Es reicht nun, wirklich. Wenn du so etwas trotz mehrfacher Warnungen schreibst, die letzte hier nur wenige Beiträge zuvor, dann hast du die Hinweise bezüglich angemessenem Umgangston offensichtlich nicht verstanden und dir ein paar Tage Auszeit redlich verdient.
Ich muss sagen, ich fand das Ende extrem gut. Es hat mich auf eine Weise berührt, die ich nicht erwartet hätte. Überhaupt haben die letzten paar Kapitel in Hinsicht auf die Story vieles wieder gut gemacht, was ich am Anfang noch bemängelt hatte.
Ich habe alle Charaktere ins Herz geschlossen, vor allem Prompto. <3 Diese Brüderlichkeit zwischen den Charakteren fand ich am Anfang noch ein bisschen aufgesetzt und gezwungen, aber vor allem in der zweiten Hälfte hat sich das in eine Richtung entwickelt, die ich gut fand.
Insgesamt ist und bleibt FFXV für mich aber ein seltsames Spiel. Ich habe das Gefühl dass sich hier irgendwo eine fantastische Geschichte versteckt, und die Spielwelt ist sowieso faszinierend, aber durch die Art und Weise wie sie erzählt wurde, wurde viel Potenzial verschenkt, und das ist schon irgendwie schade. Und trotzdem, es hat mich emotional berührt, daher bin ich glücklich damit.
Der Dungeon in Kapitel 13 war allerdings absolute Folter!
Ich weiß, ich salze hier hauptsächlich über FF15 herum, aber es hat auf storytechnischer Ebene einfach so viele störende Elemente, wie ich sie schon lange nicht mehr erlebt habe. Auffällig ist z. B. auch der DLC-Tease. Off-screen passieren den Hauptcharakteren Ereignisse mit bleibenden Konsequenzen, die aber nie gezeigt oder erwähnt werden. Darunter (Achtung, sehr spoilerig)
Wieso hat Gladiolus plötzlich eine zweite Narbe? Es wird nie wieder darauf eingegangen. Wieso wurde Ignis plötzlich blind? Der Grund wird nie erwähnt. Was passiert mit Prompto, nachdem er vom Zug gestoßen wurde?
Das ist einfach bewusst ausgelassener Content, damit man ihn später als DLC nachreichen kann. Und wenn FF15 eines nicht gut zu Gesicht steht, dann ist es _noch_ mehr Plotholes in einem Spiel, das erzählerisch sowieso schon absolut bare-bones ist, zu generieren.
Zudem wirken die letzten 4 bis 5 Kapitel ohnehin so, als hätte das Management den Entwicklern bei 50%igem Fertigungsstand gesagt "So, jetzt habt ihr nur noch 5 Monate, macht feddich da", weshalb dann noch alle ursprünglich geplanten Locations nur noch mit dem Zug angefahren und mal eben schnell in jeweils 20 bis 30 Minuten abgehandelt werden mussten.
Es ist für mich tatsächlich wahnsinnig enttäuschend, einfach weil die Geschichte echt unfassbar viel Potenzial hätte, wäre der Aufbau vorab nur gut genug oder besser gesagt "vorhanden" gewesen.