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Thema: Die Gender-Frage: Geschlecht, Gesellschaft und Rollenbilder

  1. #1401
    Zitat Zitat
    Sie betrachten die Männlichen Probleme nicht (Ganzheitlichkeistproblem)
    Ich war im Studium übrigens in einem Semiar zur Männlichkeitsforschung in den Gender Studies, aber vielleicht bilde ich mir das nur ein, ich bin ja schließlich eine Frau.

  2. #1402
    Zitat Zitat
    Kritische Männerforschung versteht sich vielmehr als eine neue Forschungsrichtung,
    deren Auftreten eng mit der feministischen Forschung verbunden ist.
    Ich rede nicht von diesen Dingen. weiter zurück, Rom. Ich dachte übrigens das sei ersichtlich, weil ich dazu schon einige male darüber sprach UND von einer tatsächlichen patriarchalischen gesellschaft sprach.

    Zitat Zitat
    Von Standpunkten, die sich gegen Diskriminierung aus religiösen Gründen wenden und die Beschneidung an Jungen verteidigen, bis hin zu Standpunkten, die sich aufgrund von Erfahrungen von Interesex*-Personen und von beschnittenen Frauen und Mädchen strikt gegen Eingriffe an den Genitalien von Kindern wenden.
    hmhm. Ich beziehe mich aber durchaus auch auf https://www.multimediaxis.de/threads...g-Ja-oder-Nein

    gegenfrage stellst du in den Raum das eine Beschneidung von Mädchen aus religiösen gründen erlaubt sein soll?

    Zitat Zitat
    Das ist irgendwie der Punkt an Dunkelziffern.
    Ja und Dunkelziffern dienen halt nicht wirklich als beweis.
    Zitat Zitat
    Richtig, deswegen durftest du hier ja auch erst 1.000 Beiträge schreiben
    mir war nicht klar das ich mich in einem Feministischen Forum befinde? hab ich was verpasst?

    Zitat Zitat
    Stimmt, Männer wurden und werden viel stärker gefördert als Frauen.
    Was erkennbar an den ganzen Institutionen, regelungen und bald vermutlich quoten zum schutze und förderung der frau ist.

    Geändert von Lord of Riva (Gestern um 19:32 Uhr)

  3. #1403
    Zitat Zitat
    Das hat, erneut, nichts mit Lücken in Gender Studies zu tun. Zudem empfinde ich es als persönliche Beleidigung, dass du mir (und Millionen anderen Menschen) ein verstümmeltes Genital unterstellst. Meine Beschneidung stellt in keinster Weise eine Verstümmelung dar und ich würde es enorm begrüßen, wenn du es endlich unterlassen könntest es so darzustellen.
    ich bin auch beschnitten gendrek und nehme es als verstümmelung wahr. Ich nehme mir da einfach das recht raus das so zu bewerten, und equivalent zu benennen https://de.wikipedia.org/wiki/Weibli...lverstümmelung
    Zitat Zitat
    Hot-Pants sind, erneut, kein reines Balzverhalten um dich geil zu machen.
    Niemand hat das behauptet, Sexualdynamik, Werbeverhalten und Balzrituale sind komplex.

    Zitat Zitat
    Und das ist nicht gut. Und da sagt auch niemand etwas anderes zu.
    Außer Caro im post vor dir, denn für sie existieren sie nicht,


    ich bin nicht der einzige der eure widersprüchlichkeiten sieht ja?

  4. #1404
    Caro sagt, dass sie existiert. Ich sage, dass sie scheiße ist. Bin ich der einzige der das so versteht und keinen Widerspruch sieht?

  5. #1405
    Zitat Zitat von Gendrek Beitrag anzeigen
    Caro sagt, dass sie existiert. Ich sage, dass sie scheiße ist. Bin ich der einzige der das so versteht und keinen Widerspruch sieht?
    Das wäre der fall wenn man meinen Post verstehen würde als würde ich für den Feminismus argumentieren , das ist evident natürlich nicht der fall. But suit yourself.

  6. #1406
    Ja, aber ich argumentiere durchaus für den Feminimus.

  7. #1407
    Zitat Zitat von Caro Beitrag anzeigen
    Ja, aber ich argumentiere durchaus für den Feminimus.
    ja, und er bezog sich auf mich, wenn man darauf achtet das er mich zitiert und nicht dich. Aber das ist mir jetzt auch nicht weiter wichtig.

    Geändert von Lord of Riva (Gestern um 19:51 Uhr)

  8. #1408
    Zitat Zitat von Lord of Riva Beitrag anzeigen
    Ich rede nicht von diesen Dingen. weiter zurück, Rom. Ich dachte übrigens das sei ersichtlich, weil ich dazu schon einige male darüber sprach UND von einer tatsächlichen patriarchalischen gesellschaft sprach.
    Das war in deinem Stichpunkt nur minimal ersichtlich. Und es tut einerseits nichts zur Sache, weil das Fehlen einer historisch umfassenden Perspektive in einem der jüngsten Forschungszweige, der sich auf einer synchronischen Perspektive begründet hat, höchstens heißt "da könntet ihr auch mal draufgucken" -- in fact, bei all deinem wissenschaftlichen Know-How, das du dir hier regelmäßig selbst zusprichst; warum schreibst du nicht mal nen Artikel über die Privilegienstrukturen in "Rom".

