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Thema: Now Watching - Post Apocalypse Edition in 48fps

  1. #981

    Badass Freakin' Administrator
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    Eine kurze Zusammenfassung der letzten Wochen:

    Once Upon a Time... in Hollywood, Rambo: The Last Blood und Iron Sky: The Coming Race
    Alle drei Filme kann ich eigentlich mit den gleichen Worten zusammenfassen: Was für ein Schwachsinn! Once Upon a Time... in Hollywood hat einen echt genialen Cast, wie eigentlich jeder Film von Quentin Tarantino, aber der Film langweilt einen von der ersten Minute an. Egal wie gut DiCaprio auch hier wieder schauspielert, der Film ist zu lang und zieht sich ewig in die Länge. Zudem haben 90% dieser Zeit nicht wirklich irgendwelche Auswirkungen auf die Story, außer dass sie die letzten 10-15 Minuten, die dann wirklich übertrieben genial und unterhaltsam waren, in irgendeiner Art und Weise rechtfertigen. Von Rambo: The Last Blood hatte ich mir eigentlich auch viel erhofft, im Sinne von guter Action. Die bekam ich auch hier wieder 10 Minuten vor dem Abspann, aber wie es dazu gekommen ist, hat mich dann doch tierisch geärgert. Noch Tage danach kotzt mich das Drehbuch an. Und dann wäre da noch Iron Sky: The Coming Race, dessen ersten Teil ich grandios fand. Und der zweite Teil zeigt einem, wie man eine eigentlich echt unterhaltsame Geschichte total gegen die Wand fährt. Was für ein Bullshit, denn der Film ist nur eine Aneinanderreihung sinnloser Szenen. Die besten Szenen gab es tatsächlich im Trailer zu sehen.

    Aladdin (2019)
    Ich denke das viele Leute hier noch die Zeichentrick-Fassung von Disney kennen und daher beim Realfilm nicht wirklich großartig überrascht werden. Außer das für meinen Geschmack etwas zu oft gesungen wurde, war der Film verdammt unterhaltsam und meiner Meinung nach echt gelungen. Zu Beginn war ich auch wegen Will Smith als Dschinni etwas skeptisch, aber er war echt großartig in dem Film und hat wunderbar gepasst.

    Midsommar
    Hier tue ich mich recht schwer, den Film in irgendeiner Art und Weise zu bewerten. Ich muss sagen, dass mich der Director's Cut viel mehr interessiert, denn man hat hier doch einige Sachen etwas zu offen gelassen.

    Und gestern gab es dann in einer Sondervorstellung Leon - Der Profi im Director's Cut zu sehen. Der Film ist zwar alt, aber noch immer genial. In all den Jahren hatte ich ihn nie am Stück gesehen, sondern immer mal wieder von unterschiedlichen Stellen an. Es war toll, ihn mal von Anfang bis Ende anschauen zu können.

  2. #982
    Bei Once Upon a Time... in Hollywood stimm ich mit Knuckles größtenteils überein. Hab noch Gemini Man geschaut letztens. War nicht so geil. Story: Bisschen Klonerei. Kampfsoldaten, kennt man alles schon. Ein zwei echt nice Kampfszenen dabei gewesen (Motorrad), aber Alter. Da kam echt nicht viel rum bei dem Film. Keine Tiefe in der Story erkennbar und letztlich auch langweilig. Da war man froh, als es vorbei war.

    Zur Zeit läuft nichts Gutes im Kinematograph meines Vertrauens.

  3. #983

    Badass Freakin' Administrator
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    Da Ende des Monats Terminator: Dark Fate in den Kinos startet, habe ich letzten Freitag ENDLICH eine Lücke geschlossen. Obwohl ich Terminator 2: Judgement Day schon x-Mal gesehen habe, kannte ich The Terminator nicht bzw. hatte ich den noch nie gesehen. Das wurde nun nachgeholt und man muss sagen, dass der Film für die 80er echt cool gemacht war, wenn auch die Maske von Arnold in manchen Szenen echt verdammt offensichtlich war. Die Bewegung des Terminators im Finale war auch eine reine Katastrophe, was aber einfach der damaligen Technik geschuldet ist. Habe mir dann auch vorgestern den zuvor genannten zweiten Teil angeschaut und der ist nach wie vor der Hammer. Vor allem ist es krass, wie sich die Technik in nur sieben Jahren entwickelt hat. Bin nun echt gespannt, wie die Story nach dem zweiten Teil weitergeht, da Cameron alle Filme (die nicht von ihm waren) und die Serie ignoriert.

