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Thema: Now Watching - Post Apocalypse Edition in 48fps

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ein paar Filme, die ich kürzlich im Kino sah...

    Ballerina 8/10
    Der Film kommt irgendwie nicht so gut weg, aber als jemand, der die John Wick-Filme einerseits saudämlich, andererseits unfassbar kreativ und unterhaltsam findet (Die Berlin Club-Szene aus JW4 ist spielend eine meiner 10 liebsten Filmszenen aller Zeiten), kann ich nur sagen, dass ich mit Ballerina wieder einen Heidenspaß hatte und man den Film genau wie JW2-4 unbedingt im Kino sehen sollte, wenn man auf kreative, audiovisuell komplett abgedrehte und musikalisch bombenscharfe Kreativaction steht. Die frühe Clubszene mit dem abermals exzellenten Soundtrack war für mich wieder ein Highlight, aber auch die Granaten, Flammenwerfer und Teller, unter anderem. Der Film lässt kaum Langeweile aufkommen, und auch wenn er Schwächen wie z.b. die Kampfszenen mit John Wick oder das antiklimatische Ende mit dem blassen Antagonisten hat, habe ich den Film innerhalb kurzer Zeit gleich zweimal im Kino gesehen - einmal allein und einmal mit Freunden - und war beidemale bestens unterhalten. Fortsetzung bitte.

    M3gan 2.0 8/10
    Ich fand M3gan 2.0 richtig, richtig stark und fast auf einem Level mit dem ersten Teil. Ein "Wir scheißen auf alles"-Satirik-Action-Thriller-Memefest, das von der ersten bis zur letzten Minute unterhaltsam war und richtig viele, kleine Highlights bot. Ja, er war etwas zu lang, aber für mich eher so 5 - 10 Minuten. Ich bin übrigens 30 und männlich, also nicht die Hauptzielgruppe. Ich mochte den ersten Teil nicht nur als satirisch-selbstironischen Trash-Slasher gerne, sondern auch weil ich die emotionalen Dialoge in Bezug auf Themen wie Trauer ernsthaft gan z gut fand, und Megan als empathischer Charakter im Gegenzug zu Chucky wirklich überzeugend fand.
    Darum ist der Kern des zweiten Teils für mich auch nicht die Action oder die Memetänze, sondern erneut das Charaktergespannt Caty, Gemma und Megan. Wie die drei miteinander interagieren, über die Ereignisse des ersten Teils reden und als Team zusammenwachsen fand ich ziemlich unterhaltsam, und auch hier gibts wieder ein paar zumindest theoretisch berührende Dialoge (bspw. zwischen Megan und Gemma in der Mitte des Films). Ja, der Plot ist wahnsinnig klischeehaft und vorhersehbar und das Ganze fühlt sich wie Terminator 2 mit einer riesigen Portion Fiebertraum an, aber alleine für die ganzen verschiedenen Action-Setpieces hat sich das imo schon gelohnt. Fast & The Furios, Mission Impossible-Wingsuit, John Wick-Kampfeinlagen, alles dabei. Mit der Antagonistin Amelia habe ich überhaupt nicht mitgefühlt und glaube anders als du auch überhaupt nicht, dass man das sollte, da diese als roboterhafte, platte Maschine dargestellt wurde.
    Der Film hat seine Schwächen, vor allem ähnliche wie Teil 1., aber der Setting-, und Genrewechsel war für mich als Nachfolger dringnd nötig und in meinen Augen hat das auch hervorragend funktioniert. Man darf Megan 2.0 nicht zu ernst nehmen, weil es das selbst auch nicht tot, sondern sollte sich einfach auf einen knalligen Spaß einstellen. Von mir 8/10.

    Final Destination Bloodlines 4/10
    Meh. Der Anfang in den 70ern war wirklich das Beste, der Rest... I dont know. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte. Ich kann diesem ultra-nihilistischen Zynismus einfach nichts mehr abgewinnen, dass einfach alle verrecken, egal was passiert.

    Mission Impossible Final Reckoning 7/10
    Mochte ich mehr als wohl die meisten, auch wenn nicht schrecklich viel hängen geblieben ist und ich den ersten glaube ich besser fand? Die ganzen Rückblenden und Verkettungen am Anfang haben mich gar nicht so sehr gestört, aber ich habe auch nicht alle MI-Filme gesehen.

