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Thema: Now Watching - Post Apocalypse Edition in 48fps

  1. #1041
    Habe dieses Jahr viel gesehen und kaum was dazu geschrieben.
    Ich zähle mal ein paar auf, die mir gerade so in den Sinn kommen:

    Birds of Prey: The Emancipation of Harley

    Erst verpasse ich den Film voll in den Kinos und direkt danach folgte Corona.
    Werbung hat man irgendwie auch nicht groß davon gesehen und die Kritik ist zwar recht wohlwollend ausgefallen, nur ich habe zum Release fast nur die schlechten gelesen.
    Am Ende waren meine Erwartungen bei 0 als Birds of Prey dann plötzlich so früh zum leihen erhältlich war (an dieser Stelle ein fettes DANKE an Corona).
    Ich mir also DCs neustes Werk ausgeliehen, welches nie und damit meine ich nie an irgendeinen Marvel Film heranreichen wird, da eben Marvel, ist doch logisch.

    Nach 110 Minuten kann ich nur sagen, diese ganzen ach so professionellen Filmempfehlungs-Communitys können mich kreuzweise.
    Das wird von Jahr zu Jahr schlimmer, wie sehr deren und mein Geschmack auseinander gehen.
    Sicher sind Geschmäcker verschieden und ist bei Games nicht anders, aber insbesondere was Filme angeht komme ich mir mit meinem Geschmack langsam vor wie ein Alien.
    Speziell bei Comicverfilmungen werde ich seit Jahren das Gefühl nicht los, dass besagte Seiten Marvel zur Gottheit erklärt haben, deren sinnbefreiten News vor lauter Schwachsinn gar nicht mehr zu überbieten sind.
    Aber wehe es kommt etwas von einem anderen Verlag/Studio, dann ist es meistens der größte Schrott unter den Comicverfilmungen.
    Bestes Beispiel dürfte Venom sein, der zwar von Marvel erfunden wurde, deren Rechte allerdings bei Sony liegen und regelrecht gekreuzigt wurde.
    Und dann - oh Wunder - ein ziemlicher Erfolg wurde.
    Möchte an dieser Stelle nicht jeden Film gut reden, aber diese Marvel Lobhudelei geht mir ziemlich auf den Senkel.
    Die haben genug seichte Filme in den letzten 10 Jahren rausgebracht.

    Und dann kommt also ein Birds of Prey raus und zähle den aktuell unter den Top 3 für das Kinojahr 2020.
    Denn Cathy Yan erschafft zusammen mit Margot Robbie & Co. einen Film der einfach nur Spaß macht.
    Habe weder Batman noch den Joker vermisst, sondern mich voll auf diesen völlig bekloppten Trip durch Gotham, inklusive geilen Soundtrack, eingelassen und wurde nicht enttäuscht.
    Saß die ganze Zeit mit einem fetten Grinsen vorm Fernseher, da man das dunkle, verdorbene Gotham einfach mal auf die Schippe genommen hat.
    Sei es der durchgeknallte Black Mask, die peinliche Huntress oder die Szenen mit der Hyäne.
    Für mich beste Unterhaltung und die vermutlich größte Film-Überraschung im diesen Jahr.
    Eine Fortsetzung nehme ich mit Kusshand.

    Weathering With You

    Wollte den eigentlich im Kino sehen und am Ende musste ein verregneter Oktobertag herhalten.
    Your Name. hat mir vor zwei Jahren schon sehr gut gefallen und waren meine Erwartungen deswegen hoch, jedoch ist Weathering With You für mich so viel mehr.
    Habe ich mir an einem Wochenende knappe 2x angeschaut und ja, der hat viel von Your Name., bloß die Umsetzung hat bei mir auf den richtigen Nerv gezielt.
    Ich mag diese Leichtigkeit, wenn der Alltag innerhalb von Tokyo gezeigt wird, mit diesen wirklich starken Zeichnungen und dem stimmigen Soundtrack.
    Selbst kleine Szenen (oder gerade diese) haben mich voll erwischt.
    Zum Beispiel wenn Hodaka einen Hamburger geschenkt bekommt oder das Wetter und die damit einhergehende Stimmung der Menschen erwähnt wird.
    Hier erfährt alltägliches eine Bedeutung, die Menschen meist gar nicht mehr zu würdigen wissen, dabei ist vieles eben nicht selbstverständlich.
    Sogar das sehr umfangreiche Ende bzw. das letzte Drittel ist wie es ist perfekt.
    Vielleicht etwas kitschig für 1-3 Minuten, aber ein runderes Ende als das von Your Name.

