Heute habe ich meine Manga/Anime Zeit größtenteils mit viele großen Explosionen verbracht.
Chiro-chan : 4-Koma Manga den hier wohl keiner kennt. Hat ein Prequel (1 Band) was man sich imo schenken kann. Fands nicht gut. Chiro-chan selbst braucht auch etwas. Erst in Vol 2 / 5 wurde ich wirklich mit der Serie warm. Davor kann einen nur die Protagonistin retten. (Dreiecks-Mund Protagonistin! Besser gehts nicht) Wenn man aber warm wurde, ist der Manga imo wirklich nett und macht, was er soll. Der Autor weiß ganz gut seine Chars zu benutzen. Das Hauptthema des Manga ("Käfer") wird auch weitaus weniger ab Vol 2 thematisiert, was gut ist. Abseits davon ists noch wert zu erwähnen, dass im Manga echt Zeit vergeht. Über 6 Jahre. Fängt an wo Chiro die Schule wechselt, dort kommt sie grad in die 4te Klasse. Machen auch wenige Manga mal. Viel ändert sich nicht, 4-koma eben, aber hier und da merkt man schon, dass die Chars älter werden. Viel besser als anfangs erwartet.
Symphogear S1 : Heute das Finale von S1 geschaut. Viele große Explosionen. Kann man wohl als Mix aus Jrpg und Magical Girl Finale sehen. Mit einer Priese "größer, stärker, MEHR BUMM".
Insgesamt war die Serie imo auch nett. Leidet durchaus daran, dass die Serie von 2 cour gekürzt werden musste, aber es hätte viel schlimmer kommen können. Die Geschichte geht am Ende in Richtung "komplett gaga", aber das is ok. Ist die Wild Arms Autorin. Was erwartet man auch anderes.War ein spaßiges Finale, wenn auch vielleicht etwas zu Ernst im Ton für das, was geboten wurde. Die Chars haben sich aber alle relativ logisch/glaubhaft entwickelt und die Serie hatte da tatsächlich einige gute Momente. (Guten Momente leider nur mit Hibiki. Die beiden anderen Mains kamen viel zu kurz. Bei denen wars zwar trotzdem irgendwo logisch, aber man musste sich mehr hinzudenken..)
Nanoha Film 1 : Mehr Explosionen. Größere Explosionen. Genkidamaaa! Wait, wrong movie... or is it?
Nanoha ist nicht so gut mit Wörtern. Deshalb haut sie drauf. Und macht Bumm. Der Film ist mehr oder weniger ein recap zur Serie, in 1080p mit tollen Explosionen.. ähm.. Animationen. Ich fand ihn sogar besser als die Serie, die ich vor vielen Jahren mal gesehen habe. Die Serie brauchte ewig um in Fahrt zu kommen und hatte ganz schöne Längen, die der Film nicht hat. Dafür fehlt beim Film trotzdem einiges und der Grundaufbau der Serie ließ sich nur sehr schlecht auf den Film übertragen. Die Serie war Anfangs sehr episodisch, was im Film seltsam wirkt. Leider leidet darunter auch die Beziehung zwischen Nanoha und Fate, die sich langsam aufbaut aber merklich gerusht wirkt. Motivation der Antagonisten wurde dafür sehr gründlich gezeigt, Motivation der Protagonisten hingegen so ziemlich übersprungen. Aber trotzdem wars ziemlich unterhaltsam.
Zusätzlich gibts einen 2 Volume Manga zum Film. Der ist keine Adaption, sondern zeigt zusätzliche Sachen, die im Film keinen Platz hatten. Der Kram ist auch nicht in der TV Serie gewesen, und schiebt den Film im Prinzip eher in die Richtung "alternative history". Sehr empfehlenswert, wenn man sich den Film ansieht. Das hilft zwar nicht über alle Schwächen vom Film hinweg, aber man bekommt einen weitaus besser Eindruck vom Cast, Motivation usw. Besonders wichtig bei Nanoha, da ihre Kram im Film nur EXTREM kurz angedeutet wurde. (ein ca. 1 Sekunde langer flash..)
edit: Ach ja, alles mit 8/10 bewertet.
Geändert von Kiru (10.02.2014 um 22:02 Uhr)
Kino no Tabi 13/13: Jetzt habe ich die Serie doch schon gesehen und mir hat sie auch ziemlich gut gefallen. Kino no Tabi fühlt sich ziemlich einzigartig an, hat mich aber an viele verschiedene Dinge erinnert: Die unendliche Geschichte, Bücher von Walter Moers, Shigeru Tamuras Phantasmagoria-Welt, ja, sogar bisweilen an die Bibel.
