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Thema: Lehre mit 23/24

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
    Zum Arbeitsmarkt etc.: Ich hätte die Möglichkeit mit einem Einstiegsgehalt von ca. 3300-3500 Brutto anzufangen.Hört sich ok an? Und einige die bei uns abgegangen sind bekommen sogar direkt 3800-4000?
    Als Junior Softwareentwickler verdiene ich schon 3.400 € Brutto pro Monat. Dann muss ich sagen, dass du dich sehr billig verkaufst.

    Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
    Gleichzeitig,hatte ich natürlich die Chance,die Jobabgebote intern einzusehen,also bei einem grossen Versicherer.Die Anforderungen war so extrem hoch,das war meistens unmöglich.
    Ihr solltet bitte Mathe,BWL,VWL und Versicherungswesen studiert haben,in den letzten 6 Monaten mit mindestens 1,5 an der Uni den Master abgeschlossen haben,einen riesen Umfang an Stochastik und Numerik-Programmen beherrschen,die sich keine öffentliche Hochschule leisten kann[...]
    Das ist das, was sie haben wollen.
    Tatsächlich nehmen, können sie auch nur das, was auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, und das sind zum Großteil echte Luschen, die für einfache Additionsaufgaben schon einen Taschenrechner brauchen, weil sie vollkommen überfordert sind. Diese Leute sind die billigeren Fachidioten.

    Ich seh das in meinem Beruf. Ich arbeite an einer Software für Banken, und eigentlich sollte man meinen, dass die Personen, die in den Banken eine höhere Stellung beziehen, wissen, was sie da jeden Tag machen, aber wenn ich Anfragen bekomme, was wir unter einem "variabel verzinslichen Wertpapier" verstehen, dann kommen mir da doch echte Zweifel auf.

  2. #2
    Zitat Zitat
    Das Einstiegsgehalt als Motivation kann schon genug sein um sich durch Systemtheorie und Statistik zu quälen.
    Ich bezweifle jedoch etwas, dass auch du wirklich nur wegen dem Einstiegsgehalt dieses Studium gewählt hast, sondern auch gewisse Anlagen für deinen Beruf mitbringst. Der darauffolgende Job ist natürlich ein Auswahlfaktor und auch bei mir ein Grund, warum ich nicht "einfach nur" Kunst studieren könnte; aber auch, wenn ich allgemeinpädagogische Theorien ziemlich ungeil zum Lernen finde, so habe ich durchaus eine Motivation. "Spaß" ist eh so'n Wort, das nicht immer greift, weil es immer nach "Ich bin so glücklich!" riecht – ich bin einfach motiviert mich dafür auf den Hosenboden zu setzen und halte den Frust aus. Dazu kommen eben auch Talente: Wenn ich einen Job wähle, der zwar gut bezahlt wäre, ich aber gar nicht die nötigen Grundlagen hab (Kontaktfreudigkeit bei Lehrern, Faible für Mathe bei Wirtschaft, Auswendiglern-Charakter für Medizin...), dann führt es nur zu Niederlagen.

    Ja, ich hab's krass ausgedrückt. . Ich bin da auch etwas emotional, weil einige meiner Freunde gerade wegen alleiniger "Der Job ist sinnvoll"-Wahlen ihres Studium entweder ewig im Studium rumkrebsen oder nun nach dem Studium den großen Schock haben, dass der Beruf ja ganz schrecklich ist und man sich regelrecht hinquält. Hey, selbst bei meinen Lehramt-Kollegen sehe ich einige, die schon im Studium daran kaputt gehen, weil es eben doch nicht nur "leichtes Geld mit viel Urlaub" ist. Wenn dann diese Motivation nicht stark genug ist, kann man mit diesem Stress gar nicht mehr umgehen.

    Eigentlich wollte ich damit auch nicht ausdrücken, dass man so einen Studiengang nur wegen einer sehr einfachen Motivation gar nicht antreten sollte, denn meistens sind Motivationen recht simpel. Vor allem nach dem Abi weiß man meist ja noch nichtmal, was einem liegen könnte, und man probiert einfach aus. Jedoch merkt man eigentlich erstaunlich schnell, ob es eben eine Ausbildung/ein Studium/ein Beruf ist, für den sich der Frust lohnt. Wenn er's nicht tut, sollte man auch mal eine Fehlentscheidung eingestehen und vielleicht doch etwas anderes probieren. Diesen Absprung schaffen nämlich viele aufgrund gesellschaftlicher Ansprüche nicht und der darauffolgende Stress ist nicht zu unterschätzen. .

    Geändert von Wonderwanda (02.08.2013 um 09:12 Uhr)

  3. #3
    @ Whiz-zarD

    Echt? Hm ich hab vorhin mal wieder gegoogelt und n Typ gefunden der meint er will schon so 70k im Jahr haben und da meinten einige noch,das wäre nicht total überzogen.Er könnt ja nochn Doktor machen,dann würd ers auf jeden Fall verlangen können.
    Hm die Gehaltstabellen,die man überall findet,sagen was ganz anderes.Könnte es sein,dass die Seitens der Unternehmen manipuliert sind?

    Ich hab bei der als Kunde Bank erlebt,dass ne Omi,die neben mir wartete wissen wollte,wie viel Geld sie in 3 Jahren hat,also "mit Zinseszins und so".Da meinte die Beratungstussie,dass sei eigentlich unüblich sowas auszurechnen und deshlab könnte sie das auch nicht.Da konnt ich nich mehr an mich halten und es endete damit,dass dann der Filialleiter kommen musste und dieser anbot,dass er das recherchieren könnte und es ihr dann schriftlich zuschicken könnte ^ ^

    Prof meinte heute zu meinem Promotionsvorhaben (schreibe bei nem andern,aber angesprochene war so lang im Ausland,da bin ich grad ma ins Büro),er und der andere müssten sich dann ma genau die Masterarbeit ansehen,denn dies sei einzig und allein entscheidend.Ich solls einfach ma machen.Zudem sei es zwar ein schönes Leben am Institut,aber es gebe auch draussen Interessantes.Nargh ich will nicht nach draussen,auch wenns wohl doch mehr Kohle gibt als erwartet ;(

    Meine Gamedesignträume kann ich mir in der heutigen Zeit auch in als Einzelperson in meiner "Freizeit" in Form von sowas http://www.noctuelles.info/ erfüllen und dann die paar Donations mitnehmen.Promotionsstellen sind nur halbtags,wodurch zumindest 2,3 Arbeitstage (meine Woche hat 7) für das Digitale bleiben.Das is jetzt der Masterplan.

    Sorry Offtopic,aber ich habe Aufgrund des im nächsten Jahr nahenden Endes meines Studiums langsam,aber sicher schon leichte Depressionen und Panikattacken beim Aufwachen,weil ich nie mehr in som BWLding wie von 08 bis Ende letzten Jahres arbeiten will.Deshalb jetzt hier mein Berufsberatungspost für mich.

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