    Du wirst indes andererseits auch irgendwann mal begreifen müssen, dass die Existenz von Privilegien nicht die Existenz von Unterdrückung negiert und weder "Patriarchat" noch "patriarchale Organisation" noch "patriarchía" bedeutet, dass es keine Privilegien außerhalb des Supremats gibt, sondern dass es eine überprivilegierte Position in einem spezifischen Gesellschaftsbereich gibt. "Patriarchat" benennt eine Rechtsordnung der öffentlichen Sphäre. Und in der hatten Frauen keinen Platz (nenn mir gern Römerinnen, die im Senatus gesessen haben).

    Und es weiß hier übrigens immer noch keiner (ich fürchte inklusive deiner), was "Rom" mit den aktuellen gesellschaftlichen Verhältnissen zu schaffen hat. Und über welches "Rom" wir hier eigentlich sprechen.

    Zitat Zitat
    hmhm. Ich beziehe mich aber durchaus auch auf https://www.multimediaxis.de/threads...g-Ja-oder-Nein
    Was hat das mit den Gender Studies zu tun?

    Zitat Zitat
    gegenfrage stellst du in den Raum das eine Beschneidung von Mädchen aus religiösen gründen erlaubt sein soll?
    Was hat Caros persönliche Einstellung mit den Gender Studies zu tun?

    Zitat Zitat
    Ja und Dunkelziffern dienen halt nicht wirklich als beweis.
    Ne, aber als Widerleg taugen sie prächtig.

    Zitat Zitat
    Was erkennbar an den ganzen Institutionen, regelungen und bald vermutlich quoten zum schutze und förderung der frau ist.
    Zählst du sie bitte nochmal alle auf, wenn du sie als Argument heranziehst?

    Ich fürchte, die ganze Unterhaltung wird irre fruchtlos, wenn du (und das meine ich nicht mal, auch wenn ich es fast wöllte, angreifend, sondern völlig wertungsfrei) unbelegbare Behauptungen in den Raum stellst. Unbelegbar ist deine kleine Liste beispielsweise, weil du das Fehlen von Dingen postulierst. Das kann man dir wunderbar widerlegen, wie Caro und Gendrek es getan haben -- oder wie ich es zu den meisten Punkten bereits mehrfach zumindest versucht habe --, du kannst sie aber nicht belegen. Was du aber belegen kannst, ist die Existenz all dieser Institutionen und Regelungen, die Frauen bevorteilen; die können wir wiederum nicht widerlegen, weil gar nicht klar ist, wovon du sprichst.

    Und bitte bitte, bei Ischtars doppelzüngigen Fischschwanz, tu dir selbst den Gefallen und pack nicht wieder den Abtreibungsparagraphen aus.

  9. #1409
    @Lord of Riva
    Auch wenn das nach den vielen Postings fast schon wieder Offtopic ist: Viele psychische Erkrankungen werden tatsächlich von Neurologen behandelt, zusammen mit Psychotherapeuten, das schon, aber selbst die sagen: Neurotransmitter sind letztendlich die Übeltäter. Nicht der Auslöser. Was die Fehlfunktion des Gehirns verursacht hat, das ist eine andere Frage. Das kann genetisch bedingt sind, eine Folge traumatischer Erlebnisse, da gibt es viele Möglichkeiten.

    Was heißt denn psychosomatisch? Dass sich eine körperliche Erkrankung auf die Psyche auswirkt oder dass sich psychische Probleme - und das heißt eben oft, dass die Neurotransmitter nicht das machen, was sie sollen - auf den Körper auswirken. Wenn du nicht gerade die Seele im Sinne der Relionen mit ins Spiel bringst, kann es nichts geben, was sich nicht auf biochemische Reaktionen im Körper zurückzuführen lässt. Mir ist klar, dass sich die Verdrahtung des Gehirns durch die Krankheit auch ein Stück weit verändert, aber das ist Teil der Erkrankung.

    Das Zitat von Wikipedia kann in der Kürze nicht wiedergeben, was eine Angststörung wirklich ausmacht. Sie ist im schlimmsten Fall ständig da und der Kranke leidet erheblich darunter. Dem gegenüber steht eine Situation, die nur selten eintritt: Eine Frau ist alleine im Dunkeln unterwegs und jemand folgt ihr (hoffentlich vermeintlich). Akute Ängste vor einer möglichen Gefahr sind nun wirklich allgegenwärtig und etwas anderes, als eine ständig vorhandene Angst ohne Anlass.

    Zitat Zitat
    etwas das man macht und realisiert das es negative folgen hat nennt man einen Fehler. Die meisten menschen besitzen die fähigkeit zur selbstreflexion. Wenn man nicht bereit ist falsches verhalten nach reflexion abzustellen ist das sicherlich kein punkt den man gutheissen sollte.
    Aber du begehst den Fehler in diesem Thread ja selbst. Nicht mir gegenüber, aber gegenüber den anderen. Das muss ich ganz ehrlich sagen: Ich finde, dass du zu wenig Rücksicht auf ihre Gefühle nimmst.

  10. #1410
    Zitat Zitat
    Neurotransmitter sind letztendlich die Übeltäter. Nicht der Auslöser. Was die Fehlfunktion des Gehirns verursacht hat, das ist eine andere Frage. Das kann genetisch bedingt sind, eine Folge traumatischer Erlebnisse, da gibt es viele Möglichkeiten.