    Children of the Sea

    Sehr merkwürdiger Anime, der letztens für 97 Cent im Angebot war.
    Bin bis zum Schluss nicht richtig damit warm geworden, da ich zum einen die Protagonisten Ruka, Umi & Sora nicht mag.
    Die eine ist mir zu trotzig, der andere zu hibbelig und der Letzte zu arrogant.
    Auch diese merkwürdigen Nahaufnahmen der Gesichter passen in den restlichen Stil gar nicht rein und ist die Handlung viel zu pseudo philosophisch.
    Manch einer wird seine Freude damit haben da viel reininterpretieren zu dürfen und bin da für gewöhnlich keine Ausnahme, aber Children of the Sea scheitert finde ich hier völlig.
    Viele Szenen sind nicht greifbar, können nicht zugeordnet werden, enden abrupt und hinterlassen kein ausgewogenen Gesamtbild.
    Wenigstens bekommt man einen bildgewaltigen Anime geboten, der sein Potenzial leider nicht ausschöpft.

    The Boys Staffel 2

    Genauso dreckig wie Staffel 1.
    Der Ablauf der Handlung hat mir in Staffel 2 besser gefallen und sind die Folgen schon an sich spannender.
    Homelander & Stormfront sind so krank, da bekommt man als Zuschauer echt ein mulmiges Gefühl bei einem was wäre wenn Spielchen.
    Alleine die letzte Folge, als Homelander die Tür seelenruhig schließt und sich um die Soldaten kümmert ist so böse, da direkt das Kopfkino anspringt.
    Cliffhanger war natürlich top und habe mir jetzt das erste Sammelband gekauft, da mich die Unterschiede Film vs. Comic ungemein interessieren.
    Einziger Kritikpunkt: Ich mag den Schauspieler Jack Quaid nicht.
    Ich weiß, er soll diesen Lauch Hughie Campbell spielen, nur kaufe ich ihm die Rolle nicht so ab.
    Seine Ausstrahlung ist seeehr begrenzt.

    Geändert von Ὀρφεύς (25.12.2020 um 22:16 Uhr)

  2. #1042
    Ich hab mir mal die neue Netflix Serie "Alice in Borderland" angeschaut.

    Es handelt sich um eine Live Action Adaption einer Mangareihe. Zum Glück mit original japanischer Sprache.
    Der Plot ist mega phantasievoll: Drei Freunde werden plötzlich in eine Parallelwelt ohne Menschen gesaugt.
    Dort müssen sie in Spielen um Leben und Tod mit anderen Menschen spielen. Später kommt raus, dass der Gewinner wieder in die echte Welt darf.
    Es handelt sich quasi um Battle-Royal-Gantz mit Smartphones.
    Die japanischen Mädchen sind leider nicht so knuffig. Nur die in den ersten Folgen.
    Nach einiger Zeit nibbeln einige Charas ab und die Story verlagert sich zu einer "Kommune" von Leuten, die alle an den Games teilnehmen und von
    so nem Yakuza-artigen Typ in soner Art Kommunismus beherrscht werden, was die Leute aber nicht merken, weil sie jung und dumm und vermutlich bei FFF sind.
    Dann kommen wieder Games, viele nibbeln ab, es kommen Intrigen raus. Erst die letzte Folge, die natürlich eine Art Cliffhanger ist, ist wieder cool.
    Hat mich irgendwie an Lost erinnert, bevor Desmond eingeführt wird. Man hätte alles irgendwie auch in einer Folge weniger sagen können.
    Ein paar Charas nibbeln mir zu früh ab.
    Die Games stehen gar nicht so im Vordergrund und die Mädels sind nicht kawaii genug und zu flach.
    Ein Spannungsbogen ist oft unterbrochen, aber ich will schon wissen was hinter den Games steckt.
    Leider sind einige Charas etwas flach, vom Charakter her.
    Diese komische Manie bei jedem Charakter Rückblenden über sein Leben vor "dem Ereignis" etc. zu bringen, bleibt einem in der Serie fast erspart und kommt dann erst an ein paar Stellen, die egal sind, weil die Leute kurz danach eh sterben. Kein gutes Timing. Ich würde 7/10 geben.

