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Thema: The Witcher 3: Wild Hunt

  1. #1

    The Witcher 3: Wild Hunt

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    The Witcher 3 wurde heute angekündigt und soll 2014 erscheinen!

    Hier gibts ein erstes Interview.


    Zitat Zitat von Gameinformer.com
    Our March cover story gives a world-exclusive peek into the next generation of RPGs with The Witcher 3: Wild Hunt. This standalone sequel takes the fascinating stories and characters, non-linear plotlines, and difficult decisions that the franchise is known for and puts them all in an open world 30 times larger than the previous game – an enormous setting even larger than Skyrim's vast expanse, made possible with the new REDengine 3 technology that developer CD Projekt RED is debuting with the game. Our huge feature dives into everything The Witcher 3 has to offer, and it's a lot: the detective work that precedes deadly combat when monster hunting, storylines that weave and twist together between political intrigue and otherworldly menaces, and a tired hero who wants to set things right but can't put down his swords until his conscience allows – if it ever does.

    Coming in 2014 on PC and "all high-end platforms available" (CD Projekt RED isn't saying flat-out that it's a next-gen game, but it's a safe bet that new console announcements in the coming months will define the term "high-end platform"), The Witcher 3: Wild Hunt stretches from stormy islands to war-torn forests and a sprawling dark fantasy metropolis without a loading screen anywhere to be found.
    Quelle *klick*

    Gameinformer hat auch eine Übersichtsseite *klick* online egstellt auf der weitere Infos folgen sollen.

    Gamefront schreibt noch mehr.
    Zitat Zitat von Gamefront.de
    The Witcher 3: Wild Hunt für Next-Gen Konsolen angekündigt / Video Download / 4 Bilder

    05.02.13 - CD Projekt RED hat das Rollenspiel The Witcher 3: Wild Hunt in der neuesten Game Informer angekündigt, das für Next Generation Konsolen erscheinen soll. Die offene Welt soll etwa 20 Prozent größer als in Skyrim (PS3, Xbox 360) und 30 Mal größer als im Vorgänger sein - es dauert rund 30 bis 40 Minuten, bis man die Welt mit einem Pferd durchquert hat, schreibt die Game Informer.

    Für das Spiel setzt CD Projekt RED eine neue Streaming Technologie ein, die auf der CDRED Engine 3 basiert. Ladebildschirme soll es beim Erkunden der Welt dadurch nicht geben: Der Held Geralt - er hat alle Erinnerungen zurückerhalten - kann nahtlos von einem Ende der Welt zum anderen laufen. Er entdeckt Höhlensysteme, umkämpfte Städte und Ruinen.

    Es gibt aber auch eine Schnellreise-Funktion, mit der man sofort zu zuvor besuchten Orten reisen kann. Die Handlung soll nicht-linear verlaufen: Es gibt keine Kapitel oder sonstigen "Unterbrechungen" im Spielfluss. Jedes Land soll seine eigene Geschichte haben, in die Geralt hineingezogen wird.

    Er kann die Geschichten und Ereignisse in den Ländern zwar ignorieren, doch werden ihn die Konsequenzen später einholen. CD Projekt RED will in die Handlung Drehungen und Wendungen, Intrigen und weitere Überraschungen einbauen. Die Quests sollen mehr als einhundert Spielstunden bereithalten, versprechen die Entwickler.

    Die Monsterjagd ist für Geralt nicht nur ein Zeitvertreib und Abenteuer, sondern sichert ihm auch ein Einkommen und einzigartige Belohnungen. Hier und da findet man auch einige Minispiele in der Welt, für die man ebenfalls Belohnungen bekommt.

    Tiere, Händler, Monster und Banditen gehen aufeinander los, wenn sie sich in der Welt begegnen: So wird ein reisender Händler von Monster attackiert, während hungrige Tiere sich Banditen in den Weg stellen.

    Technisch zeigt sich das Spiel stark verbessert: Allein für Geralts Bewegungen im Kampf gibt es 96 verschiedene Animationen, während es im Vorgänger noch 20 waren. Für die Animation der Kleidung kommt ebenfalls eine neue Technik zum Einsatz.

