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Thema: Taking a step back from action...

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Schattenläufer Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, für mich stellt sich die Frage, ob Franchises überhaupt die Möglichkeit besitzen diesen Schritt zurück zu machen.
    Das ist die Frage ^^
    Ich glaube es ist nur wenigen Franchises möglich...wahrscheinlich weil viele dann Entwickler Angst haben, Fans würden eine Fortsetzung dann eben als zu lahm erachten...was ich nicht mal unbedingt glauben würde, das das auch wirklich passiert. Der Ruf bei Resident Evil nach eher weniger Action und mehr Grusel-Atmosphäre sollte doch inzwischen deutlich genug zu vernehmen sein ^^

    Ein Beispiel was jetzt zwar nicht unbedingt gerade Mainstream ist, aber trotzdem hier rein passt: The Longest Journey war ja damals ein ziemlich klassisches Point & Click Adventure, starre Hintergründe die man nach Objekten absucht, NPCs zum Reden, Rätsel lösen....
    Der Nachfolger Dreamfall baute dann ja diverse Änderungen im Gameplay ein, z.b. voll erkundbare 3D Umgebungen und halt auch Action Elemente in Form von Kämpfen. Die waren aber wohl ziemlich simpel und nicht gerade intuitiv und kamen bei den Fans nicht gut an. Die Folge: Die Entwickler haben für den neuen Teil Dreamfall Chapters bereits angekündigt, dass es keine Kämpfe mehr geben wird. Aber trotzdem noch die frei erkundbare Welt und so. Was ich halt gut finde, weil hier die Elemente die anscheinend gut ankamen und gut funktioniert haben ausgebaut werden(Erkundung) und die Elemente die eher als störend von den Fans empfunden wurden nicht zwangsweise noch ausgebaut werden sollen,da der Entwickler wohl gemerkt hat, das das einfach nicht der Wunsch der Fans ist

  2. #2
    Jo, wobei man da kaum von einem AAA-Titel reden kann, und der neue Teil kommt sogar über Kickstarter. Ich denke, die Entwickler sind sich ihrer kleinen Zielgruppe durchaus bewusst und akzeptieren diese auch.

  3. #3
    Ist es nicht generell so, dass es in jeder Konsolengeneration immer ein Genre gibt, das besonders im Trend liegt? Wenn ich an die PSone zurückdenke, danm waren das insbesondere Jump'n Runs und weniger Shooter. Klar, hat auch was mit der Technik zu tun, aber für mich zeigt es, dass auch andere Genres ein Hitpotential wie Shooter besitzen.

    Persönlich kann ich mir nicht vorstellen, dass der Trend auch noch die nächste Konsolengeneration überdauert, weil der Markt bestimmt auch irgendwann davon gesättigt ist. Es gibt pro Genre halt nicht unbegrenzt neue Gameplayelemente, um das Spielerlebnis noch interessant zu machen.

    BTW habe ich auch den Eindruck, dass Shooter abseits von COD und Halo gar nicht soooo tolle Verkaufszahlen geben. Die Rate an Serien oder Spielen, welche die Action kopieren und daran scheitern, scheint mir auch nicht gerade klein.

    Was übrigens ein *bisschen* zu deiner Ausgangsfrage passt (lol): Final Fantasy ist für mich ein sehr komischer Fall, weils ja keine Actionspiele sind und sich Teil XIII dennoch 6 Millionen Mal verkauft hat. Irgendwie finde ich das merkwürdig, es passt halt so 0 zu dem derzeitigen Trend in der Industrie.

  4. #4
    Japanische Rollenspiele werden im Schnitt text-intensiver. Pokemon bekommt immer mehr crap, den man abseits von Kämpfen machen kann. (Mittlerweile ja Shopmall, Filme drehen, Pokemon schön ausrüsten und was weiß ich was noch.. gott ist das ein Mist )

    Dann Darksiders 2, was ich auch für weniger Actionlastig als Teil 1 halte. Weil sich der Entwickler gedacht hat, große Ebenen sind toll, und man rennt weitaus mehr als man haut. (Gegner in Dungeons respawnen auch nicht mehr) Das Spiel war natürlich nicht erfolgreich genug, lag aber nicht an der "wenigen" Action. Das Spiel war zu verbuggt und die Story war gar nicht da, dazu hat sich alles gezogen wie Kaugummi. Dungeons waren nicht mehr abwechslungsreich, Fortschritt war weitaus zäher. Da hätte mehr Action auch nicht geholfen, sondern das ganze noch schlimmer gemacht.

    Glaube das "mehr action" passiert auch größtenteils nur bei Kram, der eh schon irgendwie Ego-Shooter war. Das zieht Shooter-Fans an. Die wollen Bumm. Denkt sich der Hersteller. Darum, noch mehr Shooter Fans mit mehr Bumm im nächsten Teil anziehen. Den Rest behält man schon, die anderen Elemente kann man ja immer noch einbauen. (Story in ME, Horror in Dead Space) In gewisser Weise geht das aber nicht immer so ganz auf.

    Und wie war das noch mit Uncharted? Wurd das nicht immer besser ausbalanciert was Action/Erkundung anbelangt? Nie gespielt.

