Was Jaina sagte.
Es gibt hier zwei Dinge die es zu beachten gilt, einerseits die Verbrennung andererseits der Suizidversuch.

Vebrennungen sind ne heikle Angelegenheit. Die können mal gut, mal schlecht ausgehen, dass ist immer sehr unterschiedlich. Grundsätzlich gilt, Brandwunden hinterlassen teilweise schwere Narben die nie wieder verschwinden. Das ist aber nur der Außeneffekt, denn Verbrennungen bewirken immensen Gewebeschaden, teilweise bis zum Knochen wenn die Verbrennung schwer ist.
Folge davon ist, ganz klar, Gewebesterben, was teilweise immense Folgen haben kann. Totes Gewebe ist, wenn es nicht schnell entfernt wird oder nicht entfernt werden kann, ein Brutort für schwerste Infektionen. Ausserdem bewirkt die hohe Wärmezufuhr, neben den offensichtlichen Schäden, auch die Denaturierung von Körperstoffen oder sogar ganzen Körperteilen.
Das bedeutet im Endeffekt, dass einige Funktionen des Körper eingeschränkt oder eingestellt werden.
Der menschliche Körper ist dagegen eigentlich vollkommen hilflos. Der physische und psychische Stress einer Verbrennung ist an und für sich schon gigantisch hoch, eine Infektion macht die Sache noch schlimmer und ein Verlust von Körperfunktionen... naja, nicht prickelnd.

Rein was die Verbrennungen angeht... kommt es drauf an. Wenn dein Onkel nur kurz brannte besteht die Chance, dass er "nur" mit Verbrennungen des zweiten Grades davonkommt, wahrscheinlicher ist allerdings dritter Grad.
Ein Pflegefall... möglich. Verbrennungen wurde in meiner Lehre nur angeschnitten und nicht tiefer behandelt. Ich kann also nicht sagen, ob der Verlust oder die Einschränkung der Körperfunktionen nur temporär ist, vorstellen kann ich es mir allerdings nicht.