Dass die Serie so extrem episodisch ist, finde ich gar nicht schlimm. Jede einzelne Episode hat ihre Berechtigung, auch wenn ich einige durchaus interessanter fand als andere. Was mir neben der ungewöhnlichen Atmosphäre am meisten gefallen hat, waren die tollen Gedankenspiele, die der Anime betrieben hat. Im Grunde genommen ging es nämlich in jeder Folge um ein soziokulturelles Phänomen bzw. eine bestimmte stark hervorgearbeitete menschliche Eigenschaft in einer Gesellschaft (repräsentiert durch die jeweiligen Länder). Das Bedürfnis nach einem Zweck im Leben, das erzwungene Erwachsenwerden, der Aufbau einer Staatsform, die Auswirkungen kleiner Zufälle. Und das alles wird nicht dramatisch, sondern durch Kinos Sicht relativ rational und nüchtern betrachtet. Die ganze Sicht auf die Dinge war dadurch ziemlich einzigartig. Auch, dass Kino kein Held war, sondern durchaus auch mal getötet hat oder nicht in das Schicksal anderer eingegriffen hat, um z.B. die Auslöschung eines ganzen Volkes zu verhindern, fand ich interessant. Dabei war es auch nicht immer so.
Jedenfalls eine sehr interessante Serie. Ich hatte gar nicht mal ungewöhnlich viel Spaß beim Gucken, aber irgendwie war es doch etwas Besonderes. Als nächstes schaue ich mir dann die beiden "Filme" an.
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Mich hat die Serie damals irgendwie wütend gemacht und gelangweilt, obwohl ich eigentlich total heiß drauf war. Könnte heute auch nicht mehr erklären, wieso.
Dafür bin ich endlich mit Paranoia Agent durch, was echt ein wahnsinniges Ausnahmeding unter Animes ist. Ich finde die Sachen von Satoshi Kon ja im Gesamtbild sehr durchwachsen, aber das hatte mal so einen richtigen "Lebenswerk-Vibe", sofern das irgendwie Sinn macht. Am beeindruckendsten war wohl, wie die Serie zwischen düster und locker hin- und herpendelt, ohne dass es fehl am Platz wirkt. Das epische Ende hatte zwar wieder diese Holzhammer-Vermischung von Realem und Metaphysischem (ich sag nur zerstörtes Tokyo), was mich nach so viel Mindfuck immer mit etwas zwiegespaltenen Gefühlen zurücklässt, aber im Gegensatz etwa zu Paprika passt es hier definitiv zum Rest der Serie. Ich find's sowieso klasse, wie sie mit dem Serienformat umgehen (etwa im Gegensatz zu Twin Peaks, das ja gern mal referiert wird). Die 13 Folgen sind praktisch perfekt, und während die ersten noch so etwas episodisch wirken, wird das Ganze schnell größer, zusammenhängender und fast schon ein eigenes, fremdartiges Setting, mit ner starken Symbolik, eigenen Regeln etc. Dass es sich nie in seiner "Deepness" verliert, rechne ich ihm auch an. Kurzum, ganz großes Kino.Ich wüsste nicht, ob ich es noch mal sehen will, aber vergessen werde ich es auch nicht so schnell.
Psycho-Pass (Ep 8):
Extrem gut bisher. Ich liebe das Setting, die Charaktere machen bislang einen runden Eindruck (auch wenn unser weiblicher Enforcer gerne noch etwas beleuchtet werden darf) und alles ist wunderbar düster und sieht dabei verflixt gut aus, auch wenn der Gore-Level gelegentlich schon etwas verstörend ist. Ich kaufe unserer Protagonistin zwar nicht ganz ab, mit der langen Leitung so eine Top-Studentin gewesen zu sein, aber sie stellt sich trotzdem dabei noch ganz sympathisch an.
Oh, und das ist das erste Mal, dass ich in einer Serie - geschweige denn einem Anime - gesehen habe, wie jemand sinnvoll und realitätsnah eine linguistische Analyse durchführt. Alleine dafür kommt das Teil auf meine Fav-Liste, egal was die sich in der zweiten Hälfte noch leisten.![]()
The Legend of Korra - Book 2: Spirit 13/13: Gestern habe ich die zweite Staffel im Marathon mit ein paar Freunden gesehen. Ich kann nicht sagen, dass ich enttäuscht war. Die Serie weiß nach wie vor durch starke Charaktere, charmanten Humor, tolle Animation und eine interessante Welt zu gefallen. Die Highlights waren für mich die Geisterwelt mit ihren Einwohnern (und dem Wiederauftauchen von Iroh!) – die war sehr atmosphärisch und bizarr dargestellt und die Geister waren einfach toll. Action-Szenen waren genauso gut wie in der ersten Staffel. Ich mochte, dass diesmal auch Charaktere beleuchtet wurden, die letztes Mal eher im Hintergrund standen (Aangs Kinder und Enkel). Ab und zu war der Humor ein bisschen zu viel des Gute; Bolin war quasi nur Comic Relief, was ich ein bisschen schade fand. Schlimmer allerdings fand ich, dass das Love Triangle der ersten Staffel noch viel schlimmer geworden ist und es wieder genau das gleiche Hin und Her wie vorher gibt. Das geht eindeutig zu weit. Marco (schriebt man den so?) wird mir verdammt unsympathisch dadurch, dass er sich nicht entscheiden kann und auch nicht ausspricht. Und Korra hat noch immer nicht gelernt, eine vernünftige Diskussion zu führen, egal mit wem. Irgendwie schafft das in der gesamten Serie zumindest in der ersten Hälfte keiner, und so viele Konflikte und Missverständnisse hätten vermieden werden können.
