Hmmm ich sehe Crowdfunding ehrlich gesagt eher als Mittel für Pen & Paper, Tabletop und Brettspiele an, die deutlich günstiger in der Herstellung sind. Bei Videospiele ist nur ein kleiner Teil der Palette über Crowdfunding finanzierbar. Ich meine ich liebe z.B. Faster Than Light. Aber die meisten Games die ich zocke oder die mich interessieren sind kaum darüber zu finanzieren. Bzw. nur als seltene Ausnahmefälle. Selbst die 3Mio $ welche das sehr erfolgreiche Double Fine Kickstarter eingenommen hat würden für viele normalen Retailgames Hinten und Vorne nicht ausreichen. Von daher sehe ich auch keine Gefahr für die großen Publisher. Auch wenn ich deine Kritik an den Publisher durchaus teile.

Ich weiß auch nicht genau wie Star Citizen 5Mio$ neben ihrer Kickstarter Kampagne eingenommen haben, den die hat nur 2Mio$ eingebracht. Da muss ja eine große (oder sehr zahlungswillige) Fanbase dahinter stehen, wenn sie neben dem Kickstarter nochmal 5Mio$ an Geldern gesammelt haben.

Trotzdem ist es natürlich großartig dass es eine solche Alternative für kleinere Projekte gibt. Wobei natürlich wie bereits oben angesprochen die ganz kleinen und unbekannten Entwickler trotzdem leer ausgehen. Wenn erst mal ein großes Kickstarterprojekt erfolgreich finanziert wurde aber am Ende trotzdem nichts bei rum kommt, dürfte das der Kickstartereuphorie auch einen gehörigen Knick verpassen.

Die Idee für bessere PC-Ports über Kickstarter finde ich eigentlich ganz interessant könnte aber auch ein zweischneidiges Schwert werden. Am Ende könnte es dann heißen: "PC Port? Gibt es nicht. Der Kickstarter war nicht erfolgreich, scheint kein Interesse zu bestehen."