PC Version: Gut und nachvollziehbar, aber das???
Ich schätze SE Mobile Division war wohl gerade etwas unterbeschäftigt...
PC Version: Gut und nachvollziehbar, aber das???
Ich schätze SE Mobile Division war wohl gerade etwas unterbeschäftigt...
Das Traurige ist ja, dass das Kampfsystem aus der im Trailer vorgekommenen Perspektive irgendwie so ausschaut, als hätte man tatsächlich Kontrolle über das Geschehen, im Gegensatz zum Button-Gedrückthalt-Marathon auf der PS4.Hauptsächlich, weil man endlich genau sieht, was die anderen machen.
Geändert von Ligiiihh (22.08.2017 um 13:42 Uhr)
٩( ᐛ )و
Irgendwie hat SE es seit 15 Jahren nicht mehr geschafft, Chibis hinzukriegen, die mich wirklich ansprechen. Egal, ob die DS-Teile, die WoFF-Kopffüßler, die Theatrythm-Figuren oder jetzt das hier …
Hmm, vielleicht liegt das aber auch nur an mir.
Bis auf die Gesichter finde ich die Chibis eigentlich in Ordnung. Gut, der kräftige ist vielleicht etwas zu stark betont aber ansonsten stört mich eigentlich nur der Gesichtsausdruck. Da die wohl auch keine Mimik spendiert bekommen scheinen sie da irgendwie nicht soviel drauf geachtet zu haben.
Warum stecken sie nicht einfach EINMAL die Arbeitskraft der eh total unterbesetzten Mitarbeiter-Divisionen in neue Teile der Hauptreihe, z.B. Final Fantasy XVI oder gar diesem VIIer-Remake. Ich wette wir hätten Kingdom Hearts 3 schon jetzt, wenn sie ihre Mitarbeiter mal wieder bündeln würden. Und auf Teil VII müssten wir auch nicht bis zur PS5 warten.
Ich meine, natürlich sind so "seelenlose" Spiele wie Assassin's Creed oder Call of Duty vielleicht nicht so "besonders", wie ein FF-Hauptteil. Aber wenigstens wissen Ubisoft und Activision wie man schnell viel Content erzeugt: Nämlich viele Leute gleichzeitig an einem Projekt arbeiten lassen und nicht wenig Leute gleichzeitig an mehreren. Und dann auch noch so viel Schrott. Ich kann auf ein Überall-Chibi-FF-XV gut und gerne verzichten. Hätten sie doch lieber die Energie in mehr Filmsequenzen und detailliertere Sidequests des Hauptteils stecken sollen...
Aber so ne total hirnrissige Pocket-Edition eines Spiels, das eh schon jeder hat (immerhin weit über sechs (!) Millionen Exemplare verkauft) und das einfach aufgrund seiner doch recht guten Figuren und seiner im Ansatz sehr guten Geschichte recht seriös ist, ist nicht nur überflüssig, sondern grenzt an Ideen-Armut. Wer braucht das? Wer will das?
Also ich find den Stil tatsächlich (bis auf die Gesichter) sehr sympathisch und hätte damit aufm iPad und Handy auch sicher viel Spaß, aber.. ich kenne die Story ja. Unabhängig davon, dass sie mich schon in dem ursprünglichen Stil nicht überzeugt hat, erschließt sich mir nicht, warum ich mir das Spiel quasi nochmal kaufen sollte.
Geändert von BDraw (23.08.2017 um 00:54 Uhr)
Erscheint mir sehr "meh" - an sich nicht furchtbar, aber vollkommen redundant, überflüssig, uninteressant, unnötig. Glaube diejenigen, die an FFXV interessiert sind, wollen lieber the real thing spielen, eben die volle Erfahrung bekommen, oder haben das schon längst getan. Das hier scheint eine extrem vereinfachte, episodische Lite-Version für unterwegs zu werden. Ich verstehe nicht, was für einen Reiz das haben soll. Sicher gibt es ein paar da draußen, die sowas toll finden, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das eine besonders große Käuferschicht wäre, die den Entwicklungsaufwand rechtfertigen würde. Persönlich brauche ich jedenfalls niemals zweimal das im Kern gleiche Spiel. Okay, Remakes sind eine Sache... aber das hier ist offensichtlich mehr Downgrade als sonstwas.
Mit den DS-Teilen war ich zufrieden, die Figuren aus FFIV hab ich sogar sehr gemocht, da sie viel mehr in Richtung klassisches Anime-Design gingen, aber gegen den Rest, insbesondere den Theatrythm-Stil, hab ich eine äußerst starke Abneigung entwickelt.