Aber schwach fand ich die Schwarzweißmalerei in dieser Staffel. Das erste Buch hatte zwar keinen großartigen, aber einen durchaus gelungenen Antagonisten mit vernünftigen Motiven, die zwar nicht seine Persönlichkeit rechtfertigten, aber zumindest Sinn gemacht haben. Auch aus gesellschaftlicher Sicht. Das vermisse ich hier stark.
Ich bin allerdings froh, dass das zweite Buch nicht noch auf die Schnelle ein Ende reingewürgt gekriegt hat. Ein offenes Ende macht das Warten zwar schwieriger, aber besser als ein erzwungenes Ende.
Unterm Strich fand ich die zweite Staffel aber trotzdem noch ziemlich gut. Etwas schwächer vermutlich als die erste Staffel, und u.A. wegen der weniger sympathischen Charaktere lange nicht so gut wie Avatar, aber immer noch absolut guckenswert.
Jojo's Bizarre Adventure 01/26: Herrlich, wie so ein abgrundtiefer Hass in einer Folge aufgebaut werden kann. Sehr frustrierend und sehr immersiv. Ich will, dass Jojo seine Genugtuung kriegt.
Kino no Tabi "Movies": Eigentlich ja nur OADs. Im ersten Film ging es um Kinos Hintergrundgeschichte, den mochte ich ziemlich gerne. Der zweite war auch nicht schlecht, die Wendung war schon ziemlich heftig, aber so etwas in der Art gab es in der Serie schon einmal. Ich würde gerne mal wieder eine Serie im Stil von Kino sehen.
Außerdem habe ich mal wieder Gintama weitergeguckt (Folge 77), ebenso wie School Rumble (Ni Gakki 01). Beide Serien bleiben unglaublich unterhaltsam.![]()
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Also nee, die ganze Idee war ja gut, aber dann entschied man sich, weite Strecken der Charakterisierung aller handelnden Personen wegzulassen und eine landesweite Sozialbewegung wie die Burg eines Oberbösewichtes zu behandeln. Kurz zusammengefasst war Legend of Korra sicherlich besser als Thundercats, aber die Serie wirklich gut zu nennen geht zu weit.
Für 13 Folgen war die Charakterisierung des recht großen Cast in meinen Augen ziemlich stark. Ich würd's nicht sehr gut nennen, aber weit überdurchschnittlich – im Anime-Bereich gibt es jedes Jahr vielleicht eine Handvoll Serien, die das schaffen. Man hat gemerkt, dass 13 Folgen für die zweite Staffel ein bisschen zu kurz waren, aber immerhin hatte jeder wichtige Charakter ausreichend Spotlight und die Handlung ist trotzdem nicht in den Hintergrund geraten. Dass hier und da die Charakterisierung schwächelt will ich gar nicht abstreiten; am Ende hatte ich aber trotzdem das Gefühl, einen größtenteils liebenswerten Cast vor mir zu haben, der mir nicht egal ist.
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Ich hab jetzt mit Steins;Gate (schreibt man das so?) angefangen und... äh... ich verstehe irgendwie nur die Hälfte von dem was da geredet wird. Aber wunderschön und interessant ist das was ich sehe! Ich stehe total auf cyberpunkige "Twenty Minutes into the Future"-Settings und mag Zeitreise-Plots die nicht totaler Balogni sind. Und soweit sieht es nicht danach aus als würde die Serie in die Balogni-Ecke abdriften. Ich meine: sie vaporisieren Bananen in der Mikrowelle um herauszufinden in welche Richtung sich der Teller dreht! Science!
Mayuri ist übrigens jetzt schon toll. Und fucking creepy.
Wtf. Da Capo, jetzt hast du mich badass getrollt, du motherfucking non incest porno <_<
Dup-de-duuuuuuuhhh-oooh...
