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Thema: now watching / now reading

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ghost in the Shell: Stand Alone Complex war echt gut, hat die philosophischen Aspekte des Films sehr gut mit einer spannenden Handlung und genug Action unter einen Hut gebracht. Die Charaktere wirkten anfangs etwas blass, das hat sich mit der Zeit geändert. Richtig stark fand ich die episodischen Folgen, da sie die Welt unheimlich ausgebaut haben und manchmal sogar ungeahnt emotional waren. Unerwartet gepackt hat mich die Hauptstory dann aber doch noch am Ende, die letzten sieben Folgen hatten echt einige mitreißende Momente. Alles in allem eine wirklich gute Serie, die von allem etwas zu bieten hat. Visuell und musikalisch natürlich klasse.

    Ghost in the Shell: S.A.C. 2nd GIG: Im Grunde genommen mehr vom gleichen, aber insgesamt schwächer, weil a) die Hauptstory weniger interessant war und b) die episodischen Folgen fast gänzlich weggefallen sind. Das Flüchtlingsproblem und die politische Situation sind zwar grundlegend interessant, aber letztlich gab es in den 23 handlungsrelevanten Folgen nicht viele Höhepunkte und ich hätte lieber ein Verhältnis wie in der ersten Staffel gehabt, wo es tolle episodische Folgen und ein richtig gutes Finale gab. Außerdem fand ich die Handlungsmotive einiger Charaktere nicht so glaubwürdig.

    Toll hingegen fand ich Kuze und seine gesamte Darstellung. Endlich mal ein Antagonist, der fundiert handelt und der genug von allen Seiten beleuchtet wird. Am Ende war er richtig sympathisch und die unerwartete, wenn auch subtile "Enthüllung" am Ende (dass er und Motoko der Junge und das Mädchenin der Puppengeschichte der alten Frau waren) war mein Lieblingsmoment in der zweiten Staffel. Insgesamt schwächer als die erste Staffel, aber dennoch ein grundsätzlich gelungener Nachfolger.

  2. #2
    Mushishi Zoku Shou: Suzu no Shizuku: Der Film, der eigentlich nur einer Doppelfolge entspricht, war ein gelungener Abschluss für Mushishi. Jetzt wird's nichts mehr geben, da der Manga vollständig adaptiert ist. Die letzte Geschichte war nicht die beste, aber eine sehr gute. Wieder einmal sehr poetisch, nur Mushishi kann auf solche Weise Atmsphäre aufbauen. Das Finale hat mich sogar ein bisschen überrascht, da sich die Serie bisher immer zurückgehalten hatte, wenn es darum ging, die übernatürlichen Vergänge in der Welt detailliert zu erklären.

    Little Witch Academia: The Enchanted Parade: Würdige Fortsetzung, die mit 53 Minuten auch sehr viel mehr Platz für Inhalt bot. Animation und Humor waren wie gewohnt super, das Kickstarter-Geld wurde wirklich gut genutzt. Die grundlegende Idee der Handlung hat mir auch gefallen, den eigentlichen Kampf und den Gegner fand ich aber eher lahm, da haben mir der Dungeon und der Drache aus dem Vorgänger besser gefallen.
    Alles in allem war's aber echt nett. Kein riesiges Highlight, aber gut genug, dass ich mir immer noch eine TV-Serie zu LWA wünsche.

    Shingeki no Kyojin OAD 4+5 (No Regrets): War ganz in Ordnung. Der tragische Aspekt am Ende war mir ein bisschen zu dick aufgetragen und ansonsten war es auch sehr shounenhaft, aber nicht unbedingt schlecht. Super waren mal wieder die Action-Szenen, es sieht einfach cool aus, wenn die Leute sich mit ihren 3D Maneuver Gears durch die Luft schwingen, wenn Wit Studio nicht gerade das Budget ausgegangen ist. ^^

  3. #3
    Ich habe nun Vinland Saga bis zum aktuellen Stand aufgeholt und muss sagen, dass der Manga richtig, richtig gut ist. Ich habe eine Weile gebraucht, um reinzukommen, weil der Anfang recht action- und nicht so sehr charakterorientiert ist, aber nach ein paar Kapiteln war ich drin und im Verlauf wurde es auch immer besser. Der Twist in der Mitte (gemessen am aktuellen Fortschritt) hat mich vollkommen überrascht, und es ist richtig toll, in welche Richtung sich die Geschichte danach entwickelt.

    Besonders beeindruckend fand ich das Ende von Band 13, das hat mich echt mitgenommen. Das Thema "Hass führt nur zu mehr Hass" fand ich eigentlich recht ausgelutscht, aber Vinland Saga hat es so ausgezeichnet umgesetzt, dass es einfach nur richtig gut war. Einige der Charaktere sind richtig gut umgesetzt; Thorfin ist anfangs etwas langweilig und wird später erst interessanter, aber Askellad und Canute haben mich total überrascht, denen hätte ich nie so viel Potential zugestanden. Auch cool, dass man nebenbei noch eine Menge über die Geschichte lernt, auch wenn der Manga historisch natürlich nicht ganz akkurat ist.

