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Thema: Vampires Dawn - Das Buch

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Sheeta Beitrag anzeigen
    Und nebenbei bemerkt habe ich grünes Licht für den zweiten Teil bekommen.
    Bist du sicher, das du dich jetzt schon da ran wagen willst? Nicht, das ich es dir verbiete, aber ich wünsche mir dann doch, dass es diesmal ne etwas andere Richtung einschlägt. Unter anderem, dass du nicht immer fest dem Orginal folgen solltest. VD hatte Plotholes. Und ich fands echt schade, das du diese (oder zumindest manche) mit aufgegriffen, aber ebenfalls nicht erklärt, geschweige denn, versucht es irgendwo sinnvoller einzubringen. Ich muss zwar gestehen, dass ich VD2 nicht wirklich kenne, aber dennoch, soo absolut perfekt kann ich es mir nicht vorstellen.

    Wende dich doch mal an dieses Forum. Afaik treiben sich da auch diverse Autoren rum. Vielleicht können die dir ebenfalls ein bisschen unter die Arme greifen.
    Ansonsten findest du auf tumblr viele gute Posts und Blogs zum thema schreiben. Unter anderem der hier!

  2. #2
    Eine reine Nacherzählung ist immer tödlich. Das will keiner lesen.

    Wenn ich hier so lese, dass das Buch 1:1 nacherzählt wurde, dann hat Sheeta ja echt Glück, dass ich kein Testleser war.

  3. #3
    Dass das keiner lesen will, stimmt nicht (was schon mal statistisch belegt ist ). Gerade Filme werden doch so oft dafür kritisiert, sich zu lose an den Romanvorlagen zu halten. Es kommt halt immer auf die Person an, die das liest. Man kann ja das ganze Leserpublikum nicht einfach in einen Topf werfen, diese Aussage wäre ja noch närrischer, als das zu kritisierende Objekt innerhalb dieser selbst.

    So, wie ich das mitbekommen habe, hält sich der Roman einfach sehr nah an das Spiel, zuweilen wohl auf eine unangenehme Weise, aber das muss ich selbst beurteilen.

  4. #4
    Eigentlich wäre das die Gelegenheit gewesen, die Story von VD1 noch einmal glatt zu bügeln. Die 101 Plotholes zu schließen und mit Interessanten Hintergrundinfos, die Buchexklusiv gewesen wären, die Fans nocheinmal zu beglücken. Aber nein, lieber wird die alte Scheisse nochmal in die Mikrowelle geschmissen und irgendwelchen armen Hunden vorgesetzt. Marlex und Sheeta haben sich wirklich verdient.

  5. #5
    Zitat Zitat von Ligiiihh Beitrag anzeigen
    Gerade Filme werden doch so oft dafür kritisiert, sich zu lose an den Romanvorlagen zu halten. Es kommt halt immer auf die Person an, die das liest. Man kann ja das ganze Leserpublikum nicht einfach in einen Topf werfen, diese Aussage wäre ja noch närrischer, als das zu kritisierende Objekt innerhalb dieser selbst.
    Bei Filmdadaptionen würde ich aber auch sagen das eine 1:1 Umsetzung totaler Schwachsinn ist. Es sollte eher eine Interpretation der Geschichte als eine Nacherzählung sein. Hauptsache alle wichtigen Elemente sind enthalten so das auch jemand der das Original nicht kennt die Story verstehen kann. Daran sind ja z.B die Harry Potter Filme teilweise gescheitert.

  6. #6
    Das sehe ich auch so, Filme, die Bücher adaptieren, sind Neu-Interpretationen und das gilt natürlich genauso umgekehrt. Sie müssen sich zwar trotzdem einem Vergleich mit dem Ausgangswerk stellen, aber grundsätzlich spricht nichts dagegen, die Handlung zu verändern. Das "Open World"-Konzept von VD2 steht einer vernünftigen Handlung im Weg, von daher wäre es schon nicht schlecht, die ganzen Lücken mit eigenen Ideen zu füllen.

