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Thema: [ZOOOOOmmxBIES! Staffel 2] Tag 1 - Balkon 4, Gemeinschaftszentrum, Wallis et Futuna

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Lexi hatte keine Probleme damit zu erkennen, dass die Kabel tatsächlich lang genug wären um bis zum Boden zu reichen. Und für sie als Soldatin war es sicherlich auch kein Problem, daran nach unten zu hangeln.
    Während sie schon damit begann, hektisch das Laminat aufzubrechen, warf sie immer wieder einen Blick in Richtung Ajax. Dieser hatte den Arm um Heather Vantower gelegt und versuchte gerade, die zitternde Dame in eine sichere Position zu manövrieren, von wo aus er sie besser würde verteidigen können. Lexi verschwendete wertvolle Sekunden darauf, Ajax mit Blicken nur steuern zu wollen, da sie genau erkennen konnte, wo die Horde gerade durch die Aula schlurfte und ihr Herz wurde von Erleichterung geflutet, als er schließlich mit Heather zusammen eine Ecke fand und der Soldat abkniete und die drei auf ihn zuschlurfenden Zombies mit schnellen und konzentrierten Schüssen niederstreckte.
    Jubelnd hob er leise die Hand zur Faust und grinste.
    Lexi fuhr auf dem Absatz herum und machte sich wieder am Laminat zu schaffen, während sie hören konnte, wie Ajax seine Stellung mit kurzen Feuerstößen aus seinem Sturmgewehr verteidigte.
    Endlich hatte Lexi das Laminat so weit entfernt, doch die Kabel waren fest an den Boden verklebt. Frustiert ballte sie die Hände zu Fäusten und blickte wieder Richtung Ajax. Um dessen Stellung lagen bereits 15 verweste Leichen und abermals grinste er Richtung Lexi. Er salutierte spöttisch und lud die Waffe geschickt durch. Er hielt noch einige Minuten durch, kein Zombie konnte sich seiner Position in der hinteren Ecke nähern. Und dann wurde ihm seine Hilfsbereitschaft zum Verhängnis. Diesmal endgültig. Heather Vantowser Zähne bohrten sich in den ungeschützten Nacken von Ajax. Es war grotesk anzusehen, der Soldat trug noch teilweise die Kleidung, die er in seiner Rolle als Scheinzombie getragen hatte und nun tropfte sein Blut auf die beschmierte Uniform. Er versuchte verzweifelt Blickkontakt herzustellen, Lexi einen letzten Blick zu schenken, doch die eben Erweckte drückte ihn noch weiter zu Boden und gebärdete sich wie eine Wilde, als sie Ajax tötete.

    Lexi hielt kraftlos den ersten halben Meter Kabel in der Hand - sie hatte gar nicht gemerkt, wie sie Diesen herausgerupft hatte, doch ihre Hände schmerzten und ihr wurde klar, hier würde sie deutlich mehr Kraft oder Geschick aufwenden müssen.
    Doch für Ajax hatte es nicht mehr gereicht...


    Suparman rutschte auf dem Boden herum, die sachtrote Notbeleuchtung trug nicht zur Orientierung bei. Immer wieder glaubte er einen kleinen Schimmer zu sehen und robbte mit den auf den Rücken gefesselten Händen zu der Position.
    Doch schien es aussichtslos. Niemand achtete auf ihn, Niemand achtete auf den Boden. Wahrscheinlich war der Schlüssel schon nach unten getreten worden.
    Und dann fiel sein Blick auf Tanning. Eine Hand war mit schwindender Kraft auf die Wunde gepresst, die andere hielt einen kleinen, metallernen Gegenstand umklammert, fest, wie im Wahn. Und Suparman dämmerte, dass Tanning den Schlüssel zu seiner Freiheit in der Hand hielt.

    Geändert von Daen vom Clan (17.08.2013 um 01:55 Uhr)

  2. #2
    Da! Da war er, der Schlüssel in seine Freiheit, immer noch fest umklammert von der Hand des sterbenden Corporals. Fast tat ihm der Mann leid, als er die Schlüssel an sich nahm, hätte er nicht kurz vor seinem bevorstehenden Tod versucht, ihn zu Tode zu prügeln. Eine seltsame Schicksalswende.

    Nachdem er sich von den Handschellen befreit hatte, überlegte er sich einen Augenblick lang die beste Fluchtroute zurück in seinen Dschungel, doch dann traf es ihn wie ein harter Schlag: Die Insel, sein liebgewonnenes Dschungelparadies, das ihm immer Ruhe, Einsamkeit und Sicherheit beschert hatte, war nun kein sicherer Ort mehr. Was sollte er tun? Selbst wenn er es schaffte, sich durch die Zombies zurück in den Dschungel zu schlagen, was dann? Früher oder später würden sich die Untoten über die gesamte Insel verbreiten und schlimme Zeiten für seinen Inselalltag anbrechen. Er würde keine Ruhe mehr finden.

    Was war also der beste Plan in dieser Situation? So sehr es ihn nach seinem langen Einsiedler-Dasein scheute, mit Menschen in Kontakt zu treten, Zombies waren die noch schlimmere Wahl. Er würde sich mit den anderen hier verbünden müssen, um zu überleben.Also traf er seine Entscheidung und entgegnete wild gestikulierend: "ZOMBIES! OHGOTT OHGOTT. AHHH!"