Final Fantasy XV Mobile Edition ist irgendwo dazwischen. Die Körper sind okay, die Gesichter schon weniger, aber geht noch so grade. Doch der Umstand, dass sie anscheinend überhaupt keine Mimik haben werden - etwas, das schon Final Fantasy IV auf dem DS vor zehn Jahren (!) auf viel schwächerer Hardware bot, halte ich für technisch unverzeihlich und peinlich. Lässt das Spiel gleich wie ein Billigprodukt wirken, meiner Ansicht nach.
Ansonsten schließe ich mich Dnamei und BDraw an.
Geändert von Enkidu (23.08.2017 um 01:25 Uhr)
Vielleicht liegt's auch ein wenig daran, dass ich ein bisschen allergisch geworden bin, was die "Chibisierung" bekannter Charaktere angeht, die schon viel zu oft ausgeschlechtet wurden (insbesondere bei FF, aber auch bei anderen Franchises wie Persona). Die Lalafells aus XIV, die ja quasi von Natur aus ein bisschen in Richtung Chibi gehen, find ich z.B. total klasse (optisch auch mit Abstand meine Lieblingsrasse aus den FF-MMOs).
Geändert von Narcissu (23.08.2017 um 01:29 Uhr)
Yoah, da hoffe ich auch ein wenig drauf. Hab zwar eine extrem große SSD, aber die will ich nun auch nicht unbedingt mit einem Spiel dieser Größe zuknallen
Ansonsten: Sehr schön, freu mich auf das Spiel (nachdem ich so oft erwähnt habe, dass die PC Version doch endlich mal kommen soll *g*).Gab bisher wenig Spiele der FF Hauptreihe, die mich nicht unterhalten haben (und wenn es eher im negativen Sine wie bei XIII war - aber auch daran kann ich meinen Spaß haben). Was das Chibi-Game angeht... naja, man muss es ja nicht spielen... oder so. Find den Stil ehrlich gesagt auch nicht besonders berauschend, aber das ist wohl Geschmacksache.
Dass alle DLCs (die bisher erschienen sind) drin sind war zwar zu erwarten, aber dennoch ganz gut. Die recommended specs sehen mir ein wenig hoch aus, aber da scheint man davon auszugehen, dass es auf 4k gezockt wird, also in Ordnung.
Wenn ich bedenke, dass das Spiel auf meiner PS4 trotz physischer Version inzwischen bald 100GB an Patches und DLCs hat (wtf), fände ich 170GB absolut nicht verwunderlich...
Ich bin mir sicher, dass du die Ladezeiten in XV auch nicht erleben wollen würdest, wenn das nicht der Fall wäre. Es ist absolut ineffizient, die Daten immer von der Disc zu lesen statt von der schnelleren internen Festplatte. Ist heute nicht mehr zeitgemäß, Spiele mit solchen Daten nicht auf dem System zu installieren. Früher, als die Konsolen nur sehr wenig internen Speicher hatten, gab es vielleicht keine Alternativen, aber heute sicher nicht mehr. Schon die PSP hätte imo bei jedem Spiel eine komplette Installation auf dem Memory Stick anbieten sollen, denn UMDs sind ein absolut grässliches Medium.
Scheinbar will man sich aber von "richtigen" Sequels fernhalten, for now. Na mal sehen.
Das würde mich auch unglaublich aufregen. Dann hätte SE quasi Nomuras Sequel-Idee gecancelt, ein halbfertiges Produkt auf Basis dieser Idee abgeliefert und dann trotzdem noch ein Sequel angehängt.
Ist glaube ich auch ganz gut so. Es dauert so schon noch lange genug bis die Arbeiten an FFXVI beginnen. Nur diesmal hoffentlich mit einer schönen durchstruktuierten Geschichte, die sich Zeit nimmt und nicht abgehackt wirkt.
Bin mal gespannt, wer da dann der Director sein wird. Nomura ist mir zu überambitioniert und das dauert mir alles zu lange. Wenn KH3 wieder den 15-20 Stunden-Scale hat wie die beiden Vorgänger verstehe ich nicht was da 5-6 Jahre benötigt und für FF7 kann man wohl genausolange für Episode 1 warten, die, gar nicht mal so unwahrscheinlich, größenteils in Midgar spielt. Den Geschichten mit Tabata fehlt es an Struktur. Da tauchen dann für 5 Sek Leute auf die 7 Kapitel später wieder relevanz haben. XD
Lieber jemand neuen. XD
Geändert von Ninja_Exit (24.08.2017 um 10:58 Uhr)
Solange sich die Mobile Division darum kümmert, kann es doch egal sein. Sind ja nicht die Hauptleute daran beteiligt oder habe ich was verpasst?
Brauchen tue ich es übrigens auch nicht und der Stil sieht wirklich billig aus. Wenn Chibi dann bitte richtig (und ja, wie Wolfi sagt, die FFIV Charaktere hatten Klasse und Gesichtsmimiken).
Nur am Rande:
Man sollte auch nicht erwarten, dass die Spielzeit proportional zur Entwicklungszeit aufällt.