    Nach dem Sklaven-Arc wurde es wieder ein bisschen uninteressanter, aber die aktuelle Reise macht wieder richtig Spaß. Leider kommt nur ein Kapitel pro Monat, also heißt es warten. Die Geschichte scheint sich aktuell auch noch recht langsam zu entwickeln, so bald wird es wohl nicht nach Vinland gehen.

  4. #4
    Rinne no Lagrange ist Cute Alien Invaders doing cute things...

  5. #5
    Fractale 11/11: Die Serie ist ein wundervolles Beispiel, wie man eine interessante Prämisse und eine schöne Welt durch eine schlecht geschriebene Handlung und uninteressante Charaktere in den Sand setzen kann. Die utopisch-dystopische Welt hätte interessant sein können, aber es wurde kaum etwas erklärt. Warum die Menschen nun allein und auf Reisen leben, und wieso sie sich mit Doppels zufriedengeben, wurde kaum erklärt. Ich mochte, wie bunt alles war, und durch die "Banditen" kam ein ulkiges Old-School-Flair auf, das ich cool fand. Und das Ending-Lied ist schön. Die ersten Folgen haben mir ganz gut gefallen, aber dann ging es bergab. Die Antagonisten waren furchtbar, die Charaktere wurden ziemlich langweilig. Nessa war mir zu aufgedreht und kindlich, Clain zu normal. Viele Szenen waren sehr vorhersehbar und ich habe zu keinem Zeitpunkt mitgefiebert. Dann weiß die Serie auch nicht, wann sie lustig und wann sie ernst sein soll. Die Morde der Rebellen wurden einfach so unter den Teppich gekehrt, nachdem Clain die anfangs so schockierend fand. Das Ende war dann nochmal extra lahm: Von der Präsentation her zwar nicht schlecht, aber viel Sinn und Verstand war nicht dabei.

    Nee, das war nix. Dabei hat es echt ganz nett angefangen.

  6. #6


    Boku Girl. Ich weiß, es sind noch mehr Leute rum, die Genderbender-Serien mögen.

  7. #7
    Hehe, nett Boku Girl steht auf jeden Fall auf meiner Leseliste und irgendwann werde ich auch dazu kommen mal damit anzufangen.

    Little Witch Academia: Mahou Shikake no Parade: Sieht gut aus und war wieder ein kleines spaßiges Abenteuer. Der Plot hält keine großen Überraschungen bereit, aber der Film ist mit vielen kleinen netten Details gefüllt.
    Von den drei neuen Hexen bleibt aber eine sehr blass und für mich eher langweilig. Da hätten sie ruhig noch etwas mehr machen können. Dafür fand ich die Technikhexe ziemlich toll mit ihren Technik-Spielereien wie den Roboter oder dem magischen Schnellfeuergewehr .

    Puchimas!: Petit iDOLM@STER 64/64: Eine kleine niedliche/lustige Serie mit 2-3min eps, auch wenn ein Teil davon teilweise für Recap/OP/ED/Vorschau draufgeht. Der eigentlich Inhalt ist also eher 1-1:30min. Hab den Manga davon zum Teil gelesen und finde die meisten Sachen ziemlich witzig, ist halt nur schade, dass die Sachen so kurz sind und keine zusammengeschnitte Fassung existiert ohne all die ständigen Unterbrechungen^^ Ein paar Folgen konnte ich auch nicht mehr finden, aber das spielt bei so einer Serie keine große Rolle. Idolm@ster selbst kenne ich auch nur von ein paar Bildern, also keine Ahnung ob es lustiger wird, wenn man die echten Charaktere auch etwas besser kennt^^

    Aoki Hagane no Arpeggio: Ars Nova DC: Der erste Film von 2. Die Szene am Anfang war glaube ich neu und ich schätze die letzten 30-45min. Der Rest war wie angekündigt ein einfacher aber mangelhafter Zusammenschnitt von Szenen aus der TV-Serie, was es aus meiner Sicht für Neueinsteiger schwer macht genau zu verstehen was vor sich geht und daher eher nur für Kenner der Serie Sinn macht. Die neuen Sachen waren zum Teil recht nett, aber von manchen Sachen weiß ich noch nicht was ich davon halten soll. Da muss ich wohl erst den zweiten Film für abwarten.

  8. #8
    Wie lesenswert ist 20th Century Boys bzw. was kann ich bei dem Manga erwarten?

  9. #9
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Wie lesenswert ist 20th Century Boys bzw. was kann ich bei dem Manga erwarten?
    Ich habe einen Großteil der Story innerhalb einer Nacht verschlungen, so interessant wie sie war. Kann man sich also durchaus geben^^

  10. #10
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    bzw. was kann ich bei dem Manga erwarten?
    Wenn du die Fernsehserie Lost mochtest, kann man dir alles, was der Autor vor Pluto gemacht hat uneingeschränkt empfehlen.