  4. #984
    Downton Abbey war echt toll. Die Serie haben meine Frau und ich geliebt und es war einfach wunderschön, die Schauspieler, die Kulissen und vor allem den Soundtrack noch einmal sehen/hören zu können.

  5. #985

    Badass Freakin' Administrator
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    Habe am heutigen Tag mal die ganzen X-Men-Filme nachgeholt, die ich noch nicht gesehen hatte und es dann doch mal an der Zeit war.

    X-Men: First Class
    Warum auch immer, habe ich den Film damals zum Kinostart verpasst und somit auch die Start in die neue Ära der X-Men. Der Teil war echt gut gemacht und die beste Szene war wirklich die mit Wolverine. Raven fand ich - gerade durch ihre Vergangenheit mit Charles - verdammt interessant. War auf jeden Fall super und auch die Schauspieler wurden gut gewählt.

    The Wolverine
    Ich hatte keinen Plan, wann dieser Film zeitlich spielt. Hat mir aber ebenfalls ganz gut gefallen und der Schluss bzw. die Szene zum Schluss fand ich super um es zeitlich einordnen zu können (wobei das durch die ganzen Szenen mit Jean eh klar war). Etwas irritiert war ich von Yukio, die ja in Deadpool 2 wieder zu Einsatz kam. Da wurde sie aber von einer anderen Darstellerin gespielt, die ich sogar mehr mochte.

    X-Men: Days of Future Past - Rogue Cut
    Wenn wir schon bei der letzten Szene von The Wolverine sind, musste ich den Teil auch noch anschauen. Den normalen Cut des Films kannte ich bereits, nicht aber die Fassung mit Rogue (die nicht unbedingt SO wichtig war, aber ich mag die Darstellerin). Story war in dem Teil verdammt super, vor allem da sie mit den Ereignissen den schlechten dritten Teil The Last Stand auch komplett negiert haben. Doof, dass die beiden Nachfolgefilme geschichtlich wieder total schwach waren.

    Damit habe ich alle Filme der Reihe nun gesehen. Mal gucken, ob und wann Disney hier wieder tätig wird und was sie sich dann aus dem Arsch ziehen werden. Genug interessante Stories scheint es ja zu geben.

  6. #986
    Gerade Terminator: Dark Fate geschaut und der Film hat imo genau das erreicht was er bewirken wollte: Terminator 3 mit einem besseren Film zu ersetzen. Die Charaktere sind recht gut, der Humor hält sich in Grenzen, die immer weiter eskalierende Action ist sehr packend, und der Rev-9 ist ein wesentlich coolerer Terminator als der T-X, was ich vom Trailer her nicht erwartet hätte (da ich den Schauspieler als Terminator unpassend fand). Storytechnisch ist der Film allerdings genau wie der Rev-9: ein Remix bereits bekannter Elemente.


    Der Film erfindet die Reihe also in keinster Weise neu, aber wer sich daran nicht stört und einfach nur ein unterhaltsames Actionspektakel sehen will, der kann auf jeden Fall zugreifen. Vor allem wenn man ein "richtiges" Sequel zu T2 sehen will in dem Sarah Conner nicht einfach offscreen gekillt wird. Ich finde es allerdings ein bisschen schade dass John einfach so im Intro ermordet wird. Hatte ja gehofft man würde ihn zumindest als Erwachsenen zu sehen bekommen, auch wenn das ganze dank De-aging Technologie eigentlich ganz cool war.

    Bin mal gespannt ob aus den Plänen einer neuen Trilogie diesmal etwas wird. Und wenn nicht, dann ist es auch egal, da der Film wie Genisys problemlos ohne irgendwelche Sequels funktioniert. Gegen ein alternatives Terminator Salvation hätte ich aber nichts einzuwenden! Von der Zukunft hat man in der Reihe immerhin viel zu wenig gesehen.

  7. #987

    Badass Freakin' Administrator
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    Habe mir am Freitag auch Terminator: Dark Fate angeschaut und bin da so ziemlich ~Jack~ seiner Meinung. Daher kann ich nicht wirklich mehr dazu sagen. Der zweite Teil ist und bleibt aber nach wie vor ungeschlagen.

