Genius Party 7/7: Mixed feelings. Einerseits waren fast alle auf ihre Weise artsy und cool, aber andererseits hatte ich nur an zwei Filmen wirklich Freude.
01 Genius Party: Schön animiertes Intro?
02 Shanghai Dragon: Ich schätze diesen Liebesbrief an die Fantasie und klassische Geschichten, aber irgendwie wollte mir der Schnodderjunge nicht sympathisch werden.
03 Deathtic 4: Sehr artsy, erinnert mich eher an Nightmare Before Christmas. Sehr kreativ und mit schönen Ideen, aber bisweilen auch abstoßend. Der gelegentliche Furz-Humor war auch nicht so meins.
04 Doorbell: Interessantes Konzept, das auch recht gut ausgespielt wird. Irgendwie fehlt jedoch das gewisse etwas, war aber dennoch nett.
05 Limit Cycle: Furchtbare Aneinandereihung wirrer pseudo-philosophischer Gedankengänge, die keinen Sinn machen, und selbst wenn sie es täten, in dieser Zeit nicht zu verstehen wären. Tolle Animation, aber das war's auch.
06 Happy Machine: Hat eine Weile gedauert, bis es Klick gemacht hat, aber die zweite Hälfte war dann toll. Erinnert mich ein bisschen an Aru Tabibito no Nikki und die Phantasmagoria-Werke.
07 Baby Blue: Das Highlight, super Dynamik zwischen den Charakteren, dabei noch romantisch und toll präsentiert. Watanabe hat es halt drauf. Man erkennt die Parallelen zu Zankyou no Terror.
Steins;Gate IBM Special Zeugs: Episode 1 war okay, 2 und 4 gut und 3 fand ich richtig unterhaltsam. Nette Specials, aber nicht mehr.
Wow, so viel Respektlosigkeit gegenüber real existierenden Gottheiten. Und DAS Vertrauensverhältnis wieder aufzubauen wird zumindest einige Zeit dauern.
Natsuiro Kiseki : Man merkt der Serie an, dass die jemand geschrieben hat, der mit dem Genre weniger anfangen kann. Hat seine Vor- und Nachteile. Manche Eps braucht man wirklich nicht, die Geschichte ist sehr seltsam aufgebaut etc. Aber es ist nicht schlecht, besonders hat mir der Stich Magie gefallen, der aber auch im Endeffekt nicht allzu genutzt wurde. 7/10.
Acchi Kocchi : Nicht viel mehr als cute. Die Serie kann durchaus lustig sein, aber in den letzten Episoden merkt man doch immer mehr und mehr, wie die Ideen ausgegangen sind, und man nur noch den gleichen Kram bekommen hat. Der Support Cast war auch gut gemacht, hätte aber ruhig etwas präsenter sein können. 8/10
Tasogare Otome x Amnesia : Beim "genre shift" gedropt. Die Ursache davon war eigentlich nur logisch und so etwas in der Art musste passieren, aber wie sie damit umgegangen sind war aber echt dämlich. Hatte ich dann doch keine Lust drauf. 6/10
AKB0048 S1 : Kann gut sein, hatte aber auch einige Schwächen. Ein Plot-Punkt in der Season, der für 3 oder 4 Eps vorgeherrscht hat, war ziemlich blergh. Das mieseste war dann noch, dass die letzte Episode das ganze komplett irrelevant gemacht hat. Großartig. Überhaupt hat die Serie doch ein bisschen viel nutzloses Drama genutzt, was dann am Ende auf einmal egal war. Sagen wir, es war nicht sehr elegant. Manche Chars kamen auch deutlich zu kurz. Es kann nicht sein, dass man bei einem zugegeben nicht allzu wichtigen Idol nur am Ende mal zufällig sieht, dass sie nicht wirklich menschlich sein kann. Die Haupt-Geschichte war/ist aber eigentlich brauchbar. Bisschen zu wenig Fokus auf der Action vielleicht, aber die Mystery ist z.B. halbwegs interessant. (Bewertung nach S2 bzw. Teil 2 irgendwann)