    28 Years later 5/10
    Hat eine starke und interessante, erste halbe Stunde, ehe der Film genau wie seine beiden Vorgänger sehr, sehr dumm wird, Charaktere dämliche Entscheidungen treffen, alles nicht mehr so viel Sinn ergibt und auch sonst kaum Originalität rumkommt. Voldemort war einer der besseren Charaktere im Film zusammen mit seinem Setting, da kommen ein paar beindruckende Bilder rum, aber das Ende ist dann wieder senfiger Fremdscham, wenn auch intendiert.

    The ugly stepsister 7/10
    Ein sehr interessanter Film, über den ich mit einer Freundin nach dem Kinobesuch noch 1-2 Stunden diskutiert, philosophiert und interpretiert habe. Er ist nicht schrecklich komplex oder originell, man kann ihn auf der Oberfläche schätzen, aber man kann auch in sehr viel deutliche Metaphern und Analogien reininterpretieren. Manche Leute im Kino haben viel gelacht, was ich nicht verstanden habe, vor allem am Ende, Stichwort Treppe, waren das eher Szenen, die ich unheimlich tragisch und bedrückend fand, wie auch den Film ansich, obwohl er starke Züge einer schwarzen Komödie trägt. Oh, und er ist wirklich widerlich, einer der ekelhaftesten Filme die ich seit langem gesehen habe, nicht nur in Punkto Insekten, sondern auch Körperekel vom feinsten. Bäh.


    Und hier noch ein paar privat gesehene Sachen im Schnelldurchlauf:
    Training Day 6/10
    Between two Ferns 6/10
    No country for old men 6/10 irgendwie enttäuschend bei dem Kultstatus
    Everything Everywhere all at once 8/10 Kreativ und unterhaltsam, was will man mehr? Einfach berauschen lassen. Nein, er ist auch erfolgreich emotional. Wenn ein Film es schafft, den Zuschauer an den Gefühlen zu packen weil zwei Kieselsteine mit Untertiteln sich unterhalten, weiß man, dass er was kann.
    Not Okay 6/10
    The Game 3/10 When David Finchers brain takes a day off
    My Name 8/10 Koreanische Kurzserie die in sich abgeschlossen ist und die ich unbedingt empfehlen kann. Spannend, packend, emotional, fantastisch geschauspielert, mit überzeugenden Kampfszenen, gelungenen Twists und gut geschriebenen Charakteren.

  2. #2
    Ich bin ja ein Riesen-Fan von Kakegurui in allen Variationen, und so konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, die kanadische Live-Action-Verfilmung Bet auf Netflix zu sehen.

    Als Standalone-Produkt ohne Kontext ist es erstmal eine leicht billig gemachte Teenie-Serie mit CW-Vibes, die ich mit 16 wahrscheinlich so richtig cool gefunden hätte. Weil ich die Erwartungen weit genug unten angesetzt habe, hat sie mir aber auch in meinen 30ern noch reichlich Spaß gemacht, da werde ich keinen Hehl draus machen!
    Viel faszinierender jedoch: Diese Serie wirkt fast 1:1 wie eine Parodie auf westliche Anime-Versoftungen! Ich werde gar nicht allzu sehr ins Details gehen, aber man lasse sich gesagt sein, dass hier wirklich ALLE Boxen abgehakt werden, an die man bei dem "Genre" sofort denken muss. Und teilweise sogar neue Boxen, die man überhaupt nicht auf dem Schirm hatte! Was für ein Fest!
    Insofern ist gar nicht immer ganz eindeutig zu sagen, was sich hier vom Reiz des Originals herüberretten kann, was "eigen" ist und was einfach nur mit voller Wucht vor den Baum fährt – und dadurch unterhaltsam wird, auf eine makabre Art und Weise. Dass die Hauptdarstellerin die Original-Yumeko ganz hervorragend kanalisiert, merkt man bspw. SOFORT, und tatsächlich fand ich auch die Beziehung mit Mary als auch einige andere Figuren durchaus effektiv, vor allem im späteren Verlauf. Die Spiele, die am Anfang eher wie eine peinliche Billo-Version des Originals wirken, steigern sich in Folge 8-10 tatsächlich in ein paar ernsthafte coole Szenen hinein. Und es gibt sogar ein paar Sachen, die hier naturgegeben konsequenter, interessanter umgesetzt werden als bei den Japanern, bspw. die (bi)sexuellen Untertöne des Originals.
    Letztlich wird für Fans aber kaum darüber hinwegzusehen sein, dass die Grundidee des Mangas ganz bewusst beiseite gelegt wurde: Diese Yumeko hier ist am Ende des Tages ein Mensch, mit tragischer Backstory in Folge 1 und tausend menschlichen Emotionen, aller "äußerlichen Verrücktheit" zum Trotz. Kira ist (im Gegensatz zu Kirari) eine klassische menschliche Antagonistin, und die Storyline eine klassische Underdog-Story MIT wütender Rache-Story oben drauf. Natürlich bleiben gesellschaftskritische Anklänge auch hier nicht aus, aber das Setting schafft nicht denselben Drahtseilakt aus "albern allegorisch" und "rückhaltlos konsistent", der den Manga so einnehmend macht.
    Und das war bei mir auch der allgegenwärtig bestimmende Gedanke: Ich habe eine Menge Spaß, aber MEINE Fresse, ignoriert diese Serie aggressiv den Kern des Originals!