    Das Entwickler-Team ist jetzt mehr als doppelt so groß, das sich auch Kritik an Witcher 2 zu Herzen nehmen will: So sollen das Verwalten und Organisieren von Ausrüstung und Gegenständen deutlich verbessert werden. Release: 2014 (Europa)

  2. #2
    Viel wichtiger ist doch bei Witcher seit je her: Wie viele Frauen kann man im Spiel beglücken?

  3. #3
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Viel wichtiger ist doch bei Witcher seit je her: Wie viele Frauen kann man im Spiel beglücken?
    Und noch viel wichtiger: Wie oft davon die gute Triss Merigold?

  4. #4
    Wie seht ihr eigentlich das mit der Entscheidung zum Open-World-Konzept?

  5. #5
    Zitat Zitat von Ave Beitrag anzeigen
    Und noch viel wichtiger: Wie oft davon die gute Triss Merigold?
    Und am Allerwichtigsten: Wieder so schön (selbstironisch) in Szene gesetzt wie am elfischen Rosenbrunnen?

  6. #6
    Nix für mich. Erster Teil war sehr gut. Für den 3. Teil wird wohl mein Rechner nicht reichen. Fängt so langsam an zu veralten und ich plane keine Neunaschaffung(Upgrade lohnt schon nicht mehr), da eh nur 1-2 Sachen im Jahr kommen die mir vielleicht mal gefallen, die hol ich dann in 5 Jahren nach wenn ich vielleicht mal ne Neuanschaffung plane.

    Außerdem hab ich den 2. Teil nie gespielt. Der sah zwar interessant aus... aber Menüführung und Steuerung usw. war alles irgendwie zu konsolig(obwohl wenn ich richtig nachgeguckt hatte das ursprünglich gar nicht mal für Konsole rauskam sondern erst für PC... aber vielleicht hatte man schon vorausgeplant da es später wohl noch auf Konsole dann kam). Außerdem dauernd verreckt am Anfang bei so ner Balliste und irgendwann keine Lust mehr gehabt.

  7. #7
    SO - FUCKING - PSYCHED!

  8. #8

  9. #9
    Zitat Zitat von Deamonic Beitrag anzeigen
    Wie seht ihr eigentlich das mit der Entscheidung zum Open-World-Konzept?
    Dämpft ehrlichgesagt ein wenig die Vorfreude, weil es ein flaues Gefühl im Magen erzeugt. Ich will nicht wirklich ein Skyrim-ähnliches Rollenspiel mit Tonnen an Quests, lahmer Hauptstory und Baukasten-NPCs (nix gegen Skyrim^^), ich will einen rau geschliffenen Geralt, der sich mit ebenso rau geschliffenen, dreidimensionalen Charakteren, die alle ihre Leichen im Keller haben, über moralische Entscheidungen unterhält und dabei eine großteils lineare, aber äußerst spannende, der Buchvorlage würdige Story liefert. Ja, ich gebs zu, ich stehe auf Scripting (zumindest in Spielen, in denen tatsächlich Charaktertiefe vorkommt und es nicht bloß der Effekthascherei und Sensationsgier gilt^^). Und OpenWorld hat meist die Eigenschaft, eine dichte Story in zu vielen Leerlaufphasen zu verwässern...

    Kurz: Ich bin momentan noch skeptisch und noch nicht sicher, ob ich TW3, im Gegensatz zu TW2, vorbestellen werde (ich bestelle mir sowieso nur 1-3 Spiele im Jahr wirklich vor, und das wirklich nur dann, wenn ich von etwas 100% überzeugt bin^^)...

  10. #10
    Ich traue diesen Leuten zu, dass sie Scripting in einem Open-World-Spiel gebacken kriegen. Sie haben immerhin schon so einiges gebacken gekriegt, was man bei anderen Studios immer lobt, obwohl es dort eigentlich ziemlich durchwachsen umgesetzt wird. ^^'

  11. #11
    Korrekt, man wird also dutzende NPCs beglücken können! Na das wird ein Spaß.