    Was heißt denn psychosomatisch? Dass sich eine körperliche Erkrankung auf die Psyche auswirkt oder dass sich psychische Probleme - und das heißt eben oft, dass die Neurotransmitter nicht das machen, was sie sollen - auf den Körper auswirken. Wenn du nicht gerade die Seele im Sinne der Relionen mit ins Spiel bringst, kann es nichts geben, was sich nicht auf biochemische Reaktionen im Körper zurückzuführen lässt. Mir ist klar, dass sich die Verdrahtung des Gehirns durch die Krankheit auch ein Stück weit verändert, aber das ist Teil der Erkrankung.
    Deine Argumentationsstruktur versucht scheinbar nur eines Nachzuweisen: Das ich gesagt hätte oder impliziert hätte das Frauen welche angst im Dunkeln vergewaltigt oder überfallen zu werden hätten eine Krankheit im gehirn haben.

    Ich habe das nicht nur wehemment negiert, direkt als du es das erste mal aufbrachtest, sondern sage dir jetzt nocheinmal das ich das nicht sagen will, jemals wollte und ich die idee dahinter was du dort versuchst zu erreichen auch nicht wirklich als Empathisch betrachte.

    Viele Menschen haben Angst vor Spinnen würdest du eine Arachnophobie als Gehirnkrankheit beschreiben?
    Wie steht es mit einer Murophobie? eine auch erstaunlich häufig existierende phobie
    Wie sieht es aus mit einer Trypanophobie?


    All diese Phobien werden durch im gencode gespeicherte informationen ausgelöst, Spinnen können Giftig sein evolutionsbedingt ist es natürlich sich von ihnen fernzuhalten, Mäuse und Ratten versurchsachen Krankheiten oder weisen daraufhin das die Nahrungsmittel mit fäkalien vergiftet sein könnten. Eine Spritzenphobie ist so nehme ich an selbsterklärend.

    Die Angst davor Vergewaltigt oder Überfallen zu werden entsteht durch fehlinformationen welche durch statistiken mit unbekannten dunkelziffern ausgelöst werden und damit eine Irrationale Angst auslösen:
    Zitat Zitat von Wikipedia
    Als somatoforme Störungen werden körperliche Beschwerden bezeichnet, die sich nicht oder nicht hinreichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen (ICD-10-GM) bzw. durch eine intensive Fixierung auf körperliche (somatische) Symptome gekennzeichnet sind, die zu erheblichem Leid führen und/oder die alltägliche Lebensweise beeinträchtigen (DSM-5)
    Das ist irrational, vermutlich Pathologisch aber es ist ja sicherlich kein Problem es nachzuvollziehen. Der Punkt ist, wenn man glaubt das diese dinge wahr sind (oder wenn man glaubt das gott existiert wären wir in einer anderen debatte) dann kann ich mich auf den Kopf stellen wie ich will ich werde bei jedem versuch zu erläutern warum diese aussagen falsch sind die überzeugung der anderen angreifen was als mangelnder Respekt vor dieser ansicht ausgelegt wird wenn doch eigentlich die sachlichkeit meiner aussagen der Knackpunkt ist.

    Zitat Zitat
    Aber du begehst den Fehler in diesem Thread ja selbst. Nicht mir gegenüber, aber gegenüber den anderen. Das muss ich ganz ehrlich sagen: Ich finde, dass du zu wenig Rücksicht auf ihre Gefühle nimmst.
    Falls es dich beruhigt, ich finde es auch nicht sonderlich empathisch wenn man sich über die männliche Genitalverstümmelung lustig macht, den versuch sachlich zu bleiben mit Penis länge oder zur schaustellung gleichsetzt, statistiken und wissenschaftliche ergebnisse beantwortet mit "What the everloving fuck" oder "Weil sie Blödsinn sind.".

    Die gesamte situation (inkusive der ständig angriffe auf persönlicher ebene) macht die Empathie nicht nur schwer sondern nahezu unmöglich, als Beispiel es ist ungemein schwierig jemanden Empathisch zu sagen das "nur" 8000 vergewaltigungen ein zeichen für mich sind das unser Rechtssystem unglaublich gut funktioniert ohne das er sich angegriffen fühlt. Denn mit der überzeugung das dies nicht nur eine viel zu kleine Zahl ist sondern das jede einzelne vergewaltigung eine zuviel ist (und ja das ist sie) wird man damit anecken.

    Es ist einfach nicht zielführend wenn ich meinen standpunkt aufgebe aus falsch verstandener Empathie, denn nur weil ich verstehe woher diese Ängste kommen, ich verstehe das eine sexuelle belästigung mindestens mal nervig ist bis hin zu traumatisch und eine vergewaltigung sowieso abhorrent (und damit jede angst davor verständlich), ändert dies nichts daran das die häufigkeit des Eintretens einer solchen Straftat weder die geforderten Normen rechtfertigt sondern sie auch noch massiv benachteiligend für das andere geschlecht sind und diese unter generalverdacht gestellt wird.

    Der unterschied ist, jeder einzelne versuch mich hier zu erklären ist der versuch diesen Fehler zu beheben, der versuch möglichst sachlich zu bleiben und die gefühle auszublenden ist ein versuch dessen, tatsächlich ist das nicht betrachten einiger posts auch der versuch diesen fehler zu beseitigen (da ich mich auf keiner sachlichen ebene mehr unterhalten kann), eine sache die ich hier nur als einseitig warnehme, übrigens.