    Der Trailer fängt den Cringe übrigens PERFEKT ein ...



    in Japan they call me kakegurui

  3. #3
    Kpop Demon Hunters war deutlich exzellenter als es das Recht hatte zu sein! Straight-forward und fokussiert, liebevoll ulkig, ein paar krasse Lieder und für mich hier und da durchaus emotional.


  4. #4

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    F1 - Der Film
    Ich war ja schon damals bei Gran Turismo etwas skeptisch was die Umsetzung eines Motorsports auf die große Leinwand angeht, jedoch wurde ich schon damals positiv überrascht. Da hinter F1 u.a. Brad Pitt und der Regisseur von Top Gun: Maverick standen, war ich dieses Mal weniger skeptisch und wurde wieder positiv überrascht. Trotz der Laufzeit von weit über 2 Stunden hat der Film gefühlt keine Längen, bleibt immer spannend und die Rennen sind absolut grandios in Szene gesetzt. Hat sich auf jeden Fall gelohnt ihn im Kino anzuschauen. Leider gibt es ein Problem, denn dadurch das Apple hier involviert ist, wird der Film wahrscheinlich nie den Weg auf DIsc finden und irgendwann im Daten-Nirvana verschwinden, was echt schade ist.

  5. #5

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Superman (2025)
    Es ist wirklich schwierig diesen Film zu beurteilen und das nicht weil ich ein Fan von Henrys Superman war, sondern wie die Geschichte aufgebaut ist, was man präsentiert bekommt und wie es wohl weitergeht. Fakt ist, dass genau diese Story so mit Henry nicht funktioniert hätte, da das hier meiner Meinung nach für ihr viel zu comichaft ist. Und genau dass ist dann auch das "Problem", denn die Gegenspieler von Superman und der Justice Gang sind gefühlt mehr dem Comic entsprungen als dem bisher bekannten Universum. Und dann wäre da Lex Luthor, bei dem ich mich erstmal belesen musste, wie er in den Comics dargestellt wird. Und meine Fresse, so sehr ich Nicholas Hoults abwechslungsreiche Rollen mag, hier ging er mir durch diesen Charakter tierisch auf den Sack. Arrogante "Ich, ich, ich"-Charaktere scheinen mich scheinbar immer mehr in Serien und Filmen zu stören, was mitunter auch der Grund war, wieso ich die letzten paar Staffeln von The Big Bang Theory nicht mehr mochte. So oder so bleibt es ein interessanter Neustart, aber die Frage ist was James Gunn letztendlich daraus machen wird. Und auch wenn es auf den ersten Blick nicht so klar ist, aber der Film ist eine massive Kritik an der heutigen Politik der USA.

  6. #6
    Ich habe vor gut drei Jahren eine regelrechte Liebe zu südkoreanischen Serien und Filmen entwickelt.
    Womit es genau angefangen hat weiß ich nicht mehr genau, doch müsste das Alienoid oder die The Roundup Filmreihe gewesen sein.
    Gefolgt von richtig geilen Produktionen wie Bloodhounds, Hellbound, Move to Heaven, D.P., Juvenile Justice, Dr. Brain, Parasite oder Officer Black Belt war alles dabei und wurde so auf die neue Amazon-Prime-Serie Good Boy aufmerksam.
    Erwartet habe ich nicht so viel, da die Handlung etwas mau klingt.
    Die Polizei rekrutiert ehemalige Nationalsportler und folgt der Geschichte von fünf ehemaligen Sportlern, die einen Fall lösen wollen.
    Jetzt das große Aber: Good Boy ist in jeglicher Hinsicht so viel mehr.
    Klar, koreanische Serien haben einen etwas spezielleren Humor und übertriebene Actionszenen, doch wie rund alles hier zusammenläuft, ist einfach der Wahnsinn.
    Der Hauptcast teilt sich gut auf, wo jeder seinen Platz einnimmt, ohne zu stören, und das, obwohl viele Klischees bedient werden.