    Im Ernst. The Witcher war schon immer etwas anders als andere W-Rpgs. Erstens hat der Protagonist zumindest ein wenig Character, zweitens sind Entscheidungen echt mal teilweise Entscheidungen und in Teil2 bekommt man so ein komplett anderes Gebiet etc-, während man bei den ganzen West-Rpgs ja eigentlich nur auswählen kann, wann man welche der kleinen nicht wirklich verbundenen Shortstories macht. Dazu schienen mir die Chars auch etwas weniger immer den selben Mist von sich zu geben. Ändert aber natürlich nichts daran, dass sie trotzdem flach wie sonst was waren und eher nicht über das typische plot device hinaus kamen.. wenn sie vielleicht auch Leichen im Keller haben. Trotzdem besser als der Crap, den man wohl in Skyrim bekommt, was aber auch nur an der Anzahl liegt. Auf je weniger man sich konzentriert, desto tiefer kann man die Chars gestalten.

    Westliche Rpgs sind eher damit beschäftigt zu versuchen eine Welt irgendwie darzustellen und kümmern sich nicht wirklich darum, dass der Spieler die Chars individuell mögen soll. Auch wenn Bioware einen mit seinen Chars im Lager/Schiff reden lässt kommt kein Gruppengefühl auf, weil man nur einseitig ein wenig was erfährt, die Chars bei den Aufgaben eigentlich kaum mal was sagen, außer "Morrigan disapproves", etc.. (Und wenn sie das doch wollen, versagen sie imo) Eine offene große Welt eignet sich für sowas dann einfach besser. Es geht dann eben weniger um die Story oder Chars, sondern um die Welt und das Erlebnis. Mag nicht jeder, aber wenn man sich anschaut wie beliebt Skyrim ist, dann ja wohl doch mehr als genug. Das einzige, was sie dann bitte BITTE hinkriegen müssen ist, dass das Kampfsystem Spaß macht und die Balance gut ist. Und hier hab ich so meine Zweifel. Besonders bei der Balance.
    Aber dennoch muss ich sagen, dass ich interessiert bin. Der Entwickler hat gezeigt, dass er durchaus versteht, was manche w-Rpgs so liebend gerne "falsch" machen. Nicht alles, es will ja noch ein w-Rpg bleiben, weshalb gewisse Dinge einfach bleiben müssen, aber das ist ja ok. Vielleicht schaffen sie es ja die Aufgaben schön dynamisch laufen zu lassen. Keine 100 mio Questreihen, die alle relativ linear sind, sondern einige wenige, die dafür wirklich verschiedene Wege haben. (i.e. du kannst zu Stadt 1, 2 oder 3 gehen und in allen irgendwelche Informationen für das Quest finden, je nachdem wo du bist, sind es verschiedene, aber alle sind in Ordnung, man muss also nicht jede sammeln, man kann sich wirklich.. nunja.. entscheiden.)

  12. #12
    Um ehrlich zu sein beunruhigt mich die Open World Entscheidung. Ich erinnere mich an Piranha Bytes. Die haben auch zwei atmosphärische Rollenspiele geschaffen, und wollten mit dem dritten hoch hinaus. Nach allem, was ich von dem Spiel gehört habe, habe ich es bis heute nicht gespielt.

  13. #13
    Zitat Zitat von Kiru Beitrag anzeigen
    Dazu schienen mir die Chars auch etwas weniger immer den selben Mist von sich zu geben. Ändert aber natürlich nichts daran, dass sie trotzdem flach wie sonst was waren und eher nicht über das typische plot device hinaus kamen.. wenn sie vielleicht auch Leichen im Keller haben. Trotzdem besser als der Crap, den man wohl in Skyrim bekommt, was aber auch nur an der Anzahl liegt. Auf je weniger man sich konzentriert, desto tiefer kann man die Chars gestalten.

    Westliche Rpgs sind eher damit beschäftigt zu versuchen eine Welt irgendwie darzustellen und kümmern sich nicht wirklich darum, dass der Spieler die Chars individuell mögen soll. Auch wenn Bioware einen mit seinen Chars im Lager/Schiff reden lässt kommt kein Gruppengefühl auf, weil man nur einseitig ein wenig was erfährt, die Chars bei den Aufgaben eigentlich kaum mal was sagen, außer "Morrigan disapproves", etc.. (Und wenn sie das doch wollen, versagen sie imo) Eine offene große Welt eignet sich für sowas dann einfach besser. Es geht dann eben weniger um die Story oder Chars, sondern um die Welt und das Erlebnis. Mag nicht jeder, aber wenn man sich anschaut wie beliebt Skyrim ist, dann ja wohl doch mehr als genug. Das einzige, was sie dann bitte BITTE hinkriegen müssen ist, dass das Kampfsystem Spaß macht und die Balance gut ist. Und hier hab ich so meine Zweifel. Besonders bei der Balance.
    Kayano disapproves.