  3. #3
    "W...-"
    Außerstande, irgendetwas hervorzubringen, stolperte Alice rückwärts von der Balkonbrüstung weg, fiel unsanft auf ihren Hintern. Ihr ganzer Körper zitterte und bebte ob der Geschehnisse, welche sich im vergangenen Sekundenbruchteil katastrophal gewandelt hatten. Ihr Gesicht war nicht länger die beherrschte Maske der Gleichgültigkeit sondern ein fassungsbefreites Schauspiel ureigenster Angst und Schockierung. Ihre graublauen, geweiteten Augen zitterten nicht weniger, als es ihr restlicher Körper tat, und abgebrochene Stotterversuche bestimmten ihr Verhalten.
    "W... W... W... Was..."

    Das... das kann doch nicht gerade wirklich passieren, oder?! Ich dachte, es wäre vorbei... ich dachte, es wäre vorbei, seid ich auf diese verdammte Insel gekommen bin...! ICH WAR MIR SICHER, DASS ES VORBEI WAR, ALS SIE DEINEN KÖRPER VOR MEINEN AUGEN IN STÜCKE GERISSEN HABEN!

    Alice presste ihre Hände gegen den Kopf, bedeckte ihre Ohren, versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen. Nichts existierte im Moment für sie, nicht das riesige Schiff, nicht die blutgierenden Zombiemassen, nicht die umstehenden Personen auf Balkon 4, nur eine rauschende Geräuschkulisse, die trotz Alice' heftiger Bemühungen, Selbige abzuschotten, durch das dünne Fleisch ihrer Finger drang und ihre Sinne malträtierte.
    "Merde... merde... je ne veux pas!" (Scheiße... scheiße... ich will das nicht!)

    Ich hab es ertragen, ohne dich hierher zu kommen und diesen unzumutbaren Alltag mit diesen unzumutbaren Tyrannen zu ertragen und mich Stück für Stück verändert und WOFÜR? WOFÜR?!
    Tränen aus Angst drängten sich aus ihren Augen und bedeckten nur Sekundenbruchteile später ihre blassen Wangen, als Alice wie ein Fisch an Land zu Boden starrte.

    Hier sollte es sicher sein, nicht wahr?! Hier sollten... keine Untoten sein! Ich will Mama und Papa wiedersehen... und... und...

    Mehr im Affekt als aus eigenem Willen schoss Alice' Blick zur Treppe herüber; Der halbe Balkon war durch das Schiff zusammengefallen und die Verbindung somit getrennt. Für den Moment, so schien es, waren sie sicher.

    Okay, beruhige dich, ganz ruhig Alice. Wir sind sicher. Sie... sie können nicht hierherkommen, also ist alles in Ordnung!

    Der Gedanke, dass sie für den Moment ohne Zweifel nicht in Gefahr war, machte die qualvollen Todesschreie, das berstendlaute Gröhlen verfaulter Leichen und die allgemeine Situation nicht besser... doch es gab Alice für den Augenblick eine vage Ebene der Sicherheit zurück.

    In Ordnung... ich bin sicher. Ich kann das schaffen. Ich gebe nicht so einfach auf! Diese lebenden Organspenden kriegen... kriegen mich nicht klein! Denk nach. Denk nach, was hättest du in dieser Situation getan...?

    Langsam, in gefühlter Zeitlupe kehrte eine hauchdünne Prise Beherrschung zurück in Alice nach wie vor am Boden befindlichen Körper, und sie schaffte es mit einem ordentlichen Maß Anstrengung, sich in Ruhe auf dem Balkon umzusehen.

    Der Typ, der anscheinend Nathan hieß, brüllte in die Runde, wer gut springen könne, und der andere Franzose ging darauf ein. Keiner beachtete sie gerade, also konnte sie ihre Fassung noch zurückgewinnen.

    Alice versuchte, aufzustehen. Ein Akt, der sich als schwieriger gestaltete, als sie es erwartet hätte, selbst in ihrem Zustand. Wieder und wieder schickte sie ihren Beinen den Befehl, sich zu erheben, aber diese verweigerten strikt die Anweisung. Ihr Körper wollte nicht, riet ihr, zu verharren.

    Jetzt reiss dich mal zusammen! Da hast du schon Schlimmeres überstanden... Lächerlich, du würdest mich dafür auslachen!

    Endlich gelang es ihr, vom Boden wegzukommen. Leicht benommen torkelte sie rückwärts und stieß an die Wand, an welcher sie vorhin schon gelehnt hatte und die dem Loch im Balkon gegenüber errichtet war. Für nun der erträglichste Ort, wie Alice spontan entschied, und zitternd an der Wand gelehnt verharrte. Schnell wusch sie sich die Tränen vom Gesicht und versuchte, etwas Haltung zurückzugewinnen. Hektisch kramte sie die kleine, runde Spieluhr aus ihrer Tasche, öffnete sie und umklammerte sie mit beiden Händen vor ihrem Gesicht, woraufhin sie die Augen schloss und einige Sekunden der Melodie lauschte.