Ro-Kyu-Bu! : Die erste Hälfte war echt brauchbar. Dann gings aber los. 3 Episoden voll mit Badeanzügen und auf einmal wirds auch noch recht Harem-lastig, und dann kam ein Final-Arc der auch nur zum kotzen war. Whoa. Sagen wirs so, die zweite Hälfte war das, was ich erwartet habe. Die erste hat mich allerdings doch positiv überrascht. Daher 6/10
Papa no Iukoto wo Kikinasai! : Bei der Serie denkt man erst, es wäre etwas doch sehr anderes, als es dann ist. Diese teilweise melancholische Stimmung kann einem hier schon gut Nahe gehen. Imo großartige Serie, die nur darunter leidet, dass sie recht frei den ersten Band eines LN's adaptiert. So fallen ein paar Dinge etwas untern Teppich. Aber nicht genug, um wirklich Probleme zu machen. Zweite Season wirds halt leider nicht geben. Die OVAs waren auch ganz nett, so zum Abschluss. 9/10
Inu x Boku SS : Heilige Sch. Das Mädel. Gott. Erst gibts mehrere Episoden voll mit ihren Gedanken/Monologen über ihr "Problem". Und wenn einem das extrem aufn Zeiger geht, dann findet sie etwas neues. Dann kommt immer "was kann ich für ihn tun?". Ok. Werden ja schon nicht so viele Monologe sein, wa? Tja. Die Serie ist mindestens 50% Monologe des Mädels, und 80% davon ist IMMER DER SELBE MIST. Wie konnte jemand diesen Anime nur so schreiben? Der Cast ist nett, was passiert ist ja auch ok. Aber die 7 Eps die ich gesehen habe, hätte man LOCKER in 3 behandeln können ohne irgendetwas raus zuschneiden. Ich hab nix gegen langsame Anime, aber hier war eben auch das Problem, dass immer der selbe Mist kommt. Wie Endless Eight quasi. Brr.
Ano Natsu de Matteru : Die Serie hätte mir so richtig gefallen, wenn nicht die Protagonistin das absolut langweiligste Mädel im Cast gewesen wäre. Gott, warum war sie so langweilig? Dadurch war das Hauptthema langweilig und hat emotional bei mir nix bewirkt, während der ganze Rest toll war. Die anderen Mädels mochte ich. Die Jungs waren auch nett. Lemon machts aber schon alleine Wert zu schauen. 8/10
Gekkan Shoujo Nozaki-kun
Es ist so herrlich. Der Kitsch ist so übertrieben, dass es einfach wunderbar ist zuzusehen, vor allem, wenn Mikoshiba dann selbst peinlich ist, was er da vom Stapel lässt. :'D
Bin jetzt bei Ep10, soweit ist die Serie wunderbar. Ich würde mir bloß hin und wieder wünschen, dass auch ein paar ernste Momente dabei sind: Zum 5. Mal in wenigen Minuten zu sehen, wie Sakura sich falsche Hoffnungen macht, wird irgendwann etwas langweilig. Die Serie ist zwar deutlich weniger Romance als Comedy, aber so'n bisschen dürften die Charaktere schon in die Pötte kommen. Alternativ gäbe ich mich mit mehr Slice of Life auch zufrieden, hauptsache, sie reduzieren die Gag-Rate ein wenig. Die Charaktere sind auch theoretisch alle interessant genug, dass man SoL-mäßig wirklich was nettes draus machen könnte, sogar ohne zwanzig Missverständnisse in einer Episode, weil kein Char sich mal deutlich dem anderen gegenüber ausdrückt oder einfach fragt, was Sache ist.
Basiert die Serie zufällig auf einem 4-koma-Manga? Hat so das Feeling.
Das ist auch so ziemlich meine Meinung zur Serie. Aber ja, das ich 4-Koma, deshalb leider nichts anderes zu erwarten. Bleibt natürlich trotzdem toll. DIese Season merkt man aber an Denki-gai no Honya-san recht gut, wie toll man Comedy mit Plot Progression kombinieren kann.