  7. #7
    Es sollte auf jeden Fall nochmal ein Lektor drüberschauen.
    Ob professionell oder privat, hauptsache jemand, der ein Händchen dafür hat.

    MfG Sorata

  8. #8
    Naja, spätestens als rauskam, wie lang HP 5 als Film ist, war der Ofen aus. Aus 1000 Seiten wurden rund 2 1/2 Stunden Film?
    Dolores wurde quasi eine unwichtige Nebenfigur, während man sie im Buch richtig hassen gelernt hat - aber auch irgendwie lieben.

    Und ich denke mal ein guter Autor kann aus VD2 locker 1000 Romantext hinbekommen. OHNE dass es langweilt. Denn das kann jeder schlechte Autor auch.
    Ich biete mich gerne als Testleser an, aber da bin ich wirklich gnadenlos und auch erbsenzählerisch.

    Was ich gelesen habe ist Sheetas Schreibe (ich habe nur die Leseprobe überflogen) ganz okay, aber einige Begriffe darin stören gewaltig und gehören NICHT dahin.
    Letztendlich spielt das ganze ja schon in einer Art mittelalterlichen Welt und da sind divsere Begriffe doch fehl am Platz. Und Logikbugs wie "Valnar ist krank und holt sich selbst Medizin, während seine gesunde Frau daheim Däumchen dreht." nun, das gehört erklärt.
    Eine gute Schreibe allein nützt nicht viel, wenn man es nicht gut umsetzt.

    Für Band 2 (hier sollten es auf jeden Fall 2 oder 3 Bücher werden!) bitte mehrere Testleser nehmen und nicht auf Marlex verlassen.
    Nichts gegen ihn, aber wirklich objektiv sind eben nicht die Schöpfer ihrer Werke, sondern deren Leser/Zuschauer.

  9. #9
    Zitat Zitat von Loxagon Beitrag anzeigen
    "Valnar ist krank und holt sich selbst Medizin, während seine gesunde Frau daheim Däumchen dreht." nun, das gehört erklärt.
    Das fände ich aber jetzt grundsätzlich nicht schlimm. Ich meine es könnte auch sein, dass die blöde •••••••• ihn vergiften oder umbringen will. Da ist es besser, sich selber Medizin zu holen. Da kann man auch sicher sein. Er sollte dann halt aber auch storymässig in der Lage noch sein, sich zu bewegen. Und es sollte auch angedeutet werden, dass seine Frau ihn töten will - vielleicht wegen Erbe oder so - oder er Angst davor hat. Kenne die Story da ja nicht so. Aber wenn das nicht der Fall ist, wäre es schon komisch.

    Ganz problematisch wärs, wenn die sich sogar heftig lieben würden und das ernsthaft und auch ernsthaft sonst so rübergebracht. Wenn die dann plötzlich nicht mehr ihrem Liebsten helfen wäre es schon sehr komisch. Dann wäre natürlich so ein Vorfal schon etwas, das nicht passieren sollte, beim Schreiben.

  10. #10
    Zitat Zitat von Loxagon Beitrag anzeigen
    Für Band 2 (hier sollten es auf jeden Fall 2 oder 3 Bücher werden!) bitte mehrere Testleser nehmen und nicht auf Marlex verlassen.
    Nichts gegen ihn, aber wirklich objektiv sind eben nicht die Schöpfer ihrer Werke, sondern deren Leser/Zuschauer.
    Du willst die Handlung von VD2 auf mehrere Bücher aufteilen? Also es gibt durchaus Stellen an denen die Story ausgebaut werden könnte, aber gleichzeitig muss auch einiges weggelassen werden außer du willst wirklich das jedes einzelne Dungeon und jede Burgeroberung bis ins kleinste Detail geschildert wird bzw. gar enthalten ist und das sollte nun wirklich nicht der Fall sein. Ich sehe jedenfalls keinerlei Grund die Story über mehrere Bücher zu strecken außer das wird eine Adaption die auch wirklich versucht eigene Wege zu gehen und schlussendlich vielleicht sogar auf ein anderes Finale hinausläuft. Damit könnte man immerhin auch Fans überraschen da sie dann nicht wüssten wie es ausgeht.

