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Thema: Gameplay

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Absgnmfh Beitrag anzeigen
    Was ich immer wieder interessant finde ist der Streit zwischen Anhängern verschiedener Größen, ob's zum Beispiel WoW und GW, Guitar Hero und Rockband, Playstation, X-Box und Nintendo, Metallica und Megadeth ist: die eine Seite behauptet die anderen sind alle assozial, die anderen behauptet, die eine Seite sind alles kleine Mädchen mit Japan-Fetisch, wieder andere meinen, Ahnung über den Lebensstil der Entwickler/Programmierer zu haben, und die Gescheiten lachen nur über die ganzen Idioten und erfreuen sich an beiden Dingen.
    Das ist ziemlich menschlich, weil wir uns damit unsere eigenen Entscheidungen schön reden. Oder frei interpretiert: http://www.youtube.com/watch?v=RXnM1...otation_379927
    Man sollte halt immer nur damit rechnen, dass es bei zu bunten verallgemeinerungen ganz fix eine Retourkutsche gibt die dann im schlimmsten Fall zu einem wechselseitigen Austausch an Vorurteilen führen kann. Idealerweise verkneift man sich pauschale abwertungen deshalb einfach. Haben darf man solche Vorurteile sicher. Nur sollte man ebend besser zwei mal nachdenken, bevor man sie äußert. Und in einem Internet-Foreum, das sich entfernt mit RPGs befasst, negative Vorurteile gegenüber MMORPG-Spielern zu äußern, ist schon sehr gewagt.

    Zitat Zitat
    Viele nehmen sich und ihre Erfahrungen mit der Spielmechanik des einen Spiels (um wenigstens etwas beim Thema zu bleiben ), das sie so toll finden, viel zu ernst und können andere Meinungen nicht akzeptieren. Als ob mir die Meinung eines anderen ein Spiel versauen könnte ^^ wenn ich es gut finde, finde ich es gut, wenn nicht, dann nicht.
    Es kommt eigentlich immer drauf an. So lange jemand einfach nur Kritik und Meinungen Äußert, ist das im grünen Bereich. Dinge sind normalerweise niemals perfekt, und alles kann man irgendwo kritisieren.

    Für mich liegt die Grenze allerdings da, wo sich aus der Position des Einen ein unmittelbarer Angriff auf die Person des Anderen ergibt. Ich habe früher häufig RTS-Spiele gespielt und da gab es immer Zoff und Streit über die Vorzüge der beiden Strategietypen "Rushen" und "Boomen", der dann immer ganz schnell zu einem Spieler gegen Spieler-Streit wurde, bei dem die eigentliche Thematik dann schnell in vergessenheit geriet. Statt der Strategien um die es eigentlich gehen sollte, standen dann plötzlich die Personen im Zentrum der Diskussion, die diese Strategie anwendeten. So waren Rusher immer unfair und idiotische kiddys und boomer waren n00bs und hatten keinen Skill. Ähnliches findet sich in vielen Bereich der Gamer-Szene. So ist WoW ja z.B. dafür berüchtigt, dass einzelne Klassen Saisonal-Bedingt für 2, 3 Patchzyklen absolut übermächtig waren. Diese Klassen waren dann oft über Monate hinweg als "Newbie Klassen" verschrien, und wer einen solchen Charakter Spielte, war feige, ehrlos, ein newb und hatte natürlich auch keinen skill.
    Solch ein meinungsaustausch führt im allgemeinen aber auch zu nichts, außer zu einer eskalation.

    Zitat Zitat
    Und sich bei Spielen über fehlende Features aus anderen Spielen aufzuregen, ist wie im Japan-Urlaub 'ne Currywurst zu bestellen: Völliger Blödsinn.
    Wenn alle Spiele in der Spielmechanik gleich wären, hätte keines mehr einen Reiz. Also MUSS es bessere und schlechtere Vertreter eines Genres geben, ansonsten wird alles Einheitsbrei.
    Auch das ist Ermessenssache. Man kann über "Copy-and-Paste" sagen was man will, aber es ist nunmal eine Tatsache, dass sich eine Szene als solches nur dann weiter entwickeln kann, wenn innovative Ideen auch mal abgeschrieben werden, wenn sie wirklich gut sind. Das darf natürlich nicht so weit führen, das nur noch abgeschrieben wird, aber wenn Autoren aufgrund von "Abschreibfaulheit" elementare Weiterentwicklungen eines Genres einfach verpennen, ist das schon ein Grund, sich darüber zu beschweren. Makerspiele, die heute z.B. noch ein Kampfsystem auf dem Niveau eine Final-Fantasy 6 oder 7 anbieten, haben da ganz gewaltigen Nachholbedarf.
    Ich für meinen Teil finde es z.B. absolut unverständlich, warum der RPG-Maker selbst in der VX-ACE-Version immer noch keine volle Tastatur und Mausunterstützung anbietet sondern diese nur durch Scripts nachgereicht werden kann. Das ich bei der Eingabe von Zahlen oder Namen mühsahm über ein Zeichfeld Navigieren muss, obwohl ich an einer Schreibtstatur sitze, kann ich zum Beispiel nicht nachvollziehen.