    Geändert von noRkia (14.12.2020 um 16:55 Uhr)

  3. #1043

    Badass Freakin' Administrator
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    Mulan (2020)
    Was hat man nicht alles an negativer Kritik an dem Film gehört und gefloppt ist er auch (zumindest in den wenigen Ländern in denen er im Kino lief). Ganz verstehen kann ich das aber nicht, denn obwohl der Film das Rad nicht neu erfindet, hat er mir doch von Anfang bis Ende gut gefallen. Besonders die zahlreichen Actionszenen waren echt super in Szene gesetzt, während auch das drumherum zumeist sehr schick in Szene gesetzt wurde. Einzig den Phoenix der hin und wieder zu sehen war, fand ich etwas irritierend und zumeist sogar störend. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich das Original noch nie gesehen habe. Könnte ich eigentlich mal nachholen, wenn ich schon ein Disney+-Abo habe.

  4. #1044
    Ich hab mir mal auf Netflix "the midnightsky" angeschaut. Man was ein Käse. Uhhh.

    Wenn ihr einen apokalyptischen depri-Space-Film wollt, schaut euch lieber "Sunshine" auf Netflix an. Viel besser.

  5. #1045

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Eben lief der Abspann von Tenet. Ich habe Kopfschmerzen.

  6. #1046
    Und was hältst du von dem Film? Also mich hat er doch ziemlich enttäuscht, selbst nach der zweiten Sichtung war er nicht besser.

  7. #1047

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von Rusk Beitrag anzeigen
    Und was hältst du von dem Film? Also mich hat er doch ziemlich enttäuscht, selbst nach der zweiten Sichtung war er nicht besser.
    An und für sich wäre es ein guter Film gewesen, wenn man das alles irgendwie besser erklärt hätte, was da passiert.
    Alleine das man den Film während einer Sichtung 2x anschaut (1x vorwärts, 1x rückwärts & parallel vorwärts) sorgt bei mir für die genannten Kopfschmerzen. Die Idee die dahinter steckt ist geil, aber gerade zu Beginn wird man regelrecht ins Geschehen geschmissen, man erfährt nicht wirklich was die ganzen Leute antreibt (auch zum Schluss nicht so wirklich) und vor allem was an dem Bild so schlimm ist, dass sich die Dame da so derart davon kontrollieren lässt. Verglichen mit anderen Filmen die ich von Nolan bisher gesehen habe, war das meiner Meinung nach tatsächlich der schlechteste Film von ihm.

  8. #1048
    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    An und für sich wäre es ein guter Film gewesen, wenn man das alles irgendwie besser erklärt hätte, was da passiert.
    Ich finde ja, dass gerade darin die Stärke des Films liegt. Der Film macht den Eindruck, besonders gut durchgedacht zu sein, ohne es aber dem Zuschauer konstant beweisen zu müssen. Insgesamt fand ich den Film sehr gut und ich konnte mich gut berieseln, ohne dabei mein Hirn ausschalten zu müssen.