    EDIT: ich nehme an obwohl ich den hypochondrie Artikel korrekt gelinkt habe, habe ich nicht den korrekten begriff in der vergangenheit benutzt, ich bitte um verzeihung das ist natürlich rein mein fehler.

    EDIT²: nochmal klarifiziert.

    Geändert von Lord of Riva (Heute um 09:55 Uhr)

  11. #1411
    Es kommt aber auch darauf an, was für ne Angst es ist.
    Die meisten Leute "ekeln" sich ja weil irgendwelche Insekten eklig aussehen. Sie rennen regelrecht weg, wenn sie sowas plötzlich sehn, vor allem wenn die schnelle Bewegungen machen.

    Wie ist das beim Mann? Ich denke die Frau hat eher ein "ungutes Gefühl" aber es wird wohl nich so sein, dass sie deswegen jetzt nicht mehr auf die Straße geht. Wenn sie die ganze Zeit nich mehr ausm Haus geht ist das anders. Schon krankhaft. Aber das dürfte ja erst auftreten wenn sie tatsächlich mal negative Erfahrungen hatte. Dann hat sie davon ein Schock/Trauma, was ja krankhaft ist und einer Behandlung bedarf.


    Auf ner wirklich komplett abgelegenen Straße ohne Beleuchtung zwischen 2 Orten herumirren ist ein komplett anderer Sonderfall dann nochmal. Da müsste man auch als Mann eventuell sich unwohl fühlen - könnte ja wer kommen und Geld abzocken wollen oder einem alles abnehmen was man dabei hat, um es weiter zu verkaufern. Da hat halt jeder andere Vorsicht. Außerdem kommt dau dass man stürzen kann oder sonstwas. Wenns extrem dunkel ist.


    Dass das Rechtssystem unglaublich gut funktioniert - dem Stimme ich zu. Leider vermitteln die Medien extreeeeeemst oft nen falschen Eindruck, gerade was Vergewaltigungen und sexuelle Nötigung anbelangt. Zum einen gibt es natürlich Probleme, wenn Richter mal im Strafrahmen falsch ansetzen das Urteil. Aber die Gesetze haben schon genug Spielraum (die zu verändern wäre unsinnig). Menschen machen eben mal Fehler.

    Die krassere Problematik ist, dass die Medien oft Vergewaltigung = Vergewaltigung = Sexuelle Nötigung - alles gleichsetzen. Da kriegt ein "Vergewaltiger" nur Bewährung. In Wirklichkeit wars "nur" rechtlich sexuelle Nötigung. Alle Vergewaltiger die nur 3-4 Jahre kriegen hätten angeblich niedrige Strafen und man müsste die Gesetze ändern - wenn in Wirklichkeit die Sachlage nicht beurteilt wurde und weggelassen wurde in den reisserischen Artikeln (die Gerichte beurteilen zum Glück noch korrekt) und andere krassere Fälle durchaus höher liegen.

    (Achtung, ich übertreibe krass!) Führt dann natürlich noch zu mehr Angst, wenn am Ende alle denken dass die Mörder nach ein paar Monaten wieder frei rumlaufen, weil sie denken dass irgendwer der nur Bewährung bekam automatisch ne Frau gleich mit tötete, weil ja alle Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen gleich sind (als die wo danach das Opfer getötet wurde und es gleichzeitig noch Mord ist) gleich mit der sexuellen Nötigung wo jemand nur an den Po fasste. (Nach der üblichen Verharmlosungslogik verharmlost man eigentlich die schwereren Fälle, wenn man bei den einfachen Fällen strengere Strafen will. Weil dann irgendwann es gleich gesetzt wird und die Unterschiede fehlen.)

  12. #1412
    Zitat Zitat
    Die meisten Leute "ekeln" sich ja weil irgendwelche Insekten eklig aussehen. Sie rennen regelrecht weg, wenn sie sowas plötzlich sehn, vor allem wenn die schnelle Bewegungen machen.
    Ja das ist genetisch bei vielen bedingt, auch in der genetik werden informationen weitergegeben. Die Angst gegenüber Insekten ist durch unseren Ursprung, dem habitat in dem unsere vorfahren gelebt haben (aufgrund der gefahr der dort durch giftige instekten ausgelöst wird) und unserer ursprünglichen lebensweise (wie die tatsache das wir die meiste zeit nackt rumgelaufen sind) begründet.

    Daran ist ersteinmal null Irrational oder Falsch. Dennoch haben wir viele dieser dinge abgelegt es ist einfach Pathologisch vor einer Hausspinne angst zu haben wenn diese nicht fähig ist ihr gift in unserern körper auch nur einzubringen denn diese Angst basiert aus der evolutsionstechnischen bedingung das die Insekten um uns Herum Tödlich sein können.

