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Thema: Now Watching - Post Apocalypse Edition in 48fps

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat
    Miraculous Ladybug
    Wenn dir SEHR langweilig ist, kannst du im Cartoon-Thread nachblättern, was die 2-3 Fans aus dem Forum hier live über die einzelnen Staffeln gedacht haben. 8D



    Ich schließe mich unterdessen dem allgemeinen Hype für Everything Everywhere All at Once an! Meine Güte, ist das ein wahnsinniger, einzigartiger Film, und endlich mal wieder einer aus meinem Stealth-Lieblings-Genre "World-bending Mindfuck mit emotionalem Kern" (à la The Fall, Millenium Actress oder Maniac).

    Wenn möglich unbedingt im Kino sehen!


  2. #2

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    In den letzten zwei Wochen habe ich wieder einige Filme nachgeholt. Den Anfang machte...

    The Batman
    Ich habe durch Heath Ledger eine Sache gelernt: Ich hinterfrage nicht mehr das Casting von Filmen, wie auch hier im Falle von Robert Pattinson, welcher tatsächlich sehr gut in die Rolle dieses etwas anderen Batmans passt. Da der Film in seiner Anfangszeit spielt, hat man sich bei der Geschichte auch sehr stark auf den Detektiv-Part konzentriert und die Action im Hintergrund gelassen. Leider ist das Fluch und Segen zugleich, denn gefühlt plätschert der Film für mich nur so hin und kann nie eine solche Spannung aufbauen, wie es damals einst The Dark Knight geschafft hatte. Zudem konnte ich Paul Dano als Riddler einfach nicht ernst nehmen, da er wie ein Milchbubbi aussah.

    Blast from the Past (dt. Titel: Eve und der letzte Gentleman)
    Man muss Brendan Fraser einfach mögen und diese RomCom mit ihm und Alicia Silverstone hatte ich noch nicht gesehen. Wurde nun endlich nachgeholt und war auch keine Zeitverschwendung. Eine nette Geschichte mit einigen lustigen Ideen. Viel mehr kann ich dazu leider nicht schreiben.

    Uncharted
    Der erste Trailer zu dieser Videospielverfilmung machte mich skeptisch, ob es eine gute Umsetzung des Stoffes wird (was auch an dem viel zu jungen Tom Holland liegen dürfte). Die Antwort auf diese Frage ist für mich ganz klar "NOPE", da man sich nur grob an die Vorlage gehalten hat und ansonsten einen typischen Abenteuerfilm gemacht hat. Blendet man aus, dass der Film auf einem Spiel basiert, funktioniert er aber ganz gut und ist tatsächlich auch sehr unterhaltsam. Für einen netten Abend daher zu empfehlen.

    Das Highlight war für mich aber... Sonic the Hedgehog 2
    So viele Anspielungen auf die Spiele! Ein genialer Jim Carrey und eine großartige Leistung der engl. Sprecher der drei animierten Charaktere. Und wie sollte es auch anders sein? Knuckles war einfach großartig in dem Fall, aber es gab so viele tolle Szenen die ich hier alle seitenlang beschreiben könnte. Mache ich aber nicht. Unglaublich was aus einem ehemals grausamen Trailer zum ersten Film für eine großartige Reihe gemacht wurde. Vor allem hätte ich das nach der ursprünglichen Ankündigung eines Realverfilmung dieses Stoffes nie vermutet. Es freut mich daher auch sehr, dass der Film inzwischen weltweit die erfolgreichste Videospielverfilmung ist.

  3. #3
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Wenn dir SEHR langweilig ist, kannst du im Cartoon-Thread nachblättern, was die 2-3 Fans aus dem Forum hier live über die einzelnen Staffeln gedacht haben. 8D



    Ich schließe mich unterdessen dem allgemeinen Hype für Everything Everywhere All at Once an! Meine Güte, ist das ein wahnsinniger, einzigartiger Film, und endlich mal wieder einer aus meinem Stealth-Lieblings-Genre "World-bending Mindfuck mit emotionalem Kern" (à la The Fall, Millenium Actress oder Maniac).

    Wenn möglich unbedingt im Kino sehen!
    Was ist die La Cipolla you had my curiousity now you have my interest-Zusammenfassung?