  9. #1049

    Badass Freakin' Administrator
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    2067 - Kampf um die Zukunft
    Wir befinden uns im Jahr 2067 und die Menschheit hat den Planeten derart kaputt gemacht, dass der Besitz von viel Sauerstoff das Überleben der Menschen garantiert. Es kommt hier ein leichter Cyberpunk-Flair rüber, aber leider wird der Film nach der ersten halben Stunde mit jeder weiteren Minute immer blödsinniger, was u.a. durch die sehr merkwürdige Art der Zeitreise die hier getätigt wird zusammenhängt. So wird hier eine Zeitschleife mit einer normalen Reise in die Zukunft verbunden, was dann besonders gegen Ende der Story absolut dämlich ist. Dass man dann neben dem Hauptcharakter noch einen weiteren Charakter dabei hat, dessen reine Existenz in der Zukunft samt seinem Verhalten und dem Müll den er von sich gibt, absolut keinen Sinn macht, macht die Sache nicht besser. Zu Beginn sah der Film interessant aus und hätte auch eine geile Story bieten können, doch wurde hier so verdammt viel Potential verschenkt...

    Rise of the Planet of the Apes, Dawn of the Planet of the Apes und War for the Planet of the Apes
    Ich kenne die alten fünf Filme nicht, habe mir aber vorhin mal die Story davon durchgelesen (die an und für sich interessant wäre, aber ich muss mir das ganze mit den Möglichkeiten der 70er-Jahre echt nicht angucken). Wie ich dadurch aber festgestellt habe, haben sie sehr viele Namen aus dem Original in diesen drei Filmen verwendet, die ich tatsächlich sehr gut fand. Teil 1 fängt ja noch ruhig an, ist aber ab der zweiten Hälfte richtig krass und vor allem Caesars Entwicklung fand ich super. Teil 2 bot einige coole Darsteller und auch hier nutze man Caesar und seine Verbindung zu den Menschen, um eine glaubhafte Geschichte darzustellen. Bei Teil 3 hatte ich mich schließlich auf Woody Harrelson gefreut, aber leider gab es nicht so viel von ihm zu sehen oder zu hören, wie ich ursprünglich gedacht und gehofft hatte. Zudem fand ich sein Ende für die Rolle die er spielte recht bescheiden. Tatsächlich hätte mich hier noch ein weiterer Teil sehr gereizt, aber damit ist wohl nicht mehr zu rechnen, da die neue Reihe wohl von Anfang an als Trilogie gedacht war.

  10. #1050
    Karate Kid 1-3

    Karate Kid zählt zu den Filmen, bei denen mir der Name etwas gesagt hat, aber die ich nie gesehen habe, was sich jetzt geändert hat.

    Bin aber nicht allzu begeistert. Der Hauptcharakter ist ein unsympathischer Hitzkopf (er hat Ärger mit einer Gruppe von Mitschülern, die (vor allem in der Gruppe) stärker sind als er und seine Reaktion: Er provoziert sie bei jeder Gelegenheit...).
    Die Handlung ergibt auch keinen Sinn. Wegen besagtem Streit mit seinen Mitschülern meldet ihn sein Vaterersatz bei einem örtlichen Karateturnier (seine Mitschüler sind alle im selben Karateclub) an und trainiert ihn anschließend, indem er ihn sein Haus renovieren lässt.
    Natürlich gewinnt der Hauptcharakter das Turnier und obwohl der urspüngliche Streit nicht das Geringste mit Karate zu tun hatte, erkennt sein Gegner (natürlich der Oberbully) dadurch plötzlich, dass Hauptcharakter eigentlich gar kein so übler Kerl ist, was er mit einem einzigen Satz erklärt, ungefähr eine Sekunde, bevor die Credits laufen.

    Zu den Fortsetzungen sei nur gesagt, dass sie sich den zweiten Teil hätten sparen können und den dritten Teil hätten sparen sollen.

  11. #1051
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Zu den Fortsetzungen sei nur gesagt, dass sie sich den zweiten Teil hätten sparen können und den dritten Teil hätten sparen sollen.
    Und was ist mit The Next Karate Kid? Diesen wunderbaren Teil kannst du doch nicht einfach auslassen!