    Meiner Meinung nach versagen die Bioware Spiele nicht darin einem die Charaktere näher zu bringen. Ein Oblivion und ein Skyrim habe ich innerhalb kürzester Zeit in die Ecke geschmissen weil ihre riesige Welte mit absolut Leblosen NPC Statisten vom Band bevölkert wird. Die bedeutet mir nicht mehr als jedes x bleibige Random Monster. Was für meine Vorstellung der Welt überhaupt nicht zuträglich ist. Ich kann schon verstehen das einen die Open World ausrichtung in dieser Hinsicht besorgt.
    Bei dir habe ich das Gefühl das dir die Charaktere in WRPGs oftmals nicht einfach nicht zusagen (Spacemarine mit kurzen Haaren Kommentare etc.), deshalb aber vorschlagen die Fokus ganz von Story und Charakteren weg zunehmen ist ziemlich anmaßend. Meiner Meinung nach sind die Charaktere in Mass Effect 2 aber z.B. deutlich liebenswert und mehr ausgearbeitet als in einem FFXIII.

  14. #14
    Toll, Toll, Super Toll!

    Meine ganzen Hoffnungen auf weitere gute Cinematic-RPGs ruhen auf The Witcher 3 und Cyberpunk (und vielleicht Dragon Age 3). Mit dem zweiten Teil der Hexer-Trilogie haben die Polen mich gepackt, wenn auch erst auf dem zweiten Blick. Spassiges Kampfsystem, grandioser Mainplot, tolle Subquests und eine stimmige Atmosphäre bei großartiger Grafik. Nur bei den Charakteren schwächelt CDP etwas. Da ist Bioware den Jungs und Mädels noch weit voraus!

    Die Kombination des bisherigen „Systems“ mit der Weite von Skyrim (was ich aktuell für mich entdeckt hab) klingt im ersten Moment zwar etwas überambitioniert, aber Entwicklungszeit und ein Händchen für die Community geben den Entwicklern erst mal recht.

    Ich freu mich.

  15. #15
    Das mit der Welt werden sie hinkriegen. Da habe ich keine Sorge. Ich hoffe eher, dass sie das Kampfsystem, das Inventar und das Meditieren noch einmal gründlich überarbeiten. The Witcher 2 hatte da sehr viele gute Ansätze, aber letztendlich habe ich mich die meiste Zeit doch nur durch die Gegend geschnetzelt, und Alchemie habe ich nur ein paar Mal am Anfang benutzt.

    Eine persönlichere Story als bei TW2 finde ich eine gute Entscheidung. Bei dem Spiel hatte ich irgendwann komplett den Überblick verloren, warum mein Charakter eigentlich überhaupt irgendwem hilft. Geralts Geschichte war schon immer spannender für mich.

    Zitat Zitat von Kiru Beitrag anzeigen
    Ändert aber natürlich nichts daran, dass sie trotzdem flach wie sonst was waren und eher nicht über das typische plot device hinaus kamen.. wenn sie vielleicht auch Leichen im Keller haben.
    O_o
    Ich glaube, wir haben zwei unterschiedliche Spiele gespielt. Wenn du mich fragst, hatte The Witcher 2 die vielschichtigsten Charaktere, die ich je in einem RPG gesehen habe. Sie hatten alle eigene Motivationen sowie Freundschaften und Bündnisse untereinander. Die Handlungen bestimmter Charaktere beeinflussten den Verlauf der Geschichte maßgeblich, d.h. sie waren oft genau so wichtig oder sogar wichtiger als Geralt. Das Genialste war aber, dass sie konsequent in ihrem Charakter blieben. Keine langen Monologe, die eigentlich viel zu privat sind um sie einem dahergelaufenen Monsterjäger zu erzählen, nur damit der Spieler ein bisschen mehr Hintergrund erfährt. Das ist es, was Ost-RPGs und Bioware-RPGs immer wieder falsch machen.

  16. #16
    Zitat Zitat von Kayano Beitrag anzeigen
    Kayano disapproves.