    Zitat Zitat
    Auf ner wirklich komplett abgelegenen Straße ohne Beleuchtung zwischen 2 Orten herumirren ist ein komplett anderer Sonderfall dann nochmal. Da müsste man auch als Mann eventuell sich unwohl fühlen - könnte ja wer kommen und Geld abzocken wollen oder einem alles abnehmen was man dabei hat, um es weiter zu verkaufern. Da hat halt jeder andere Vorsicht. Außerdem kommt dau dass man stürzen kann oder sonstwas. Wenns extrem dunkel ist.
    Wenn ich nachts als Jugendlicher durch den Wald gelaufen bin (halt auch kuhdorf und so) hatte auch ich angst vor wildscheinen und co, vor allem weil ich mehr als einmal einem über den weg gelaufen bin. Im umkehrschluss ändert das aber nichts daran das ich nicht im Kampf mit einem Keiler geraten bin.

    Das Problem ist nicht und niemals gewesen das diese dinge nicht passieren können, natürlich können sie das, sondern das man aufgrund einer falsch belegten häufigkeit dazu neigt halt die gesamte Wildschweinpopulation auszurotten weil sie zu gefährlich sind. (Etwas das übrigens oft genug passiert ist) Denn am Ende bewegen wir uns durch ein natürliches habitat und leben in Ökologischen zusammenhängen und dann muss man realisieren das selbst wenn ein Schwein einen Menschen angreift das nicht darauf zurückzuführen ist das alle Wildschweine aggressive Menschenjagende Monster sind, der grund warum diese dinge passieren sind nunmal meistens komplexer. (Aggressives verhalten des menschen, betreten des Reviers, Nähe zum nachwuchs etc. )

    Zitat Zitat
    Leider vermitteln die Medien extreeeeeemst oft nen falschen Eindruck, gerade was Vergewaltigungen und sexuelle Nötigung anbelangt.
    ich weiß nicht ob das jedem klar ist, man muss nicht immatrikuluiert sein um einer Vorlesung beizuwohnen. Ich kann nur empfehlen sich mal Grundlagen der Rechtswissenschaften und ggf. sogar ein Modul Römisches Recht anzuhören um zu verstehen wieso unser rechtssystem so gut funktioniert. Es ist freut das du es auch so positiv bewertest

    zum rest:

    Es ist natürlich immer confirmation Bias dabei, das lässt sich bei niemanden ausblenden, auch bei uns nicht.

  13. #1413
    Zitat Zitat von Lord of Riva Beitrag anzeigen
    Falls es dich beruhigt, ich finde es auch nicht sonderlich empathisch wenn man sich über die männliche Genitalverstümmelung lustig macht, den versuch sachlich zu bleiben mit Penis länge oder zur schaustellung gleichsetzt, statistiken und wissenschaftliche ergebnisse beantwortet mit "What the everloving fuck" oder "Weil sie Blödsinn sind.".
    Riva, vielleicht solltest du einfach mal anfangen, einen rationalen Zugang zu den Aussagen hier und deinen Aussagen zu finden. Nichts von dem, was du hier breitgetreten hast, hat irgendwas mit Wissenschaft zu tun. Vielleicht fängst du dort an und gestehst dir ein, dass weder du noch deine Quellen Wissenschaft machen. Und das ist völlig okay! Wir machen hier alle keine Wissenschaft, das ist ein öffentliches Internet-Forum, bei Odins Brustkorb. Hier findet keine Wissenschaft statt und hier wird höchstens zum Teil auf wissenschaftliche Erkenntnisse referiert, und wenn das meistens nicht gut. Weil Wissenschaft nämlich verdammte Arbeit bedeutet, die du dir -- das muss ich dir jetzt mal auf's Brot schmieren -- offenbar nie ehrlicherweise machen wolltest. Um hier irgendwas Wissenschaftsähnliches zu betreiben, müsstest du wenigenstens mal IRGENDWAS zum Thema gelesen haben. Und nochmal: Straughan vertritt ne Meinung; das kann sie gerne tun und sie kann sich dabei gerne auf dieses oder jenes Konzept berufen, es wird deshalb noch keine Wissenschaft draus. Und richtig erst recht nicht.

    Und dann müsstest du vielleicht mal wieder anfangen, den Leuten (inklusive meiner Wenigkeit) nicht ständig das schlimmstmögliche zu unterstellen. Niemand hier hat sich über "Genitalverstümmelung" lustig gemacht, niemand nimmt dir hier was weg, niemand fordert, dass du Standpunkte einfach aufgibst. Aber vielleicht verstehst du, dass es irre kränkend ist, wenn einem einerseits ständig Sachen in den Mund gelegt werden, die man nie gesagt hat, dass es irre geschmacklos ist, wenn du ständig Problemfelder miteinander vermengst und dann bei so Blüten rauskommst wie einem "Recht auf Fortpflanzung", und dass es irre fruchtlos und eigentlich auch deinen Gesprächspartnern gegenüber respektlos ist, wenn du einfach mal wieder so ne provokante Behauptung in den Raum wirfst, dir dann von mehreren Seiten penibel erklärt wird, warum das Quatsch ist, du dann darauf nicht eingehst, auf die nächste provokante Behauptung umschwenkst, alles irgendwie bewusst missverstehst, Threads von vor 5 Jahren ausgräbst und/oder irgendwo ein whatabout herzauberst -- nur um dann später dieselbe provokante Behauptung nochmal ganz frisch in den Raum zu werfen.