    Zitat Zitat
    erkennt sein Gegner (natürlich der Oberbully) dadurch plötzlich, dass Hauptcharakter eigentlich gar kein so übler Kerl ist
    Das hat allerdings nicht lange gehalten da sein Leben laut Cobra Kai nach diesem Turnier rapide den Bach runtergegangen ist Und das ist imo ein Sequel das sich auch tatsächlich lohnt. Vielleicht sogar noch mehr für Leute die Daniel nicht leiden konnten

  12. #1052

    Badass Freakin' Administrator
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    Auf der Suche nach dem goldenen Kind
    Nach wie vor schaue ich mir noch Filme aus den 80ern an, die ich bisher immer verpasst habe bzw. nie gesehen habe. Vor ein paar Tagen war nun Auf der Suche nach dem goldenen Kind dran, denn zum einen liebe ich den 80er Flair und zum anderen muss ich auch noch einige Eddie Murphy-Filme nachholen. Der Film war schön abgedreht und unterhaltsam, wenn auch das CGI gegen Ende des Films echt kacke aussah (aber was sollte man denn sonst erwarten, wenn man an die Möglichkeiten der damaligen Zeit denkt). Und ich habe festgestellt, dass mir Charles Dance - egal wo er mitspielt - auf den Keks geht. Nicht unbedingt ein Schauspieler von dem ich überzeugt bin.

    Resident Evil bis Resident Evil: The Final Chapter
    Bisher kannte ich nur Teil 1 (den ich mir genau 1x angeschaut hatte, damals 2002 als auch Ice Age im Kino lief) und den abschließenden sechsten Teil, weshalb ich die letzten Tage mal dazu genutzt habe, die komplette Reihe am Stück zu gucken. Und meine Fresse... waren die Filme dazwischen mies (und wenn man es nüchtern betrachtet, war auch nur Teil 1 "gut"). Ich wusste nicht was ich eigentlich erwarten soll, aber dass die meisten Charaktere aus den Spielen eher Cameos sind (mit Ausnahme von Claire, die in drei von sechs Filmen vorkommt) oder nach nur einem Film verschwinden (okay... Jill kam auch noch ein zweites Mal vor) ist schon schwach. Wieso in Teil 4 dann plötzlich der Executioner aus Teil 5 des Spiels auftaucht (und das ganz ohne Erklärung), ist mir ebenfalls ein Rätsel. Aber gut, dann machen wir halt Film 5 der an Spiel 6 erinnert, bauen da Jill als Bösewicht aus Spiel 5 ein, verwenden wieder den Executioner aus Teil 5 und bauen in genau einer Szene die Las Plagas Parasiten aus Spiel 4 ohne Erklärung ein. Was man Film 4 aber lassen kann, ist wohl der wahrscheinlich geile 3D-Effekt, falls man den Film so anschaut. So sind einige Szenen verdammt geil in Szene gesetzt, aber aus Mangel der 3D-Blu-ray und eines entsprechenden TVs habe ich es eben nur in 2D gesehen. Ach, und wenn wir schon dabei sind... Iain Glen geht mir irgendwie als Schauspieler auch auf den Keks. Ich glaube wenn man sich bei dieser Reihe nur den ersten und den letzten Teil anschaut, hat man gar nichts verpasst. Ich bin ja schon auf den Reboot gespannt und was sie da treiben werden.

  13. #1053
    Gute Beschreibung von „Alice in Borderland“.

    Die Spiele sind gut gemacht bzw. bösartig und hinterlistig – und das macht die Spiele so spannend.

  14. #1054
    Ip Man Zero: Ich kannte bis gestern drei Ip Man Filme und bin gerade dabei die Lücken zu füllen.
    Für mich ist das eine relativ ruhige Material Arts-Reihe, die man sich durchaus anschauen kann.
    Über Handlung und Schauspieler kann man streiten, ich kann außer mit Donne Yen mit beidem nichts anfangen, dafür funktionieren die Kämpfe umso besser.
    Ip Man Zero hingegen finde ich trotzdem ziemlich schwach.
    Donnie Yen hat man durch den jüngeren Dennis To Yu-hang ersetzt, dem die nötige Anmut fehlt und die Handlung ist nochmals eine Ecke mieser.

