Name: Luminitsa Szábo Alter: 17 Aussehen: blonde schulterlange Haare, dunkelgrüne Augen (eines davon allerdings sehr blass und dementsprechend ihr Sehvermögen beeinträchtigend), schlank, einfaches grau-braunes Gewand mit Kapuze um nicht sofort den Wachen aufzufallen wenn sie unerlaubterweise Glücksspiel betreibt (und dabei bescheißt) und dünnsohlige einfache Lederschuhe um schnell wegzulaufen, Allzweckbeutel auf dem Rücken in dem sie alles mögliche aufbewahrt - von ihren Glücksspiel-utensilien über das bisschen Essen was sie aufschnappen (= klauen) kann bis hin zur Ruhestätte für ihr Frettchen Djángo. Ah ja, sie hat ein Frettchen namens Djángo. Beruf: "Wahrsagerin", "Glücksspiel"-Handler und Diebin
Charakter: sarkastisch, ein bisschen einfach gestrickt aber clever wenn es ums Geschäftliche geht, sieht das ganze Leben als Glücksspiel bei dem derjenige, der hinten liegt halt bescheißen muss um vorwärts zu kommen, ist unrühmlich bekannt als die letzte Versprengte eines Gypsy-Clans, der bis vor kurzem in den Außenbezirken der Stadt lebte und ist eigentlich nur noch in der Stadt um Geld zu verdienen, das sie gut gebrauchen kann um abzuhauen und ihrer Verwandtschaft hinterher zu reisen.
Moar to come.
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Geändert von T.U.F.K.A.S. (05.04.2013 um 10:33 Uhr)
Name: Ross Fäller Alter: 21 Jahre Aussehen: groß, muskelbepackt, mit kurzen kupferbraunen Haaren, grünen Augen; er trägt ein ärmelfreies graues (früher mal weißes) Shirt, lange dunkle Hosen, die ihn vor Unkraut, Brennesseln und anderen Pflanzen schützen und abgewetzte Lederstiefel. Er hat meistens seine Axt dabei, mit der er auch die stärksten Bäume fällen kann.
Hintergrund: Ross ist ein Holzfäller, dessen Haus am Rande der Stadt liegt, dort wo die Wälder beginnen. Seine Frau und Kinder sind im Moment bei Verwandten, er allerdings blieb zurück, um sich um die Tiere zu kümmern. Ross geht täglich mit seinem Partner in den Wald, wo sie Eisenholzbäume fällen, deren Holz als äußerst wertvoll angesehen werden. Leider befinden diese sich tief im Wald in einem Bereich der größtenteils noch unerforscht und voller Gefahren ist. Schon viele Holzfäller sind dort der heimischen Fauna zum Opfer gefallen, allerdings reizt der Gewinn dann doch, vor allem, wenn es gilt, eine Familie zu ernähren.
Persönlichkeit: Ross ist ein einfacher Holzfäller und besitzt keine allzu komplexen Gedankengänge. In Wissenswettbewerben würde er wohl nichteinmal einen Blumentopf gewinnen, dafür aber hat man in ihm jemanden, der einem in Zeiten der Not stets zur Seite steht.
Name: Maria Bauer Alter: 29 (also schon ziemlich alt für Mittelalterverhältnisse, schätz ich mal. Wenn man da üblicherweise schon mit 14 verheiratet wurde...) "Beruf": Nonne. Aussehen: Ziemlich normal und Nonnig. (Schwarze Nonnenkluft, braune Haare und braune Augen. Durchschnittlicher kann ein Mensch kaum sein - wobei in diesem Dorf die meisten ja rote Haare haben... :P )
Hintergrund & Charakter: Maria ist als Waise im Kloster, dass sich hinter der Dorfkirche befindet, aufgewachsen. Sie wurde dort ausgesetzt und genau weiß keiner, woher sie kommt. Böse Stimmen behaupten jedoch, sie sei das Kind einer Hexe, die kurz nach Marias Geburt verbrannt worden ist. Denn zufällig wurde kurz nach ihrem Auftauchen im Waisenhaus eine Frau verbrannt, die Maria sehr ähnlich sah.
Maria hingegen ist überzeugt, dass ihre Mutter eine gutmütige Person war, auch wenn sie die Hoffnung aufgegeben hat, dass ihre Mutter noch lebt oder zu ihr zurückkehrt. Dafür betet sie jeden Tag um Gottes Güte, auf dass er sie und die Menschen des Dorfes beschützen möge.