  2. #2
    @Absgnmfh
    Der leichte Schwierigkeitsgrad vieler Spiele kommt vermutlich daher, dass die Entwickler heutzutage eine größere Spielerschaft ansprechen wollen, damit sich die Produktionskosten auch lohnen. Wobei man ja oft die Wahl hat, wie Tako schon sagte, einen höheren Schwierigkeitsgrad zu wählen. Ich weiß nicht wie sich die höheren Schwierigkeitsgrade bei Resi 6 spielen, aber selbst die Standardschwierigkeit hat mir schon das eine oder andere Game Over beschert, zu einfach fand ich das Spiel nicht.

  3. #3
    Ich persönlich liebe Spiele die sich schnell spielen. Dabei muss es nichtmal überall bling bling und explosionen geben, sondern ich muss permanent irgendeinen input machen können der sich auf das Spiel auswirkt. Es gibt nichts schlimmeres in Spielen als warten zu müssen. Seien es überlange cutscenes die immer wieder abgespielt werden (Hallo summons in FF, oder wortwörtlich cutscenes vor einem bosskampf weil ein Speicherpunkt schlecht gesetzt wurde) oder weil ich in einem Jump and Run warten muss bis eine Plattform sich ganz langsam mal an ihre Position bewegt, oder in Gegner ein Schild hat, bei dem ich erst warten muss bis er es wegnimmt.

    Als Beispiel dafür, wie das gut gelöst wurde möchte ich Donkey Kong Country 2 ansprechen, in dem Spiel ist es (bis auf in einigen levels) möglich diese zu bezwingen, ohne jemals irgendwo stehenzubleiben - vorrausgesetzt der Spieler weiß was er tut (oder hat eine gute Intuition). Sich langsam von Hindernis zu Hindernis vorarbeiten ist natürlich auch eine Option.

    Auch so eine Sache die den Spielfluss wunderbar stören sind Tutorials, bei Gott, es gibt nichts schlimmeres als ein Spiel mit einem dämlichen Tutorial zu beginnen. Verschiebt den Kram weiter nach hinten, wenn ich dann schon weiß ob mir das Gameplay gefällt und ich ein paar Sachen ausprobieren konnte oder lassts ganz bleiben - alte NES Spiele haben das auch geschafft. =D Problem ist da halt die richtige Balance zu finden. Nach 30 Stunden nochmal mit einem Tutorial daherzukommen und mir dann erst eine Fähigkeit freizuschalten ist einfach nur lästig. (Oh, und verweigert mir bloß nicht das benutzen eines Spielfeatures, weil das Tutorial dazu noch nicht kam, was soll denn das?!) Kleinigkeiten kann man auch einfach in Tooltips erklären. Ich liebe Tooltips für alles. (Ich glaub es war FF7, das sogar zu den Gegnern und ihren schwächen einblendbare Tooltips hatte)


    Was den angesprochenen Schwierigkeitsgrad angeht, mir persönlich ist es egal ob ein Spiel leicht oder bockschwer ist. Sache ist nur, wenn ich sterbe soll es sich anfühlen, als wäre ich draufgegangen weil ich ein Fehler machte und es meine eigene Schuld ist. Und nicht weil irgendein absurder Zufallsgenerator beschlossen hat, dass der Boss jetzt einen instant death zauber spricht der dann auch noch trifft. Oder mich ein Angriff in einer Cutscene trifft während ich nicht reagieren kann. Danke nein, sowas ist einfach nur frustrierend.

    [/randomrant]

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