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Thema: now watching / now reading #8

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich fand Index auch eher mäßig. Touma ist einfach ein furchtbarer Hauptcharakter, und Index ist auch nicht viel besser. Railgun hat mir da wesentlich besser gefallen, weil es einfach viel sympathischere Charaktere hatte. Bei Index II komme ich momentan auch nur seeeehr langsam voran, aber ich will mich dadurchschlagen, um danach Railgun S zu gucken.

    Genshiken Nidaime gefällt mir nach zwei Folgen sehr gut. Zwar hätte ich mir noch etwas mehr Männeranteil im Cast gewünscht (Hato zählt nicht), aber die Fujoshi-Treffen sind ja auch ganz nett umgesetzt. Die neuen Charaktere mag ich auch schon ganz gern, und es ist schön, dass die alten auch noch ab und zu vorkommen. Die Umbesetzungen stören mich größtenteils nicht, aber dass Ohnos neue Stimme so komplett anders klingt (viel „süßer“ als vorher, was ich ziemlich unpassend finde), finde ich dann doch blöd.

    The Garden of Sinners Film 2 (Murder Speculation, Part 1) fand ich echt gut. Sehr viel Atmosphäre, toller Soundtrack (vielseitiger als ich es sonst von Kajiura gewohnt bin) und die Story hat mir auch gefallen – da hat man ja sogar mal verstanden, was da abgeht. Ich werd jetzt wohl nachts immer mal wieder einen der Filme sehen, ohne zu große Zeitabstände. Ist auf jeden Fall etwas, das man nachts gucken muss, sonst geht viel Atmosphäre verloren.

    Ganz nett anzusehen war Superflat Monogram, was ein 5-Minuten-Film (eigentlich ein Werbefilm, wovon ich aber nicht viel gemerkt hab) von Mamoru Hosoda ist. Visuell ziemlich toll gemacht, und von der Geschichte her ganz niedlich. Erinnert sehr an die Cyberwelt (Oz) aus Summer Wars.

  2. #2
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Ganz nett anzusehen war Superflat Monogram, was ein 5-Minuten-Film (eigentlich ein Werbefilm, wovon ich aber nicht viel gemerkt hab) von Mamoru Hosoda ist. Visuell ziemlich toll gemacht, und von der Geschichte her ganz niedlich. Erinnert sehr an die Cyberwelt (Oz) aus Summer Wars.
    Wie kann man denn die Louis-Vuitton-Logos und -Schriftzüge übersehen, die in jeder zweiten Einstellung hervorprangen ? Takashi Murakami hat sich mittlerweile auch zu einer übelsten Kommerz-•••• entwickelt, die sich auf ihren Lorbeeren ausruht und immer nur noch die gleiche Scheiße raushaut. Was verdammt schade ist, weil ich den Superflat-Stil mal sehr gemocht habe.

    Dieses seltsame Video ist übrigens auch von Murakami:

  3. #3
    Takahashi war doch von Anfang an nichts anderes. Der Typ verkauft Figmas, mann, und seine Kunst wird im Manufakturbetrieb erstellt.

    Erinnert mich daran, dass ich mal nachschauen muss, ob man noch Führungen in seiner Makufaktur bekommt.

  4. #4
    Die Ergebnisse deiner Recherche postet du dann bitte hier.

  5. #5
    Jo, der wusste schon früh, wie er sich verkauft. Und offenbar mit unangefochtenem Erfolg. Irgendwie schon lustig. Er ist ja auch vor Allem in Japan nicht gerade unumstritten. Aber den Superflat-Stil mag ich auch sehr gern.

    Die Louis-Vuitton-Logos muss ich wohl wirklich übersehen haben.^^ Vielleicht, weil ich mich zu sehr darauf konzentriert habe, den Stil mit dem von Summer Wars zu vergleichen, oder weil ich es einfach unterbewusst ignoriert habe.

  6. #6
    Auch ohne Tele 5 bin ich jetzt mit der zweiten Staffel von "Black Lagoon" fertig. Oder besser mit der ersten Staffel von "The Revy Show (with guest appearances of the Lagoon Company)". Ja, Revy ist der Hauptcharakter der Show (das hat jeder soätestens nach dem Opening begriffen), aber das ist doch kein Grund, alle anderen Charaktere komplett zu ignorieren. Sogar Edda (die Knarren-Nonne) hat mehr Screentime als Dutch und Benny, die in dieser Stafffel quasi nichtexistent sind (na gut, auf Benny traf das auch schon in der ersten Staffel zu, im Hinblick auf ihn also keine große Veränderung). Und das ist sogar noch die bessere Hälfte der Staffel. Die Gummifetisch-Arc bewahrt Rock zwar davor, ebenfalls im Abseits zu landen, aber hättes es wirklich 6 Episoden gebraucht, nur um die Nachricht "Du bist auch nicht wirklich besser als die ganzen anderen Typen hier" rüberzubringen? Zumal Black Lagoon ganz bestimmt keine Reihe ist, die man sich wegen des Charakterdramas ansieht. Insgesamt eher enttäuschend.