    "... isch schaffe das... isch krieg das hín... Isch kann allés tun, was isch wíll, únd brauché keine Hilfé...!"

    Es wirkte. Sie zitterte noch immer leicht, aber Alice hatte sich beruhigt. Mit einem tiefen Ausatmer steckte sie die Spieluhr zurück in ihre Tasche und beobachtete, wie die anderen Anwesenden sich jetzt verhalten würden. So sehr sie auch selbstständig sein und auf die anderen verzichten wollte, die Situation hatte sich drastisch geändert. Es wäre das Klügste, jetzt keine einzelgängerichen Aktionen zu fahren.

    Schwer atmend wartete Alice, dass etwas passieren würde, während sie sich eine Zigarette anzündete.

    Sollen sie auf diese Insel kommen... sollen sie mich verfolgen... ich werde leben. Ich werde leben!

    Geändert von BIT (17.08.2013 um 12:28 Uhr) Grund: Sig aus! ~ BIT

  4. #4
    BAMMM! Ein neben Fritz sitzender, sogenannter "Klassenkamerad", hatte einen unbeobachteten Moment genutzt, Fritz
    von seinem Stuhl zu schubsen. "Na, sehen Sie, Herr Jefimow - Das kommt eben davon, wenn Sie immer kippeln müssen!"
    Frau Wallgram, seine Chemie Lehrerin sah ihn streng an. "Und nun stehen Sie gefälligst wieder auf, und schlagen Sie die
    Redoxreaktionen auf Seite 503 auf."
    Schnell rappelte sich Fritz auf, und durchblätterte verzweifelt sein
    vermeintliches Schulbuch. [Als ihm gewahr wurde, WAS er da gerade tatsächlich las, warf er es eilig ungenutzt zur Seite.

    Er sah sich um. Alle Zugangswege zur diesem Stockwerk schienen versperrt. Vorerst war er also sicher. Waren sie alle sicher.
    Er sah Lexi, die verzweifelt an einem Kabel riss; Suparman der gierig die Hand eines sterbenden Soldaten zu betrachten schien.
    Alles schien so unwirklich. Wie während seiner Flucht aus Berlin. In diesem Moment fiel sein Blick auf Jul, welche - wohl vor Schreck - noch
    ziemlich in sich zusammen gekauert schien. Fritz wankte zu ihr hinüber. "Hey. Alles wird gut. Wir sind sicher hier Oben.", sagte er zu ihr
    auf deutsch, "die Treppe ist versperrt. Die Untoten stellen nur für die unteren Ebenen eine Gefahr da..."

    Fritz erstarrte und wurde kreide bleich. "ACH DU HEILIGE SCHEIßE!"
    Eilig stürzte er zur Brüstung, und beugte sich hinüber.

    "RAHEL!"

    Angestrengt versuchte Fritz, ob er irgendwo im Getümmel seine Vermietern, Mitbewohnerin, und gute Freundin Rahel; seinen Arbeitgeber, den genialen Professor Doktor Abdul Al Mutakamelah; oder zumindest seine erbitterte Konkurrentin Abigail Turner ausmachen und erkennen könnte.

    Geändert von Jerome Denis Andre (17.08.2013 um 04:03 Uhr)

  5. #5
    "Normalerweise haben wir das immer ohne gemacht aber..." er war kurz verunsichert, schaute über die Ballustrade und sah die zahlreichen Leichen, die wandelnden Toten welche mordend umherschlurften "...aber... wir sollten nach einer Art Sicherung suchen. Für den Fall... aber selbst wenn wir nichts brauchbares finden, würde ich das übernehmen"

    "Nagut, ein Seil wär wichtig. Aber ich seh hier mal nichts was einen erwachsenen Mann problemlos halten könnte. Und wenn es mittendirn zerreist ist es auch mehr ein Problem, als eine Hilfe. Wir bräuchten etwas, das defintiv fest genug ist." Nathan lies seinen Blick über den Balkon streifen. " Wie gesagt, nur Schutt hier. Vielleicht kennt sich ja jemand etwas besser hier aus, oder hat bessere Augen als ich, aber es scheint als müsstest du es ohne machen."
    Nathan wandte sich den Franzosen, dessen Namen er noch nicht mal kannte und reichte ihm seine rechte Hand.
    Nathan Archer, und danke, dass du dein Leben für uns aufs Spiel setzt,."

    Nach dieser Begrüßung wandte sich Nathan weg von dem Franzosen.
    Er musste etwas anderes tun, etwas produktives. Da fiel ihm der Wächter in die Augen. Er lag verblutend am Boden, Glassplitter hatten ihm die Kehle zerschnitten.
    "Komunikation wär nicht schlecht..auch für später." Falls es überhaupt ein später geben sollte.

    Er schaute ob der Wächter ein Funkgerät bei sich trug, bzw. bei ihm in der Nähe lag.