Ich hab Gekkan Shoujo Nozaki-kun inzwischen auch endlich mal beendet. Mehr Progression in den Beziehungen zwischen den Charakteren wäre schon toll gewesen, vor allem weil ich den ganzen Haufen wirklich gerne mag, aber naja durch die Vorlage darf man wohl nichts anderes erwartet. Trotzdem eine der besten Comedy Serien die ich in letzter Zeit gesehen habe! (Wahrscheinlich habe ich sie mir deshalb noch ein wenig aufgehoben.) Würde ich in jedem Fall weiterempfehlen, der Humor war jedenfalls ziemlich oft mein Geschmack. Achja letzte Folge: Mikoshiba bekommt das "Forever Alone"-Ending. ^^ Die DVD/Blu Ray Specials sind bisher auch Klasse. Die hängen zusammen und wenn noch ein paar kommen ist das fast wie eine Extra Folge.
Ist glaube ich das erste Mal das ich überlege einen 4-koma zu lesen. Hmm
--
Beschäftigt mit: Warhammer 40,000: Rogue Trader (PC), Adrian Tchaikovsky - Die Scherben der Erde, Anime Winter Season 25/26 Beendet: Vernor Vinge - Eine Tiefe am Himmel
2025: Borderlands 4 (PC), Tower Wizard (PC), Tiny Tina's Wonderlands (PC), Fullmetal Alchemist (Anime), Elderand (PC), Wall World (PC)
Die Gundam-Manga sind im Schnitt recht schwach und der hier bildet keine Ausnahme von der Regel. Der Plot to Assassinate Ghiren gab mehr her, aber hey, ein Thriller über einen Detektiv in der Hauptstadt von Weltraumnaziland, der während des Enjährigen Krieges einem Komplott auf die Schliche kommt ist nun mal interessanter, als halblustige Serien über Spezialeinheiten.
Ryu no Michi/ The way of Ryu
Nicht schlecht, aber total von neueren Werken überholt. Andererseits aber auch eines der ausgereiftesten Werke des Künstlers und somit sehr gut zugänglich.
Dirty Christ Superstar
Der Anfang konnte mit dem Antagonisten gut unterhalten, blos frage ich mich ob die nicht einen bait-and-switch abziehen, denn seine Tochter ist bis jetzt die schwächere Protagonistin als er. Sonst scheint, dass der Manga eine unterhaltsame Serie über Musical-SängerInnen sein könnte.
Yuureito
Haha, es ist nett, mal wieder einen Manga zu haben, der sich nicht so schnell zusammenfassen lässt... also mal grundsätzlich gibt es da den titelgebenden Uhrturm, der gleichzeitig auch ein Labyrinth voller mechanischer Fallen, das Versteck eines Schatzes und der Schauplatz mehrerer Morde und der Heimatgrund eines maskierten Mörders ist. Die Geschichte spielt während der 50er, und ein Loser und eine Transsexuelle versuchen an den Schatz zu kommen und gleichzeitig nicht selbst von der Polizei erwischt zu werden. Hat was von Edogawa Rampo und hat Traps beider Richtungen. Empfehlenswert.
Dirty Christ Superstar fängt gut an aber irgendwie wird es ziemlich schnell langweilig. Außerdem habe ich das hier for einigen Wochen gesehen:
myanimelist.net/anime/13715/Kennel_Tokorozawa
Sword Art Online : Die Serie etabliert kurz ihr Setting und dann wird wie wild herum gesprungen um irgendwelche backgrounds zu etablieren, ein paar im Endeffekt komplett unnütze Chars einzuführen und teilweise auch einfach nur irgendwelche Sidestories zu erzählen. Zusammenhang? Nope. Irgendwie ne Hauptgeschichte? Nee. Bzw. die kommt am Ende random und abrupt, und ist dann auch wieder vorbei. Das wilde Herumgespringe führt auch dazu, dass viel dramatische Sachen nicht funktionieren. Das fängt früh an, wo man sich mit einer übertriebenen Emo Phase vom MC begnügen muss. Das wird zum Glück wieder etwas besser in späteren Episoden, nervt aber trotzdem. Buhuhuuu. ALLLES meine Schuld!!