    Zusammengefasst wären das:

    Yoon Dong-ju (Boxer): Das Aushängeschild der Serie mit seiner dusseligen, liebevollen Art, der lieber erst zuschlägt und dann fragt.
    Ji Han-na (Sportschießen): Wirkt erst etwas distanziert, fast schon gleichgültig, erinnerte mich dann doch manchmal an einen Pitbull, der nicht mehr loslässt.
    Kim Jong-hyun (Fechten): Der etwas verklemmte Polizist aus reichem Hause, der Probleme mit Dong-ju hat.
    Ko Man-sik (Ringen): der Weichei-Captain der Truppe, der aber auch alles ausbaden darf.
    Shin Jae-hong (Diskuswurf): groß, großherziger, PAPA, gleichzeitig aber auch der im Team, der am wenigsten beleuchtet wird (kannte den Schauspieler noch aus Bloodhounds).
    Min Ju-yeong (Antagonist): Und was für ein cooler Charakter, der sich ohne Probleme von der Masse abhebt und einer meiner Lieblinge in der Serie wurde.

    Und das ist nur der Hauptcast, denn die Serie hat noch viele weitere gelungene Figuren, sei es Drugmon, Leo, der Goldhase oder selbst den schrulligen Polizeidirektor.
    Es harmoniert alles so wunderbar miteinander, was ich echt nicht oft erlebe.
    Die Sendung ist halt nicht nur eine Polizeiserie.
    Vielmehr ein Mix aus Action, Krimi, Comedy und ein wenig Romantik, wo ein großer Fall bearbeitet wird.
    Dass jede der 16 Folgen 60 bis 90 Minuten geht, macht die Serie auch ziemlich lang für nur eine Staffel.
    Doch diese Staffel kann für sich stehen und vergeht im Nu.
    Der Humor ist erstklassig, es folgen extrem viele Kampfszenen, die meist völlig übertrieben sind, aber so cool rüberkommen, und trotz viel Witz kann von jetzt auf gleich ein Schalter umgelegt werden, wo die Spannung kaum zum Aushalten ist oder eine Wendung erfolgt, die einen doof im Wohnzimmer sitzen lässt.
    Auch dieses Katz-und-Maus-Spiel zwischen Dong-ju und Min Ju könnte kaum besser sein, wo sich die Rollenverteilung regelmäßig ändern.
    Das Gleiche gilt für so ziemlich jede Rolle innerhalb des Teams.
    Sei es die aufkeimende Beziehung oder eine Bromance, irgendwie trifft man immer den richtigen Ton.
    Ach, was schreibe ich da? Die Serie hat dutzende Feelgood-Momente und muss jeder gesehen haben.
    Was all das aber perfekt abrundet, ist der hervorragende Soundtrack.
    Ich weiß gar nicht, wann mir in einer Serie so viele Tracks gefallen haben (abgesehen von Animes), und umso mehr freut es mich, dass heute mit der letzten Folge endlich der Original-Soundtrack veröffentlicht wurde.

    Paar Beispiele:

    Bestes Opening 2025:










    Hier wurde die für mich bisher stärkste Serie 2025 abgeliefert.
    Meine Güte, was habe ich jede Woche die immer zwei neuen Folgen herbeigesehnt und war immer sofort drin?
    Genre mehr davon.

  7. #7
    Across the Spiderverse

    Obwohl mir der Film (erwartungsgemäß) weniger gefallen hat als der erste, und ich ein paar Kritikpunkte habe (z.B. übertriebenes Drama) hat mir der Film insgesamt gefallen und ich bin gespannt auf das Finale. Also hat er wohl seinen Zweck erfüllt.
    Schön, dass Sony seine Spider Man Lizenz noch zu was anderem nutzt, als halbgare B-Villain-Realfilme zu produzieren.