  4. #4
    Es ist tatsächlich kein Film, den man inhaltlich groß besprechen muss, weil das nicht der Reiz ist. Er hat etwas Science-Fiction und Kung-Fu, generelle viele verschiedene Genre-Versatzstücke, und halt vor allem eine zunehmend wilde Mischung und eine Menge zwischenmenschliche Emotion. Im Zweifelsfall einfach den Trailer angucken! Ich habe aber von noch niemandem gehört, der seinen Kinobesuch bereut hätte, und die Reaktionen der anderen sind definitiv auch eine Menge wert. ^^

  5. #5
    Moon Knight Staffel 1

    Irgendwann musste es ja passieren.
    Mit Moon Knight hat Disney für mich die erste mittelmäßige Superhelden-Serie seid Disney+ veröffentlicht.
    Erwartungen waren relativ hoch.
    Ägyptische Götter, erste Serie ohne Vorkenntnisse eines Kinofilms und die Persönlichkeitsstörung hätten zusammen richtig gut funktionieren können.
    Habe mir auch etwas wesentlich ernsteres erhofft und was bekommt man?

    - Einen langweiligen Hauptdarsteller.
    Ich konnte mit Oscar Isaac nichts anfangen.
    Mir wirkt der zu geleckt für einen Mann mit Persönlichkeitsstörung, der jeden Abend ein Ritual durchführt, damit er nicht aus sein Haus kommt.

    - Natürlich darf der typische Disney Humor nicht fehlen, was mir an so vielen Stellen sauer aufgestoßen ist.
    Bloß nicht anecken, bloß nicht zu ernst, Hauptsache man holt die Masse ab.
    Gerade in Folge 5 war das ein riesiger Witz.
    Mir hat die Folge nämlich gut gefallen und dann kommt das Nilpferd vor.
    Irgendwann reicht es einfach.

    - Das vierte (von 5) Mann/Frau-Gespann in nur einem Jahr einer Disney-Superhelden-Serie.
    Zufall? Ich denke nicht.
    Man hat wohl so seine Formel gefunden und ist da an sich auch nichts bei, aber für meinen Geschmack viel zu oft in der kurzen Zeit.
    Gerne auch ein wenig Abwechslung, Disney.

    - Moon Knight selber.
    Er klingt in der Beschreibung interessant und dann das.
    Mir fehlt da ein Wiedererkennungsmerkmal.
    Fuchtelt ein bisschen rum und kämpft mit zwei Mondsicheln.
    Die meisten Kampfszenen liegen locker zwei Klassen unter den letzten Serien zurück und hat man es sich nicht nehmen lassen eine separate, alberne Verwandlung hinzuzufügen.

    - Ständiger Ortswechsel, der sich nicht nach einer Reise anfühlt.
    Man springt förmlich von Ort zu Ort und wirkt gerade Harrows Bande gewollt.
    Überall wo er ist hat sich eine Gruppe gebildet und das reinzufällig dort wo Marc lebt und davor irgendwo in den Alpen.

    - Die ägyptischen Götter mit ihren Avataren sind viel mehr ein riesiger Witz.
    Die dienen als Kanonenfutter, werden kaum beleuchtet oder bleiben somit total blass.
    Khonshu vs. Ammit hat dann den Vogel :bogart: abgeschossen.
    Als ob Disney alles verlernt hat, was die in den letzten 14 Jahren gelernt haben.

    Packe die Serie neben ein Krypton.
    Kann man sich anschauen, ist aber weder grottig, noch wirklich gut.