Die Sidestories, aus denen das Ding ja eigentlich nur besteht, variieren in der Qualität. Manche sind nett, andere eher langweilig. Die zwei "Mädchen der Woche" die in je einer Episode stark vertreten sind, und dann nie wieder wirklich präsent sind, waren nett.. aber doch arg unnütz.
Und dann gibts da noch Asuna. Theoretisch ist sie kein schlechter Char, leidet aber auch enorm darunter, dass die Serie sich absolut keine Zeit nimmt, und lieber am laufenden Bande timeskips durchführt. Darunter leidet auch die Romanze, die komplett bescheuert wird. Von einem Moment auf den nächsten erscheint der Protagonist auf einmal komplett verliebt. Großartig. Dann gibts ein Kind, was man kurz kennenlernt, dann was passiert und wieder das Geheule anfängt. Großartig. Und dann das Finale. Wieder Geheule was nicht funktioniert, weil die Romanze schon nicht funktioniert hat. Noch großartiger.
Gut, gibt nochn zweiten Arc. Der scheint aber komplett auf das Ende vom ersten aufzubauen, und somit auf quasi einen ganzen Haufen Mist, der nicht funktioniert hat, und wo man nur das Verlangen bekommt seinen Kopf aufen Tisch zu hauen. Daher dropped. Was für eine schlechte Serie. Hätte ich nicht einmal wirklich erwartet. 4/10 (hätte ich weiter geschaut, wär das wohl noch gefallen..)
Kann mich nicht beschweren - ist eine gute Miitary Scifi Serie mit Riesenrobotern. Wie solide die Serie ist, lässt sich daran erkennen, dass den Wartungsmannschaften einiges an Raum und Charakter gegeben wird. Ja, Mannschaften - jede Maschine hat ein eigenes Team, das wiederum eine eigene Chemie mit dem/der Pilot/in hat.
Monster 74/74: Diese Serie hat mich in letzter Zeit primär beschäftigt. Abschließend kann ich auf jeden Fall sagen, dass Monster ein toller, gut durchdachter und toll inszenierter Anime ist, und vor allen Dingen mal einer, der abgesehen von ein paar kleinen Dingen ziemlich bodenständig ist. Die Charaktere haben mir sehr gefallen, das Setting (Deutschland + Tschechien) fand ich toll, die düstere Atmosphäre großartig. Leider hat Monster auch ein paar Schwächen, von denen die größte das Pacing ist. Die Serie ist sehr gut darin, Spannung aufzubauen, aber schlecht darin, sie aufrechtzuerhalten, weil ständig irgendwelche Sidestorys oder Hintergrundgeschichten wenig wichtiger Charaktere dazwischengeschoben werden. Das gibt zwar den Nebencharakteren einen größeren Stellenwert, und in der Regel sind diese Geschichten auch gut mit der Haupthandlung verknüpft, aber das Pacing leidet insgesamt leider schon darunter. Außerdem sind mir ein paar kleinere Dinge aufgefallen, die mir ein bisschen gestört haben. Warum schneidet sich Tenma nicht die Haare, obwohl er schon so oft von Leuten erkannt wurde? Dass Johan die Stimme von Anna/Nina so perfekt nachmachen konnte, erscheint auch nicht glaubwürdig. In der Szene in der Bücherei war plötzlich dieser Roberto hinter Tenma – wieso hat Tenma nicht gemerkt, dass der aufs hohe Bücherregal geklettert ist? Abgesehen davon sind die Sachen für Johan oft zu glatt verlaufen. Dass er ein guter Denker ist und die Leute manipulieren kann, das kann ich wunderbar akzeptieren, aber wie sehr die Leute – auch unbeteiligte, die alles hätten ruinieren können – mitgespielt haben, war schon ein bisschen convenient.
Über diese Makel kann ich aber hinwegsehen. Es bleibt eine tolle Serie, die vielleicht bisweilen etwas zügiger hätte sein können, aber extrem vieles auch wirklich gut macht.