    Gestern wurde dann noch Maleficent: Mistress of Evil in der OV angeschaut und auch da war ich positiv überrascht. Ich bin allgemein nicht so der Fan von Angelina Jolie, aber die Frau hat das echt verdammt gut gemacht und auch die Geschichte des zweiten Teils fand ich soweit ganz gelungen. Bin zu faul mehr dazu zu schreiben.

  8. #988
    So, war jetzt auch in Terminator 3. Während es zweifellos der beste Terminator-Film seit 2 ist, bin ich trotzdem nicht restlos glücklich. Die Action-Szenen sind zwar gut, aber bei der Story hatte ich das Gefühl, die Machen sind mit der Einstellung rangegeangen: "Den Scheiß mit der Zukunft, Skynet und John kan heute doch keiner mehr hören. Zeigen wir stattdessen ein paar Badass-Weiber, die ordentlich auf die Kacke hauen, und Arni bringen wir auch noch irgendwie unter!"
    Für sich betrachtet zwar ein guter Film, aber er fühlt sich nicht wirklich als Fortsetzung der ersten beiden an. (Nur zur Klarstellung: Aber immer noch mehr als die letzten paar Filme .)

    Geändert von Liferipper (28.10.2019 um 21:01 Uhr)

  9. #989
    Der neue Sion Sono Film The forest of Love ist auf Netflix zu sehen.

    Sono hat es geschafft noch kranker und wirrer Takashi Miike zu sein. Die ersten 25, 30 Minuten musst ich sehr mit mir ringen den Film weiter zu schauen.
    Irgendwie träge und die Mädels sind mir nicht knuffig genug. Doch dann betritt der manipulative Hochstapler Joe Murata die Bühne. Einen Charakter den ihr hassen werdet.
    Der Schauspieler ist brilliant! Der Film immer wieder von Rückblenden in die Highschool-Mädchen-Zeit der Protagonistinnen unterbrochen. Nach und nach ergibt sich ein wirres
    Gesamtbild. Plötzlich erscheint Murata doch nicht als totaler Betrüger, denn er muss schon einiges an Geld haben. Plötzlich fallen immer mehr der Charaktere auf seinen "Charme" rein,
    und irgendwie hat dauernd mehrere Frauen gleichzeitig am Start und die wissen es auch noch (ok das ist eine leichte Untertreibung). Wer auf erniedrigende "SM-Einspielungen" im Real Life steht und kein Problem damit hat, dass sich irgendwie doch kein Hauptcharakter herausbildet, der wird hier krass unterhalten. Das Ganze ist unterlegt
    mit dauernden Folter und Metzelszenen und zwischen den Menschen bestehen teils gar keine Beziehungen mehr, sondern die quälen sich eigentlich nur.

    Parallel wird in dem Film ein Film gedreht und Muratata übernimmt natürlich sofort die Produktion und bringt dann die Schauspieler dazu, sich umzubringen und zu quälen.
    Ob das nun Freunde, Schwestern oder die Eltern sind - Egal! Alle sollen sich umbringen. Das klappt auch irgendwie, bis einige Twists kommen, denn es gibt ja noch einen
    geheimnisvollen Massenmörder, der immer wieder zuschlägt.

    Der Film geht 2,5 Stunden und ist viel zu lang, aber leider zu faszinierend um ihn abzuschalten.
    Nicht so gut wie Love Exposure, aber dennoch völlig abgedreht.
    Ich habe auch Yakuza Apocalypse gesehen und dieser Film ist definitiv "besser". Also nur um einen Kompass in der Welt der irren Filme aus Japan zu geben.

  10. #990
    Guardians of the Galaxy 2 war eine ziemliche Enttäuschung.
    Nachdem sie es im ersten Film noch hinbekommen haben, Acrion und Humor zu kombinieren, ist der zweite Teil oft einfach nur noch albern statt lustig (700 Sprünge und Pacman nur als die offensichtlichsten Beispiele). Noch dazu einige Szenen, wo sich die Charaktere völlig unnatürlich verhalten, weil die Macher anscheinend vergessen haben, was Subtilität bedeutet. Da nutzen dann auch der gute Soundtrack und die prinzipiell interessante Storyidee (die allerdings unter der inkonsequenten Umsetzung zu leiden hatte) nichts mehr.

