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Thema: Now Watching - Post Apocalypse Edition in 48fps

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Hab nun auch Tomb Raider gesehen und würde meine Meinung irgendwo zwischen Cipolla und Cutter Slade einordnen. Fand den Film okay und solide, aber nicht wirklich in irgendeiner Weise herausragend. Würde ich sogar als perfektes Beispiel für den neuen Thread zu "passablen" Filmen nennen ^^ Sowohl den erwähnten Kritikpunkten, als auch dem Lob schließe ich mich größtenteils an. Kenne übrigens abgesehen von ein paar Gameplay-Szenen das Reboot-Spiel nicht, aus dem viel übernommen worden ist.

    Vikander ist wie erwartet super in der Hauptrolle. Passt perfekt und auch körperlich ne tolle Leistung. Das alleine ist schon ein riesiges Plus. Auch die Auflösung der Legende um Himiko und der Frage nach Realität oder Mythos war in der Tat sehr gelungen. Mochte darüber hinaus die Fallen im Grab. Weckte angenehme Erinnerungen an Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug. Warum gibt es nicht mehr Action-Abenteuerfilme, die so etwas einbauen? Egal wie unrealistisch es ist, dass das nach Jahrtausenden noch funktioniert - die Möglichkeiten für originelle, tödliche Gefahren sind praktisch unbegrenzt, hehe.

    Hatte nach den Trailern zu viel CGI befürchtet, was die physischen Strapazen hätte schmälern können. Das war hier glücklicherweise nicht oder kaum der Fall. Selbst das Flugzeugwrack über dem Wasserfall, das in der Vorschau noch total nach Videospiel aussah, schien überzeugend, sobald man erstmal in der Handlung drinsteckt. Überhaupt war die Action gut. Humor habe ich nicht vermisst oder gebraucht, Lara Croft ist kein Indiana Jones. Das Reboot sollte ja etwas realistischer und bodenständiger werden, daher habe ich es begrüßt, dass sie die Story nicht mit schlechten Witzen überfrachtet oder einen Comic-Relief-Sidekick eingebaut haben. So etwas hätte sich mit den härteren Szenen nur gebissen, und auf letztere kam es an.

    Der Wandel von Lara ging wirklich zu schnell, besonders die Sache mit dem Töten, hat mich aber trotzdem nicht übermäßig rausgerissen. Ich mochte zwar den nur minimal zu langen Anfang zum Kennenlernen und hätte es nicht gut gefunden, sofort ins Abenteuer zu starten, aber handlungstechnisch war das schon ein wenig holprig. Viel erklärt und nachvollziehbar gemacht wird da nicht, bleibt trotz Screentime oberflächlich. Dass solche Sachen wie die Legende von Himiko oder einige der Rückblenden zu Klein-Lara & Dad doppelt gezeigt werden, hat mich sehr genervt. Ach ja, und der Teaser für eine Fortsetzung am Ende war auch nicht besonders gut.

    Meine zwei größten Kritikpunkte hat Cutter Slade aber schon vorweggenommen: Erstens das Abenteuer auf der Insel an sich, dem es an Abwechslung fehlt; da hätten weitere interessante Schauplätze echt helfen können (Schiffsfriedhof klingt toll). Die Gestaltung der Kulissen vor allem im Grabtempel schließe ich darin mit ein. Alles etwas zu dunkel gehalten... und die Steine bei dem Puzzle sahen wirklich aus wie überdimensionale Gummibärchen xD War grün eigentlich schon immer die Farbe des Lebens? Sowas ist doch von Kultur und Zeitalter zu Kultur und Zeitalter verschieden, oder nicht? Ließe sich auch für rot oder blau argumentieren. Hätte hier ebenfalls ein anderes, universelleres Rätsel mit Zahlen oder so besser gefunden. Naja.

    Und zweitens waren da die schwachen Nebencharaktere. Vikander /Lara hält den Film ganz alleine zusammen, denn niemand der anderen Figuren hat mich wirklich gekümmert. Klischeebösewicht, über den wir kaum was erfahren und der kaum was zu tun bekam zum Beispiel, und aus dem chinesischen Begleiter hätte man auch so viel mehr machen können. Da es überhaupt nur so wenige handelnde Personen gibt, fühlt sich der Film von den erzählerischen Ausmaßen seltsam klein an. Vergleicht das nur mal mit Jäger des Verlorenen Schatzes! In Tomb Raider wäre es wirklich gut gewesen, den einen oder anderen Charakter von Anfang an mitzuziehen, dann hätte sich der Start auch nicht so zusammenhanglos angefühlt. Vorschlag: Den Cliffhanger am Ende noch in diesem Film als echtes Finale mit zehn Minuten mehr Laufzeit voll ausspielen (zumindest Konfrontation mit der Firmen-Tussi, eine größere Bedrohung wäre ja so oder so schon angeteasert gewesen). Hätte einen schönen Bookend-Effekt gehabt.