Sie verhält sich eher ruhig und tut so ziemlich alles, was für das Kloster nötig ist und was man ihr sagt. Maria glaubt an das Gute im Menschen und benimmt sich so lieb, dass niemand, der sie wirklich kennt, ihr Böses unterstellen wöllte.
Name: Peter Eichmann Alter: 25 Jahre Aussehen: große stämmige Figur, braune kurze glatte Haare, Stoppelbart (er rasiert sich meistens am Sonntag vor dem Kirchgang) Beruf: Landwirt (bzw. Bauer)
Hintergrund:
Peter besitzt einen kleinen Hof im Dorf sowie eines der Felder am Dorfrand, auf welchem er Getreide anbaut. Peter stammt aus dem Dorf, bereits sein Vater und Großvater haben vor ihm den Hof bewirtschaftet, neben dem früher einmal eine große alte Eiche stand (deshalb der Nachname Eichmann), welche aber in einem besonders strengen Winter während Peters Kindheit gefällt werden musste, damit das Dorf Feuerholz hatte und nicht erfror. Noch heute denkt er manchmal wehmütig an die alte Eiche zurück, auf die er als Kind gerne geklettert ist.
Peter ist verheiratet mit Margarethe, 22, und hat 2 Kinder: Wilhelm (genannt "Willi"), 4 Jahre alt und Anna, gerade ein Jahr alt. (NPC's die nicht groß im Spiel auftauchen werden, außer es meldet sich noch jemand an, der Margarethe spielen möchte ). Zudem besitzt er ein altes, aber dennoch treues Pferd, welches er schlicht nur "Brauner" nennt, nach seiner Fellfarbe.
Persönlichkeit:
Peter ist im Grunde ein herzensguter Mensch. Seine Familie ist ihm das wichtigste im Leben und er versucht alles, damit es ihr an nichts fehlt. Ansonsten ist er aber eher ein "einfacher" Mensch. Seine einzige Bildung beschränkt sich auf die Lehren der Kirche, die jeden Sonntag im Gottesdienst gepredigt werden. Demzufolge legt er eine äußerst konservative Haltung an den Tag, von dem ganzen "neumodischen Krams" hält er nichts. Jeder, der die Kirche in Frage stellt, ist in seinen Augen ein Ketzer.
Peter ist ein sehr direkter Mensch, der sagt, wenn ihm etwas nicht passt; er kann auch gelegentlich aufbrausend werden, wenn jemand nicht seiner Meinung ist. Gepaart mit seinem Dickschädel hat dies schon für den einen oder anderen Konflikt im Dorf gesorgt.
Name: Patricia Andars
Alter: Unbekannt
Aussehen: Trägt eine Ritterrüstung (inkl. Helm) und scheint sehr füllig gebaut zu sein, ist sehr groß und auch sehr schwer.
Über Patricia ist nicht viel bekannt. Man munkelt, dass sie zuvor die Leibwache einer Asiatin war. Sie redet nicht besonders viel und wenn sie etwas sagt, grunzt sie es für gewöhnlich.
Sie lebt außerhalb des Dorfes (kommt allerdings regelmäßig vorbei) und wurde dabei beobachtet, Blumenbeete anzupflanzen. Sie argwöhnt Braunbären.
Patricia wird sehr ungehalten wenn sie verärgert ist, prügelte in der Vergangenheit Banditen und ähnliches Gesocks zu klump und wenn sie dringend irgendwo hin möchte sollte man ihr nicht im Weg stehen.
Hintergrund:
Merete war die Tochter des Isländers Ivar Sivertson, einem aufständischen Freigeist, den sie bereits in sehr jungen Jahren an die Waffen dänisch-norwegischer Streitmächte verlor. Im Zuge der Flucht aus ihrem Heimatdorf schloss sie sich Uppreisamoti Kirkja an, jener antichristlichen Gruppierung, der auch ihr Vater zugehörig war. Unzählige Nächte vergingen, in denen Merete gemeinsam mit den Mitflüchtlingen Schutz in vorrübergehenden Unterschlüpfen suchte, bevor die nomadierende und lediglich auf das stumpfe Überleben fokussierte Gemeinschaft weiterzog, sich häufig in Kämpfen behauptete, doch dabei schließlich immer mehr an Bemannung verlor. Während die Fischerstochter sich zu Beginn in den hintersten Reihen befand und viele tapfere Kämpfer zum Wohle ihres Überlebens verrecken sah, wuchs sie schließlich an der Seite des Hauptmannes Arik Edvinson zur Kämpferin heran und erlernte insbesondere den Umgang mit Pfeil und Bogen in Perfektion.
