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Ergebnis 401 bis 403 von 403
  1. #401
    Bin jetzt durch mit Trails in the Sky (powered by Naricssu) hat so ungefähr 60 Stunden gedauert.

    Geändert von Klunky (07.12.2019 um 12:54 Uhr)
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  2. #402
    Hmmm... ja, das Kampfturnier fand ich auch sehr unnötig. Ich vermute (hatte das vielleicht auch damals geschrieben), dass man es zur Etablierung von einigen neuen Bracern, die dann in anderen Spielen wichtig werden, genutzt hat. Also quasi Lore. Nebenbei natürlich das Jobbing, was mit Lorence betrieben wurde^^

    Bei dem FFIX Vergleich stimme ich Dir zu. Größter Kritikpunkt meinerseits an dem Spiel war, wie wenig Interaktion es einfach gibt, was alles viel langweiliger und monotoner erscheinen lässt als es müsste. Denke da spalten sich die Geister ein wenig und Leute, die die Reihe mehr als VN als als RPG ansehen finden das gut, während andere eher mehr Gameplay haben wollen (keine Ahnung, ob diese Leute mit der Reihe dann langfristig glücklich werden^^)

    Epilog hat wirklich gerockt, gerade bei der Spiellänge und dem Detailgrad wärs aber auch sehr seltsam gewesen, wenn sie einem irgendwas kürzeres präsentiert hätten. Passt sauber ins Spiel. Finds auch immer enttäuschend, wenn man ein langes Spiel durchspielt und dann das Ende innerhalb von ein paar Sekunden abgefrühstückt wird. Erinnere mich noch an Deus Ex, als ich das damals durchgespielt hatte und die Endsequenz... keine Ahnung, 1-2 Minuten war? Wirklich enorm unbefriedigend und wirkt so, als hätten sich die Entwickler gar keine Gedanken um den Abschluss gemacht bzw. ihn für sehr unwichtig gehalten. Dabei kann man vermutlich sagen, dass vielen Leuten der Anfang und das Ende am meisten in Erinnerung bleiben werden. Und so bleibt mir Deus Ex auch erstaunlicherweise eher wegen der miesen Enden in Erinnerung.

    Was die Twists angeht... irgendwie war ich von keinem so richtig geflashed. Also das Spiel spielt seine Storytwists echt erstaunlich straight. Vielleicht liegts daran, dass man einfach zu viele RPG Stories (bzw. Adventure Anime Stories aus den 2000ern) kennt und damit die Tropes sofort identifizieren kann. Vielleicht wärs halt zur Releasezeit noch etwas anders gewesen. Vielleicht liegts auch daran, dass man durch den langsamen Aufbau viel mehr Hints bekommt und dadurch tatsächlich "educated guesses" anfertigen kann, was bei vielen twistreichen J-RPGs nicht unbedingt der Fall ist. Wirklich gestört hat mich, was für ein Superman Estelles Vater doch war. Er hat ja quasi alles gerettet, und ohne ihn versinkt alles in der Scheiße. Fand ich viel zu simplistisch und trivial dafür, dass das Spiel so einen guten Job macht dass sich die Welt lebendig anfühlt. Aber an dem Trope konnten sie dann wohl nicht vorbei. Auch dem Running Gag, dass Estelle praktisch nichts über ihren Vater weiß, damit man das schön in regelmäßigen Abständen als "Plottwist" verkaufen kann, wie awesome er doch war, konnte ich nichts abgewinnen.

    Aber trotz all dem ist TitS ein Game, was sich mir doch erstaunlich in der Erinnerung verankert hat, dafür, dass es irgendwie am Ende eher 0815 Charaktere und Story hatte. Das liegt bestimmt an der Detailverliebtheit, mit der das Spiel aufgebaut wurde.
    Geändert von Sylverthas (07.12.2019 um 13:10 Uhr)

  3. #403
    Also Tita braucht auch nur eine Craft. Riesige AOE, disables und natürlich voll kompatibel mit allen Modifizierungen von physischen Angriffen. (instant death!) Gegen Bosse vielleicht nicht so wild, aber gegen random encounter haut sie eben die ganzen dicken HP Tanks recht verlässlich weg. (Oder lässt sie einfach harmlos liegen) Sehr sehr nützlich im letzten Dungeon. Da dann imo Zauber eh besser als alles andere sind, und soweit ich mich erinnere die weiblichen Charaktere eh darin gut waren, ist so eine Harem-Party gar nicht mal verkehrt. Ich kümmere mich aber generell nicht um Achievements und man nimmt dann halt doch oft einfach die "aktuellste" Party, die man hat, wenn nicht gerade irgendwie etwas bahnbrechendes dabei ist.

    edit: Und ich mag die "Twists" in Trails immer noch nicht. Sowohl Cold Steel als auch Sky wurde durch die nur mieser, wenn man mich fragt. Aber die ganze Estelle Joshua Sache war eh so künstlich, dass ich dem eh nichts abgewinnen konnte. Ich finds immer noch amüsant, dass die beiden ja am meisten zusammen waren, und trotzdem es sich nicht so anfühlte, als hätte deren Beziehung irgendwelche Tiefe oder besonderes. Wenn der Autor schon klar sagen muss, dass es Charakter Entwicklung gab, da man es nicht merkt, ist doch irgendwie was falsch gelaufen... aber was auch immer. Das ist immerhin eine Sache, die später besser wird. (Cold Steel) Was die Charaktere, Beziehungen usw. betrifft, hat das Ding die Nase aber sowas von weit vorne. Am Anfang hat man da eine Gruppe mit vielen Konflikten, was sich über das Spiel schön hin entwickelt, wo die Charaktere untereinander sich verstehen zu lernen. Die ganze Atmosphäre in der Gruppe ist so anders wenn man den Anfang und das Ende anschaut. Trails in the Sky? Da passiert NICHTS, aber auch wirklich NICHTS. Nur ein Schalter wird irgendwann umgelegt bei Estelle und Joshua's Beziehung, der nur willkürlich wirkte.
    Geändert von Kiru (08.12.2019 um 09:35 Uhr)

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