    Meiner Meinung nach versagen die Bioware Spiele nicht darin einem die Charaktere näher zu bringen. Ein Oblivion und ein Skyrim habe ich innerhalb kürzester Zeit in die Ecke geschmissen weil ihre riesige Welte mit absolut Leblosen NPC Statisten vom Band bevölkert wird. Die bedeutet mir nicht mehr als jedes x bleibige Random Monster. Was für meine Vorstellung der Welt überhaupt nicht zuträglich ist. Ich kann schon verstehen das einen die Open World ausrichtung in dieser Hinsicht besorgt.
    Bei dir habe ich das Gefühl das dir die Charaktere in WRPGs oftmals nicht einfach nicht zusagen (Spacemarine mit kurzen Haaren Kommentare etc.), deshalb aber vorschlagen die Fokus ganz von Story und Charakteren weg zunehmen ist ziemlich anmaßend. Meiner Meinung nach sind die Charaktere in Mass Effect 2 aber z.B. deutlich liebenswert und mehr ausgearbeitet als in einem FFXIII.
    Es ist nicht so, dass man die Chars nicht mögen kann, aber Bioware macht zu wenig drauß. Das Problem ist, dass man nur im Lager mit ihnen reden kann, wenn man will. Und das auch nicht viel. Wenn Romance möglich ist, wollen die schon nach 5Minuten Reden am liebsten direkt mit einem schlafen. (zumindest in Mass Effect 1, Aber in DA: O wars auch nicht viel anders.. da warns vielleicht 10 Minuten?) Ich mochte auch Wrex und Tali, aber was wird daraus bitte gemacht? Es entsteht kein Gruppengefühl. Hätte genau so komplett alleine rumlaufen können. Das einzige, was ich verpasst hätte, wären die 5 Gespräche zwischen Wrex und Tali im Aufzug. Dafür baut Bioware massenhaft Kram ein, der eigentlich auch in einem Zusatzbuch stehen kann. Muss nicht, kann auch im Spiel sein. Aber imo sind die Prioritäten etwas dämlich gesetzt, wenn dadurch die wichtigen Chars leiden, die nicht mehr als random NPC xyz zu sagen haben. Deshalb bleiben die Chars in Bioware Spielen platt. Man kann was über ihre Vergangenheit herausfinden und sie sympathisch finden, aber das ändert nichts daran, dass sie nur als Plotdevice funktionieren und man nie das Gefühl hat, dass man wirklich was mit den Chars zusammen bestreitet. Zumindest nicht bei der Geschichte.
    Dazu hat das auch gar nichts mit j-Rpgs und Char-Eigenschaften zu tun. Ich würde nicht sagen, dass W-Rpgs keine sympathischen Chars hinkriegen können. Das ist BS. Sie werden nur relativ schlecht genutzt, weil irgendwie ja alles "optional" bleiben muss und dann scheint es sich, zumindest für Bioware, nicht zu lohnen, die ganzen möglichen Gruppengespräche zu schreiben, die man bei den Kurzgeschichten bräuchte. Dabei wäre das imo sogar ein gigantischer Replay-Grund, wenn die Chars, die man bei sich hat, wirklich stark an der Geschichte beteiligen, es Gespräche unter der Gruppe über die Ereignisse zusammen gibt, gewisse Dinge anders verlaufen etc.



