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Mirokurator
Stimmt.
Wobei ich den Fan Service spätestens seit Karens erstem Auftritt als essentiellen und respektablen Teil des Konzepts verstanden habe.
So richtig ernst nehmen konnte ich die Serie sowieso von Anfang an nicht, alleine schon durch Lelouch als pubertären Wunschtraum und die allgegenwärtige stumpfe Eskalation.
Es gibt allerdings einige Elemente, die ich bis heute sehr faszinierend finde. SPOILER!
Das erste Element ist die Inszenierung der Geas und ihrer Träger. Ich kann nicht mal sicher sagen, ob es geplant oder stumpfe Faulheit war, aber wie nebensächlich und selbstverständlich das Ganze lief, wie knapp und subtil letztlich alles erklärt wurde (oder eben nicht), unterstrichen von CCs Charakter, das hatte schon was. Ich mag es, wenn ein übernatürliches Element eher im Hintergrund der Story steht, und vor allem mag ich es, wenn Animes auf ihre Exposition Dumps verzichten.
Das zweite Element ist die Beziehung zwischen den beiden männlichen Hauptprotagonisten, ihre Auflösung und in diesem Kontext das Ende der Serie. Die Beziehung war imho die ganze verdammte Zeit über nicht sonderlich gut inszeniert, aber ich hab mich ab der Hälfte der zweiten Staffel wirklich durchgängig gefragt, wie ZUR HÖLLE sie das Ganze noch vernünftig auflösen wollen -- und war dann entsprechend überrascht davon, dass ich das Ende eigentlich ziemlich passend fand und sehr gern mochte. Die ganze Angelegenheit hat natürlich stark davon profitiert, dass jeder Schlag in Lelouchs Gesicht eine Wohltat war, aber letztlich mochte ich diesen Mittelweg aus "Oha." im Twist und "A-ha!" in der After-Credits-Scene ... ^^ Muss aber dazu sagen, ein gutes Ende in einem Anime kann für mich immer sehr viel richten, weil ich eigentlich nie damit rechne. Und das war wenn nicht gut, dann doch mindestens faszinierend.
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