Habe jetzt mal unverbindlich weitergeguckt und ich glaube ich liebe die Serie so'n bisschen.
Edith Folge 5 + 6:
Nun, danke Steins;Gate, bis eben mochte ich noch grüne Götterspeise...
Edith Folge 9 + 10:
I think Okurin is a pretty cool guy.
Edith Folge 11 + 12:
Dayum, das Schwarz/Weiß-Segment dürfte bis jetzt eine der besten Szenen der Serie und in moderneren Animu allgemein gewesen sein. Bad. Ass.
Edith Episode 19:
Saki : Schonmal irgendwann 10 Eps gesehen und auf on-hold gepackt. RNG hat mich nun zurückgeführt und es hat mir besser gefallen. Vor allem waren die Mahjongg Segmente in der zweiten Hälfte auch besser.. da ging der richtige Trash los.Ansonsten hat mir bei der Serie vor allem der Cast gefallen, und das ganze Drumherum. Im Mittelpunkt steht natürlich Mahjongg, aber die Spiele waren imo eher Nebensache.. vor allem wenn man bedenkt wie die aufgebaut werden. Man lasse sich z.B. folgendes auf der Zunge zergehen: Eine Spielerin hat die Fähigkeit, dass andere Menschen sie (und ihre Steine) nicht wahrnehmen können. Das wird dadurch gecountered, dass man so spielt als wäre das eine Online-Partie, da man dort nur die Steine, aber nicht die Spieler sieht. Somit sieht man wieder ihre Calls, Steine und so weiter. Ja. Das soll man Ernst nehmen? Wahaha. (ahem)
Picture dramas waren, bis aufs erste, auch ok und haben weitere Einblicke in die Chars gegeben. Leider dürfte ein großer Teil des Casts im Sequel nun wegfallen und/oder noch mehr Mädels im Haupttunier hinzukommen. Das kann ja was geben. Und dann gibts noch sone komische Sidestory.. wo ich keine Ahnung habe ob/wann ich mir das mal antue. Mal sehen. Mehr Wahaha ist mit Sicherheit noch nötig, die kam doch arg zu kurz.. zum Glück gabs da ein Picture Drama für.
Kure-nai: 3 Eps bisher. Gott, diese Yuuki Aoi lolis. Muss ich schauen. Wegen loli. Die Sprecherin ist allerdings seltsam. Bei Madoka in Madoka hab ich nichts besonderes bemerkt, aber mittlerweile kenne ich einige Rollen von ihr die ich echt mag. Naja. Ansonsten ist das Ding nichts besonderes und ich hab das Gefühl, dass die Serie am Ende fürchterlich in die Hose geht.
Ergo Proxy : 6 Eps bisher. Ich gebe der Serie noch einen Abend und dann droppe ich sie entweder, oder sie fängt sich. Setting ist nett. Die Geschichte.. ok. Das Problem ist aber, was die Serie sein will. Referenzen interessieren weniger von Natur aus. Es kommt darauf an, was man z.B. mit Gedicht Zitaten anstellt, wie die Serie das ganze benutzt. Und bei Ergo Proxy habe ich das Gefühl, dass die Antwort "gar nicht" ist. Die Geschichte scheint mir nichts besonderes zu sein. Die Serie erklärt allerdings nichts. Dadurch versucht sie natürlich irgendwo als Mystery durch zugehen. Wichtig bei einer Mystery ist allerdings, dass der Zuschauer motiviert wird die Antwort auf die Mystery zu bekommen. Das passiert bei Ergo Proxy so gar nicht. Eben weil vieles doch sehr banal zu sein scheint. Zu unrecht undurchsichtig gemacht. Pseudo Tiefe. Dabei ist das nicht einmal nötig, da es tatsächlich einige Elemente gibt, die von Natur aus "Mystery" Aspekte aufweisen und auch den Hauptchars unbekannt sind. Nicht viel, aber es existiert. Aber als Zuschauer bin ich mehr damit beschäftigt mich zu fragen, wie die Protagonistin so agieren kann, wie sie es tut, mit den Informationen die ich irgendwie aus dem Geschehen herausziehen kann, während die Serie sich ausführlich um anscheinend extrem banale fürs große ganze irgendwo unnötige Plotstränge bemüht. Es zieht sich. Ich weiß über die Mystery Aspekte die in Episode 1 anfangen in Ep 6 immer noch nicht mehr, und das Setting wird klarer, aber ist immer noch ein Fragezeichen. Was will die Serie? Wo ist meine Motivation? Hoffentlich in den nächsten paar Eps.. ansonsten wars das. Da schau ich lieber nochmal Texhnolyze oder Lain.