So, Alien Earth Staffel 1 ist nun vorbei.
Wenn ich mir da meinen Review noch mal durchlese...wauhh. Wer hätte gedacht, dass es noch soweit bergab geht.
Wendy ist nun zum machtgeilen Girlboss geworden und kann Aliens wie Hunde auf Leute hetzen, in dem sie Aliengeräusche vor sich hinzirrrpt.
Dann gibt es massig Plotholes. Am Ende von Staffel 7 sind die "Kids" kurz davor auf Boote zu klettern und zu fliehen und in Folge 8 sind sie dann in einem Knast, aus dem sie aber dank Wendys Cyber-Psychokräften (oh die ich hatte ja noch vergessen), wieder entkommen, wobei das das falsche Wort ist. Sie spazieren einfach raus.
Einen Handlungspeak hat das Finale auch nicht.
Das die Serie zu einem solchen Müll wird...man wirklich schade. Youtube is voller Reviews, die alle die gleiche Meinung teilen.
--Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"
John Wick Kapitel 4
Puh, sie haben die Handlung ja tatsächlich beendet. Ist vermutlich auch besser. Der Rahmen des Films hat sich viel kleiner angefühlt, als der des dritten: Statt "die ganze Welt gegen John Wick" hat es mehr gewirkt, als wäre er rein das Problem des einen Franzosen. Nun, es hat zwar tatsächlich etwas überzogen gewikt, dass eine ganze weltweite Organisation gegen einen einzelnen Mann mobil macht, weil er am Ende des zweiten Films eine ihrer Regeln gebrochen hat, aber es hat zumindest dramatisch gewirkt. Jetzt wurde das Ganze etwas zurückgefahren: Der Anführer der Mörderorganisation, der im dritten Film noch wie ein Halbgott gewirkt hat, wird von John unzeremoniell ziemlich am Anfang des Films umgebracht - nichtmal, weil es John irgendetwas bringt (auch wenn wir es nicht sehen ist er wohl umgehend ersetzt worden), sondern einfach, weil er angepisst ist, dass er seinen Ehering nicht zurückbekommen hat. Die Familie, die John im vorigen Film verbannt hat, nimmt ihn wieder auf, nachdem er für sie einen Job erledigt hat. Der Farnzose wirkt, als wäre John Wick töten zu lassen, mehr eine lästige Pflicht, die er gerne an irgendeinen Untergebenen delegieren würde, würden diese sich nicht alls umbringen lassen, und wird am Ende in einem Duell erledigt, wodurch einfach der Status Quo vom ersten Film wiederhergestellt wurde - abgesehen davon, dass John jetzt tot ist (nicht bestätigt, wir haben keine Leiche zu sehen bekommen, vielleicht will er nur ganz sicher sein, jetzt seine Ruhe zu haben...).
Es ist natürlich ein toller Actionfilm, aber ich bin trotzdem froh, dass sie die Handlung abgeschlossen haben. Scheint die Macher aber trotzdem nicht davon abzuhalten, neben einem Haupfen Spinoffs im selben Universum bereits an einem Kapitel 5 zu arbeiten.
TRON: Ares
Habe bisher nur den ersten TRON gesehen (tatsächlich erst vor ca. 2 Wochen) und der war - wie erwartet - sehr trashig. Dennoch beeindruckend, was die damals in Sachen CGI geleistet haben. Nun aber zu TRON: Ares, welcher visuell echt cool aussieht. Leider ist die Story sehr dünn und das einzige was für den Film spricht, sind die Effekte... und vielleicht die Action. Erfindet das Rad nicht neu, war aber insgesamt sehr unterhaltsam.
Hast du denn wenigstens Tron Legacy gesehen?
--Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"
Ich hab mir die Netflix-Doku über den Hiphoptyp "Haftbefehl" angesehen, von dem ich vorher noch nie gehört hatte.
Die ersten 30min sind eine Qual, so wie auch die eingespielte Musik. Dann geht es langsam um die Drogen.
Am Ende hat er so viel gekokst, dass seine Nase in sich zusammengefallen ist.
Zum Glück weist sein Bruder ihn dann in eine Geschlossene in der Türkei ein, um ihm zu helfen 0_o
Letztlich ist die Grundstory nicht anders als z.B. bei Kurt Cobain. Schlechte Kindheit, Probleme mit dem Vater, Drogen, Erfolg, kaputte Beziehung und dann noch mehr Drogen. Nur das Ende ist anders.
--Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"
Wicked: For Good
Letztes Jahr hatte ich mir Teil 1 angeschaut und war mehr als positiv überrascht, denn das Musical wurde hier gefühlt wunderbar auf die Leinwand gebracht. Die Story war gut, die Musiktitel und eigentlich alles, was man da gemacht hat. Umso mehr bin ich überrascht, dass die beiden Teile back to back gedreht wurden und Wicked: For Good gefühlt der absolute Müll ist. Zusammenhanglose Szenen, schlechte Musiktitel und eine plötzlich öde Story konnten mich keine Minute begeistern. Die Geschehnisse aus dem Zauberer von Oz passieren nebenher im Schnelldurchlauf und bis auf den ängstlichen Löwen und den Blechmann, bekommt man von dem "Original" nichts zu sehen. Dorothy wird nie direkt gezeigt, auch nicht als sie ihr Ziel erreicht hat und wieder nach Kansas zurück kehrt. Alles sehr sehr sonderbar. Hab da um ehrlich zu sein mehr von dem Film erwartet.