    Niemand fordert, dass du Standpunkte einfach aufgibst. Aber du könntest vielleicht einerseits anerkennen, dass du die Wahrheit nicht mit Löffeln gefressen hast und die Option besteht, dass das nicht alles so einfach ist, wie du es dir vorstellst, und dass man darüber reden könnte, wie man es gemeinsam besser konzeptualisieren kann. Und du könntest andererseits einsehen, dass Diskussionen und Argumentationen im allgemeinen eine gewisse Etikette verlangen -- die dich beispielsweise daran hindert zu sagen "Ich bin beschnitten und empfinde das als Verstümmelung, deshalb ist religiöse Beschneidung Geschlechtsverstümmelung", wo du doch genau weißt, verdammt nochmal, ganz genau weißt, was Menschen bei Genitalverstümmelungen angetan wird, und dass deine medizinisch beaufsichtigte Beschneidung damit absolut nichts zu tun hat. Wir können -- vielleicht in dem anderen Thread -- gern nochmal darüber diskutieren, ob es nicht vielleicht problematisch ist, durch das Gesetz ein Sonderrecht für religiöse Gemeinschaften über das Recht auf körperliche Unversehrtheit eines Kindes zu stellen. Aber es wird dir auch dort nicht gelingen, irgendwie Äquivalenz zwischen Verstümmelung und Beschneidung herzustellen.


    Vielleicht nimmste einfach mal Abstand von den Dingen, vielleicht lieste dir mal mit etwas Wohlwollen IRGENDWAS durch, was sich mit der patriarchalen Organisation unserer Gesellschaft beschäftigt -- und zwar nur unserer, du kannst halt nicht bei den Römern anfangen, die Römer hatten ihre eigenen Probleme, die mit unseren erstmal nix zu tun haben. Es gibt übrigens auch Videos zu dem Zeug, es gibt beispielsweise auch wunderbare Video-Essays zu toxischer Maskulinität und der Frage, wie durch sie vor allem Männer leiden müssen (beispielsweise von Pop Culture Detective, der hat wunderbare Makroanalysen zu TBBT).

    Und du musst zu alledem jetzt gar nicht Stellung beziehen, vielleicht ist es sogar für alle Beteiligten besser, wenn du es nicht tust, aber vielleicht kannst du das im Stillen zur Kenntnis nehmen und in deinem Herzen bewegen. Niemand hier will dir was Böses und ich bin mir ausgesprochen sicher, dass mindestens niemand hier vorhatte, dich persönlich anzugreifen -- dass das offenbar passiert ist, ist blöd, aber daran bist du nicht ganz unschuldig (ich ebenso wenig), und das passiert nunmal. Aber wenn du halt ne Wagenladung Quatsch, der dir eben mal zwischen Straughan und deinem Wunsch nach einer alternativen Wirklichkeit in den Sinn gekommen ist, hier reinschüttest, dann musst du damit rechnen, dass man ihn dir vor die Füße kehrt.

    Abgesehen davon würde ich vorschlagen, die Diskussion über die somatischen oder mentalen Ursache-Wirkzusammenhänge und Pathologie von psychischen Störungen nach woanders auszulagern. Das sage ich nicht mit der Anmaßung eines moderativen Eingriffs, sondern aus reiner Überzeugung: Je länger ihr das hier ausdiskutiert, umso mehr entsteht der Eindruck, als würdet ihr euch wirklich weiterhin mit der Frage auseinandersetzen, ob die Bedrohungsangst von Frauen, sexuell belästigt oder angegriffen zu werden, äquivalent zu einer psychischen Erkrankung ist.

    Geändert von Mordechaj (Heute um 11:22 Uhr)

  14. #1414
    Mein Rationaler Zugang zu dem allen ist Historie, Biologie, Psychologie, Rechtswissenschaften, Staatliche Statistiken als antwort kommt nur ist Blödsinn und du bist unempathisch.

    Nicht nur habe ich mir anekdotal dinge dazu durchgelesen (zu den genderstudies), sondern ich habe mich intensiv mit all den anderen Sachen beschäftigt mit denen ihr euch im Kontext nicht auseinander setzen wollt und bin zu dem Schluss gekommen das dort massive widersprüche sind.

    Das du nicht annerkennst das meine Argumentation nicht auf "Straughans meinung" (welche übrigens sowhl rechtswissenschaftliche wie auch evolutionspsychologische wissenschaftliche erkenntnisse nutzt) alleine beruht sondern dies der letzte strohalm war der das Kartenhaus zusammenfallen liest.

    Bringe ich Quellen, sind sie nicht gut genug, nicht gültig, nicht representativ, haben nichts mit dem thema zu tun oder sind hier fehl am platze.

    Ich kann euch, nur um genauso "Fruchtvoll" zu posten, nur mal empfehlen irgendeines dieser Felder im kontext zu betrachten und euch zu überlegen in wiefern eure empathie und "wissenschaftsverständis" mit eurer Gruppendynamik zusammenhängt.

    wie wäre es denn mal mit ein bisschen Evolutionärer psychologie wenn rechtswissenschaften oder geschichte oder Biologie nicht euer ding sind. Und ja mir ist klar das die feministen da kein freund von sind, ich bin allerdings auch kein freund vom Feminismus. Also bitte, möge man den ersten schritt tun und die empathie zeigen von der ihr sprecht.

    EDIT: Es ist übrigens immernoch übermäßig anmaßend zu bewerten womit ich mich wissenschaftlich befasse

    EDIT²: und nur um das nocheinmal klar zu machen, ziel ist nicht euch zu irgendetwas zu konvertieren bevor jemand auf die idee kommt nach dem sinn zu fragen, wir sind in einem öffentlichen forum, ich nehme an das nicht nur wir die posts lesen.

