur begrenzt Zeit für Inhalt und Drama, und die angsty-Momente waren mir etwas zu viel, aber abgesehen davon war es eine recht charmante und sehr zahme Liebesgeschichte.

    Yahari Ore no Seishun LoveCome wa Machigatte Iru. Zoku 13/13: Damals mochte ich die erste Staffel ja richtig gerne, aber keine Ahnung, ob das heute auch noch so wäre. S2 hatte einige gute Momente, aber war insgesamt eher mittelmäßig. Das gesamte pseudopsychologische Gelaber war oft viel zu prätentiös, auch wenn die zynische Ehrlichkeit von Hikigaya hin und wieder durchaus auch mal zu ernsthaften Erkenntnissen führt, für die normale Schul-Romcoms viel zu idealisiert wären. Aber letztlich kam nicht viel dabei herum, das Ende ist ein Quasi-Cliffhanger und die Formel der ersten Staffel nutzt sich auch irgendwann ab. Insgesamt okay, mehr aber auch nicht.

    A Restaurant of Many Orders (1996): Schön retro, dunkel, grotesk und total un-animehaft. Hat ein paar Elemente von Alice im Wunderland, geht jedoch stärker in Richtung Mystery/Horror. Von der Umsetzung nicht überragend, aber insgesamt doch sehr erfrischend, weil es so etwas im Animebereich sonst kaum gibt.

    Wakaba Girl 13/13: Damals hatte ich die Serie ja ausgelassen, weil ich Kiniro Mosaic vom gleichen Mangaka nicht sehr mochte. Letztlich funktioniert Wakaba Girl aber als niedliche Moe-SoL-Comedy ziemlich gut, und dabei reibt einem die Serie dem Zuschauer im Gegensatz zu Kiniro Mosaic auch nicht ständig unter die Nase, wie lieb sich die Charaktere haben. Das 8-Minuten-Format war eigentlich perfekt für die Serie, und einige der Witze fand ich tatsächlich ziemlich lustig. Insgesamt bin ich positiv überrascht.

    Kagewani Shou 13/13: Die erste Staffel mochte ich primär wegen der episodischen Folgen recht gerne, aber S2 hat unerwarteterweise fast durchgehend Plot-Kontinuität. Das ist an sich nichts Schlechtes, aber die einzelnen Monster waren in S2 deutlich langweiliger und die Handlung ziemlich cheesy, weshalb es mich letztlich nicht so sehr unterhalten hat. Das Finale und Ende fand ich zudem ziemlich schwach.

    The Seven Deadly Sins 24/24: Habe nach anderthalb Jahren oder so die letzten sieben Folgen mal nachgeholt. Die Serie hat so ziemlich alles, was ich an Shounen-Serien nicht mag: exzentrische Charaktere, verrückte Charakterdesigns, lange Kämpfe, Exposition Dumps, Slapstick-Humor, ein kleines bisschen Fanservice. Dabei ist sie von der Umsetzung her objektiv gesehen recht gut: Der Artstyle im Anime ist recht individuell und farbenfroh, die Animation durchgehend auf einem ordentlichen Niveau, das Pacing ziemlich solide und die Geschichte wurde nicht zu sehr in die Länge gezogen. Die Geschichte ist aber letzten Endes absolute Standardkost und imo auch sehr langweilig, und weil ich auch mit keinem der Charaktere viel anfangen konnte (auch wenn es ein paar nette Flashback-Momente gab), habe ich mich die meiste Zeit über gelangweilt. Moderne Battle-Shounen-Animes sind, bis auf herausragende Ausnahmen wie Hunter x Hunter, einfach nichts für mich.