  8. #8

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    The Fantastic Four: First Steps
    Gefühlt geht das MCU wieder in die richtige Richtung, die Frage ist nur ob sich das auch bei der Zahl an Besuchern zeigen wird (was bei Thunderbolts noch nicht der Fall war). Der Film verzichtet aber viel Bla Bla oder zum x-ten Mal die Geschichte der F4 zu erzählen und so wird man bis auf ein paar wenige Rückblenden vor vollendete Tatsachen gestellt. [INSP]Interessant ist auch, dass die Vermutung vieler Leute zur Mid-Credits-Szene aus Thunderbolts hier ebenfalls in der Mid Credits-Szene scheinbar bestätigt wird).[/NSP] Ich bin jedenfalls auf den nächsten Avengers-Film gespannt und in welche Richtung sich das alles nach Secret Wars und dem Abschluss der Multiverse-Saga entwickeln wird.

  9. #9
    Ich hab auf Disney+ die ersten drei Folgen von Alien Earth angesehen.

    Gut ist, dass die Optik und visuelle Machart sehr nah am Original ist. Das muss man mal sagen.
    Die Charaktere naja. Also Wendy sieht gut aus. Der Chef von Prodigy ist ein Psycho-Unsympath erster Ordnung. Sein Handlanger und der Typ der die Aliens auf die Erde bringt sind mir noch im Gedächtnis.
    Ansonsten: Die Charas haben so wenig Tiefgang, dass ich mir außer Wendy's Namen von niemandem den Namen merken konnte.
    Dann werden auch noch mehrere neue Alienrassen eingeführt. Über die kann man sich streiten.
    Was mich ankotzt, wie schon in den letzten 500 Alienfilmen: Dumme Protagonisten, die mit ihrem Gesicht 5 Millimeter an irgendeine Alienkreatur rangehen um zu gucken. Wieso muss das immer passieren?
    Dann haben die Charakter von Prodigy, zu denen auch Wendy gehört alle die Besonderheit .
    Das führt dazu, dass sie sich auch entsprechend benehmen. Und das passt nicht zur Alien Atmosphäre, finde ich.
    Mit den neuen Aliens ist bisher nichts passiert, aber natürlich will der Böse Hauptcharakter sie erforschen und als Biowaffe einsetzen.
    Ich frag mich immer, wenn die die Aliens frei lassen und diese dann alle Gegner umgebracht haben, wie will man sie wieder einfangen oder verhindern, dass alles außer Kontrolle gerät?
    Ach stimmt ja: .
    Der Xenomorph wirkt insgesamt irgendwie unausgeglichen. Mal metzelt er wie bei Metal Gear Rising Alles und jeden in 3 Sekunden nieder, mal schnuppert er nur und wirkt auch irgendwie als wäre er viel kleiner als in anderen Szenen.

    Als Alien-Fan schaue ich es natürlich und ich erfreue mich an der Optik und der knuffigen Hauptdarstellerin, aber ansonsten...irgendwie ist es zu wirr.
    Ich befürchte zudem, dass jetzt mehrere Stränge aufgemacht werden und die Serie dann diese nicht mehr aufgreift und nach Staffel 2 eingestellt wird.

  10. #10
    Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
    Ich hab auf Disney+ die ersten drei Folgen von Alien Earth angesehen.

    Gut ist, dass die Optik und visuelle Machart sehr nah am Original ist. Das muss man mal sagen.
    Die Charaktere naja. Also Wendy sieht gut aus. Der Chef von Prodigy ist ein Psycho-Unsympath erster Ordnung. Sein Handlanger und der Typ der die Aliens auf die Erde bringt sind mir noch im Gedächtnis.
    Ansonsten: Die Charas haben so wenig Tiefgang, dass ich mir außer Wendy's Namen von niemandem den Namen merken konnte.
    Dann werden auch noch mehrere neue Alienrassen eingeführt. Über die kann man sich streiten.
    Was mich ankotzt, wie schon in den letzten 500 Alienfilmen: Dumme Protagonisten, die mit ihrem Gesicht 5 Millimeter an irgendeine Alienkreatur rangehen um zu gucken. Wieso muss das immer passieren?
    Dann haben die Charakter von Prodigy, zu denen auch Wendy gehört alle die Besonderheit .
    Das führt dazu, dass sie sich auch entsprechend benehmen. Und das passt nicht zur Alien Atmosphäre, finde ich.
    Mit den neuen Aliens ist bisher nichts passiert, aber natürlich will der Böse Hauptcharakter sie erforschen und als Biowaffe einsetzen.
    Ich frag mich immer, wenn die die Aliens frei lassen und diese dann alle Gegner umgebracht haben, wie will man sie wieder einfangen oder verhindern, dass alles außer Kontrolle gerät?
    Ach stimmt ja: .
    Der Xenomorph wirkt insgesamt irgendwie unausgeglichen. Mal metzelt er wie bei Metal Gear Rising Alles und jeden in 3 Sekunden nieder, mal schnuppert er nur und wirkt auch irgendwie als wäre er viel kleiner als in anderen Szenen.

