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Miyuki 13/37: Einerseits gefällt mir die Serie ziemlich gut, weil sie einfach angenehm klassisch und auf ihre Weise charmant ist. Auf der anderen Seite gibt es auch so einige Dinge, die mich stören: Die gleichen Situationen wiederholen sich oft mehrmals, was aber schnell nicht mehr lustig ist. Die Serie ist ziemlich stark darauf ausgerichtet, zu zeigen, wie toll der Protagonist die beiden Miyukis doch findet. Die Charaktere sind generell nicht allzu gut ausgearbeitet. Schwester-Miyuki gefällt mir da noch am besten, die andere Miyuki hingegen ist nicht mehr als ein Archetyp und hat darüber hinaus nicht viel Persönlichkeit oder überhaupt Alleinstellungsmerkmale. Abgesehen davon schreitet der Plot nur sehr langsam voran. Als Slice-of-Life-Serie ist es auf jeden Fall besser als als Drama oder Romanze, auch wenn die Comedy sich teilweise schnell abnutzt. Der fantastischen Charakterisierung von Cross Game hinkt Miyuki jedenfalls meilenweit hinterher. Ein bisschen enttäuscht bin ich, wie seicht das Ganze doch ist – auf so ziemlich jeder Ebene. Unterm Strich gefällt es mir aber trotzdem. Mitsuru Adachis Stil ist einfach sehr angenehm und auch, wenn sich die Charaktere manchmal ziemlich blöd verhalten, hat die Serie doch sehr viel Charme. Auch visuell komme ich gut damit klar, auch wenn die Animation noch aus den 80er-Jahren stammt.
Bisher habe ich aber jede Episode gern geguckt und auch Lust, weiterzugucken. Bin gespannt, was noch so passiert (und nicht passiert) und wie der Manga die Handlung beendet.
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