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Held
Last Exile Season 2: Eine sehr.. komplizierte Serie. Sieht gut aus, OST ist ok und passt. Die Protagonisten sind (mir) immer noch sympathisch.. aber. Die Antagonisten. Und damit meine ich immer das, was mal gerade der Gegner ist. Hier versagt die Serie auf ganzer Linie. So hat S1 noch eigentlich eine gute Geschichte gehabt, und musste mit der Ausführung kämpfen, so hat S2 nicht mehr so viele Probleme mit der Ausführung, hat dafür aber die Geschichte ziemlich vergeigt. Vom Prinzip her macht das Sequel Sinn. Aber der Anfang der Serie passt nicht zum Ende der Serie. Dazu ist die Motivation der Antagonisten fragwürdig, selbst wenn man das Ende ignoriert... ganz zu schweigen davon, dass die Geschichte nie das Problem löst, was die Antagonisten als "Motivation" ansehen. Ohne da tiefer hinein zu gehen.. das war schon ne harte Enttäuschung.
Dann das Sequel Problem. Einerseits steht die Geschichte auf eigenen Beinen, andererseits dürfte man doch teilweise arge Probleme kriegen, wenn man den Vorgänger nicht kennt. Insofern muss ich mich doch echt fragen, was das soll. Dazu gibt es wiederkehrende Chars. Normal. Wobei die Rollen teilweise etwas unklar sind. Besonders Alvis. Ihre Rolle war.. naja. Ich hab mehr erwartet. Allerdings bei dem Ende, die die Serie hatte.. 
Eine gute Serie um zu sehen, wie wichtig es ist Antagonisten zu haben, die zumindest etwas kohärent sind und denen man ihre Motivation abkaufen kann und dazu stehen. Bei Last Exile 2 bekommt man nur Kopfschmerzen. Trotzdem, es hat seine Momente, größtenteils weil die Protagonisten nett sind, und es eben einige bekannte Gesichter gibt. Ein suboptimales Sequel mit guten Ideen, weitaus besserer Ausführung als S1 (diesmal sind vermutlich alle toten Chars wirklich tot!) aber Antagonisten die vieles versauen und auch die Protagonisten zurückhalten. Konfrontation mit Antagonisten und Problemen gleicht Char Entwicklung. Wenn der Gegner aber fast schon das Äquivalent zu "Eroberungskrieg" und "psycho" ist, für weite Strecken, ist das schwer. Nunja, ich wollte zumindest immer wissen wie es ausgeht, was auch nicht viele Serien schaffen. Auch wenn ich mich echt gewundert habe, wieso die Serie das geschafft hat. Bereue es nicht sie gesehen zu haben. Aber das hätte viel viel besser sein können. Ich wundere mich aber echt, wie viel man verhauen kann und gleichzeitig trotzdem noch emotional bewegen kann. Da danke ich den Protagonisten. Vielleicht hat es auch geholfen, dass es eben ein Sequel war. Tja, eine sehr komplizierte Serie eben.
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