  11. #991

    Badass Freakin' Administrator
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    Habe gestern einen weiteren Film nachgeholt, den ich bisher nur vom Hörensagen kannte: Philadelphia. Wenn ich bedenke, wie alt der Film inzwischen ist, muss ich sagen dass er für die damalige Zeit verdammt weit war. Ich wusste nicht, was ich vom Thema des Films halten sollte, aber die Geschichte war wirklich von der ersten bis zur letzten Minute spannend. Oft wusste man nicht, wie es letztendlich ausgehen wird. Ein Kompliment auch an Tom Hanks, der die Hauptrolle grandios gespielt hat. Das gleiche gilt aber auch für Denzel Washington.

  12. #992

    Badass Freakin' Administrator
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    Hat hier noch niemand The Witcher gesehen oder halten sich alle mit ihren Meinungen zurück? Hatte mir die acht Episoden über die letzten drei Tage verteilt angeschaut und bin wirklich begeistert gewesen (ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich weder die Bücher noch die Spiele kenne). Man fiebert wirklich die ganze Zeit mit und Henry Cavill passt als Geralt von Riva (oder Geralt of Rivia) wie die Faust aufs Auge. Wenn ich etwas an der Serie aussetzen kann, dann die wirren Zeitsprünge. Die Geschichte springt so oft hin und her, dass man eigentlich keinen Plan mehr hat, wann was passiert. Erst in der letzten Episode befinden sich die Geschichten von Geralt, Yennefer und Ciri auf dem gleichen Stand... genau dann wann es spannend wird. Und ich will nicht wissen, wie viele Teenies wegen Yennefer in den ersten Episoden den "weirdest boner" überhaupt haben werden.

  13. #993
    Ich fand die Staffel auch ganz gut, aber sie hätte vermutlich noch so ein, zwei Folgen vertragen können damit die ursprünglichen Kurzgeschichten besser zur Geltung kommen (unter anderem in der zweiten Folge). Yennefers Storyline wurde für die Serie nämlich größtenteils erfunden (auch wenn sie auf Fakten basiert die in den Büchern genannt wurden) und auch das Finale kam so in den Büchern gar nicht vor. Ich finde es außerdem seltsam dass einige der angeblich so mächtigen Magier teilweise mit Schwertern um sich schlagen, was vor allem dann ein bisschen lächerlich war als einer von denen jedes Mal wenn er entwaffnet wurde ein neues Schwert herbeigezaubert hat. Einfach mit Magie anzugreifen wäre vermutlich effektiver gewesen! Und das CGI hätte zumindest in der sechsten Episode echt besser sein können. Die Zeitsprünge haben mich dafür nicht wirklich gestört, auch wenn es nicht geschadet hätte die in den ersten Folgen offensichtlicher zu machen.

    Mal schauen ob die nächste Staffel (die dummerweise erst 2021 ausgestrahlt wird) das ganze noch ein bisschen besser hinbekommt. Da sie anfangen dürfte das erste richtige Buch (anstatt die Kurzgeschichten) zu adaptieren sollte das ja theoretisch möglich sein.

  14. #994
    Ich war anfangs skeptisch bezüglich der Besetzung von Geralt. Hatte mir da einen Typen wie Gerald Butler oder Liam Neeson vorgestellt
    Hat aber wirklich gut gepasst. Ich empfand die Zeitsprünge auch nicht gut umgesetzt, auch wenn ich der Geschichte dennoch gut folgen konnte. Freue mich jedenfalls riesig auf die Fortsetzung.

  15. #995
    Habe mir The Witcher extra für die Feiertage aufgehoben und bin jetzt mit den ersten sechs Folgen durch.
    Meine Erwartungen konnten eigentlich nicht erfüllt werden und habe von Anfang an befürchtet, dass ich ständig mit The Witcher 3 vergleichen werden.
    Einzig von Henry Cavill als Geralt von Riva habe ich ausschließlich eine gute Darstellung erwartet.
    Und diese unsäglichen Vergleiche mit Game of Thrones, von denen ich im Vorfeld gelesen habe, stachelten meine skepsis weiter an.