  11. #11
    Gameplay würde ich gar nicht adaptieren, es sei denn es handelt sich um Schlüsselkämpfe oder ähnliches. VD 2 hab ich im Gegensatz zum ersten Teil ja gespielt und aus dem was das Spiel an Handlung hat, könnte man sicher ohne Probleme einen Kurzroman machen. Oder - für die Japanophilen - eine Light Novel.

  12. #12
    Hab das Buch noch nicht und kann mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, dass die nahe 1:1 Umsetzung so schlimm ist. Wenn ich an die Resident Evil Romane denke, die man übrigens gleich als Komplettlösung nehmen kann (ich las z.B. RE Zero, das reichte), ist für mich alles andere gleich weniger 1:1. Aber dann haben möglicherweise diejenigen, die VD nicht kennen, mehr Spaß daran (es sei denn vieles wurde wirklich nicht erklärt). Ich habe VD nicht sehr weit gespielt und hoffe, mich wirds wenigstens ansatzweise überzeugen. Als Vampirbuch, denn als Fanfic betrachte ich es nicht, um mich nicht zwanghaft an einem Maßstab zu halten.

  13. #13
    Normalerweise hätte ich mich nicht extra registriert, um was zu posten, aber ich habe das Buch heute gekauft und finde es gar nicht so schlecht, wie es von manchen hier dargestellt wird (ich bin aber auch zugegeben noch nicht sehr weit). Der Schreibstil ist zwar lange nicht perfekt aber meiner Ansicht nach in Ordnung; ich hätte mir zwar auch gewünscht, dass die Charaktere ein bisschen mehr beschrieben wären (Alaines Beschreibung war okay, aber die der Jungs war echt ziemlich kurz) aber damit kann ich leben.

    Übrigens kann ich NICHT verstehen, dass hier alle auf der Sache mit der Medizin herumtrampeln (à la "soll Aysha doch selbst gehen"). Bitte? Wir spielen hier in einem mittelalterlich inspiriertem Fantasy-Setting, in welchem man tagsüber schon genug zu befürchten hat. Und da soll ein ausgewachsener Mann mit Kampferfahrung seine zierliche, wunderhübsche Frau (von der er NICHT weiß, dass sie ein mächtiger Vampir ist) alleine nachts in einem heftigen Sturm durch das Dorf laufen lassen? Ernsthaft? Selbst im Spiel hatte sich Valnar Gedanken darüber gemacht, ob er draußen auf Diebe treffen könnte. Da will ich mir nicht ausmalen, was einer jungen Dame mitten in der Nacht alles passieren könnte... Tut mir leid, aber ich kann diese Kritik nicht nachvollziehen.

    Allerdings gibt es eine Sache am Buch, die mich leider wirklich richtig stört, und das sind die Fehler in der Rechtschreibung. Es sind wirklich an vielen Stellen kleine Tippfehler etc. vorhanden, manchmal sind Wörter im Satz vertauscht, etc... das wirkt so, als hätte der Autor am Ende keine Zeit mehr gehabt, nochmal auf sprachlicher Ebene zu korrigieren. Es ist auch Aufgabe der Betaleser, den Text aufmerksam zu lesen und auf solche Fehler hinzuweisen. Ich schreibe selbst hobbymäßíg und obwohl ich mir wirklich Mühe gebe, alles korrekt zu verfassen, passieren mir immer wieder Flüchtigkeitsfehler, die mir ohne die Hilfe meiner Leser nicht aufgefallen wären.

    Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich den Kauf bis jetzt nicht bereue. Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, ob er dem Buch eine Chance geben möchte oder nicht.

