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Thema: now watching / now reading

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Showa Monogatari 13/13: Hab den Rest doch recht schnell geguckt und jede Folge hat mir ziemlich gut gefallen. Kritisieren würde ich primär, dass der Sprecher vom Hauptcharakter manchmal nicht so toll ist, und dass die Animation auch nicht immer top-notch ist. Unterm Strich war es aber eine tolle Familienchronik mit realistischen Charakteren und realistischem Drama, das einem wunderbar das Lebensgefühl in dieser Zeit in einer durchschnittlichen Familie vermittelt hat. Besonders gelungen fand ich, dass der Anime sich wirklich nicht davor gescheut hat, die Charaktere bisweilen auch unsympathisch darzustellen und ihre Schwächen zu zeigen, was halt wirklich menschlich war. Aus diesem Grund haben auch gerade die schönen Momente umso stärker gewirkt. Ich bin insgesamt sehr angetan.

    Aria the OVA: Arietta: Ups, die spielt ja erst nach The Natural. Na ja, Aria ist ja so episodisch, dass es nicht viel ausmacht. Die OVA war jedenfalls sehr schön und es ist mal was anderes zu sehen, wie sich Akari Sorgen um ihre Zukunft macht. Hat den Charakteren etwas mehr Tiefe verliehen, ohne die typische Ruhe und Besinnlichkeit zu stören, die den Anime auszeichnet.

    Bakuman. 12/25: Das Pacing war mir stellenweise etwas zu langsam, aber die meisten Folgen mochte ich ziemlich gern. Die Romanze als Prämisse schreit zwar nach "no development", aber weil Mangazeichnen selbst ein interessantes Thema ist und mir das Ganbatte-Feeling gut gefällt, finde ich das nicht so schlimm. Bisher motiviert mich Bakuman auf jeden Fall, weiterzuschauen und manche Folgen fand ich richtig toll. Der Antagonist hingegen ist so ein typischer Shounen-Antagonist, den ich in so einem realistischen Setting eigentlich nicht unbedingt sehen will, aber na ja, mal schauen was noch draus wird.

    Orenchi no Furo Jijou 13/13: Hm, so richtig lustig fand ich jetzt keine der Folgen. So richtig schlecht aber auch nicht. War insgesamt schon eine schwache Serie, aber ein paar verrückte Einfälle haben mir gefallen. Alles in allem aber trotzdem meh.

    Symphony in August: Sehr unbekannter Film, der auf der Autobiographie der Sängerin Ai Kawashima (z.B. Isshuukan Friends, The Place Promised in Our Early Days) basiert, die sehr früh ihren Vater und in ihrer Jugend auch ihre Mutter verloren hat. Der Film zeigt, wie sie alles gibt, um eine Sängerin zu werden und den Weg von ihren Straßenauftritten bis zu ihrem ersten großen Konzert. Dabei wird sie sehr stark von einer Gruppe von Leuten unterstützt, die von ihrer Musik und ihrem Ziel sehr angetan sind. War insgesamt ein echt schöner und bisweilen bewegender Film, bei dem es mich überrascht, dass es ihn überhaupt gibt, weil Ai Kawashima nicht zu den japanischen Superstars gehört. Anscheinend war ihre Autobiographie wohl nicht ganz unbekannt. Ist übrigens nur auf Deutsch gesubbt, weshalb den Film auch kaum einer kennt. Cuan hat mich vor einer Weile mal drauf gebracht.