    Am Ende waren all die Zweifel bloß heiße Luft.
    Mit The Witcher hat man eine hervorragende erste Staffel abgeliefert, die sich mit nichts vergleichen muss.
    Weder mit der Spielreihe, noch mit Serien wie Game of Thrones, selbst wenn ich den ersten Vergleich wenigstens nachvollziehen kann und die Bücher kenne ich noch nicht.
    Die letzten beiden Folgen werden zeigen, ob The Witcher mein Serienfavorit 2019 wird, aber ganz weit oben wird die garantiert mitspielen.
    Netflix hat mit The Witcher bewiesen, dass sie verstanden haben, was die Welt von The Witcher ausmacht und hat man auf viele kleine Details gedacht.
    Sei es der gelungene Soundtrack, der mich selbst ohne Serie daran oder ans Spiel denken lässt, über die Kampfchoreographien, wo man leicht erahnen kann, woher was stammt:


    Und dann so Kleinigkeiten, wie Geralt z.B. im Spiel und Serie vom Pferd absteigt oder in Episode 4, wo Königin Calanthe in einer kurzen Szene einen Dolch versteckt, bevor sie ans Kampffgetümmel (übrigens eine coole Szene) teilnimmt und sich ein Schwert schnappt.
    Sprich, sie hat bereits vorgehabt Duny damit heimtückisch umzubringen.
    Das sind Details, die viel zur Stimmung beitragen und welch Glück, Geralt bei seinen Hexeraufträgen über die Schulter schauen zu dürfen und nimmt man sich reichlich Zeit verschiedene Kreaturen einzuführen, wie man es halt kennt.
    Und spätestens da beißt sich doch der Vergleich mit Game of Thrones, oder?
    Die Monster sind allgegenwärtig und wirkt die Welt bedrohlicher.
    Die vielen kleinen Geschichten, wo nichts so ist wie man vermutet, zeichnen für mich erst The Witcher aus und freue mich auf weitere Staffeln.

  16. #996
    Star Wars Episode IX:

    Ich erinnere mich noch, wie Episode VII vorgeworfen wurde, sie sei bloß ein Remake von Episode IV.
    Nun, was man auch sonst insgesamt über die neue Trilogie sagen will, auf alle Fälle ist sie konsequent, was die Vermeidung neuer Elemente angeht: Selbst der Oberbösewicht in diesem Film (und damit der Trilogie) stammt (buchstäblich) aus der Konserve - natürlich ohne große Erklärung, wieso eigentlich.
    Was ein weiteres Merkmal der neuen Trilogie und damit auch des letzten Films ist: Während das, was präsentiert wird, durchaus ansehnlich ist, erfährt man praktisch nichts darüber, was außerhalb des Bildschirms passiert. Sich auf die Protagonisten zu konzentrieren ist grundsätzlich kein Fehler, aber es ist, als ob der Hauptkonflikt in einem Vakuum (und dabei meine ich sicherlich nicht den Weltraum!) stattfindet, in dem nichts, was nicht unmittelbar relevant für die Handlung ist, existiert.

    Ich bereue nich, die Filme gesehen zu haben, aber insgesamt bleibt ein etwas schales Gefühl zurück, und so bin ich insgesamt einigermaßen froh, dass die Skywalker-Saga mit diesem Film abgeschlossen sein soll.

  17. #997
    Ich empfand The Witcher nicht als gut, aber auch nicht schlecht - ganz durchschnittlich mit leichter Tendenz nach oben. Die Zeitsprünge fand ich schlecht, Ciri war (wie erwartet) ziemlich nervig, die Schauspielerin war mir auch nicht sympathisch. Rittersporn war auch nervig. Und die schwulen Rüstungen der Nilfgaarder sind absolut hässlich, wer kommt auf sowas? Cavil gefiel mir als Geralt ziemlich gut, der weiß auch die kleinen Details gut zu schauspielern. Selbst sein Kampfstil gleicht dem der Spiele, guter Mann. Die Effekte und Animationen waren gut, auch die Monster. Die Story war na ja, ich sage mal normal, um es einfach auszudrücken. Verstehe, dass es Kurzgeschichten sind, aber mir kam vieles überhastet vor. Trotzdem musste ich als Kenner der Spiele (habe die Bücher nicht gelesen) paar Male schmunzeln, da man nun die Hintergründe kennt (z.B: der Wunsch von Geralt, welche ihn und Yen betreffen um nicht zu spoilern). Hoffentlich kann Staffel 2 dann das wirkliche Potenzial zeigen, es fehlt nur mehr die wirklich packende, epische Story.

  18. #998

    Badass Freakin' Administrator
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    Bereits am Freitag war ich mit Freunden in Knives Out, nachdem ich den Film eigentlich gar nicht auf dem Schirm hatte. Eigentlich ist es nur ein "einfacher" Kriminalfilm, der irgendwie stark an Cluedo erinnert (und das wird sogar als Gag gebracht). Der Fall wird eigentlich sehr früh aufgeklärt bzw. hat es zumindest den Anschein, aber dann nimmt die Story immer mehr und mehr an Fahrt auf und bis kurz vor Schluss weiß man noch immer nicht so recht, was da gerade passiert. Umso besser ist dann aber die Auflösung und die daraus resultierenden Ereignisse. War auf jeden Fall eine sehr unterhaltsamer Film und um einiges spannender als die letzte Verfilmung von Mord im Orient-Express.

