Mein einziger Kritkipunkt ist, dass die Serie keinen Charakter wie Fatman hat. Fatman hat ständig solchen Unsinn abgezogen.
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Die Non Non Biyori OVA (aka Ep. 13) und die NouCome OVA waren zufriedenstellend; wie eine Folge des jeweiligen Animes quasi. Non Non Biyori zeigt auch deutlich, dass es weitergeht, denn wenn sich eine Episode mit den Reisevorbereitungen nach Okinawa beschäftigt, muss es auch mindestens eine geben, die dort spielt.
Mittwoch habe ich im Kino Wie der Wind sich hebt gesehen und fand ihn ausgezeichnet. Ich persönlich bin sehr froh, dass Miyazaki zum Abschluss so etwas gemacht hat. Der Film ist von der Animationskunst definitiv eines der besten Werke, wenn nicht das beste Werk, das ich gesehen habe. Vielleicht liegt es auch daran, dass es auf der Kinoleinwand war, aber alles, von den Charakterbewegungen bis hin zu den Hintergründen sah großartig aus. Makoto Shinkai hat zwar noch größere Augenöffner, aber bei Miyazaki wirkt es einfach viel konsequenter, weil auch die Charaktere extrem gut aussehen und sich lebendig bewegen. Auch der Soundtrack verdient meiner Meinung nach großes Lob, und das freut mich umso mehr, weil ich bei den Ghibli-Filmen oft das "Problem" habe, dass mir die Musik erst beim wiederholten schauen erst richtig auffällt. Zum Inhalt kann ich nur sagen: Abgesehen davon, dass es sich an zwei, drei kurzen Stellen ein kleines bisschen gezogen hat (aber nur minimal), hat mir sowohl das Thema der Handlung als auch die Art der Erzählweise sehr gut gefallen. Auch wenn ich die Traumsequenzen teilweise etwas kryptisch fand, haben die auf jeden Fall einen Eindruck hinterlassen. Die Liebesgeschichte fand ich richtig schön. Zwar stand nur Jiro so wirklich im Mittelpunkt, aber auch die anderen Charaktere waren meiner Meinung farbenfroh (z.B. der blauäugige Deutsche, Hans Castorp) und der subtile Humor hat dem ganzen noch einiges an Charme gegeben. Auch den historischen Kontext fand ich ausgesprochen interessant. Das große Kanto-Beben (dessen Folgen ja wirklich heftig dargestellt wurden!), die Prä-Weltkriegszeit und eine Weile ging es dann sogar nach Deutschland. Erfreulich fand ich dabei, dass der Film wirklich primär eine Biographie bzw. eine auf Jiros Leben basierende Geschichte mit einigen fiktiven Elementen war, und kein Antikriegsfilm. Bisweilen hat man zwar Jiros Bedenken gemerkt, aber obwohl der Krieg im Hintergrund eigentlich immer mal wieder präsent war, gab es keinen Wink mit dem moralischen Zeigefinger. Deshalb wurde der Film in Japan ja auch so kontrovers aufgenommen. Das kann ich persönlich nicht so richtig verstehen, denn auch wenn Jiro definitiv kein Held war, ist Miyazakis Interpretation in keiner Weise verherrlichend. Sie ist einfach eine bisweilen erstaunlich nüchternde Präsentation von Jiro Horikoshis Leben. Und das hat mir sehr gefallen.
Ich war übrigens mit einigen Freunden im Kino und die Meinungen gingen sehr stark auseinander. Während einige den Film langgezogen oder etwas ziellos fanden, gab es andere, die ihn sofort als einen der besten Ghibli-Filme sahen. Ich persönlich denke, dass er bei mir, wenn das alles ein bisschen gesackt und ich ihn Samstag nochmal gesehen habe, auch zu meinen Lieblingsfilmen werden könnte. Meiner Meinung nach definitiv ein würdiger Abschluss für Miyazakis Kinolaufbahn, und sicherlich einer der ambitioniertesten Anime-Filme bisher. Ich hoffe, dass Prinzessin Kaguya auch meinen Geschmack trifft.
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Isshuukan Friends
Gestern angefangen, heute beendet.Mache ich eigentlich nur selten, aber die Serie hat mir so gut gefallen, dass ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Die Amnesie-Thematik ist zwar nicht unbedingt neu und auch nicht allzu logisch, aber sie wurde durchaus ganz gut umgesetzt. Ich fand nur diese Wendung gegen Ende wo Kaoris Erinnerungen nach dem Auftauchen ihres alten Freundes erstmal komplett "gelöscht" wurden total sinnlos, immerhin war eine Folge später alles wieder im Lot. Und ein bisschen mehr Romantik hätte auch nicht geschadet
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Nachdem ich auf Empfehlung ja Tokyo Ravens geguckt hatte und recht positiv überrascht war, kam danach Mikakunin de Shinkoukei ran. Was dann allerdings gerade im Vergleich zu TR eher recht langweilig ist. Eigentlich wird die Serie lediglich durch diverse Mashiro vs. Benio oder Mashiro-doing-cute-things-Momente gerettet. Würde es nicht unbedingt empfehlen. Danach folgte dann Silver Spoon / Gin no Saji (afair war Ranmaru schuld) und meine Fresse war das gut. Trotz diesem simplen Bauernhof-SoL Settings hat es einfach tierisch (no pun intended) Spaß gemacht. Kann es echt nur empfehlen und freue mich auf S2.
Edit: Wie konnte ich es nur vergessen... Asobi no Iku yo! auch noch durchgesuchtet. Catgirls being in heat 'n shit. Wobei Aoi, obwohl kein Catgirl, best girl war. Honorable Mentions: dat Frau Doktor und Jens / Janes aka Dogesia Antagonistin.
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Geändert von Bible Black (27.07.2014 um 17:54 Uhr)