    Unterm Strich immer noch um Längen besser als beide Jolie-Versionen, aber trotzdem nicht ohne diverse eigene Probleme. Als Originstory und Start einer Reihe würd mir das vielleicht schon reichen. Könnte mir vorstellen, dass weitere Abenteuer echt was taugen und diese durch alles, was im ersten Teil etabliert wurde, an Tiefe gewinnen würden. Aber wie so oft reicht es dafür vielleicht nichtmal, weil das Einspielergebnis zu schmal ausfällt. Übrigens, wenn die Macher Vikander durch jemand anderen ersetzen sollten, bin ich raus. Wäre ein Riesenfehler, hätte dann NULL Interesse an einer Fortsetzung, wenn es überhaupt eine geben sollte. Wäre aber schon wünschenswert dass da noch was kommt. Ein Sequel könnte sich ganz auf das Abenteuer konzentrieren, ein großer Teil der Exposition wäre aus dem Weg und Lara als Action-Heldin fertig.

  2. #2
    A Quiet Place

    Der Film wird ja allerorten ziemlich gelobt. War daher sehr gespannt und hatte (vermutlich zu) hohe Erwartungen. Die konnte er letztlich nicht ganz erfüllen. Im Prinzip ist es eine reine Survival-Geschichte, die da - wenn auch ziemlich originell - in einem Sci-Fi-Horror-Szenario umgesetzt wurde. Dass im gesamten Film sehr wenig bis kaum gesprochen wird, empfand ich als Segen, vor allem da in vielen Filmen zu viel geplappert wird. Man kann auch in der Stille und wenigen Dialogen starke Bilder und Geschichten erzeugen. Trotzdem war mir die Geschichte insgesamt zu dünn. Über die Hintergründe erfährt man praktisch nix, was sehr schade ist. Zumindest ein paar Brotkrumen mehr wären schön gewesen, um den Mystery-Aspekt zu verstärken.
    So verlässt er sich stattdessen praktisch komplett auf den Überlebenskampf der Familie. Dadurch geht für mich etwas Spannung und Tiefe verloren. Ein wenig Leerlauf gab es zwischendurch auch immer wieder mal, was trotz seiner Kürze (~90 Minuten Laufzeit) schon etwas schade ist.

    Dennoch sehr sehenswerter Film. Könnte thematisch und von der Inszenierung her durchaus auch im Cloverfield-Universum spielen.

    7/10


    Die Fliege

    Wollte den Film schon immer mal sehen. Und jetzt wo er auf Netflix verfügbar ist, war es nun endlich Zeit dafür ^^
    Von so manchem Standpunkt aus gesehen - wie z.B. der Kameraeinstellung, der Dialoge und Mimik her - wirkt der Film heutzutage schon etwas flapsig inszeniert. Okay, waren halt die 80er (gibt dennoch Filme, die hier etwas besser gealtert sind).
    Aber davon ab, war das schon ziemlich stark, muss ich sagen. Extrem gut gealtert ist - wie z.B. auch schon bei The Thing oder Alien - die Tricktechnik. Da steckt noch echte Handwerkskunst und Liebe zum Detail drin. Nicht so wie bei den heutigen seelenlosen Special Effects aus dem Computer (auch wenn da natürlich auch 'ne Menge Arbeit einfließt). Hut ab! Denn trotz des hohen Ekelfaktors hat das eben noch viel mehr Charme.

    Die Story war auch sehr gut. Die (wenigen) Figuren sind sympathisch und gerade deswegen funktioniert das Ganze eben nicht nur als Sci-Fi und Horror-Film sondern auch als tragisches Drama so gut. Vor allem mit der eigentlich sanftmütigen Hauptfigur kann man einfach nur Mitleid empfinden, da auch sehr gut von Jeff Goldblum verkörpert.

