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  1. #1
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Dirge of Cerberus schon irgendwie. ^^ Ansonsten liegt es wohl eher daran, dass DmC mit cool aussehender Action gleichgesetzt wird
    Ich muss dir leider widersprechen; Dirge of Cerberus hatte keine "cool aussehende Action"

    Zitat Zitat von BDraw Beitrag anzeigen
    Nicht falsch verstehen, ist jetzt eher ein allgemeiner Einwand, der sich seit einer Weile bei mir breit macht - sowohl von dem, was ich hier lese, als auch (und vor allem) von dem her, was man in diversen Kommentarsektionen unter Interviews und Trailern liest. Mir drängt sich der Gedanke auf, dass es Final Fantasy, wie viele alteingesessene Fans es definieren, in der Form nie als Serie gegeben hat und erst recht nicht geben wird. (Sehr ähnliche Strukturen findet man übrigens auch wenn man sich Diskussionen um Kingdom Hearts ansieht - da noch bizarrer, weil alleine anhand von KH1 komplett festgemacht wird, was "ein KH" zu sein hat...)
    Das sagen sowieso nur (Online-)Magazine und Fans im deutschen Sprachraum. Internationale Fans (zumindest im englischsprachigen Raum) sind überwiegend der Meinung, dass Kingdom Hearts II das Meisterstück der Serie ist. Meistens ist die KH1-Fraktion auch diejenige, die sich am lautesten über die komplexe Story der Reihe beschwert (was der größte Teil der Fans ebenfalls nicht macht)

    Zitat Zitat
    Der ganze Vergleich ist für mich symptomatisch für dieses völlig konstruierte Bild, was "Final Fantasy" ist und was es nicht ist. Die Serie hat mittlerweile bald 15 Instanzen (plus drölfzig Ableger), wovon mindestens die letzten 4 sich diese "Das ist kein Final Fantasy!"-Litanei anhören dürfen. Zugegeben, 11 und 14 sind MMOs, die sind da tatsächlich etwas außen vor, aber wenn ich jetzt bspw. 3 mit 7 mit 10 vergleiche, finde ich da auch sehr wenige Konstanten - Chocobos, Luftschiffe, Weltkarte, Summons, da hört es auch langsam auf (und Chocobos und SUmmons sind auch bis heute wirklich im Paket geblieben). Weder beim Plot, noch beim konkreten Gameplay sehe ich da eine rote Linie, und wenn, dann hält die auch nicht über mehrere Generationen.
    Da muss ich dir widersprechen. Es geht keineswegs darum, was ein "Final Fantasy" zu "haben hat". Es geht um den roten Faden, der sehr wohl existiert, aber anders als du glaubst. Es ist eine Frage der Entwicklung. Klar findest du wenige Konstanten wenn du Teil 3 mit 10 vergleichst. Das ist auch der falsche Ansatz. Vergleiche lieber 3 mit 4 und 9 mit 10. Du wirst überall eine konsequente Weiterentwicklung finden, zumindest in jeweils vielen Teilaspekten. Das Problem an der Sache ist vielmehr, dass ab 10 damit begonnen wurde, viele Dinge der Serie komplett über Bord zu werfen; aus einer sich logisch weiterentwickelnden Reihe (Was hat im Vorgänger gefehlt, was war gut und kann so übernommen werden, und was sollte man trotz der Tatsache, dass es funktioniert hat um 180° drehen um einen Kontrast zum Vorgänger zu setzen?) wurde eine Serie, die sich gedrungen sieht den Namen "Final Fantasy" mit jedem neuen Installment als AAA-Spiel-Erlebnis neu zu definieren.

    Dazu tut sicherlich auch sein Übriges dass 11 und 14 Online-Games waren - denn der Sprung von 10 zu 12 ist gar nicht so groß wenn man den elften Teil gespielt hat; zwar führt 11 viele Dinge ein die "typisch MMO" sind, aber 12 bedient sich dieser Mechaniken größtenteils als Weiterentwicklung. Das Problem ist nur, dass 13 erneut alles über den Haufen wirft, weil man unbedingt ein Final Fantasy machen wollte, welches ein Kampfsystem wie "Advent Children" bietet (was ja wohl mal voll in die Hose gegangen ist). Statt auf bewährtes zurück zu greifen, auch nur in Teilaspekten, wird alles über den Haufen geworfen, bzw. werden wichtige Aspekte des Spiels einer Vision geopfert, die dann doch nicht funktioniert (Press-Forward-Gameplay, nur 2 Statuswerte, und das alles nur für eine langweilige HD-Umgebung und ein langweiliges Kampfsystem ohne besondere Tiefe).