    Ip Man 2: Und hier dann das beste Beispiel wie ich mir ein Ip Man vorstelle.
    Alles unterhält ca. 2 Stunden lang gut genug und alleine Wing Chun vs. Boxen war interessant mit anzusehen.

    Upgrade: Habe ich im Hinterkopf behalten, als Rusk den mal empfohlen hat.
    War ein ziemlich starker Film, der richtig gut in der Thematik meines aktuellen Spiels passt.
    Mich hat Upgrade überzeugen können mit den wirklich ausgefallenen Actionszenen und die erst simple Handlung überrascht bis zum Ende einige Male.
    Alleine das Ende ist eine solche Wohltat. Endlich kein Friede, Freude, Eierkuchen und gut so wie es ist mit STEM, der die Kontrolle übernimmt.
    Der Film schafft es auch nicht irgendwie negativ zu wirken, bloß weil die Guten verlieren, was ein kleines Kunststück darstellt.


    Naruto Staffel 1-3:

    Habe ich mir aufdrängen lassen und an sich hat die Serie Potenzial.
    In seinen besten Momenten (Gaara vs. Rock Lee) ist Naruto richtig cooler Shōnen Shit.
    Mit den Fähigkeiten hat man sich gut was ausgedacht und sind viele interessante Charaktere enthalten.
    Was dafür gar nicht geht ist wie so oft der Protagonist Naruto und diese dümmlichen Dialoge von wegen wir sind alle gleich, weil jeder ein Trauma in seiner Kindheit hatte.
    Denn wer hat nicht Vater, Mutter, Bruder, Onkel usw. verloren oder heult in jedem Kampf, anstatt sich die Fresse einzuschlagen?
    Natürlich gewinnt man dann jeden Kampf weil man Freunde hat die zu einem stehen blablabla, schaut euch Kengan Ashura an, dort geht die Post ab.
    Aber man hat mir versichert Naruto wird später viel besser und so werde ich am Ball bleiben, wenn auch mit gehörig viel Abstand.

    Batman: Die Zeichentrickserie Staffel 1:

    Habe ich vor zwei Jahren gekauft und erst in den letzten 2 Monaten regelmäßig geschaut.
    Die ersten Folgen haben mich daran zweifeln lassen, ob die Serie nach all den Jahren noch was für mich ist oder ob die Nostalgie hier ein böses Spiel mit mir treibt.
    Immerhin ist die erste Staffel von 1992 und habe ich zuletzt als Kind gesehen und kenne bei weitem nicht alle Folgen.
    Wenn Batman nämlich ein Krokodil verprügelt muss ich mich so hart fremdschämen, geht gar nicht.
    Zum Glück braucht die Serie nur einige Folgen um reinzukommen, bis dann der typische Flair wirkt, wie ich ihn kennen und lieben gelernt habe.
    Viele Folgen sind sogar so übel, würde die vermutlich kein Kind unter 12 zeigen.
    Beispiele wären Der Mann aus Lehm, Teil 1-2, wo ein Schauspieler zu Clayface wird und dabei völlig abdreht.
    Oder Das große Zittern, wo der Joker einen Mann über Jahre erpresst bis hin zu Der verrückte Hutmacher, wo ein Wissenschaftler sich seiner Sekretärin anbiedert, bevor er sich völlig in sein Lieblingsmärchen, Alice im Wunderland, verliert.
    Natürlich sollte man bei den Actionszenen nicht groß was erwarten, mag die ganze Art der Serie jedoch sehr gerne.
    Alleine dieser düstere Detektiv-Touch mitsamt der erstklassigen deutschen Synchronisation hat was und einer meiner Lieblingsfolgen ist definitiv Weihnachten mit dem Joker, sehr geil gemacht.
    Die zweite Staffel wird nicht lange auf mich warten müssen.

  15. #1055
    Ich habe Sorry to Bother You gesehen. Der war richtig gut, politisch erfrischend, von Anfang an schön abgefahren ... und er hat dann halt den einen krassen Twist-Moment, an dem man sich entscheiden muss, ob man mitgeht oder ob es einem doch zu viel wird. Für mich war es cool, aber ohne wäre er sicher besser angekommen. ^_~ Auf keinen Fall ein Standard-Film!