    Als Alien-Fan schaue ich es natürlich und ich erfreue mich an der Optik und der knuffigen Hauptdarstellerin, aber ansonsten...irgendwie ist es zu wirr.
    Ich befürchte zudem, dass jetzt mehrere Stränge aufgemacht werden und die Serie dann diese nicht mehr aufgreift und nach Staffel 2 eingestellt wird.
    Habe jetzt Episode 5 gesehen und empfinde die serie als absolutes Snooze-Fest. Tatsächlich gibt es ein geniales Alien-Produkt und das ist der erste Film von Scott, bereits Cameron hat aus einer lovecraft-artigen Entität eine überdimensionierte Space-Wespen-Kolonie gemacht (auch wenn ich Aliens als Action-Film grandios finde, hasse ich, wie der Erstling konzeptionell ad absurdum geführt wurde). Habe von der Serie nichts erwartet und langweile mich durch. Einzig auf den hoffentlich bestialischen Tod von Kavalier freue ich mich schon.


    Geändert von N_snake (04.09.2025 um 21:06 Uhr)

  11. #11
    Dexter Resurrection

    Ich habe zwar nur die ersten beiden Dexter Staffeln mehr als einmal gesehen, da ich nach dem beschissenen Finale von New Blood die Lust am Rewatch verloren habe, ich würde mich aber trotzdem aus dem Fenster lehnen und behaupten dass Resurrection eine der besten Staffeln der Serie ist. Nicht die beste Staffel - das wären eher Staffel 2 oder 4 - ich wurde hier aber von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten. Die Überleitung von New Blood zu Resurrection erfordert zwar einiges an Suspension of Disbelief (da Angela Bishop, die Dexter als Bay Harbor Butcher drankriegen wollte, sich entschieden hat ihn von jeglicher Schuld freizusprechen obwohl er ihren Kollegen ermordet hat), aber da kann ich gerade so drüber hinwegsehen. Michael C. Hall ist außerdem perfekt in die Rolle von Dexter geschlüpft, so als ob er nie aufgehört hätte ihn zu spielen, und liefert an ein paar Stellen eine fantastisch Performance ab, vor allem in den letzten Folgen. Der Darsteller von Harrison spielt seine Rolle diesmal aber auch richtig gut (vor allem an Stellen an denen er nichts zu sagen hat sondern nur mit emotionalen Gesichtsausdrücken auf sein Gegenüber reagiert) und hat eine interessantere Story bekommen.

    Mein größtes Problem mit der Staffel ist eigentlich nur, dass sie ruhig zwei oder drei Folgen länger hätte sein können um die neuen Charaktere besser zu entwickeln. Ich hätte mir außerdem ein längeres Finale gewünscht, vor allem eine längere Konfrontation mit Batista. Die letzte Folge, in der Dexter einige Zeit eingesperrt ist, hätte sich immerhin wunderbar dafür geeignet. Stattdessen ist Batista leider viel zu schnell verreckt, und seine einzig erinnerungswürdigen Worte an Dexter sind "Fuck you!"

    Ich könnte zwar kritisieren dass eine wichtige Storyline komplett im Sand verlaufen ist, aber da Resurrection noch weitergehen soll, wird das eventuell in späteren Staffeln nochmal aufgegriffen. Ich hoffe aber dass die "Dexter ist der Bay Harbor Butcher" Story nicht direkt wieder abgehakt wurde. Es wäre immerhin bizarr wenn Batistas ehemalige Kollegen erfahren dass er ermordet wurde und dass einfach so auf sich beruhen lassen, auch wenn Dexter die Schuld dafür auf jemand anderen abgeschoben hat.

    Geändert von ~Jack~ (06.09.2025 um 00:18 Uhr)

  12. #12
    Barbie

    Gibt es außer dem Wahnsinnsbudget, das in Produktion und Marketing geflossen ist, noch irgendeinen Grund, warum der Film nicht völlig untergegangen ist? Ich würde nichtmal unbedingt sagen, dass er schlecht ist, nur völlig belanglos...

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