  6. #6
    Corporal Tanning sah Nathan dankbar an, als Dieser Anstalten machte, auf ihn zuzutreten. Müde hob er die blutüberströmte Hand, ein leises, ersterbendes "...danke..." wispernd, welches ihm im Hals steckenblieb, als Nathan sich offensichtlich nur für das Funkgerät an dessen Seite zu interessieren schien, das Dieser vom Boden aufklaubte. Von hilfloser Wut erfüllt, wollte er Nathan wegschieben, bitten und flehen, doch sein geschwächter Körper brachte nur weniger mehr als ein Stubsen zustande.

    Der Soldat starrte Nathan ungläubig an als dieser aufstand, das Funkgerät in der Hand, der Blick war schmerzerfüllt, klagend und von Bitterkeit erfüllt. Und dann starb er. Und mit ihm eine wichtige Informationsquelle.


    Zitat Zitat
    Aufgabe Alpha - gescheitert (zweimalige Interaktion mit dem Corporal ohne ihm im Rollenspiel geholfen oder die Aufgabe erledigt zu haben)
    Mögliche Teilnehmer: 1
    Erledigt durch:
    Probe auf Intelligenz
    Hintergrund: Corporal Tanning ist schwer verletzt und wird sterben. Bei ausreichend fachlicher medizinischer Kenntnis kann er jedoch so weit stabilisiert werden, dass er mit Informationen helfen wird, so gut er es vermag.
    Erfolg: ?
    Misserfolg: ?

    Fritz konnte durch die rote Notbeleuchtung nur wenig erkennen. Unten tobte und wogte eine Schlacht, die die schlecht ausgerüsteten Lebenden nur verlieren konnten.
    Verzweifelt versuchte sich der Deutsche zu erinnern, wo seine Bekannten gesessen waren und er glaubte, dass zumindest Abigail und Rahel gar nicht mitgekommen waren. Vielleicht waren sie noch immer in Sektor Beta. Oder zumindest Rahel war in das Village zurückgekehrt. Den unglücklichen Doktor konnte er jedoch sehen. Zumindest bildete er sich ein, unter dem Schiffsrumpf einen Arm mit einem weißen Ärmel zu sehen. So, wie der Doktor sie gerne trug. Oder getragen hatte...

    Geändert von Daen vom Clan (17.08.2013 um 13:50 Uhr)

  7. #7
    Da lag er vor ihm. Der Wächter. In seinen Augen lag ein Sammelsurium aus Hass, Wut, Verzweiflung. Nathan wusste nicht, was in ihm vorgegagnen war. Er wollte Hilfe, er brauchte Hilfe, aber Nathan verstand sich nicht darauf. Das letzte mal, dass er was von Erste Hilfe gehört hate, war ein billiger Kurs bei der Fahrschule. Neee, niemand mit einem Funchen Hirn würde ihn das machen lassen.
    Er verstand sich nicht auf erste Hilfe, hätte vermutlich kaum mehr als das Glas rausnehmen und dadurch das Bluten noch verstärken können. Es war wohl seine Aufregun gewesen, die ihm das Leben gekostet hatte. Nathan wusste nicht wie er sich fühlen sollte. War er ein Mörder?
    Er glaubte nicht am Tod des Wächters, dessen Namen er nie kannte und nun nie kennen lernen wird, schuld zu sein, aber er hatte auch nichts probiert es zu verhindern. Genauso wenig wollte er ihn umbringen, in dem er das Funkgerät, das nun in seiner Hand lag, aufnahm.

    Er wusste nicht was er tun sollte. Er starte in eine Weile an, und entschied sich dann ihm die letzte Ehre zu erweisen. Er verschloss seine Augen.

    "Zumindest musst du nicht fürchten als Untoter zu kommen, gebissen wurdest du nicht... ", murmelte Nathan und blickte den jetzt ewas friedlicher wirkenden Soldaten an. War es vielleicht nicht das beste so zu sterben, als beim Versuch zu entkommen um dann doch nur gebissen zu werden? Nathan wandte sich ab. Es war sinnlos über solche Dinge nachzudenken.

    Er schaute auf das Funkgerät an. Er probierte einige Knöpfe zu drücken, doch er hörte nur rauschen. Nein, er würde hier nichts rausbekommen.
    Also ging er zurück zur Gruppe.

    "Versteht hier jemand was davon?"
    Er sah vorallem Miller an. "Ihr Millitär Heinis kennt euch doch sicher damit aus. Könnt nicht schaden, zu horchen was Vantowers Erben so vorhaben."

    Geändert von Mivey (17.08.2013 um 12:10 Uhr)

  8. #8
    Es war alles so unfassbar schnell gegangen, dass es kaum eine richtige Art gab zu reagieren. Dolores hatte sich erst einmal instinktiv auf den Boden geworfen und fühlte ein paar feine Glassplitter auf sich niederprasseln. Erst nach einer Weile, als Schreie und Tumult längst ausgebrochen waren, sah sie wieder auf. Steh auf, verdammt. Ihre Beine wollten nicht so recht, aber sie zwang sich zu einer aufrechten Haltung, damit sie die Lage inspizieren konnte. Nur ein flüchtiger Blick über das Geländer genügte - sie waren überall. Untote waren von flüchtenden Menschen kaum mehr zu unterscheiden, weil es Abseits vom Balkon nur so von Bewegung wimmelte. Dort wo das Schiff hereingebrochen war, stiegen weitere Zombies über leblose Körper hinweg und bahnten sich ihren Weg zu den Überlebenden, die ein leichtes Opfer für sie waren.
    Aber wir sind hier oben und sie noch nicht. Dolores sah dies als ein Zeichen - es musste eines sein! Von all diesen vielen Menschen war ausgerechnet sie hier oben, wo die Katastrophe noch nicht voll zugeschlagen hatte. Sie hatte Zeit geschenkt bekommen und damit die Chance, zu überleben.