    Zitat Zitat
    Aber man hat mir versichert Naruto wird später viel besser
    Also ... Das sagen die Fünftklässler auch immer. Naruto geht imho eher den Bach runter als hoch, wenn es einem nicht vorrangig um "boah, der ist der Stärkste!!1" geht – was auch direkt diese seltsam beständige Popularität unter den präpubertierenden Jungs erklärt. Bis zum Time Skip finde ich es aber sogar richtig gut und lesenswert. Danach hangelt man sich irgendwann nur noch genervt von einem "ganz coolen Moment" bis zum nächsten ein paar Kapitel später, bis es dann irgendwann ohne große Überraschungen endet.

  16. #1056

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Freitag habe ich mir den Film Run angeschaut, nachdem ich durch Zufall über einen Clip daraus gestolpert bin. Tatsächlich dürfte es den Film in dieser Art und Weise bestimmt schon Mal gegeben haben (oder Bücher), was ihn aber nicht schlecht macht. Wer mehr über den Inhalt lesen will, kann sich mal die Plot-Zusammenfassung auf Wikipedia durchlesen. Ich fand es aber echt ekelhaft, zu was Menschen imstande sind (und dabei kann es sich ggf. um ganz normale Leute wie du und ich handeln).

    Während die Welt auf Stranger Things 4 wartet, hat Natalia Dyer bereits 2019 den Film Yes, God, Yes gedreht. Die ersten beiden Sätze aus der Wikipedia-Zusammenfassung sagen eigentlich schon alles was man über diesen Film wissen muss aus: Im Herbst 2000 ist Alice eine Schülerin einer streng katholischen Highschool. Ihre aufkeimende sexuelle Neugier unterdrückt sie, weil Pfarrer Murphy im Unterricht Sexualität außerhalb der Ehe als Sünde darstellt. Während also Alice immer wieder neugieriger wird, ist es echt pures fremdschämen zu sehen, wie sich die Lehrer, der Pfarrer und die Schüler dieser katholischen Schule verhalten (da sie selbst alle genug Dreck am Stecken haben und beileibe nicht so brav sind, wie sie sich alle darstellen). Das Schlimme daran ist... genau so stelle ich mir diese extrem religiösen Spinner in den USA oft vor. Der Film ist insgesamt recht bedeutungslos, aber man kann ihn gut nebenher laufen lassen.

  17. #1057

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Echt kacke, dass die Kinos noch immer dicht haben. Hatte mich so auf einen Kinobesuch mit Freaky gefreut, aber durch die seit Monaten geschlossenen Kinos war nicht daran zu denken. Inzwischen ist der Film in den USA erschienen und ich habe ihn daher importiert und am WE dann endlich angeschaut. Es stecken die gleichen Leute wie bei Happy Death Day dahinter, nur leider kann der Film nicht halten was der Trailer verspricht, denn irgendwie waren darin die besten Szenen zu sehen. Wobei der Film dennoch seine Momente hat und einen zu unterhalten weiß. Kathryn Newton und Vince Vaughn sind aber wirklich den ganzen Film über wahnsinnig genial und spielen die Rolle des jeweils anderen einfach perfekt. Wenn es einen Grund gibt den Film anzuschauen, dann die Leistung dieser beiden Leute. Ansonsten... guckt euch die beiden Happy Death Day-Filme an.

    Seit einigen Tagen hat Sky wegen den geschlossenen Kinos exklusiv und vorab Wonder Woman 1984 ins Angebot aufgenommen. Ich erinnere mich noch mit großer Freude an den ersten Teil, den ich wirklich von der ersten bis zur letzten Minute an genial und gelungen fand. Tolle Charaktere, ein interessanter Bösewicht und eine echt gute Geschichte. Alles davon hat Wonder Woman 1984 nicht. Der Film fängt gut an und ich mag das 80er-Setting, aber mit jeder Minute wird der Film beschissener und spätestens ab dem Zeitpunkt als die Bösewichte etabliert sind, war es nur noch ein Trainwreck. Da konnte selbst Gal Gadot nichts mehr daran retten und das obwohl ich sie in den bisherigen DC-Filmen in denen sie als Wonder Woman auftrat recht cool fand. Eine nette Anspielung an die Original-TV-Serie gab es in der Mid-Credits-Szene auch, da man Lynda Carter zu sehen bekam. Der Film hätte echt gut werden können... mit besseren Bösewichten. Das bekommt Warner aber echt nicht gebacken.