    Maria The Virgin Witch 4/12 (Dropped): Ich wollte die Serie wirklich mögen. Das Setting ist toll, der hundertjährige Krieg ein unverbrauchtes Thema, die Hintergründe sehen teils fantastisch aus und viele der angeschnittenen Themen wie Religion und Sexualität durchaus spannend. Aber die Serie leidet verdammt unter den Krankheiten, die die meisten modernen (und auch viele ältere) Animes mit ernsten Themen plagen: Statt das Thema Sexualität, das hier unverblühmter als in anderen Animes vorkommt, wirklich ernst und erwachsen zu behandeln, dreht sich am Ende alles nur um dumme Sexwitze und peinlich berührte Momente, und es führt zu nichts. Maria kann ich schon allein wegen des dämlichen Outfits schlecht ernst nehmen, die Rollen der Hexen in der Handlung werden kaum erklärt und der Humor ist vielleicht für pubertierende Jugendliche lustig. Die Serie hatte echt viel Potenzial und durch eine durchgehend ernstzunehmende Präsentation echt aufblühen können. Sie macht ja auch einiges richtig – beispielsweise scheint sie historisch vieles erstaunlich akkurat darzustellen –, aber das rettet sie letztlich auch nicht.

  7. #7
    Ya all Deutschafrikaner solltet Ballroom e Youkoso anlesen. Ist 'ne Shounen-Serie über professionelles Tanzen.

    • Ne Shounen-Serie
    • über professionelles Tanzen.


    Bedeutet viele Jungs und Mädels in flamboyanten Kostümen und die Serie dreht die Rivalität zwischen den Sporlern extrem hoch auf.

    Verfickt, ich liebe Japan.

    Geändert von Ianus (04.10.2016 um 23:50 Uhr)

  8. #8
    Aijin
    Endlich gestern mal geschaut. Ich war skeptisch weil mir der Stil am Anfang überhaupt nicht gefallen hat, aber man gewöhnt sich erstaunlich gut dran - und einige Charaktere sind tatsächlich ziemlich gut gemacht.

    Ich finde es gut, dass eine zweite Staffel kommt, denn so richtig viele der aufgeworfenen Fragen wurden ja nun nicht beantwortet. Auch fand ich es etwas dämlich, wie Kou erst zu Kei abhaut um Sato die Förmchen kaputt zu machen, nur um dann komplett unwichtig zu werden. Ich meine, die letzten vier Folgen oder so waren Kei und Kou völlig uninteressant, vom Finale mal abgesehen. Und selbst da war Kou unwichtig. Generell hat aber auch ganz oft die Glaubwürdigkeit der Charaktere gehakt.

    Hat viel Potenzial das Setting, ich hoffe, Staffel 2 nutzt das etwas mehr. 1 war nett um das Setting zu etablieren und alles in Rollen zu bringen, aber viel mehr auch nicht.

  9. #9
    Den ersten Band der Noucome LN gelesen. Ohne sie gesehen zu haben glaube ich, dass das einer der Fälle ist, wo die Animeadaption besser sein dürfte, als das Original, da hier ohnehin weniger eine Geschichte erzählt, als vielmehr eine Menge schräger Szenen aneinandergereiht wurden.

  10. #10
    Haifuri war gut genug. Der Gimmick mit den EMC-Mindcontrol-Ratten war bescheuert, aber wenn es das braucht, um eine Serie über Schulklassen von Mädchen auf hochgradig automatisierten WW2-Kriegsschiffen zu schreiben, gebe ich mich gerne damit zufrieden.

  11. #11
    Under the Dog (OVA):

    Ich schlage eine Umbenennung in "Shoot the Shaggy Dog" vor...

    Hat mit dem Trailer von damals nichtmehr viel gemein. Und erzählt auch keine große Geschichte... Trotz des völlig anderen Settings, erinnert mich die OVA ganz entfernt an Claymore. Nur schlechter. Aber ich denke, wenn man sehen will, wie sich Mädels in einer Schule eine Schießerei mit dem Militär liefern, kann man zumindest mal reinschauen...