    Geändert von Narcissu (24.01.2015 um 14:18 Uhr)

  2. #2
    Tokyo Ghoul: Re angefangen. Oh Gott, ich habe die ganzen Namen und Fachbegriffe überhaupt nicht mehr drauf, was bei der Menge an Namedropping echt doof ist. Zwar wird alles nochmal grob erklärt, aber Re geht schon merklich davon aus, dass man Tokyo Ghoul gelesen hat. Ich bin auch immer noch nicht sicher, ob ich nicht doch so zwei bis drei Kapitel am Ende von TG verpasst habe. Da scheint soviel zwischen den TG und Re passiert zu sein während des Zeitsprungs
    Aber interessant ist es allemal, vor allem bin ich froh, dass der Fokus auf Sasaki zu liegen scheint. Dass Akira und vor allem ein etwas reiferer Juuzou auch weiter ausgebaut werden gefällt mir auch sehr gut, da ich die zwei von Anfang an sehr mochte.

    Ob nach Root A aber eine Adaption von Re Sinn macht bzw. möglich (oder bei dem Studio wünschenswert...) ist, steht aber wohl in den Sternen. Sie müssten schon sehr aufpassen, sich da jetzt nicht zu verstricken, oder den ganzen Kram nach dem Timeskip sehr präzise anpassen.

  3. #3
    Hab gerade Ping Pong beendet. Ich bereue es gerade, dass ich die Serie nicht schon früher geschaut habe. Holy shit war die gut. Gerade die letzten 3 Folgen haben mich wirklich überwältigt.



    Wenn eine Serie so gut sein soll wie Ping Pong werd ich sie das nächste mal definitiv nicht ignorieren, nur weil sie in einem Genre (Sport) angesiedelt ist, was mich null interessiert.

  4. #4

  5. #5
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen

  6. #6
    Akame ga Kill! 24/24: Oh Gott, war das schlecht. Mir fehlen die Worte. Habe selten so einen schlimmen Anime gesehen, ernsthaft. Als Trinkspiel mit Freunden halbwegs geeignet. Aber selbst da ist reinrassiger Trash vorzuziehen als etwas, das einfach so furchtbar ist.

  7. #7
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Akame ga Kill! 24/24: Oh Gott, war das schlecht. Mir fehlen die Worte. Habe selten so einen schlimmen Anime gesehen, ernsthaft. Als Trinkspiel mit Freunden halbwegs geeignet. Aber selbst da ist reinrassiger Trash vorzuziehen als etwas, das einfach so furchtbar ist.
    Hm. Nah. Bis 18 1/2 war's gut, danach wurde es aber glorious bullshit, weil es sich vom Manga getrennt hat. Die letzten paar Folgen waren dann quasi die Kirsche auf dem Kuchen, das war so hart dämlich.

  8. #8
    Ihr sollte vermutlich MAHOU TSUKAI NO YOME lesen, wenn ihr Zauberer, Monster und Feen in euren Manga mögt. Also Slice of Life.

  9. #9
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Ihr sollte vermutlich MAHOU TSUKAI NO YOME lesen, wenn ihr Zauberer, Monster und Feen in euren Manga mögt. Also Slice of Life.
    Danke für den Tipp. Hab vorhin mal reingesehen und der Manga trifft genau meinen Geschmack

  10. #10
    jop dito nur muss ich jetzt ständig auf neue kapitel warten

  11. #11
    Bakuman 75/75: Habe nun alle drei Staffeln gesehen. Insgesamt war es sehr motivierend und spaßig, aber dennoch war es kein Anime, der mich so richtig umgehauen hat, weil alles ziemlich nach dem Formular lief und viele Ideen irgendwann alt geworden sind. Die Ganbatte-Momente waren speziell gegen Ende ziemlich ausgenudelt. Niizuma war cool, Fukuda und die anderen ebenfalls, aber manche der Rivalen mochte ich nicht. Die Sache mit Iwase wirkte ziemlich gestellt und viel zu shounenhaft und der Nanamine-Arc war mit Abstand der Tiefpunkt der Serie (furchtbar, was sie mit Nakai gemacht haben). Man hätte den Inhalt von Bakuman sicherlich problemlos auf 50 Episoden reduzieren können. Auch die Beziehung zwischen Miho und Mashiro war insgesamt zu langweilig. Da haben mir Akito und Kaya wesentlich besser gefallen. Das Thema Mangazeichnen war an sich recht interessant und besonders in Kombination mit der ganzen Jump/Jack-Sache hat man einen schönen Einblick in die Welt bekommen, aber auch das Thema hat nicht gereicht, um den Anime konsequent interessant zu machen. Größtenteils hat es mir Spaß gemacht und ich wollte meist gleich die nächste Episode sehen, aber es gab durchaus Leerlaufphasen und Momente/Wendungen, die einfach so typisch shounenhaft waren, dass ich sie nicht mehr wirklich gut finden oder ernstnehmen konnte.