    Dazu kommt, dass man seit FF10 damit begonnen hat die Story in esoterischem Bullshit versumpfen zu lassen und gerade zu bizarre Konzepte in die Story zu übernehmen, die an keiner Stelle im Spiel ausreichend oder befriedigend erklärt werden (FF8 hat diesbezüglich allerdings den Anfang gemacht). Es wird auf sehr viel Spektakel gesetzt und die Emotion kommt zu kurz, bzw. wird vom Zuschauer nicht angenommen weil er die Charaktere hasst. Dazu kommt noch dass der Fokus momentan extrem stark auf Fanservice gelegt wird (Ich erinnere nur an die berüchtigte Pressekonferenz zu Lighning Returns: "Lightning hat jetzt eine Körbchengröße mehr!"), was beim Konsumenten das Gefühl aufkommen lässt, zusammen mit der alles andere als mitreißenden Story, dass es sich hierbei um ein Produkt handelt, dass extrem Oberflächlich ist - es ist kein Respekt da, weder von den Konsumenten noch (augenscheinlich) von den Machern. Die ganze DLC-Orgie tut dann noch sein übriges dazu um jegliche Immersion in die Spielwelt von vorn herein zu unterbinden.
    Geändert von Shieru (05.03.2015 um 14:49 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Shieru
    Dazu kommt, dass man seit FF10 damit begonnen hat die Story in esoterischem Bullshit versumpfen zu lassen und gerade zu bizarre Konzepte in die Story zu übernehmen, die an keiner Stelle im Spiel ausreichend oder befriedigend erklärt werden (FF8 hat diesbezüglich allerdings den Anfang gemacht).
    Inwiefern? Ich fand in Final Fantasy X alles recht gut erklärt. Und auch die älteren FF-Titel haben viele Konzepte, die nicht im Detail erklärt werden, auch VI, VII und IX. Den "esoterischen Bullshit" sehe ich aber in keinem der Teile so wirklich.
    Geändert von Narcissu (05.03.2015 um 15:24 Uhr)


  3. #3
    Zitat Zitat
    IX
    Was denn da so? Nur mal für mein persönliches Interesse, ob ich da noch was nicht kenne.

  4. #4
    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    Was denn da so? Nur mal für mein persönliches Interesse, ob ich da noch was nicht kenne.
    Mir fällt das spontan zum Beispiel der Ort der Erinnerungen ein, der eine Kulmination aller jemals im Universum / der Welt gedachten Gedanken oder Erinnerungen ist, wenn ich mich recht erinnere. Das ist eine schöne Idee, aber weiter ausgedehnt oder erklärt wird sie nicht. Ist auch nicht mal unbedingt so relevant und ich finde das auch nicht schlimm – im Gegenteil sogar, ich mag diese Idee und denke nicht, dass man jedes Fantasieelement genau erklären muss, wenn es nicht allzu große Relevanz besitzt.

    In Final Fantasy X scheint mir spontan höchstens der Gedanke mit dem "Traum der Fayth" bzw. der Zeitreise etwas wackelig. Die ganze Sache mit Sin, den Aeons, den Beschwörungen, den Media, Yu-Yevon, Yunalesca und so weiter finde ich ausgesprochen gut erklärt. Und selbst die Zeitreise-Sache gefällt mir hier noch besser als in Final Fantasy VIII, weil sie in Kombination mit der Traum-Idee ganz gut funktioniert.


  5. #5
    Ach der Ort der Erinnerungen, ja. Das ist etwas kryptisch. Das stimmt. Das habe ich beim ersten schnellen Run auch nicht so ganz kapiert, weil da einfach vor allem viel mit Symbolik in den verschiedenen Abschnitten von Memoria gearbeitet wird. Man durchschreitet ja die Erinnerungen der einzelnen Charaktere, die sich in den Räumen brechen und die von den verschiedenen Leuten anders gesehen werden, als auch globale Erinnerungen. Man reist ja bei den Räumen thematisch bis in die Ur-Zeit und an den Anbeginn der Welt zurück. Wenn man das mit den Seelen zusammenbringt, die zur Welt zurückkehren oder das wegen Lifars Baum nicht mehr tun und dem was Garlant über Terra und dann nochmal über Terra und Gaia erzählt, hat man da eine stimmige Erzählung, die aber wie ich finde gut mit einigen Andeutungen und ansonsten der bildlichen Darstellung auskommt.

    Die MYthologie von FFX fand ich auch gut ausgearbeitet und eigentlich nachvollziehbar, zumal es da noch das Bonbon gab, dass es eine offizielle Mythologie gibt und man herausfindet, dass die Wahrheit eigentlich anders ist. FF XIII ist da, nunja, ein wenig plumper, weil man trotz der Bestimmung nicht so wirklich in die Mythologie direkt eingebunden ist wie mit der Pilgerfahrt des Mediums oder der Einbindung in den Konflikt zw. Gaia und Terra, der ja noch läuft und dessen essentielle Personen man ja auch noch kennenlernt oder selbst spielt, während man in XIII nur noch die kryptischen Auswirkungen und Spätfolgen eines irgendwann mal stattgefundenen mythologischen Komplexes bewältigt und das dann irgendwie aufgesetzt wirkt. Also das Spiel selbst nicht den mythologischen Konflikt in sich selbst darstellt und dem Spieler nahebringt, sondern das der einfach unabhängig davon da ist und nur wie ein Prolog als Hintergrundrauschen draufgesetzt wurde, während wir eine andere Geschichte spielen.

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