  11. #11
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Wie lesenswert ist 20th Century Boys bzw. was kann ich bei dem Manga erwarten?
    Ziemlich geil. Der Autor wusste ganz genau, wann er welche Informationen preis gibt und wie er seinen Manga zu strukurieren hat, damit man dran bleibt.

  12. #12
    Danke euch, dann werd ich mal reinschauen.

  13. #13
    Kantoku Fuyukitodoki (Insufficient Direction) 13/13: Als es damals lief, habe ich nicht mitbekommen, dass es um Hideaki Anno geht – aus der Perspektive seiner Frau Moyoco. Jetzt hab ich's mal nachgeholt und es war ganz nett. Die Witze haben gut auf die Person gepasst, auch wenn es natürlich bisweilen etwas übertrieben war, aber ich habe ein bisschen mehr über Anno, seine Frau und die Otaku-Kultur (primär der 80er-Jahre und davor) gelernt. War ganz unterhaltsam, viel mehr aber auch nicht.

    Kimagure Robot 10/10: Obwohl eine Folge nur zwei Minuten lang ist, sind einige doch erstaunlich gehaltvoll. Als Hintergrund dienen SciFi-Kurzgeschichten von Shinichi Hoshi, der in seinem Leben über 1000 davon geschrieben hat. Die Umsetzung ist humorvoll und bisweilen auch recht intelligent, erinnert von der Art an Per Anhalter durch die Galaxis. Ist sehenswert, trotz der Kürze!

    Last Exile 26/26: Habe ich nun endlich auch mal nachgeholt. Die deutsche Synchro ist ziemlich furchtbar, da habe ich schnell gewechselt. ^^ Abgesehen davon hat mir die Serie prinzipiell gut gefallen, mich aber nie wirklich mitgerissen. Eigentlich hatte sie vieles, was mir gefällt: Ein fantasievolles Setting, Steampunk, Fliegen, einen schönen Artstyle (auf den Artworks jedoch mehr als in der Serie), größtenteils angenehme und halbwegs gut ausgearbeitete Charaktere, Abenteuer und ganz gute Musik. Das Pacing war mir aber insgesamt deutlich zu langsam, in vielen Folgen waren mir zu verwässert und obwohl ich sie ganz gern mochte, sind mir die Charaktere nicht so richtig ans Herz gewachsen. Die Antagonistin fand ich außerdem überaus furchtbar und das Ending war mir auch etwas zu gerusht, auch wenn ich's prinzipiell cool fand, auf welche Weise die Serie dem erwarteten "finalen Kampf" entgangen ist. Viele Dinge wurden leider nie so recht erklärt, man hat auch kein greifbares Gefühl für die Welt bekommen (und in 26 Folgen auch fast nichts von ihr gesehen, größtenteils nur Luftschiffe und den Himmel).

    Anyway, hat sich gelohnt nachzuholen, auch wenn ich mich stellenweise zum Weitergucken zwingen musste. Last Exile ist eine solide Serie, jedoch kein Highlight. Das berüchtigte Sequel werde ich wohl nicht gucken, und wenn, dann erst in ferner Zukunft. ^^


    Als nächstes werde ich mal ein paar Baustellen abschließen (Fate UBW, Lovely Complex, Little Busters! EX) und Black Lagoon nachholen. Außerdem habe ich nach der Japan Animator Expo wieder Bock auf artsy Kurzfilme und werde mal Sachen wie Genius Party Beyond, Robot Carnival und Digital Juice unter die Lupe nehmen. Abgesehen davon gibt's noch einiges an historischen Kram, den ich mir nach und nach ansehen will, allen voran die Frühwerke von Osamu Tezuka zwischen 1960 und 1970.

    Geändert von Narcissu (12.09.2015 um 00:09 Uhr)

  14. #14
    Hat hier einer zufällig den mal Last Exile:Fam The Silver Wing gesehen? Leute munkeln das es noch schlechter als Eureka AO ist.

    Baka to Gogh, Real und Banana Bread no Pudding durchgelesen, als nächstes vielleicht wieder Fuan no Tane und dann vergleiche ich es mit dem LA das vor kurzem heraus gekommen ist.

  15. #15
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Als nächstes werde ich mal ein paar Baustellen abschließen (Fate UBW, Lovely Complex, Little Busters! EX) und Black Lagoon nachholen. Außerdem habe ich nach der Japan Animator Expo wieder Bock auf artsy Kurzfilme und werde mal Sachen wie Genius Party Beyond, Robot Carnival und Digital Juice unter die Lupe nehmen. Abgesehen davon gibt's noch einiges an historischen Kram, den ich mir nach und nach ansehen will, allen voran die Frühwerke von Osamu Tezuka zwischen 1960 und 1970.
    Ich hoffe du meinst mit "Baustelle" nicht auch Black Lagoon. Das klingt viel zu negativ für eine so tolle Serie! =P

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