  14. #14
    Fakt ist, der Arztbesuch mitten in einer regnerischen Nacht ist völlig schwachsinnig. Er führt zu nichts, die Ärztin hat keine Relevanz für die Geschichte und wird später auch nicht mehr erwähnt, im Grunde braucht sie also gar nicht vorgestellt zu werden. Man erfährt in der Szene nichts neues über Valnar oder irgendeinen anderen Charakter und der Plot wird auch nicht vorangetrieben.

    Das Buch habe ich inzwischen ausgelesen und bin auch nicht wirklich begeistert. Der Schreibstil an sich ist ok ... ich meine, literarisch ist da nicht viel wertvolles dran, aber er bewegt sich trotzdem auf einem guten Niveau und ist angenehm zu lesen. Rechtschreib- bzw. Tippfehler sind mir aber relativ viele aufgefallen und das ist eigentlich nicht so doll.

    Wie einige hier schon gesagt haben, das Buch scheitert völlig daran, dass es beinah eine 1:1 Umsetzung des Spiels ist. Dumme Gameplayelemente, wie beispielsweise ominöse Sonnenschutzmäntel oder verbrauchbare Seelensteine, haben im Buch eigentlich keine Daseinsberechtigung. Vampire brauchen Seelen um Zauber zu wirken ... coole Idee. Der Vampir steckt seine Seelen in Steinen, die er in seiner Hosentasche aufbewahrt und kann jederzeit ganz genau erkennen, wie viele Seelen er noch übrig hat. Keine besonders gute Umsetzung. Das ist nämlich Teil des Gameplays, nicht des Plots ... du schreibst ja auch nicht wie viele HP Abraxas verloren hat, als Valnar ihn mit seinem Schwert erwischt hat.

    Finde es eigentlich schade, hätte doch die Geschichte von VD durchaus Potenzial gehabt, hätte man nur etwas mehr aus der Vorlage rausgeholt. Ich hätte mir zum Beispiel gewünscht, dass du die Welt mehr beleuchtet und dir zu den wichtigen Städten und Schlössern entsprechende Hintergrundgeschichten überlegt hättest. Auch ein paar neue Charaktere wären nicht schlecht gewesen oder eine kleine Nebenhandlung. Wäre es zum Beispiel nicht interessant gewesen, wenn du neben der Story von Valnar, auch ein paar Kapiteln Abraxas gewidmet hättest, um ihm etwas mehr Charakter zu verleihen. Zwei parallel verlaufende Handlungen sozusagen und an gewissen Punkten, kreuzen sich die Wege. Und da Abraxas im Spiel (und leider auch im Buch) ein völlig unterentwickelter und eindimensionaler Bösewicht ist, hättest du dich kreativ austoben können.

    Die Sache mit den verschiedenen Generationen von Vampiren ... auch ein sehr cooles Konzept, im Buch leider fast völlig ignoriert. Der heilige Kreuzzug ... wird ein paar mal erwähnt und nur ganz oberflächlich beleuchtet. Und dabei sind gerade das die Aspekte von VD, die imo das meiste Potenzial bieten, nicht etwa Asgars Sprüche oder Mumien in Pyramiden verkloppen.

    Sich so sklavisch an dem Spiel zu halten hat dem Buch sehr geschadet, meiner Meinung nach.

  15. #15
    Zitat Zitat von Irregular Beitrag anzeigen
    Normalerweise hätte ich mich nicht extra registriert, um was zu posten, aber ich habe das Buch heute gekauft und finde es gar nicht so schlecht, wie es von manchen hier dargestellt wird (ich bin aber auch zugegeben noch nicht sehr weit). Der Schreibstil ist zwar lange nicht perfekt aber meiner Ansicht nach in Ordnung; ich hätte mir zwar auch gewünscht, dass die Charaktere ein bisschen mehr beschrieben wären (Alaines Beschreibung war okay, aber die der Jungs war echt ziemlich kurz) aber damit kann ich leben.