    Dolores sah sich schnell um - Nathan und der Franzose unterhielten sich erst, bevor sie in gegensätzliche Richtungen davonstürmten. Der Tatendrang stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Erstmals fühlte sie so etwas wie Respekt für Gabriel und nickte entschlossen. Auch sie musste sich hier nützlich machen und helfen so gut sie konnte.
    Sie hatte keine Liebsten, nach denen sie sich umsehen musste, so würde sie genug Zeit haben, sich etwas für eine Flucht zu überlegen. In ihrem Hinterkopf erschien ein Bild von Ethan - ob er rechtzeitig etwas bemerken und sich in Sicherheit bringen können würde? Sie hoffte es jedenfalls, aber dieses Mal musste sie ohne ihn auskommen und ohne ihn einen Weg zum Überleben finden, egal was mit ihm nun geschehen würde. Fast zeitgleich mit diesen Gedanken sah sie sich auch nach Celina um. In dem Trubel konnte sie das Mädchen gerade nicht erblicken, aber sie würde bestimmt in Ordnung sein. Sie war immerhin nicht auf den Kopf gefallen. Warum schert dich das überhaupt?

    Mit einem Kopfschütteln wischte sie alle Gedanken beiseite und versuchte sich zu konzentrieren. Was brauchte man für eine erfolgreiche Flucht? Vorräte. Und ein Ziel. Dolores beschloss, sich erst um Ersteres zu kümmern. Die Tische und das Buffet glichen einem Schlachtfeld - vieles war zu Boden geworfen worden oder mit Glasscherben und ähnlichem überhäuft. Trotzdem suchte sie hektisch nach etwas Brauchbarem - leicht zu transportierende Getränke, Vorräte oder nützliche Gegenstände (z.B. Besteck als Waffe oder so Kram )

    Geändert von Lynx (17.08.2013 um 12:37 Uhr)

  9. #9
    Mit einem lauten Krachen rammte ein Schiff die Fassade des Gemeinschaftszentrums und als wäre das noch nicht genug, strömten wie aus dem nichts die Zombies nun aus dem Schiff heraus. Soviel zum Thema "es gibt keine Zombiegefahr mehr". Er hatte zwar schon befürchtet, dass irgendetwas schlimmes passieren würde, aber das hier überraschte Matt dann doch. So sehr, dass er erschrocken zurücksprang und dabei geben einen der Tische knallte, der daraufhin umkippte, alles was sich darauf befand auf dem Boden verstreuend. "Autsch! Verdammt." seine Hände den Rücken reibend stand er wieder auf, nur um gleich auf das Spektakel auf den unteren Ebenen aufmerksam zu werden. "So ein Mist! Ich muss hier schleunigst weg, bevor diese Kreaturen hierher finden..." Leider musste Matt feststellen, dass der Ausgang blockiert war. Auf normalem Wege würde er hier nicht mehr rauskommen.

  10. #10
    Krieg. Das laute Krachen, die Lichter gingen aus, die Stille und dann, die Schreie. Die furchtbaren, hohen Schreie.

    Prudence war von der Bank gefallen, als die Erschütterung das Gemeinschaftszentrum traf. Wie aus Reflex hatte sich Prudence zusammengekauert, als sie auf dem Boden lag, was ihr vermutlich das Leben gerettet hatte. Direkt neben ihr hatte sich eine große Scherbe in den Boden gebohrt. Sie rappelte sich langsam wieder hoch, hielt sich an der Bank fest, da sie ein wenig schwankte. Ein Bild des Chaos bot sich ihr. Schreie, Tote, nicht mehr Tote. Ihr Balkon schien es noch am wenigsten schlimm getroffen, schien es. Zumindest schienen alle wohlauf, soweit sie sehen konnte. Den toten Tanning konnte Prudence nicht sehen, vielleicht wollte sie ihn auch nicht sehen.

    Mit geschultem Blick suchte Prudence einen Weg aus der Misere. Da. Eine Tür. Mit eingezogenen Kopf humpelte die alte Dame in Richtung der Tür. Sie versuchte sich daran zu erinnern, wie das Gebäude aufgebaut war, und wo die Tür hinführen könnte. Auf dem Weg sah sie den blauhaarigen Teufel, die verängstigt in einer Ecke kauerte. Direkt neben ihr war ein Lastenaufzug, der offensichtlich steckengeblieben war. "Mädchen! Wenn du dich nützlich machen willst, schau nach, ob wir den Aufzug da noch irgendwie gebrauchen können!" Ein Funken Willenskraft kehrte in die alte Dame zurück. So gefiel ihr das.