    Zitat Zitat von Schattenläufer Beitrag anzeigen
    O_o
    Ich glaube, wir haben zwei unterschiedliche Spiele gespielt. Wenn du mich fragst, hatte The Witcher 2 die vielschichtigsten Charaktere, die ich je in einem RPG gesehen habe. Sie hatten alle eigene Motivationen sowie Freundschaften und Bündnisse untereinander. Die Handlungen bestimmter Charaktere beeinflussten den Verlauf der Geschichte maßgeblich, d.h. sie waren oft genau so wichtig oder sogar wichtiger als Geralt. Das Genialste war aber, dass sie konsequent in ihrem Charakter blieben. Keine langen Monologe, die eigentlich viel zu privat sind um sie einem dahergelaufenen Monsterjäger zu erzählen, nur damit der Spieler ein bisschen mehr Hintergrund erfährt. Das ist es, was Ost-RPGs und Bioware-RPGs immer wieder falsch machen.
    Vielleicht hast du mich auch nur falsch verstanden. Plotdevice bedeutet, dass der Char nur für den Plot existiert. Freundschaften, Bündnisse etc. können da ruhig bei sein. Das macht aber keinen dreidimensionalen Char aus, weil das nun einmal nur eine Schicht ist, die man sieht. Das hat auch nichts mit "dahergelaufenen Monsterjäger erzählen" zu tun. Denn intime Vergangenheit ist nur die Definition des Chars und erklärt maximal die Handlungsweise. Wenn man aber wirklich einen Char sehr gut beschreiben will, muss man diesem Char ordentlich Screentime geben und das über die eigentliche Geschichte hinaus.
    Das Problem was die meisten w-Rpgs aber haben ist, dass es zu viele Chars gibt, die alle ihren Text wollen. So geht das nur schwer. Und dann noch der Punkt, dass man während der Geschichte oftmals nur ein wenig was von den Chars mitbekommt. Letztendlich kann es auch sein, dass The Witcher 2 ganz anders als Teil 1 ist. Denn Teil 2 kenne ich nicht (ich weiß eben nur, dass die Route sich irgendwann aufteilt und es zwei verschiedene Kapitel je nach Wahl gibt). In gewisser Weise würde mich das aber wundern, weil diese Herangehensweise typisch w-Rpg ist. Genau wie in j-Rpgs gerne eher auf das "umliegende" geschissen wird und die Chars, ob man sie mag oder nicht, in den Mittelpunkt gerückt werden, ist das bei w-Rpgs generell eher andersherum. Und das ist auch ok. Man kann nur schwer alles haben. Wobei ich mir manchmal wünschen würde, eine bessere Balance zu haben. Und das fand ich an Teil 1 von The Witcher eigentlich sehr positiv, weil es die in gewisser Weise besser hatte. So kamen mir die NPCs nicht mehr so austauschbar vor, wie z.B. bei Bioware Spielen oder besonders bei Reckoning. Bei Reckoning konnte man jeden NPC in einer Stadt die exakt selben Sachen fragen, nichts mehr. Und jeder(!) erzählt den gleichen Kram, mit minimalen Änderungen. Wenn man jedes Detail wissen will, darf man mit allen reden. Wenn 95% reicht, dann reicht eine Person. Das war nicht nur schlecht, sondern auch eine enorme Verschwendung an Geld für Voice-over. Das hätte man super für die Hauptgeschichte verwenden können, oder besseres balancing, oder oder.

  17. #17
    Zitat Zitat von Kiru Beitrag anzeigen
    Das Problem was die meisten w-Rpgs aber haben ist, dass es zu viele Chars gibt, die alle ihren Text wollen. So geht das nur schwer. Und dann noch der Punkt, dass man während der Geschichte oftmals nur ein wenig was von den Chars mitbekommt. Letztendlich kann es auch sein, dass The Witcher 2 ganz anders als Teil 1 ist. Denn Teil 2 kenne ich nicht (ich weiß eben nur, dass die Route sich irgendwann aufteilt und es zwei verschiedene Kapitel je nach Wahl gibt).
    Ah, jetzt haben wir natürlich das Problem, dass ich Teil 1 nicht kenne weil ich ihn so langweilig fand, dass ich immer wieder aufgehört habe zu spielen. Ich dachte, du redest vom zweiten Teil. Wir haben also wirklich zwei unterschiedliche Spiele gespielt. :P

