haha ein letztes zur Politik, das hier kann beim nächsten mal helfen:
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haha ein letztes zur Politik, das hier kann beim nächsten mal helfen:
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Scheiße, ich hätte doch SPD wählen sollen.
--Understanding is a three-edged sword - your side, their side, and the truth
Ich poste nochmal kurz, wie ich die gesamte Wahl sehe. Nämlich auch so:
http://www.kaputtmutterfischwerk.de/...at-1-von-1.jpg
Srsly, stimmt doch. xD
Aber davon ab: Ich habe heute übelst in DotA 2 geluckt und beim öffnen von 4 Chests gleich mal 2 Courier raugseholt, höhö. xD
Geiler Slogan. Aber das Wombat ist süß.
Mich überrascht der Kantersieg der CDU ja schon ziemlich. Hätte nicht gedacht, dass soviele auf die Merkel abfahren. Oder mag einfach niemand Steinbrück? In dem Sinne wars für mich diesmal wirklich nicht schlimm, nicht wählen gegangen zu sein. Weiß zwar nachwievor nicht, wen ich gewählt hätte, aber sicher nicht die CDU.
Sry, aber wie kann man nicht wählen? Briefwahl geht ja auch. Was nützt die Demokratie wenn man sich nicht beteiligt. Stell dir vor es ist Wahl und keiner geht hin...
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Stell dir vor, die Wahlfreiheit beinhaltet auch das Recht, nicht zu wählen.![]()
Und es pisst mich an, dass man sich deswegen immer rechtfertigen muss. Es gibt genug Gründe, warum man nicht wählen geht, genauso wie es genug Gründe gibt, wählen zu gehen.
Bezüglich Nichtwähler: Mein Plan sieht vor, irgendwann nach dem Studium eine Partei zu gründen, und dann mein unendliches Charisma und meinen anzüglichen Charme einzusetzen. Et voila, alle Nichtwähler wählen auf einmal mich! Zack, die meisten Sitze, und schon bin ich Kanzler. Wenn jemand mitmachen will, soll er sich jetzt melden, und nicht im Nachhinein versuchen, sich einzuschleimen.
Das Problem ist, dass man als Einzelner wenig Chancen hat, sich mit seinem Programm durchzusetzen. Gehört man keiner der großen Parteien an, ist es extrem schwierig, genug Stimmen zu kriegen, zumindest wenn man wirklich etwas bewegen will. Mit 2-3 Sitzen im Bundestag hält sich der Einfluss ja sehr in Grenzen. Und in einer großen Partei setzt man sich leider mit sowas nicht durch.
Ist auch klar. So eine Partei vertritt ja Hunderttausende, Millionen von Menschen. Natürlich ist keine Partei für die meisten perfekt, immerhin sind die Wahlprogramme extrem fett. Da gibt es immer Sachen, die einem missfallen. Wenn man eine Partei wählt, muss man Kompromisse eingehen. Dazu kommt noch, dass die Regierung dann ein ganze Land managen muss, weswegen zum Beispiel die Forderungen der Linken zum großen Teil flach fallen. Sind ja feine Dinge, die da teilweise gefordert werden, aber wer soll das finanzieren und umsetzen?
Wir brauchen keine zehntausend Pimmelparteien, die irgendwas wollen und sich nicht einig werden.
Ich liebe ja den typischen Nichtwähler-Spruch "Ich behalte mir mein Recht vor." - ich meine, klar, man muss nicht wenn man nicht will. Aber während sich Leute gegenseitig übern Haufen schießen um das Wahlrecht zu bekommen behält sich die Hälfte der wahlberechtigten Bevölkerung das Recht vor (was in vielen Fällen die zuckergussüberzogene Version von "Ich hab' kein' Bock auf'm Sonntag vor die Tür zu gehen!" ist), irgendwie an der Demokratie mitzuwirken, so klein das Mitwirken auch ist. Find' ich persönlich sehr schade. Vor allem wo es bereits die Partei der Nichtwähler gibt.
Nur werden sich manche Dinge so niemals ändern. Ich bin weiß Gott nicht soooo unzufrieden mit der deutschen Politik, aber manche Dinge sind einfach festgefahren und werden sich nie ändern, wenn immer dieselben großen Parteien das sagen haben. Ist ja nicht nur in der Politik so, sondern überall, wo Leute über viele Jahre das sagen haben und die bewährten Dinge nicht ändern wollen, weil sie Angst davor haben, dass es in die Hose geht oder sie nicht wieder gewählt werden. Ich mag Schröder ja eigentlich gar nicht, aber er hat sowas in der Art mal vor ner Weile gesagt. Man muss als Politiker auch mal Dinge angehen, die vielleicht nicht so beliebt in der eigenen Partei sind oder die einfach gemacht werden müssen, auch wenn man dadurch Wähler verliert.
@steel
Man kann halt niemanden zwingen. Was bringts, wenn ich gegen meine innere Überzeugung angehe und wähle, nur weil es von mir erwartet wird, bzw. einfach weil ich es kann? Ich bin ja nicht grundsätzlich Nichtwähler. Kann gut sein, dass ich nächstes Mal doch wähle.
Geändert von Eisbaer (23.09.2013 um 11:23 Uhr)