    Als Prudence an der Tür angekommen war, legte sie erst einmal ein Ohr an die Tür, vielleicht könnte sie hören, ob dahinter die herrliche Freiheit oder der schlurfende Tod warten würden. Ihr wurden ja nicht umsonst nachgesagt, sie hätte Ohren wie ein Luchs.

    Geändert von Caro (17.08.2013 um 14:37 Uhr)

  11. #11
    Im ganzen Chaos war es ausgerechnet die Person, von der Alice am wenigsten eine Interaktion erwartet hatte, die ihr etwas zurief.
    "Mädchen! Wenn du dich nützlich machen willst, schau nach, ob wir den Aufzug da noch irgendwie gebrauchen können!"


    Alice' Blick zuckte nervös zwischen dem Lastenaufzug neben ihr und der Granny hin und her. Sie deutete perplex mit dem Zeigefinger auf sich, was Prudence mit einem ungeduldigen Nicken quittierte.

    "W... was soll isch schon...?!"

    Moment. Die Wahrscheinlichkeit war nicht gerade klein, dass in dem Aufzug, der vor wenigen Minuten noch benutzt wurde, etwas Nützliches war. Man müsste also hinunterklettern.... und...

    "B-b-bíst du verrüückt, du alté...?!"
    Abermals wanderte ihr Blick unruhig über die anderen Awesenden. Alle waren beschäftigt, einige hatten bereits angefangen, sich nützlich zu machen. Wenn sie etwas alleine schaffen wollte... wenn Alice etwas beitragen wollte, ohne sich auf die Anderen zu verlassen, war das jetzt der Zeitpunkt dafür.

    Knapp nickte sie dem Fauldrachen zu, ließ dem aber ob des chaos noch eine mündliche Bekenntnis folgen.
    ("Isch mach es! Isch kümmeré misch um den Aufzug!")

    Und damit ging es los. Fieberhaft, und doch möglichst konzentriert besah sich Alice der verklemmten Öffnung. Nach einigen Sekunden ruckeln und zerren hatte sie es geschafft, sie zu öffnen, so dass sie einen Blick in den Schacht werfen konnte.

    "... Oh... Fuck... das ísd nischt euer Ernst, rischtíg...?"
    Mehr zu sich selbst als zu irgendjemand anderem murmelte sie das, bevor sie mit beiden Händen die obere Seite der Öffnung umfasste und sich mit einem beherzten Sprung in den Schacht stürzte.

    Sie hatte es geschafft, sich mit den Füßen und Armen zwischen den engen Wänden einzuklemmen, jetzt musste sie es nur noch schaffen, langsam, ohne zu stürzen, zu dem tiefer liegenden Aufzug zu gelangen. Er war, wie sie anhand der Entfernung schätzte, auf Höhe des ersten Stockes stecken geblieben. Übervorsichtig, jede kleine Bewegung genaustens bedenkend rutschte Alice Millimeter für Millimeter nach unten, eine falsche Aktion, und sie wäre Matsch.

    Der schacht des Aufzuges war von der Temperatur her mit einem Backofen zu vergleichen, nach wenigen Minuten triefte der Schweiß von Alice' Stirn, was sie jedoch deutlich nervöser machte, war, dass er auch von ihren Händen trieffen musste.

    Sie hatte den Gedanken kaum zuende gesponnen, da rutschte sie mit ihrer Linken Hand, welche sich ein Stück nach unten geschoben hatte, aus und verlor den Halt.

    "Sainte Merde!!"(Heilige Scheiße!)

    Die Konsequenz wartete keinen Augenblick ab; Das Mädchen stürzte mehrere Meter nach unten, da ihr ein Knie ebenfalls abgerutscht war. Panisch versuchte Alice, sich mit den Fingern irgendwo festzukratzen, auch wenn diese durch die Reibung bereits schmerzhafte Schürfwunden aufwiesen. Doch es klappte.

    "Hah... haah... weitér."

    Positiv gesehen hatte sie nun die Hälfte des Weges hinter sich, und das schneller als geplant. Das gleiche Spiel wie am Anfang begann, Stück für Stück rutschte das blasse Mädchen weiter nach unten, was sich nun jedoch als noch schwieriger gestaltete, betrachtete man den Zustand ihrer Finger.

    "Nhf... Nfhu... Gh... fasd... gescháfft..."

    Der Aufzug klemmte ein Stück unter der Öffnung zum ersten Stock, und ohne groß darüber nachzudenken, griff Alice danach - und bereute es noch im selben Moment.

    Ein halbes dutzend fauliger, stinkender Arme quetschten sich in die Kleine Öffnung des Schachtes, griffen nach ihren Körperteilen.

    "Ahh...! L-lasst mísch in Ruhé, VERSCHWÍNDET!"

    Das ging überhaupt nicht. Dieser Schacht war das eine, aber jetzt Untote direkt neben ihr, die nach ihr griffen...! Ihre Haut fühlte sich so kalt an... Die giftige Stimulation ungebremster Panik durchflutete ihren Körper, sie schlug und trat jammernd um sich, so weit es ging, doch verhakte sich dabei immer mehr im engen Schacht. Als eine der Leichen ihren Kopf hereinsteckte und sich anschickte, ihre Zähne in Alice Bein zu versenken, kam sie affektiv zu einem klareren Kopf.