  19. #999

    Badass Freakin' Administrator
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    Heute habe ich den Tag genutzt, um mir die letzte Season von The Big Bang Theory anzuschauen, aber leider war ich zum Schluss dann doch etwas enttäuscht. Die Serie hätte meiner Meinung nach bereits mit Season 8 oder 9 beendet werden sollen. Gerade in den letzten Seasons waren pro Staffel wirklich nur drei bis vier Episoden wirklich wichtig für die Geschichte. Zudem störte mich auch die Fixierung auf Sheldon in den letzten Staffeln, da ich den Charakter immer als sehr anstrengend empfand. Der Hauptgrund wieso ich die Serie gerne angeschaut hatte, war die Beziehung zwischen Penny und Leonard und wie sich diese immer mehr aufgebaut hat. Umso nerviger fand ich dann in den letzten Staffeln Amy und Sheldon, da ich mit diesen Paar auch nie wirklich warm geworden bin. Und warum auch immer wurden Sheldons Wesensänderungen immer als DAS Ereignis schlechthin dargestellt, aber letztendlich war er dann doch immer das gleiche egoistische Arschloch. Erst in den letzten 5 bis 10 Minuten der Serie (!) hat sich seine Persönlichkeit auf einmal um 180° gedreht. Das hätte schon VIEL VIEL früher passieren müssen. Egal, nun ist es vorbei.

  20. #1000

    Badass Freakin' Administrator
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    Bereits am Freitag vor einer Woche wurde Bad Boys for Life angeschaut, welchen ich eigentlich nicht mal auf dem Schirm hatte. Ich wusste zwar, dass der Film irgendwann 2020 kommen sollte, war aber nicht darauf vorbereitet. Der Film selbst war unterhaltsam und nach x beknackten Filmen wusste auch Will Smith mal wieder zu überzeugen. Das einzige was ich dem Film ankreiden kann, ist das neue Team, welches im Hintergrund aufgebaut wurde. Und natürlich wie der Film endete, denn es ist klar worauf das alles hinauslaufen soll (falls es jemals ein Bad Boys 4 geben sollte... ich weiß aber das angeblich schon daran gearbeitet wird).

    Diesen Freitag habe ich nun nach über 20 Jahren auch wieder Mal Demolition Man angeschaut. Action-Filme der 80er bzw. in diesem Fall 90er-Jahre haben einfach ihren eigenen Charme. Klar haben solche Filme heute geilere Effekte, größere Explosionen etc. pp., aber irgendwie fehlt ihnen etwas. Oder sie nehmen sich einfach zu ernst, was damals nicht der Fall war.

    Und über die letzten drei Wochen verteilt wurde endlich mal die BBC-Serie von Sherlock angeschaut, die ich bisher wegen Martin Freeman gemieden habe. Tatsächlich ging er mir hier aber nicht so sehr auf den Sack, wie es bei der Der Hobbit-Reihe der Fall war. Benedict Cumberbatch hat Sherlock Holmes wirklich großartig dargestellt und nahezu jede Episode war ein Genuss anzuschauen. Leider hatte ich mit drei Episoden ein Problem, denn die Gegenspieler von Sherlock gingen mir dabei durch ihre Art regelrecht auf den Sack, dass ich ihnen am liebsten persönlich ins Gesicht geschlagen hätte. Das waren Charles Augustus Magnussen in Episode 9, Culverton Smith in Episode 12 und die Gegenspielerin in der letzten Episode (die ich hier nicht nennen will). Wirklich toll fand ich dagegen Greg Lestrade und Molly Hooper, die trotz seinen Verhaltens immer zu Sherlock gehalten haben. Ich hätte mir aber zum Abschluss zumindest für Molly eine Art Happy End gewünscht, denn sie ist doch ein herzensguter Mensch. Lestrade scheint es ja gut zu gehen und er war zufrieden. Und bei manchen Schauspielern aus Großbritannien wundert es mich, dass die sich nie die Zähne haben richten lassen. Meine Fresse, manche von denen waren schrecklich anzusehen.

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