    Geändert von Ὀρφεύς (13.05.2022 um 17:42 Uhr)

  6. #6
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ich schließe mich unterdessen dem allgemeinen Hype für Everything Everywhere All at Once an! Meine Güte, ist das ein wahnsinniger, einzigartiger Film, und endlich mal wieder einer aus meinem Stealth-Lieblings-Genre "World-bending Mindfuck mit emotionalem Kern" (à la The Fall, Millenium Actress oder Maniac).
    War selbst nicht ganz so begeistert davon. Ein guter Film, handwerklich extrem kompetent umgesetzt, und wahrscheinlich ein absoluter Alptraum im Schnittstudio. Aber leider auch sehr vorhersehbar, gerade in Bezug auf das Ende. Ich war beeindruckt von der Konsequenz der visuellen Absurditäten, die sich irgendwann aber auch etwas abnutzen. Vor allem, da sie wirklich non-stop sind und nur selten von "greifbareren", direkt handlungsbezogenen Sequenzen durchbrochen werden. Für mich wäre die letzte Konsequenz gewesen, den Film auch genau so absurd und plötzlich enden zu lassen. Das hätte sicherlich verhindert, daß der Film auch nur irgendwie im Mainstream angekommen wäre, was bei einem derartigen Budget kaum machbar gewesen wäre. Aber ich war, als die Credits über die Leinwand liefen, doch etwas ernüchtert, und einige Stunden später war EEAO dann auch bereits wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden, ganz im Gegensatz zu den von dir genannten Filmen Kon Satoshis, oder auch den wirklich bis zum Ende absurd-surrealen Filmen eines Andrzej Żuławski. Über dessen "Cosmos" etwa hatte ich auch Tage danach noch gerätselt.

    "The Batman" hingegen habe ich wirklich geliebt. Was für ein geiler Film. Ich bin kein Superhelden-Nerd und interessiere mich auch eher wenig für die Figur des Batman an sich, aber so sollte ein düsterer Noir-Thriller im 21. Jahrhundert für mich aussehen. Kameraführung (visuell das komplette Gegenteil der "Marvel"-Ödnis und eher am New-Hollywood-Kino orientiert, was ich immer begrüße), Musik, Schauspiel. Robert Pattinson fand ich bereits zu "Twilight"-Zeiten geil und bin froh, daß sich meine damaligen Prophezeihungen über seine Karriere bewahrheitet haben.

  7. #7
    Ich schließe mich da Froschvampir an. Everything Everywhere All at Once hat ein paar wirklich coole Ideen, aber der emotionale, persönliche Kern der Handlung beißt sich dann doch etwas mit der schrillen, turbulenten Inszenierung. Besonders im Mittelteil hatte ich eher das Gefühl, als hätte der Film seinen Plot verloren und müsste deswegen nochmal etwas wirrer und lauter werden. Trotzdem hat der Film es nicht geschafft, da vollends unterhaltsam zu sein und besonders auf seine Laufzeit bezogen kam mir das einfach sehr gestreckt und zäh vor. Die Mutter-Tochter-Beziehung ist auch etwas, was der Film über weite Strecken aus den Augen verliert. Besonders die Tochter als Charakter kam mir für das, was der Film am Ende tut, zu flach vor. Den "Bösewicht" empfand ich auch eher als langweilig und ungreifbar.

    Vielleicht werde ich mir den Film in ein paar Jahren nochmal anschauen, aber beim ersten Gucken musste ich eine Menge Enttäuschung herunterschlucken und ich war doch schon eher froh, als es vorbei war.

  8. #8

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Top Gun: Maverick
    Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, wurde der Film wegen Corona auch einige Male verschoben. Nun läuft er aber seit etwas mehr als einer Woche in den Kinos und ist noch immer gut besucht. Der Film beginnt nahezu wie eine 1:1-Kopie des Originals und gefühlt ist auch der restliche Film an das Original angelehnt. Man könnte fast behaupten, dass es eine Neuerzählung des Originals wäre, wenn da nicht hier und da ein paar Unterschiede wären. *Danger Zone* und die *Top Gun Theme* durften natürlich nicht fehlen, wie auch eine ähnliche Szene mit einer Liebschaft von Maverick. War der Film deswegen langweilig? Nicht mal im Ansatz, denn dank der heutigen Technik kamen die Flüge noch geiler als im Original rüber und der Sound... einfach Hammer! Definitiv ein gelungener Actionfilm und obwohl ich viel "America! Fuck Yeah!" erwartet hatte, gab es nichts davon zu sehen und man ist in der Richtung sehr bodenständig geblieben. Selbst der Gegenspieler war gesichtslos, denn man sah die Bösen nie (nur in Fliegern mit Helm) und das gegnerische Land wurde nur als Schurkenstaat bezeichnet.

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