  5. #5
    Zitat Zitat von Kiru Beitrag anzeigen
    Und wie war das noch mit Uncharted? Wurd das nicht immer besser ausbalanciert was Action/Erkundung anbelangt? Nie gespielt.
    Ich habe Uncharted 1-3 gespielt, also alle bis auf den Vita Abeleger und eigentlich hat sich an der Balance nicht viel getan. Einerseits war es immer primär ein Third Person Shooter, aber es gab auch immer schon Abschnitte die mehr auf Jump n Run Einlagen, Rätsel oder Erkundung setzen. Daran hat sich im Laufe der Reihe nie viel geändert...

  6. #6
    Silent Hill: Shattered Memories ist ein ganz gutes Beispiel, auch wenn es kein Nachfolger mit Nummer ist. Das Spiel hat imo sehr von der Konzentration auf Erkundung und Rätsel profitiert, denn Kämpfe waren nie die Stärke der Serie und auch nicht elementar wichtig.
    Ich schätze, man hatte aus den Vorgängern den Schluss gezogen, dass Action nicht funktioniert. Kreativ stimmt das, aber den Verkaufszahlen hat die Neuausrichtung nicht geholfen.

  7. #7
    Ich glaube, wir haben hier eine sehr breite Definition von "Action", oder?^^

    Zitat Zitat von Schattenläufer
    Selbiges gilt für Horror. Vielleicht hätte ich das deutlicher dazuschreiben müssen, aber diese Genres sind für mich diejenigen, die eine wirklich cineastische Erfahrung erlauben und damit im Stile der großen Action-Blockbuster sind, aber mit einem Fokus auf eine andere Art von Gameplay.
    OK, auch wenn ich mich jetzt wieder als eine dieser "TRUE HORROR"-fags hier hinstelle, aber ist nicht eigentlich der Kniff beim Horror, dass man eher weniger cineastisch ist (ok, der Begriff hier ist IMO auch nicht eindeutig; ich assoziiere jetzt damit mal das, was Hollywood so als Horror rausknallt^^), sondern mehr subtil an sowas herangeht?
    Rein technisch hast Du Recht - Alan Wake hat ja im Prinzip versucht, eine Art cineastischen Horror zu machen. War auch einigermaßen beliebt. Aber eben auch nicht zu gruselig, weil es eben entweder wenig subtil oder einfach Jumpscares sind. Eben wie man das bei Hollywood-Horror auch erwarten würde

    Zitat Zitat von thickstone Beitrag anzeigen
    Ist es nicht generell so, dass es in jeder Konsolengeneration immer ein Genre gibt, das besonders im Trend liegt? Wenn ich an die PSone zurückdenke, danm waren das insbesondere Jump'n Runs und weniger Shooter. Klar, hat auch was mit der Technik zu tun, aber für mich zeigt es, dass auch andere Genres ein Hitpotential wie Shooter besitzen.
    Hmmm... also auf dem PC waren zu der Zeit schon Shooter extrem beliebt. Ich denke wirklich, dass auf der PSX eventuell die Technik / Steuerung ein wenig was hergemacht hat. Glaube auch, dass zu PSX-Zeiten noch ein wenig mehr die Japaner dominiert haben, welche ja mit Shootern zumindest nicht so viel anfangen können.

    Aber ich denke, es geht nicht nur um Shooter, sondern um prinzipiell jedes Game, was primär auf Action wert legt. Also auch DMC oder Action RPGs (wobei das so vielfältig ist, dass man sich sicher streiten kann).

    Zitat Zitat
    Was übrigens ein *bisschen* zu deiner Ausgangsfrage passt (lol): Final Fantasy ist für mich ein sehr komischer Fall, weils ja keine Actionspiele sind und sich Teil XIII dennoch 6 Millionen Mal verkauft hat. Irgendwie finde ich das merkwürdig, es passt halt so 0 zu dem derzeitigen Trend in der Industrie.
    Wobei FFXIII wohl das ist, was am nächsten an irgendwelche Action-Blockbuster, die von Michael Bay gemacht wurden, heranreicht *g*
    Eigentlich ist XIII sogar ein gutes Beispiel für diese Entwicklung, weil das System wohl das actionreichste der Reihe ist - im Sinne, was Geschwindigkeit und Eyecandy angeht

    Zitat Zitat von kiru
    Und wie war das noch mit Uncharted? Wurd das nicht immer besser ausbalanciert was Action/Erkundung anbelangt? Nie gespielt.
    Von 1 auf 2 ist das im Wesentlichen so, dass zwar die Shootereinlagen ein wenig abgenommen haben; als Ausgleich dafür gibts aber so viele epische Szenen, die man als nichts anderes als ein Die-Hard-mäßiges Actionspektakel bezeichnen kann, dass sie Teil 1 locker in dem Aspekt übertrumpfen. Was Teil 2 besser macht als 1 ist einfach, dass es abwechslungsreicher ist.


    Ich würde als Horrorbeispiel jetzt mal Silent Hill Downpour anführen, wobei ich bei dem Gedanken, dass man SH heutzutage noch als AAA-Titel bezeichnen möchte, schon schmunzeln muss. Aber im Gegensatz zu Homecoming, was im Prinzip der actionreichste Teil war, hat Downpour ordentlich zurückgedreht. Hat sich natürlich nicht gut verkauft, aber das hat hier vermutlich mehrere Gründe - neben der Tatsache, dass sich eh kaum noch einer für SH interessiert

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