    "V-VERPISST EUSCH ENDLÍSCH!!"
    Mit voller Wucht trat sie der Hackfresse ins Gesicht, welche daraufhin zurückstolperte und den Nachziehenden Platz machte, Alice teilte weitere Tritte aus und schaffte es so, die Untoten aus dem Schacht zu verdrängen. Ohne an ihren Halt zu denken, beugte sie sich vor und riss die Klappe der Öffnung nach unten.

    Hah... hah... geschafft. Sie ist zu.

    Das Mädchen verlor keine Weitere Zeit und inspizierte den Aufzug unter ihr; eine Kleine Öffnung, gerade groß genug für eine Hand, präsentierte sich ihr auf der Oberseite. Doch wenn sie einmal darauf war, würde es nur Sekunden dauern, bis er endgültig abstürzte. Ein einziger Griff.

    Noch einmal atmete Alice tief ein, bevor sie ihre Hände und Füße von den Wänden löste, mit einem Plautzen auf dem Aufzug landete und ihren Arm so schnell sie nur konnte durchsteckte, um etwas herauszuziehen.

    "Komm schón...!!"

    Geändert von Holo (17.08.2013 um 15:42 Uhr) Grund: Auch bei Platzhaltern: Sig aus! ~ BIT

  12. #12
    Dolores' Blicke jagten durch den Raum, sie inspizierte die Tische und war ein wenig enttäuscht, als sie nur ein paar wenige Getränke ausmachen konnte und sonst nur halbvolle Flaschen und fast keinerlei Vorräte.
    Es war eine bittere und böse Ironie des Schicksals, dass die zuständige Pfadfinderin augenscheinlich einfach nur vergessen hatte, den Balkon 4 mit denselben Brotkörben und Fruchttellern zu bestücken, wie die Gruppe sie vorher auf den anderen Balkonen gesehen hatte.
    Obschon Dolores niemals würde tauschen wollen, denn unten, im Erdgeschoss, wo viele Vorräte zum Buffet angerichtet worden waren, lagen Diese bereits zertreten am Boden und waren besprenkelt vom Blut der Opfer.
    Wenn sie jedoch die paar Flaschen Cola, das Wasser und die eine wertvolle Flasche Wein zusammenpackte, war diess schon besser als Nichts.
    (Gruppennahrung +2, dies ist der Bonus für den holprigen Start der Station und des gemeldeten Fehlers mit Alpha/Epsilon)


    Die rüstige Dame Prudence stieg über einen umgekippten Stuhl hinweg und legte vorsichtig die Hand an die alte Holztür, gefolgt von ihrem Ohr und während sie angespannt den Atem anhielt, lauschte sie. (Geheime Intelligenzprobe!)
    Erst dachte sie, hinter der Tür wäre ein leises Schlurfen zu hören, ein seltsames Schaben und Kratzen und enttäuscht kniff sie die Augen zusammen. Doch dann bemerkte sie, dass lediglich einer der Holzknöpfe ihrer Strickjacke über das Holz geschabt war und nun hörte sie gar nichts mehr.
    Hinter der Tür lauerte nichts mehr als tödliche Stille. Ein gutes wie schlechtes Zeichen gleichermaßen...


    Alice presste sich noch immer an die Wand und ihre Muskeln begannen bereits zu zittern, als sie schnell nach unten griff und Etwas ertastete. (Agilitätsprobe erfolgreich!)
    Es fühlte sich weich an und nachgiebig und erst dachte sie, sie hätte in eine leblose Hand gegriffen und zog die Hand panisch zurück. Doch dann sah sie, dass es sich nur um ein großes, sattgelbes Rad Käse handelte. Doch noch viel auffälliger - zwei große Küchenmesser steckten in dem Käse und mit einer letzten Kraftanstrengung konnte sie beide bergen. Und dann machte sie sich an den Aufstieg in der brütendheißen Röhre, die sie total verschwitzt und erschöpft oben ankommen ließ. Mit zwei großen Küchenmessern!
    (2mal Kampf +2 zur freien, einmaligen Verteilung)

    Geändert von Daen vom Clan (17.08.2013 um 16:02 Uhr)

  13. #13
    Mit einem Male wurde es unruhig in den Hallen, Blitze zuckten über den Himmel und ließen ihn sekundenlang hell erleuchten. Doch viel Sehen tat man dennoch da draußen nicht, die Wolkenfront war einfach viel zu dunkel als das sie viel Licht durch lassen würde. Dann kam zu den Blitzen auch das Donnergrollen hinzu was stark im Magen zu spüren war. Unten sangen Pfadfinderinnen das Lied ‚Amazing Grace‘ zu Ende und dann wurde es still. Man hörte Applaus und noch mehr… Wieder ein Blitz, dann Sekunden später ein Donnern, doch das Donnern wurde von etwas anderem Mit begleitet. David stand an der Balustrade des Balkons und schaute in die Aula als durch einen weiteren Blitz plötzlich vor der Glasfront der Aula ein Schatten zu erkennen war. Er wurde größer und dann erlösch der Blitz und man sah nichts mehr.