    Geändert von Lord of Riva (Heute um 14:30 Uhr)

  15. #1415
    @Lord of Riva
    Ja, Phobien sind auch "Fehlfunktionen" des Gehirns - in diesem Fall eine übersteigerte Ausschüttung der Botenstoffe, die für Angst und Panik zuständig sind - und damit Krankheiten, die behandelt werden sollten, wenn die Lebensqualität darunter zu sehr leidet. Eigentlich sind es erst dann Phobien. Nicht jeder, der bei einer Spinne aufspringt, leidet gleich unter einer. Phobien könnten genetisch bedingt sein, sie könnten aber auch Folge traumatischer Erlebnisse sein oder anerzogen werden.

    Natürlich sag ich das alles nur aus der Perspektive eines Laien.

    Zitat Zitat
    Deine Argumentationsstruktur versucht scheinbar nur eines Nachzuweisen: Das ich gesagt hätte oder impliziert hätte das Frauen welche angst im Dunkeln vergewaltigt oder überfallen zu werden hätten eine Krankheit im gehirn haben.
    Naja, ich halte Angststörungen und Depressionen (und Phobien) für ernstzunehmende Krankheiten. Du hast das Verhalten einer Frau, die Angst davor hat, dass jemand über sie herfallen könnte, mit dem Verhalten eines Hypochonders verglichen. Ich hab mir gedacht: "Ein spontanes Angstgefühl und eine psychische Krankheit, die passen nicht zusammen", und das hab ich dann auch geschrieben.

    Zitat Zitat
    Die Angst davor Vergewaltigt oder Überfallen zu werden entsteht durch fehlinformationen welche durch statistiken mit unbekannten dunkelziffern ausgelöst werden und damit eine Irrationale Angst auslösen
    Woher weißt du das denn? Also das mit den Fehlinformationen. Du weißt nicht - da bin ich mir ziemlich sicher - wie viele der betroffenen Frauen die Statistiken überhaupt kennen und auch nicht, was sie zuvor im Leben erlebt haben. Beinahe jede Frau, die in die beiden Threads hier im Forum gepostet hat, hat schon schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht. Könnte das nicht der entscheidende Faktor sein?

    Zitat Zitat
    Es ist übrigens immernoch übermäßig anmaßend zu bewerten womit ich mich wissenschaftlich befasse
    Also ich würde nur dann davon sprechen, dass jemand sich mit etwas wissenschaftlich befasst, wenn er jahrelang im entsprechenden Fachbereich gearbeitet hat. Analog hat jemand in der Regel erst dann tiefgreifende Fachkenntnisse, wenn er lange in der Branche gearbeitet hat. Und als Student kennt man sich normalerweise mit dem Fach, das man studiert, deutlich besser aus, als jemand, der es nicht tut.

    Zur Sache mit der Empathie schreib ich später noch was, mir fehlt gerade die Zeit.

  16. #1416
    Zitat Zitat
    Du hast das Verhalten einer Frau, die Angst davor hat, dass jemand über sie herfallen könnte, mit dem Verhalten eines Hypochonders verglichen.
    ich halte das verhalten gesetzesänderungen welche zur verurteilung unschuldiger führen könnte, Diskrimierungen des männlichen Geschlechts zu begründen und jede form der kritik zu unterbinden, weil empathie begründen absolut pathologisch.

    Auch wenn Biologisch gesehen eine angst (eben genau wie die angst vor dem Keiler in meinem Beispiel) adquat und unkritisch ist, ist eine systematische benachteiligung damit zu rechtfertigen, wenn alle statistiken (siehe die BKA statistiken) darauf verweisen das dies unbegründet ist, Pathologisch und mit einer Angststörung gleichzusetzen.

    Es geht dabei nicht um individuelle erfahrungen, wir würden... sollten ja auch nicht alle keiler ausrotten weil ein mensch angegriffen wurde. Das ist mein Punkt.

    Zitat Zitat
    Naja, ich halte Angststörungen und Depressionen (und Phobien) für ernstzunehmende Krankheiten
    ich auch, falls das nicht so rüberkommt sage ich das hier nochmal.

    Zitat Zitat
    Woher weißt du das denn? Also das mit den Fehlinformationen
    Ich halte die Statistiken vom BKA für verlässlich. Wenn ich die Wissenschaftlichkeit dieser thesen in frage stelle geht es genau um das, welche wissenschaft kann einfach an existierenden statistik vorbeiraten und hat trotzdem noch den anspruch empirisch zu sein?