Die Flucht führte die wenigen Überlebenden der Uppreisamoti Kirkja an den Hafen von Hafnarfjörður. Von dort aus schlichen sich die Kämpfer auf ein Schiff der Hanse, das sie schließlich in das verheißungsvolle Deutschland bringen sollte. Nur kurz nach der Ankunft wurden sie jedoch aufgespürt und lediglich Merete war es, die aufgrund ihrer exzellenten Bogenkünste, dem Wohlwollen Edvinsons und insbesondere einer Menge Glück fliehen konnte, sich aufmachte, um die lange Reise anzutreten, die sie immer weiter gen Süden führen sollte, so weit weg vom Meer, wie es ihr irgend möglich war. Sie führte das Leben eines Räubers, jagde - wenn nötig - Wild und versuchte sich scheiternd an der Profession ihres Vaters.
Erst im Alter von 17 Jahren wurde Merete sesshaft. Sie erreichte im Zuge einer gewöhnlichen Rast das Dorf Düsterwald im Süden Deutschlands und wurde darauf aufmerksam, dass der Hauptmann verzweifelt weitere Jäger suchte. Ihr war nicht bewusst warum - das Dorf erschien ihr nicht besonders, die Aufgabe nicht reizvoll -, doch sie war genug geflüchtet, hatte sich weit genug entfernt von der Gefahr ihrer Heimat. Hier schien die Welt unberührt, friedlich. Genau das Richtige für einen Menschen, der nichts weiter wollte als zu überleben, weswegen sie nun bereits zwei Sommer hier verbrachte.
Fähigkeit / Persönlichkeit: Merete ist eine exzellente Bogenschützin und benutzt diese - ursprünglich für den Kampf erlernte - Fähigkeit, um ihrer Aufgabe als einer der zwei Jäger im Dorf nachzukommen. Bei der Jagd ist sie leise, wendig und schnell, wenngleich sie reine Körperkraft vermissen lässt. Im Umgang mit Anderen ist Merete eher unbeholfen, was auf den meist nur sporadischen Kontakt mit Menschen und das schlichte Nicht-Vorhandensein von Interesse für irgendjemanden zurückzuführen ist, auch, da sie jeden, der ihr jemals nah stand, sterben sah. Der Kontakt zu anderen Dorfbewohnern hält sich demnach auf einem sehr geringen Level, auch wenn sie ihm nicht per se ausweicht. Nur für das Gespräch abseits von notwendigen und - in den meisten Fällen - geschäftsbedingten Themen räumt sie für gewöhnlich keine Zeit ein.
Name: Viktoria Valeria von Eichenstein (Nächtlicher Künstlername: "Die rote Viola")
Alter: 20
Beruf: Schneiderin (Nachts: anonyme Sängerin)
Aussehen: braune Augen, eher schlank und klein, glatte, braune Haare. Tagsüber ein relativ langweiliges, unauffälliges Verhalten und Aussehen
nachts jedoch hat sie grüne Haare und trägt eine Maske, die ihr Gesicht halb verdeckt
Hintergrund: Viktoria lebt mit ihrer Mutter Elisabeth und ihrem kleinen 10-jährigen Bruder Peter am Rande des Dorfes in einem großen Haus mit einem großem Garten, der viele Blumenbeete beinhaltet. Unter anderem auch ihre Liebelingsblumen, Veilchen. Als Viktoria 7 war, bekam sie von ihrem Vater Viktor einen Hund geschenkt. Einen kleinen Mops.
Bis dahin hatte sie eine ganz normale Kindheit. Als ihr Bruder zur Welt kam jedoch, brach ein eiskalter Winter an. Ein Winter in dem einige Menschen in dem Dorf Hunger litten. Viktor von Eichenstein entschloss sich aufzubrechen und für seine kleine Familie Nahrung zu suchen. Er kam nie mehr zurück.
Viktorias Mutter begann sich seit seinem Verschwinden immer mehr zu verändern. Sie bestand erst darauf, dass Viktoria sich ihre Haare beim Rausgehen zubinden sollte. Dies steigerte sich. Elisabeth wollte, aus ihrer Tochter eine anständige und höffliche junge Frau machen und das so perfekt wie Viktor es sich ihrer Ansicht nach gwünscht hätte.