    Dann ein krachen, ein Bersten und das kreischende Geräusch von Metall war zu vernehmen. Das Gebäude schwankte, zumindest stand es nicht still als ein Gigantisches Objekt durch die Glasfront einbrach
    Ach du heilige Scheiße
    konnte er nur noch von sich geben als er danach reflexartig sich und Celina und Jul runter ziehen konnte um den herumfliegenden Trümmerteilen und Glassplittern auszuweichen.
    Ich hoffe Ihnen beiden ist nichts passiert. Warten sie hier, ich schau mal was die Lage so hergibt.
    fragte er kurz nach dem Status und stand dann wieder auf um sich ein Bild der Lage zu machen nachdem sich das ganze Szenario, wie aus einem Schlechten Film, etwas beruhigt hatte, zumindest hier oben auf dem Balkon in Ebene 4.
    Von Unten hörte man schreie, kreischen und das schlürfen von Untoten die über die Menschen in den Unteren Ebenen herfielen. Nach einiger Zeit vernahm er die Stimmen seiner Gruppenkollegen und ihm kam das Gespräch zwischen diesem Nathan und dem Franzosen mit. David blickte sich um, Seile gab es hier nicht, und auch sonst fand er nichts anderes mehr was er meinte nehmen zu können um damit den Franzosen vielleicht sichern zu können damit er nicht direkt in den Abgrund zu diesen Willenlosen Wesen fiel.

    Bei genauerem betrachten der Deckenverkleidung fand er einige Kabelschächte „Klar, jedes Gebäude hat doch diese ganzen Kabelschienen in Decke und Boden verlegt um die Menge an Kabeln gebündelt verlegen zu können“ ging es ihm in Gedanken durch den Kopf. Er folgte den Kabelschienen in der Decke soweit ihm das Auge dabei half, denn es war bei weitem nicht alles an Deckenverkleidung abgegangen. An der Wand angekommen Stellte er sich auf einen Stuhl um die Deckenplatte zur Seite zu schieben und zu schauen wo die Kabel weiter lang liefen. Er fand Zwei-Drei Kabel die scheinbar die Wand runter unter dem Boden weiter verliefen. Vom Stuhl wieder runter fragte er sich nun wo die Kabel im Boden langliefen. Da kam ihm der Trick den auch damals öfters bei sich zu Hause angewandt hatte. Da wo die Kabel verlegt sind ist doch ein Hohlraum.

    Er fand nach einigen versuchen auf dem Boden mit dem Fuß rum zu klopfen den Kabelschacht und folgte ihm.. Immer wieder dachte er, das hier die richtige Stelle wäre, aber beim Probieren den Laminat weg zu bekommen musste er sich immer wieder geschlagen geben. Aber da, nach einigen weiteren Versuchen fand er eine stelle die offensichtlich durch Einwirkung von Feuchtigkeit über die Jahre nicht mehr wirklich stabil aussah.
    Na, geht doch,
    er griff sich das erstbeste Stück Holz was er finden konnte in seiner Umgebung und schlug auf die weiche stelle des Laminatbodens ein.
    Ich glaub, damit sollte es gehen
    rief er Gabriel zu und deutete auf die arbeit die er da am Boden verrichtete.
    Hier läuft scheinbar die Hauptstromversorgung des Balkones durch, die Kabel sollten dick genug sein um das Gewicht eines Menschen halten zu können.
    erklärte er sich, warum er denn auf dem Boden rumstochere.

    David hoffte ernsthaft die Kabel aus der Kabelschiene raus zu bekommen „na komm schon… das hast du schon hunderte male gemacht, das wird doch nicht so schwer sein“ redete er zu sich selber als er endlich an dem Objekt seiner Begierde angekommen war und die Kable vor sich im Boden sah (Aufgabe Lambda).

  14. #14
    David war in der Tat ein sehr erfahrener Kameratechniker und gerade die richtig guten Kameras erforderten eine verdammt gute Verkabelung.
    Und immerhin war er DER Mann gewesen, der trotz der Budgetkürzung damals zum SuperBowl abkommandiert worden war und während er draußen vor dem GEbäude gewartet hatte, kam eine SMS von seinem Assistenten, seinem Kabelträger, dass Dieser nach einer durchzechten Nacht heute zuhause blieb.
    Und dies war nur die Spitze des Eisbergs einer langen und erfolgreichen Karriere vor dem Krieg gewesen.

    Ja, David kannte die ganzen Tricks, die Art, wie man mit einem kleinen Schlüssel den Klebstoff von Kabel und Schacht lösen konnte und wie schnell es erst ging, wenn man das Kabel erst einmal richtig zu fassen bekommen konnte. Trotzdem - dies hier war kein amerikanischer Wohlstandstandard, die Kabel waren fest eingefasst und damals hatte man es mit dem Kleber wohl gut gemeint. Doch aufgeben kam für ihn nicht in Sinn...

    (Geschicklichkeitsprobe erfolgreich, aber sehr knapp!)

    ...und trotz der vielen kleinen Schnitte an seiner Hand und der unbequemen Position, gelang es ihm schließlich die Kabel zu lösen und neben sich auf dem Boden zu drapieren.
    "Nimm das, SuperBowl...", murmelte er erschöpft.

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