    Übrigens kann ich NICHT verstehen, dass hier alle auf der Sache mit der Medizin herumtrampeln (à la "soll Aysha doch selbst gehen"). Bitte? Wir spielen hier in einem mittelalterlich inspiriertem Fantasy-Setting, in welchem man tagsüber schon genug zu befürchten hat. Und da soll ein ausgewachsener Mann mit Kampferfahrung seine zierliche, wunderhübsche Frau (von der er NICHT weiß, dass sie ein mächtiger Vampir ist) alleine nachts in einem heftigen Sturm durch das Dorf laufen lassen? Ernsthaft? Selbst im Spiel hatte sich Valnar Gedanken darüber gemacht, ob er draußen auf Diebe treffen könnte. Da will ich mir nicht ausmalen, was einer jungen Dame mitten in der Nacht alles passieren könnte... Tut mir leid, aber ich kann diese Kritik nicht nachvollziehen.

    Allerdings gibt es eine Sache am Buch, die mich leider wirklich richtig stört, und das sind die Fehler in der Rechtschreibung. Es sind wirklich an vielen Stellen kleine Tippfehler etc. vorhanden, manchmal sind Wörter im Satz vertauscht, etc... das wirkt so, als hätte der Autor am Ende keine Zeit mehr gehabt, nochmal auf sprachlicher Ebene zu korrigieren. Es ist auch Aufgabe der Betaleser, den Text aufmerksam zu lesen und auf solche Fehler hinzuweisen. Ich schreibe selbst hobbymäßíg und obwohl ich mir wirklich Mühe gebe, alles korrekt zu verfassen, passieren mir immer wieder Flüchtigkeitsfehler, die mir ohne die Hilfe meiner Leser nicht aufgefallen wären.

    Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich den Kauf bis jetzt nicht bereue. Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, ob er dem Buch eine Chance geben möchte oder nicht.
    Sehe ich ähnlich. Vor allem muss man mal etwas von der Vorstellung wegkommen, dass in einer Fantasy-Welt jeder Punkt logisch sein muss. Natürlich muss eine gewisse Grundlogik vorhanden sein, damit die Welt einigermaßen glaubhaft ist. Aber Entscheidungen von Charakteren als nicht glaubhaft hinzustellen, finde ich großen Käse, denn sogar in der Realität handelt jeder Mensch anders, weil jeder Mensch von seinem Wesen her anders ist. Warum sollte jemand, der krank ist, nicht selbst die paar Meter zum Arzt laufen, damit dieser ihn untersuchen kann? Ich sehe darin ebenfalls keine große Logiklücke. Aber wenn man jede Entscheidung eines Charakters hinterfragt, dann kann man glaube ich jedes Spiel in der RPG-Maker-Szene zerpflücken und zerrupfen.

  16. #16
    Zitat Zitat von Supermike Beitrag anzeigen
    Bist du sicher, das du dich jetzt schon da ran wagen willst? Nicht, das ich es dir verbiete, aber ich wünsche mir dann doch, dass es diesmal ne etwas andere Richtung einschlägt. Unter anderem, dass du nicht immer fest dem Orginal folgen solltest. VD hatte Plotholes. Und ich fands echt schade, das du diese (oder zumindest manche) mit aufgegriffen, aber ebenfalls nicht erklärt, geschweige denn, versucht es irgendwo sinnvoller einzubringen. Ich muss zwar gestehen, dass ich VD2 nicht wirklich kenne, aber dennoch, soo absolut perfekt kann ich es mir nicht vorstellen.

    Wende dich doch mal an dieses Forum. Afaik treiben sich da auch diverse Autoren rum. Vielleicht können die dir ebenfalls ein bisschen unter die Arme greifen.
    Ansonsten findest du auf tumblr viele gute Posts und Blogs zum thema schreiben. Unter anderem der hier!
    Bei all den vielen Beiträgen habe ich glatt vergessen, darauf einzugehen, und möchte es noch nachholen. Zunächst einmal: Danke für den Link! Diesen Blog kannte ich noch nicht und dabei ist er wirklich toll gemacht.