  18. #1058
    Was habe ich mich auf Wonder Woman 1984 gefreut?
    Habe mir sogar ein Sky Ticket gegönnt und mich Kino-Ritual-Mäßig darauf vorbereitet und was folgte war eine ziemliche Enttäuschung.
    Im Gegensatz zu Knuckles verlief meine Meinung umgekehrt.
    Je weiter der Film kommt, desto besser hat er mir gefallen, da gerade der Anfang, wo als großes böses der doofe Stein im Raum steht und als Grund für einen Film dienen soll, absolut lachhaft ist.
    Ganz, ganz schwache Leistung DC und dann dieses rumgeeiere bis Maxwell Lord sich endlich diesen Stein einverleibt, war anstrengend genug.
    Das zog sich wie Kaugummi und erst dann, wenn ein wenig erklärt wird, wie der Stein durch eine Gottheit erschaffen wurde und die Gier der Menschen nutzt um für Chaos zu sorgen, ist das schon typischer für Wonder Woman.
    Wäre auch ein wenig peinlich gewesen, wenn die Bedrohung nach Ares kleiner ausgefallen wäre.:rolleyes:

    Zu Cheetah, Maxwell Lord eignet sich nicht für einen Schlagabtausch und die Rolle musste dann vermutlich Cheetah übernehmen.
    Fühlte mich bei ihr zu stark an Catwoman aus Batmans Rückkehr erinnert und sind die paar Actionszenen mit ihr bzw. im gesamten Film furchtbar.
    Irgendwie wirken die so billig und wenn dann später Wonder Woman sich mit Lasso von Blitz zu Blitz schwingt.... autsch.
    Da wäre definitiv mehr drin gewesen und auch sonst ist der ganze Ablauf zu wirr.
    Maxwell irrt durch die Welt um sich zu nehmen was er will und im Weißen Haus wartet kein Widerstand?
    Nicht eine Szene wo man versucht zu erklären wie er durchgehen konnte?
    Oder eine Diana die einen Kerl ausnutzt der offensichtlich was von ihr möchte, zuvor aber abgewiesen wird + die zahlreichen Szenen wo immer Männer als schwanzgesteuerte Wesen dargestellt werden, die Diana & Barbara nachstellen + die Szene wo extra erwähnt wird wie diese Rüstung einer Heldin gehörte, die die Amazonen vor den Männern rettete... echt jetzt?
    Ist mir selbst für Wonder Woman viel zu plump dargestellt.
    Denn neben all den bösen Männern verzehrt sich Diana über Jahrzehnte nach Steve Trevor (übrigens ist Chris Pine ein schrecklicher Schauspieler), der zum Glück tot bleibt und gar nicht in den Film passt.
    Ja, der Film vermittelt schon eine sehr merkwürdige Sichtweise und dreht sich alles zurecht wie es gerade passt.

    Ach, Wonder Woman 1984 hat viele Probleme und ist für mich die größte Enttäuschung von DC nach 10 Jahren *hust*Green Lantern*hust*.
    Würde den so auf gleicher Stufe mit Black Panther und Spider-Man: Homecoming stellen, die ich zwar nicht wirklich als schlecht empfinde, aber viel mehr erwartet habe.

  19. #1059
    Gestern Raya and the last dragon geschaut.
    Wieder sehr schöner Disney-Film, leider diesmal kein Musical. Bei Facebook schrieb einer, dass es sich sehr nach einer Mischung aus Disney und Ghibli anfühlt und das kann ich eigentlich nur bestätigen.

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