  12. #12
    Welcome To The NHK 24/24: Definitiv die beste Anime-Serie, die ich in den letzten Monaten gesehen habe. Sehr gutes Pacing, jede Episode trägt zur Handlung bei. Toller Cast an Charaktere, von denen jeder nachvollziehbare Probleme hat. Und ein immenses Maß an harter, ehrlicher psychologischer Realität, die einfühlsam und schonungslos zugleich auf die Mentalität und Verzweiflung einer ganzen Bevölkerungsgruppe eingeht. Zwei, drei Dinge kann man vielleicht kritisiere, wie etwas die Tatsache, dass der Hauptcharakter trotz seiner Menschenangst im Grunde genommen sehr sozial ist und gut mit anderen klarkommt (ein bisschen mehr social awkwardness wäre vielleicht realistischer gewesen), aber unterm Strich ist es einfach eine richtig, richtig gute, zeitlose und in ihrem Segment einzigartige Serie. Eine der wenigen ernstzunehmenden Geschichten mit einem Otaku/Hikikomori in der Hauptrolle.

    Charlotte 13/13: War unterm Strich enttäuschend, und ich merke auch immer mehr, wie ich mit dieser Art von Anime nicht mehr viel anfangen kann. Mal abgesehen davon, dass die Handlung wie schon bei Angel Beats! wesentlich mehr Zeit gebraucht hätte, damit die emotionalen Momente wirken, war die erste Hälfte wirklich absolut uninteressant und das Superkräfte-Thema ist auch schon ausgelutscht. In der zweiten Hälfte gab es ein paar coole Momente und unerwartete Wendungen, aber der gesamte Zeitreisemist, der momentan so beliebt in Animes ist, erfordert fast immer enormes Suspension of Disbelief, und hier gab es wirklich enorm viele Logiklücken, auch abseits der Zeitreiseelemente (*hust* letzte Folge *hust*). Die Charaktere waren teils okay, teils nervig (kleine Schwester + Idol). Production Values ganz gut, aber für P.A. Works jetzt kein Highlight. Im Endeffekt aber definitiv keine bahnenbrechende Serie, und für den kritischen Zuschauer sicherlich eine eher schwache.

    Under The Dog: Ja, das war wirklich nicht das, worauf der Trailer vorbereitet hat. Man merkt, dass die kreativen Differenzen im Team für einen kompletten Richtungswechsel gesorgt haben. Abgesehen davon war's... okay? Solide Action in einer recht leicht zu folgenden Handlung mit 90er-SciFi-Elementen, aber ohne großen Kontext oder besondere Charaktere. Man merkt, dass es nur Teil einer größeren Geschichte ist. Dass alle Hauptcharaktere Mädchen im Schulalter sind, finde ich auch etwas enttäuschend. Bin aber trotzdem gespannt auf das neue Projekt, was angekündigt wurde. Dass es Angebote für eine 2-cour-TV-Serie gab, wurde ja zu Kickstarter-Zeiten schon bekanntgegeben.

    Non Non Biyori Repeat OAD: Sehr tolle Folge, eine der besten der Serie, die den Schwerpunkt genau auf das legt, was ich an Non Non Biyori am meisten mag: Traumhaft schöne Panoramabilder der ländlichen Natur und kleine, lustige und herzerwärmende Charakterinteraktionen. Schön auch, dass alle vier Jahreszeiten in einer Folge behandelt wurden.

    Genius Party Beyond 5/5: Kein großes Highlight aber, aber alle fünf Werke sind auf ihre Weise interessant, insbesondere was die Animation betrifft. Mittlerweile mag ich diese Art von Arthouse-/Festivalanime echt gern und finde es sehr schade, dass es in den letzten Jahren abgesehen von der Animator Expo kaum welche davon gab.

    Kacchikenee!: Netter Kurzfilm der Anime Tamago 2016, thematisch klassisch, visuell sehr gefällig und insgesamt ein ordentlicher Familien(kurz)film, allerdings auch kein Highlight.

    Space Brothers #0: Eigentlich hat Film der Geschichte jetzt nicht so viel Neues gegeben, aber er war trotzdem sehr schön. Hatte die serientypischen herzerwärmenden Momente mit schrulligen Nebencharakteren (der Bauer mit seinem Traktor), und der Tod von Brian Jay und das, was davor passiert wird, zum Hauptthema zu machen, war eine gute Entscheidung, weil das die beste Situation war, um Namba und Hibito zusammenzuführen. Jetzt will ich aber endlich eine zweite Staffel!

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