Als Viktoria 18 Jahre alt wurde, zwang ihre Mutter sie, ihre Schneiderei zu übernehmen, sowie es die Tradition der Familie Eichenstein besagte.
Viktoria ist nun vollkommen unzufrieden mit ihrem Leben bis sie schließlich auf eine Idee kommt und ein neues Talent an sich entdeckt.
Sie saß als Kind oft mit ihrem Vater an dem Veilchenfeld und zusammen sangen sie Lieder.
Eines Nachts nun, als sie 18 Jahre alt ist, verschwindet sie und tritt als Sängerin im Wirtshaus auf.
Niemand erkennt die sonst so langweilig angezogene Viktoria, die plötzlich ein wunderschönes Kleid trägt, ihre Haare zu grünen Locken offen trägt, eine schwarze halbe Maske im Gesicht trägt und mit der samtweichen Stimme ihre Zuhörer verzaubert. Seit dem tut sie das Nacht für Nacht. Im Dorf ahnt niemand, dass die Frau die sich "Die rote Viola" nennt, in Wirklichkeit die langweilige Viktoria von Eichendorf ist.
Alter: 26
Beruf: Wirtin des Gasthauses "Zur runden Hirschkuh"
Als Sohn des einzigen Wirts weit und breit das „Glück“ zu haben, sich mit der immer nach Bier riechenden Brauerin der Gegend zu vermählen, liegt wohl auf der Hand. Bier ist ein gefragtes, aber in Massen doch recht teures Gut, und so ward es schnell beschlossene Sache für den Erben des Gasthauses „Zum dicken Hirsch“. Einige Jahre später als nunmehr selbstbestimmender Wirt das Pech zu haben, von einem der Bierfässer der Frau beim nächtlichen Stibitzen überrollt zu werden, mag ein nicht unbedingt angenehmes, aber wohl außergewöhnliches Lebensende gewesen sein.
Gudrun Brauer ließ der Verlust ihres Gattens nicht verzweifeln, sondern mit der Lektion, die Fässer in Zukunft besser festzubinden, den Betrieb in die eigenen Hände nehmen- zusammen mit ihrer damals fünfjährigen Tochter. So wuchs Brunhild fortan ohne Vater, aber lange nicht ohne Vaterfiguren auf. Genügend Männer, die dem jungen Ding abends gerade nach einigen Bieren so manches über Gott und die Welt erzählten, gab es schließlich genug in dem Dörfchen. Ihrer Mutter griff sie wo sie nur konnte unter die Arme, lernte sporadisch lesen und so wurde sie unweigerlich über die Jahre zur besten Köchin, Brauerin und vor allem Tratscherin des Dorfes ausgebildet. Ihre Zukunft als nächste Wirtin war also mehr als vorgezeichnet.
Ihre Mutter schaffte sich drei Jahre nach dem Tod des Wirts gegen zu aufdringliche Gesellen einen Schäferhundwelpen an, den sie nach ihrem verblichenen Mann Rüdiger taufte. Ihr wurde versichert, dass aus ihm ein geradezu furchteinflößender Köter werden würde, schließlich habe er einen Stammbaum, der das verbriefen würde. Allerdings entwickelte er sich mehr zu einem faulen, verfressenen und treudoofen Feigling denn einer wirkungsvollen Einschüchterungsbestie. Die Brunhild vor sechs Jahren zusammen mit dem Wirtshaus vererbt bekam, nachdem ihre gute Mutter einer Lungenentzündung erlag.
„Zum dicken Hirsch“ wurde kurzerhand umbenannt in „Zur runden Hirschkuh“ und Konrad wurde als neuer Stalljunge eingestellt. Dass sie inzwischen eine leichte Schwärmerei für ihn entwickelt hat, würde sie nie offen zugeben, zumahl sie sich kaum vorstellen kann, dass er eine „alte Jungfer“ wie sie noch haben wöllte. Doch das muss ja nicht heißen, dass man ihm nicht doch ab und an einmal schöne Augen machen oder ein extra Bier mit Rührei und Speck ausgeben kann…
Brunhild ist jedem gegenüber offen und herzlich, redet gern und hat für alles und jeden ein offenes Ohr. Überdies versucht sie einen Weg zu finden, Rüdiger endlich dazu zu bewegen, wie jeder normale alte Hund endlich das Zeitliche zu segnen, da er zu sonst eh nicht nütze ist.