    Ich habe mir in den letzten Tagen viel zu oft den Kopf über deinen Beitrag zerbrochen, weil ich mich dem Eindruck nicht verwehren kann, dass du (und nicht nur du, was ich schon alleine daran sehe, wie oft ich hier berichtigen muss, dass VD nicht mein Erstling ist) von mir den Eindruck hast, ich sei noch nicht "ausgereift" genug für dieses/ein Buch gewesen. Wie gesagt, rein mein Eindruck.



    Es stimmt sicherlich, dass ich noch einiges zu lernen habe, viel Luft nach oben ist und meine Schreiberei in jeder Hinsicht noch verbessert werden kann. Dennoch verwundert mich dieser Eindruck in Hinblick auf das, was ich schon erreicht habe. Nach außen hin sieht man davon noch nicht viel, denn die Mühlen der Verlagswelt arbeiten langsam, aber ich habe eine Handvoll Verträge für Veröffentlichungen in der Zukunft in der Tasche, bin seit kurzem Mitglied in einem nicht ganz unbekannten Fantasy-Autorenteam und habe Aussicht auf einen Agenturvertrag, der mir die Tore für die richtig großen Verlage öffnet. Und dann (und das ist jetzt absolut nicht böse gemeint, eher mit einem nachdenklichen Kinnkratzen) wird mir davon abgeraten, den zweiten Teil von VD für einen Kleinstverlag zu schreiben.


    Nach deinem Beitrag und ein paar Stunden der Überlegung glaube ich, dass ich VD falsch angegangen habe. Versteht mich nicht falsch, ich stehe nach wie vor hinter dem Buch, schon alleine, weil die meisten Rückmeldungen, die ich erhalte, äußerst positiv sind. Und wie gesagt lag mein Ziel nie darin, ein literarisches Meisterwerk zu erschaffen, sondern leichte Unterhaltungsliteratur, was keineswegs abwertend gemeint ist. Aber dank der Diskussion hier (insbesondere deinem und steels Beiträgen) ist mir ein Weg aufgegangen, wie ich es vermutlich hätte besser machen können, und das werde ich beim zweiten Buch gleich ausprobieren. Im Übrigen werde ich dafür voraussichtlich auch einen, wie ich hörte, supertollen neuen Lektor zur Seite gestellt bekommen, es kann also nur großartig werden.



    Ich habe mir überlegt, einfach mal zum Spaß an der Freude einen näheren Einblick in den Schaffensprozess zu geben, und falls ich das wirklich bei all meiner Zeitnot umsetze, lasse ich es euch wissen. Allerdings wird es leider noch eine Weile dauern, bis ich mich VD2 zuwenden kann.



    @ Irregular: Danke für den Hinweis. Dann werde ich mal den Anfang genauer unter die Lupe nehmen.

  17. #17
    @Sheeta
    Wundere dich nicht zu sehr, die Maker-Community hat schon seit den Anfangszeiten mit einer mMn zu dogmatischen Sicht auf das Storytelling zu kämpfen. Niemand kann dir erzählen, wie man eine Geschichte gut schreibt, nur welche Geschichten er selbst für gut geschrieben hält. Ich finde es jedenfalls beeindruckend, was du schon erreicht hast und wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg. Es ist immer schön, wenn jemand aus der Maker-Community aus seinem Hobby mehr macht als nur ein Hobby.

  18. #18

  19. #19
    Man kann niemals allen gerecht werden!

  20. #20
    Kritik ist ja ohnehin nie objektiv, sondern subjektiv. Jeder kann ja "nur" davon sprechen, wie ihm jeweils Dinge gefallen oder nicht gefallen haben und wie effektiv er fand, was er sah. Das heißt aber nicht, dass die Kritik unnütz ist - Einen Schöpfer sollte ja schon interessieren, wie gut er darin war, sein Ziel zu erreichen.

    Ob man die Kritik nun weiter verwendet oder nicht ist jedem selbst überlassen. Aber erlaubt sein sollte sie.

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