    Ich habe gerade das Gefühl, dass deine Meinung aus ganz vielen Einzelteilen zusammengesetzt sind, was mir ein bisschen schwer fällt darauf zu antworten.
    Erst einmal: "Während der Geschichte bekommt man nicht alles von einem Char mit", "man sieht nur eine Schicht"... du stellst das als etwas Negatives dar. Ich würde sagen, dass das DER Unterschied zwischen guten und schlechten Charakteren ist. Die guten sind die, bei denen man in der kurzen Zeit, die man sie kennen lernt, nicht alles über sie erfährt. Ich würde nicht sagen, dass das einen Charakter zwingenderweise nicht dreidimensional werden lässt... ich würde sagen, bei einem dreidimensionalen Charakter ist das die einzige logische Art der Darstellung.
    "Wenn man einen Char gut beschreiben will, braucht er Screentime über die Geschichte hinaus": Wollen wir das primär? Eigentlich nicht, oder? Wir wollen die Geschichte erzählen. Und diese Geschichte erfordert einen Charakter, und damit die Geschichte gut wird, muss dieser Charakter gut sein. Wenn wir jetzt anfangen den Charakter so weit auszubauen, dass die Geschichte darunter leidet, dann haben wir was falsch gemacht. Wir wollen nicht "Charaktere: Das RPG" machen.
    Thema Plot Devices: Auch hier... wenn ein NPC keine Plot Device ist, sollte er nicht da sein, bzw. nur ein Statist. Nach deiner Definition klingt "Plot Device" für mich nicht mehr negativ sondern als eine notwendige Eigenschaft eines Charakters. Wenn ein Charakter genial ausgearbeitet ist (auf welche Art und Weise auch immer), aber nichts zur Story beiträgt, dann muss er raus aus dem Spiel. Gebt ihm ein eigenes!
    "Ein Charakter existiert nur für den Plot"... das gilt für JEDEN Charakter, wenn man ein Story-zentriertes Spiel oder Buch oder was auch immer macht. Die Action existiert nur für den Plot. Die Romanze existiert nur für den Plot. Der Verrat des Hochmagiers existiert nur für den Plot. Natürlich, denn der Plot ist das ein und alles einer Geschichte. Oo

    Wenn du hingegen sagen willst: "Er hat kein anderes Leben", dann ist das einfach falsch. Dann wäre er ja kein guter Charakter. Von daher... hilf mir, was willst du mir mitteilen?
    Ein guter Charakter muss dem Betrachter beim Kennenlernen das Gefühl geben, dass sein Leben von den Erschaffern komplett ausgearbeitet wurde. Er verhält sich nach einem bestimmten Muster, erzählt bestimmte Geschichten aus seinem Leben, deutet Dinge an. Er muss dreidimensional erscheinen. Aber warum interagiert er überhaupt mit dem Protagonisten? Naja, weil der Plot es verlangt. Der Plot grenzt auch ganz klar ein, wie viel wir von dem Charakter zu sehen bekommen.
    Elrond aus Herr der Ringe ist ein klasse Charakter. Dazu muss er nicht den ganzen Film über zu sehen sein. Das hätte dem Plot geschadet.

    Was hier vielleicht wichtig zu erwähnen ist:
    The Witcher 2 ist von der Struktur her wie ein Film (oder ein Buch) gemacht. Du hast einen Hauptcharakter, einige wichtige Nebencharaktere und sehr viele Statisten, und optionale Texte sind extrem rar. Sprich, wenn man von Kämpfen und Nebenquests absieht (die natürlich ihren eigenen kleinen Handlungsbogen haben), erzählt das Spiel seine Geschichte sehr linear (von Entscheidungsmöglichkeiten abgesehen).
    Deswegen glaube ich, dass deine Vorstellung von typischem W-RPG-Design hier nicht zutrifft.

  18. #18
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    http://imgur.com/a/TsvIV#0
    quelle reddit

    Sieht im Moment noch nicht zu sehr nach next gen aus, vielleicht einen tacken besser als W2. Trotzdem GEIL!

  19. #19
    Die Infos, die Bilder...








    So much Hype! Nach dem genialen zweiten Teil, freue ich mich sowas von riesig auf das Spiel. Die Geschichte und Präsentation von The Witcher 2 sind exzellent gestaltet. Für den dritten Teil erwarte ich nicht viel anderes. Verbesserungen erhoffe ich mir in erste Linie im Gameplay, vorallem das Kampfsystem und das Gestaltung der Menüs könnten ein paar Tweaks vertragen. Open World löst für gewöhnlich bei vielen anderen Spielmarken gleicht die Alarmglocken aus, aber bei The Witcher 3 bin ich mir relativ sicher das in dieser Hinischt alles gut laufen wird, zumindest habe ich ein gutes Gefühl dabei.

  20. #20
    Hab bisher nur den ersten gespielt und irgendwann mein Savegame verloren. Und verdammt, irgendwie möcht ich nicht wieder von ganz vorn anfangen und andererseits nicht den 2. beginnen, bevor der erste durch ist. Sackgasse...
    Dabei find ich das Spiel von der Athmo und mit Geralt dem Selbst-Monster-Monsterjäger so toll.

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