    Zitat Zitat
    hat schon schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht.
    Und praktisch jeder mann hat schonmal schlechte erfahrung mit einer Frau gemacht, diese Subjektiven eindrücke sind sicherlich zu beachten auf einem Individuellen level aber dürfen sicherlich nicht der entscheidende Faktor sein. Den bei dem ganzen geht es um die gesellschaftsstruktur nicht um Individuelle Probleme (unabhängig wie schlimm diese erfahrungen sind, das ist wie gesagt anch wie vor schrecklich)

    Zitat Zitat
    Also ich würde nur dann davon sprechen, dass jemand sich mit etwas wissenschaftlich befasst, wenn er jahrelang im entsprechenden Fachbereich gearbeitet hat. Analog hat jemand in der Regel erst dann tiefgreifende Fachkenntnisse, wenn er lange in der Branche gearbeitet hat. Und als Student kennt man sich normalerweise mit dem Fach, das man studiert, deutlich besser aus, als jemand, der es nicht tut.
    Es ist vermutlich in den meisten fällen so aber sicherlich nicht grundsätzlich von nöten sich wissenschaftlich mit einem Thema auseinander zu setzen, nein. Nicht jeder mensch kann studieren aus den unterschiedlichsten umständen aber das ist auch nur ein indiz, kein beweis das sich jemand wissenschaftlich mit etwas auseinander setzt.


    ich denke das Empathiethema könnten wir wenn auslagern ich denke das sprengt den rahmen, ich versuche ... weiterhin ... sachlich zu bleiben und zumindest zu versuchen niemanden auf die füße zu treten und würde mir ansonsten nur das gleiche von den anderen wünschen.

    EDIT: und auch wenn ich merke das deine Position jetzt auch negativer ist, hälst du immernoch den Abstand Kelven und zwar konstant, dies ist immernoch hoch anzurechnen.

    Geändert von Lord of Riva (Heute um 14:58 Uhr)

  17. #1417
    Wissenschaftlichkeit beruht auf einer bestimmten Arbeitsweise und auf einer bestimmten Art der erkenntnisoffenen Auseinandersetzung mit den Themenbereichen. Du erfüllst hier weder das eine noch das andere -- und, ich sage es nochmal, das ist auch gar nicht Ziel oder Anspruch, vor allem ist das hier nicht der Kontext für wissenschaftliche Auseinandersetzung. Das heißt aber gleichzeitig, dass du dir nicht das Mützlein wissenschaftlicher Redlichkeit aufsetzen kannst und es vor allem nicht solltest. Und Straughan kann das übrigens auch nicht, sich auf Wissenschaft zu berufen heißt noch lange nicht, Wissenschaft zu betreiben. Und dass sich mit deinen "Quellen" niemand auseinandersetzt, kannst du weißgott nicht behaupten, dir passt es eben nur nicht, dass man sich damit negativ-kritisch auseinandersetzt (was übrigens näher an wissenschaftlichem Arbeiten ist als deine Zugrundelegungen -- nochmal: der Anspruch hier ist aber auch kein wissenschaftlicher). Du musst halt, wenn du Quellen anführst, damit rechnen, dass die jemand nach ihrer Glaubwürdigkeit und ihrer Aussagekraft bewertet und dir gegebenfalls erklärt, warum du damit nicht das belegen kannst, was du belegen willst, oder warum sich die Dinge anders verhalten und unter welchen Kontexten das zustandekommt, was du anzufechten gedenkst.

    Deine Reaktion auf meine Ausführungen, mit denen ich versucht habe dir zu begründen, dass wir uns eben nicht mehr im Rechtsgefüge des ius civile befinden, war -- nachdem ich zugegebenermaßen vielleicht etwas ruppig deinen Einblick in die Thematik angezweifelt habe -- einfach zu bestreiten, dass ich irgendein Verständnis davon hätte und dass es dann also keinen Sinn mehr machte, mit mir darüber zu reden. Und seitdem versuchtest du immer wieder als Grundlegung anzubringen, dass die Tatsache von "weiblichen Rechtsprivilegien" (zumindest verstehst du sie so, ich habe da ja immer noch gehörige Zweifel dran) die Existenz von patriarchalen Strukturgebäuden widerlegt. Was meinst du, wie Caro oder Gendrek dann damit umgehen, wenn du ihnen diesen Diskurs -- den du eigentlich nur in der Unterhaltung mit mir irgendwie entfaltet hast -- auf's Brot schmierst als unabdingliche Tatsache.

    Deine Behauptung zu den Gender Studies lassen immer noch jeden Beleg vermissen, auf Gegenargumente (mit Beleg) bist du nur teilweise eingegangen, und ich kann dir aufgrund deiner Äußerungen weiterhin unterstellen, dass du das Feld nicht mal ansatzweise überblickst. Anstatt wir uns aber weiter darüber unterhalten, wer jetzt hier wem vor den Karren gespuckt hat, könnten wir uns auch einfach dem Thema wieder zuwenden. Und zwar ganz ohne den Anspruch von Wissenschaftlichkeit oder einen irgendwie gearteten "Korrektheitsanspruch". Wir können uns auch völlig ohne solche Ansprüche wunderbar und auf höfliche Weise über die Erkenntnisse der Evolutionären Psychologie unterhalten. Du könntest unterbreiten, auf welche Diskurse du dich da genau beziehen willst. Ich würde dann wahrscheinlich erstmal versuchen, diese Diskurse zu reperspektivieren, und wir könnten uns anhand unserer gemeinsamen Abarbeitung am Thema über die Geschlechterdichotomie unterhalten.

    Auf diese Auseinandersetzung würde ich mich übrigens ausgesprochen freuen, Evolutionäre Verhaltenspsychologie war ein großer Teilbereich meines Nebenfachs, und die Frage, welche Konzeptionen von Geschlecht dort eine Rolle spielen und in welcher Relation sie zu den eher sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen stehen können, interessiert mich schon seit langem.

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