Spielzeit an sich ist etwas sehr relatives. Manche brauchen für FFX rund 30 Stunden, manche kommen auf 50 Stunden, wer sich um Vollständigkeit bemüht, mag an die 80-100 Stunden brauchen, und ein Speedrun dauert etwa 10 Stunden.
Ist die Spielzeit nun, wie lange man durchschnittlich, maximal oder minimal für einen Playthrough benötigt? Oder ist die Spielzeit vielleicht, wie viel Zeit man über alle Playthroughs hinweg akkumuliert?
Wer FFX vollständig abgeschlossen hat, weiß auch, dass mehr als die Hälfte der Zeit für das Fangen von Monstern, Blitzball, Grinden, andere Sidequests und das "abarbeiten" der optionalen Bosse draufgeht. Es ist eine Aneinanderreihung ziemlich anspruchsloser, teils eintöniger Aktivitäten, die zumindest nicht ganz so spannend sind wie die Main Story. Jedenfalls variiert die Qualität der Spielzeit erheblich.
Dies gilt für viele moderne Spiele: Sie sind zwar "lang", allerdings ist diese Länge eher "künstlich", weil sie durch sozusagen "billige" Inhalte gestreckt wurde. Und wenn man nach den ersten 10% keine Lust mehr auf die übrigen 90% hat, hat man von der längeren Spielzeit auch nicht wirklich was.
Dabei sind Fetch Quests und dergleichen auf Entwicklerseite eine große Verlockung, weil man mit relativ wenig Aufwand schnell sehr viel Content erzeugen kann. Dies gilt insbesondere, wenn diese Inhalte teilweise oder vollständig zufallsgeneriert sind, oder extrem aufgebläht wurden.
Das mal ausgeklammert, ist die Entwicklung eine sehr komplexe Angelegenheit und besonders die visuelle Gestaltung nimmt extrem viel Zeit in Anspruch. Das gilt für Filme genauso: Digitale Effekte und alles, was dazugehört, können länger brauchen als der eigentliche Dreh.
Wie lange am Ende alles dauert, hängt natürlich auch davon ab, wie gut organisiert und strukturiert das Projekt ist, wie effizient gearbeitet wird und ob es Verzögerungen gibt. Allerdings muss man bei modernen Spielen, die optisch und spieltechnisch was hermachen wollen, grundsätzlich damit rechnen, dass es mehrere Jahre dauert, auch wenn das eigentliche Spiel hinterher vielleicht nur um die 15-20 Stunden Spielzeit zu bieten hat.
Ich persönlich denke, dass die Industrie damit weder sich noch den Spielern einen Gefallen erweist, aber das ist ein anderes Thema.
Geändert von Diomedes (25.08.2017 um 08:22 Uhr)
Ich würde sogar sagen, dass das für fast alle Spiele mit enorm langer Spielzeit gilt. Gibt sicher eine Handvoll ausnahmen, aber selbst die RPGs, die eine enorm lange Hauptstory haben, sind oft stark mit Kämpfen in die Länge gezogen. Auch andere Genres sind davon nicht ausgenommen, ob das nun langwierige Sammelaufgaben sind oder Simulationsspiele, mit denen man sich ewig beschäftigen kann, im Kern aber immer wieder dasselbe tut. Videospiele sind natürlich von Natur aus ein Medium mit viel Repitition, was ja auch in gewissen Maßen gut ist (niemand will ein Spiel spielen, in dem er jede Minute eine komplett neue Mechanik lernen muss). Aber klar, gerade diese auffällig billigen und einfallslosen Streckungen sind in den letzten Jahren gang und gäbe geworden. Ich schieb das mal auf den Einfluss der MMORPGs, gerade diese "Kataloge" an monotonen Fetchquests öden mich da doch sehr an. Final Fantasy X fand ich da persönlich noch angenehmer, weil der Monsterkram eine große Quest war. Viel schlimmer finde ich da Spiele wie Xenoblade, wo sich die Nebenaufgaben nur wie eine Beschäftigungstherapie anfühlen.
Und auch hier kann ich immer wieder Witcher 3 ins gespräch bringen. Ich glaube in den 80 Stunden hatte ich genau 1 FETCHQUEST und das war eine Homage an die Fetchquest, in der sich Gerald aufregt, dass er doch kein Laufbursche ist *lol*
Es kann doch nicht so schwer sein ein designiertes Team für Quests "abzustellen". Was bringt mir ein Spiel gefüllt mit 1.000 Quests, die alle Sammel X von Y und bringe es zu Z. Sowas ödet mich auch an. Da finde ich Monsteraufträge alla FFXII oder, wie Narcissu es schon geschrieben hat, die Monsterfarm in FFX.
Lieber sind mir natürlich Nebenaufgaben die in sich abgeschlossen sind aber einen richtigen impact haben was Inszenierung und Charakterentwicklung angeht.