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Thema: Der Anfang einer Fantasywelt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich sehe das im Grunde so wie Corti. Die Hintergrundgeschichte ist nur dann wichtig, wenn sie Teil der Erzählung ist, wenn also im Spiel auf sie Bezug genommen wird. Letztendlich erzählt man immer eine Geschichte über Charaktere. A Song of Ice and Fire handelt ja z. B. nicht von Westeros Geschichte, auch nicht vom "Spiel der Throne", sondern vom Abenteuer der ganzen Erzähler. Die ganzen Hintergrundinformationen haben ihre Bedeutung, aber sie sind nicht essentiell und in einem Spiel hat man sogar weitaus weniger Zeit, um etwas zu erzählen, als in einem Buch. Dort muss man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Einen groben Platz in der Weltgeschichte würde ich den Figuren aber schon geben, insofern hat dann wiederum auch Owly recht.

    Ich finde übrigens nicht, dass man Klischees vermeiden muss, man sollte nur vermeiden, überhaupt darüber nachzudenken, ob etwas ein Klischee ist oder nicht.

  2. #2
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Ich sehe das im Grunde so wie Corti. Die Hintergrundgeschichte ist nur dann wichtig, wenn sie Teil der Erzählung ist, wenn also im Spiel auf sie Bezug genommen wird. Letztendlich erzählt man immer eine Geschichte über Charaktere. A Song of Ice and Fire handelt ja z. B. nicht von Westeros Geschichte, auch nicht vom "Spiel der Throne", sondern vom Abenteuer der ganzen Erzähler. Die ganzen Hintergrundinformationen haben ihre Bedeutung, aber sie sind nicht essentiell und in einem Spiel hat man sogar weitaus weniger Zeit, um etwas zu erzählen, als in einem Buch. Dort muss man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Einen groben Platz in der Weltgeschichte würde ich den Figuren aber schon geben, insofern hat dann wiederum auch Owly recht.

    Ich finde übrigens nicht, dass man Klischees vermeiden muss, man sollte nur vermeiden, überhaupt darüber nachzudenken, ob etwas ein Klischee ist oder nicht.
    Bin absolut anderer Meinung. Die Hintergrundgeschichte ist sehr, sehr wichtig und ist genau das was das Spiel einzigartig macht. Es verdichtet das Spielerlebnis und lässt die Welt einfach authentischer wirken. Siehe Dark Souls, dort ist alles zu 100% durchdacht. Jeder Gegner, jede Waffe, jedes Item hat sein Platz in der Welt. Obwohl es kein wirklichen Plot bietet finde ich diese Art von Storytelling einfach faszinierender als ein simpler Plot. Wo sollen denn die ganzen Details her? Ohne die ganzen Hintergründe ist die Welt einfach stumpf und man weiss genau alles was man sieht hat keinerlei bedeutung. Bist du in einer Ruine, siehst ein Grab mit einer Inschrift. Du weisst es ist einfach nur Deko. Ist die Welt tatsächlich durchdacht weisst du das hinter den ganze Kulissen etwas steckt. Was wäre Game of Thrones ohne die Welt? Was wäre Herr der Ringe ohne die Welt?
    Die Abenteuer der Erzähler in Game of Thrones, gehören zu der Welt. Und genau das macht es so besonders. Es gibt keinen Hauptcharakter, der Plot ist einfach ein konsequenter Ablauf der Welt.

  3. #3

    AmigaMix Gast
    @Wayze: Wobei der Herr der Ringe auch ein Lebenswerk ist, welches durch seine Komplexität schwer mit anderen Werken zu vergleichen ist. Aber ansonsten schließe ich mich dir an, Hintergrund ist für ein glaubwürdiges Spiel von großem Vorteil und sollte nicht als Hindernis betrachtet werden. Natürlich muss man bei einer Weltenschaffung keine vollständig eigenständige Welt ohne Parallelen zu anderen Mythen erschaffen, aber irgendwo wirkt eine Geschichte ohne eigenständige Welt doch etwas aufgesetzt, zumindest wenn es sich um Fantasy handelt.

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