  7. #7
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Zumal Black Lagoon ganz bestimmt keine Reihe ist, die man sich wegen des Charakterdramas ansieht.
    Ich schon - also sekundär, primär wegen der Action. Macht mich das merkwürdig? ôo

    Kenichi The Mightiest Disciple nimmt plottechnisch richtig schön Fahrt auf. Ich mag die Tatsache, dass es soweit keinen Subplot-Clusterfuck gibt und die Geschichte mehr als straightforward ist: Kenichi/einer seiner Kumpels wird von fiesen Gangstern vermöppt -> Kenichi vermöppt die Gangsters nach einer ausgiebigen Trainingsmontage á la "Karate Kid" mit haufenweise Chekov's Guns (naja, eher Chekov's Punches and Kicks) und einer Überdosis Awesome (er ellenbogenpuncht einen Hai - einen fucking Hai! Und direkt danach wird besagter Hai von einem seiner Senseis ge-fucking-German-Suplex-t!). Dazwischen dann noch überkandiedelte Comedy und eine Spur Charakterdrama und das Gesamtpaket stimmt soweit. Auf jeden Fall eine der unterhaltsamsten Shonen-Schlock-Serien die ich bis jetzt gesehen habe, vor allem wegen der immer stärker (und beknackter) werdenen Bösewichter die Kenichi zu vermöppen hat. Zudem: Keine Magie o.ä., alles nur balls-to-the-wall-Martial Arts-Fratzengeballer.

    Was mich aber - glaube ich - am meisten an der Serie kleben bleiben lässt ist Kenichi selbst. Der Typ hat - und das wird ab und an auch gerne mal furztrocken und offen erwähnt (auch wenn er im Raum ist) - null natürliches Talent für Martial Arts und ist an und für sich ein Nerd. Er wird nur besser als Kämpfer weil er trainiert wie ein Ochse und weil er unfassbar viel einstecken kann für eine schmächtige Wurst. Ich find' das ehrlich gesagt ein bisschen inspirierend, wo ich selbst vor kurzem wieder mit Kampfsport angefangen habe und als Körperklaus vom Dienst selbst kein gottgegebenes Talent dafür habe. Und irgendwann möppe ich mich dann auch mit 'ner Taekwondo-Tuss die eine Jeans mit einem Hosenbein trägt (ya, srsly).

    Geändert von T.U.F.K.A.S. (15.08.2013 um 00:05 Uhr)

  8. #8
    Zitat Zitat
    Macht mich das merkwürdig? ôo
    Nö.
    Meine Prioritäten in Black Lagoon:
    1.Asspowergeile Action
    2.Authenthisches, realischstisches Drama, von dem sich so mancher bierernster Schinken noch was abgucken darf.
    3.Politische, soziale und viele sehr realistisch-ausgearbeitete Themen
    4.Waifus

  9. #9
    Ich find die Action in Black Lagoon ja eher rar und mittelmäßig. Das Setting, die Charaktere und vor allem ihre Inszenierung dagegen finde ich großartig. Am Ende konnte ich mich selbst mit Revi anfreunden, die mich anfangs durch ihre Uh-der-Autor-mag-mich!-Mentalität doch schon irgendwo angenervt hat.

    @steel: Aiai, wie lang geht der Mist denn? Ich kenn nur den Manga und na ja ... ich meine gut, Brüste, aber selbst der Jojo-Anime, den ich mir bei Jörn angucken musste, hat mehr Spaß gemacht. Shonen geht wirklich besser, selbst die stumpfe 80er-Variante.

  10. #10
    Die Action ist rar? In jeder Folge gibt's mindestens einmal ausgiebiges Fratzengeballer, ich würde das jetzt nicht als rar bezeichnen
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    @steel: Aiai, wie lang geht der Mist denn?
    50 Folgen Der Manga ist in diesem Fall wirklich besser als der teils deutlich budgetmäßig sparsame Anime. Wenigstens die Kampf- und Trainingsszenen sind cool gemacht, und ich mag die Charaktere - das denke ich reicht erstmal Auch wenn der Fanservice teilweise unsagbar stumpf ist.

    Geändert von T.U.F.K.A.S. (15.08.2013 um 08:30 Uhr)

  11. #11
    Jo, stumpf triffts schon ganz gut, auch beim Manga. (Und ich hasse die Gesichter des Charakterdesigns ...) Wie gesagt, ich empfehle Jojos Bizzare Adventure, du wirst es lieben. Aber unbedingt den Anime, was ich wahrscheinlich nicht dazu sagen muss.

    Ich hab in Black Lagoon am Anfang (!) halt einen reinen Action-Anime erwartet und war dann definitiv verwundert, wie selten da mal geballert wird. Das sind pro Folge keine 5 Minuten, würde ich sagen, meistens gibt es mal einen kurzen Schusswechsel und das wars. Viel mehr wird geredet und am Meer gestanden (was cool ist).

  12. #12
    Legal High Episode sechs ist ziemlich gut. Geht um einen total schmutzigen Scheidungsfall.

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