    Hätte besser sein können, besonders die letzte Staffel, aber insgesamt hat es trotzdem viel Spaß gemacht.

  12. #12
    Monster 74/74

    Wow. Was für ein Meisterwerk. Jede verdammte Folge war einfach sooooooo gut, jeder Charakter wurde genial inszeniert und der Soundtrack verleiht einfach nur wahre Gänsehautstimmung!
    Diesen Anime muss jeder mal geguckt haben.

    Am Besten gefallen haben mir Grimmer, Runge und Roberto in seiner Rolle als "Mid-Boss".
    Über das Ende hingegen lässt sich streiten.... Es ist meiner Meinung nach noch ein wenig zu offen, aber ansonsten wurde alles soweit schön aufgeklärt.
    Unvergesslich ist die Szene in der Bücherei, aber auch Ruhenheim war einfach nur !

  13. #13
    Zitat Zitat von Sölf Beitrag anzeigen
    Wenn eine Serie so gut sein soll wie Ping Pong werd ich sie das nächste mal definitiv nicht ignorieren, nur weil sie in einem Genre (Sport) angesiedelt ist, was mich null interessiert.
    Ich lehne grundsätzlich eigentlich auch alles im Sportgenre ab, was macht Ping Pong da jetzt zum gucken besonders?

  14. #14
    Zitat Zitat von Bible Black Beitrag anzeigen
    Ich lehne grundsätzlich eigentlich auch alles im Sportgenre ab, was macht Ping Pong da jetzt zum gucken besonders?
    Stil, Charaktere, Thematik. Sportserien sind ja sonst fast immer Shounen-Kram. Ping Pong hingegen ist ziemlich erwachsen, schafft es in nur elf Folgen, alle Hauptcharaktere gut zu beleuchten und sie zu entwickeln, hat ein hervorragendes Pacing und ein wirklich gutes Ende. Man sollte die Serie auch eher als Charakter-Anime sehen, um den Sport selbst geht es zwar auch, aber es geht nicht so sehr um die Spiele selbst, oder um Technik, Strategie und Training wie in den meisten Sport-Serien. Die Spiele sind alle ziemlich schnell und stark mit der Charakterentwicklung verknüpft. Gerade diese eher kurzen Spiele sind für das Genre arg ungewöhnlich.

  15. #15
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Stil, Charaktere, Thematik. Sportserien sind ja sonst fast immer Shounen-Kram. Ping Pong hingegen ist ziemlich erwachsen, schafft es in nur elf Folgen, alle Hauptcharaktere gut zu beleuchten und sie zu entwickeln, hat ein hervorragendes Pacing und ein wirklich gutes Ende. Man sollte die Serie auch eher als Charakter-Anime sehen, um den Sport selbst geht es zwar auch, aber es geht nicht so sehr um die Spiele selbst, oder um Technik, Strategie und Training wie in den meisten Sport-Serien. Die Spiele sind alle ziemlich schnell und stark mit der Charakterentwicklung verknüpft. Gerade diese eher kurzen Spiele sind für das Genre arg ungewöhnlich.
    Was er sagt. Der Sport ist eigentlich wirklich eher etwas im Hintergrund, die Charakterentwicklung und ihre Interaktionen sind die Hauptthematik der Serie. Und darin ist sie verdammt gut. Oh, und der Soundtrack ist ziemlich geil.

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