Avatar: Feuer und Asche
Jepp, wieder im Kino gesehen, denn wenn man die unbestreitbaren Schauwerte abzieht, bleibt hier wieder nicht viel mehr als ein Western im Weltraum zurück.
Zur Handlung: Die Kolonisten von der Erde verbünden sich mit dem Asche-Clan, einem Navi-Stamm, der anscheinend vorher als Luftpiraten tätig war und einfach nur die Welt brennen sehen will. Abgesehen davon fühlt sich der Film wie eine Kopie des zweiten an. Es geht immer noch um die bösen Walfänger und Colonel Quarritch, der Jake fangen will.
Immerhin hat sich meine schlimmste Befürchtung nicht bewarheitet. Hatte bei dem Titel befürchtet, dieser Teil würde großteils in einer Vulkanlandschaft mit viel Feuer und Asche (ihr wisst, schon der Untertitel des Films) spielen, aber abgesehen vom Feuerfetisch des Asche-Clans gibt es eigentlich wieder nur Wald und Meer zu sehen. Immerhin haben sie die "Seht her, was für tolle Naturdokus wir machen können" Elemente im Vergleich zum direkten Vorgänger merklich zurückgefahren, aber es fühlt sich trotzdem so an, als hätte man die Handlung etwas kürzen können, um nicht auf 3 Stunden Laufzeit zu kommen.
Insgesamt würde ich diesen Teil vor dem zweiten aber hinter dem ersten einordnen, und ich glaube nicht, dass ich ihn mir noch öfter geben muss. Naja, jetzt sind ja erstmal vier Jahre Pause bis zum nächsten Teil...
Hey! 😄
Ja, manchmal ist weniger wirklich mehr, besonders wenn man die alten Gefühle wieder aufleben lassen möchte. Bei mir hat das neulich auch super funktioniert – ein bisschen Nostalgie reicht oft schon, um voll einzutauchen. Apropos persönlich und nostalgisch: jemand hat einen Shop für gravierte Ketten empfohlen, man kann die Ketten individuell gestalten, mit Initialen oder kleinen Botschaften – fast wie ein kleines Stück Nostalgie, das man immer bei sich trägt 😄.
Geändert von Alxii99 (12.01.2026 um 08:11 Uhr)
Greenland 2: Migration
Unglaublich dass es nun schon fast 6 Jahre seit dem ersten Teil her ist, aber die Zeit vergeht schneller als man denkt. Greenland war damals zwar gefühlt ein Film unter vielen in dieser Art, ging aber hier gefühlt die volle Meile was die Ereignisse angeht. Und so war es dann spannend zu sehen, was sie im zweiten Teil fabriziert habe. Zwar strotzte es hier und da vor Logikfehlern (merkt man vor allem daran, dass da plötzlich x Charaktere einfach ignoriert werden), aber die Idee hinter der ganzen Geschichte fand ich trotzdem ganz interessant. Etwas unlogisch war dann doch das Ende bzw. was dann passiert ist (oder auch nicht passiert ist). Schwierig zu sagen, ohne den ganzen Film zu spoilern.
Timecop
Es ist immer wieder lustig alte Action-Schinken aus den 80ern und 90ern zu gucken. Hin und wieder erwischt man dabei eine Perle, was man aber von Timecop nicht behaupten kann. Der Film ist kurzweilig und taugt für 1x gucken, mehr aber auch nicht.
Rental Family
Obwohl der Trailer zum Film bei uns mehrfach vor OVs lief, hatte sich die Kinokette dazu entschieden darauf zu verzichten... aber wir haben zum Glück noch andere Kinos bei mir in der Stadt, so dass ich die OV hier noch gucken konnte. Brendan Fraser spielt hier einen Schauspieler, der seit einigen Jahren in Japan lebt und dort versucht an verschiedene Jobs zu kommen. Dadurch "gerät" er durch Zufall an eine Firma namens Rental Family, die verschiedene Dienste anbietet. Nachdem er zuerst zögert, stimmt er hier zu die vermittelten Jobs zu übernehmen, wie z.B. einen Interviewer einer Filmzeitschrift, welcher einen alten japanischen Schauspieler interviewen soll oder ein Vater für ein Kind, welches auf Wunsch der Mutter auf eine besondere Schule soll und das nur mit einer intakten Familie möglich ist. Was es aber genau damit auf sich hat, würde hier leider auch den Film spoilern. Wer Lost in Translation mochte, wird denke ich auch diesen Film mögen (auch wenn er komplett anders ist).