lulz
Das Argument hätte vielleicht noch bei meinem Punkt über das Matrix-Rumgebounce gepasst, obwohl auch hier klar ersichtlich ist, dass die Rollenspiele die sich selber auch nur ansatzweiße so toternst nehmen wie Final Fantasy XV (nehmen wir zum Beispiel mal die Witcher-Reihe) eben genau bei so etwas bodenständiger bleiben.
Der Punkt an meinem Argument gegen XV war eigentlich, dass ich es dramaturgisch dilletantisch finde, wenn der Held seine Gegner wie Barbiepuppen herumschmeißt. Vor allem wenn sie so unglaublich schwer bewaffnet sind. Selbst Musashi Miyamoto, dem wahrscheinlich größten Samurai der Edo-Periode, wäre das Herz in die Hose gerutscht, wenn er einem dutzend Schwertkämpfern gegenüberstände. Vor allem weil es Soldaten sind und diese in der Regel entweder dafür abgestellt werden um die Ordnung im Staat aufrecht zu erhalten, oder die Grenzen des Staates zu erweitern. Nur wozu bräuchte man diese Soldaten, wenn eh ein einziger 14jähriger ganze Armeen schlägt?
Himmel hilf, selbst Cloud und Squall haben die offene Konfrotation mit ganzen Garnisonen vermieden. Final Fantasy ist schließlich kein Devil May Cry, das sich im selben Atemzug über jede dieser Szenen mittels Schwarzenegger-Onelinern über sich selbst lustig macht.
Die andere Möglichkeit ist natürlich, dass es inzwischen als altmodisch gilt, wenn der Protagonist nicht so over the top ist, dass er andere Mitglieder der eigenen Spezies wie Spinnen zertreten kann.

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