    Gegen Ende wurde mir etwas zu viel Ekel gezeigt. Als Freund des Angedeuteten und Unterschwelligen, war das jetzt nicht unbedingt die Art Horror, die ich sonst bevorzuge, aber dafür funktioniert der tragische Schockeffekt umso besser. Der abrupte Schluss war dagegen gut gewählt, da man so mit einem gewissen Kloß im Hals zurückbleibt.

    8/10

    Black Swan

    Wollte ich schon immer mal sehen, aber bisher hat mich die Ballettthematik immer abgeschreckt. Und obwohl der Film recht kurzweilig ist, blieb die ganz große Begeisterung aus. Insgesamt war mir der Film etwas zu harmlos. Als Psychothriller hätte man ruhig noch etwas weiter gehen können. Auch hätte ich mir noch mehr Twists gewünscht. Da wird den ganzen Film ein gewisses Mysteryfeeling aufgebaut und am Ende verpufft es leider ziemlich unspektakulär.
    Der Ballettaspekt ist zwar jetzt nicht unbedingt so meines, war aber letztlich nicht so schlimm wie gedacht

    Großes Lob noch an Natalie Portman. Wirklich ganz hervorragend gespielt. Dennoch habe ich von Aronofsky schon bessere/interessantere Filme gesehen (mother!, Requiem for a Dream, Noah, The Wrestler). Würde den Film daher eher auf eine Stufe mit The Fountain stellen.

    6/10

    Geändert von Cooper (17.04.2018 um 13:10 Uhr)

  3. #3
    Doppelpost *ähem*

    Ready Player One

    Gestern geschaut. An sich gute Sonntagnachmittagunterhaltung, aber von Spielberg bin ich eigentlich besseres gewohnt. An seine großen Klassiker aus den 80er und 90er Jahren kommt der Streifen leider nicht mal im Ansatz heran.
    Die Story ist sehr simpel gehalten und Spannung kommt praktisch keine auf. Der Film verlässt sich komplett auf seine Tricktechnik und die Popkultur. War mir auch zu bemüht auf cool und nerdig gemacht. Hatte dennoch nie das Bedürfnis alle Anspielungen und Verweise zu entdecken. Für die heutige Youtube-Generation ist der Film aber sicher der Knaller.

    Klasse fand ich aber die Figur des OASIS-Gründers Halliday. Sehr sympathisch. So mag ich die Geeks, nicht immer diese überdrehten lautstarken Fanboys. Diese nostalgischen Einschübe waren für mich dann auch die Highlights des Films (z.B. die Szene in Halliday's Kinderzimmer).

    Wollte die literarische Vorlage eigentlich auch immer mal lesen, aber ich denke das spare ich mir dann. Das eigentlich Interessante kommt ja selbst nur am Rande vor (die dystopische Zukunft der Realwelt).

    6/10

  4. #4
    Ah, den Thread gibt's ja auch noch Weil Cooper was zu "Ready Player One" gesagt hat, mach ich das auch mal: Hab den Film am Montag angesehen - bin jedoch nicht ganz fertig geworden, weil das Kino, in dem ich den Film gesehen habe, aufgrund starker Regenfälle evakuiert werden musste. Die letzte halbe Stunde hat mir somit gefehlt, die habe ich aber inzwischen nachgeholt *hust* Ich muss gleich erwähnen, dass ich vor kurzem das Buch gelesen habe und sich dieses in meinen Top 10 meiner Lieblingsbücher eingereiht hat, weshalb ich mich schon sehr auf den Film gefreut habe. Leider wurde ich dann im Endeffekt bitter enttäuscht. Die teilweise echt gravierenden Änderungen am kompletten Verlauf der Handlung haben meine Begeisterung sehr zunichte gemacht, außerdem hat das Studio anscheinend viele Rechte an diversen Marken und Figuren nicht bekommen bzw. - und das glaube ich eher - wollte dafür nicht zu viel Geld ausgeben. Was noch? Also: Jede einzelne Prüfung war völlig anders als im Buch (Klar, Action wird ja in Filmen natürlich eher bevorzugt und Spielberg musste wohl zu viel in zu kurzer Zeit erzählen, was dem Film nicht gut getan hat. Besser wäre bei so einer Vorlage wohl eine Miniserie, bestehend aus einer Staffel mit acht Folgen zu je 45 Minuten ^^"); die Handlung ist sehr sprunghaft und weißt ziemlich viele Logiklöcher und -lücken auf; wichtige Handlungsstränge wurden komplett weggelassen und wichtige Figuren wurden sehr gekürzt, dafür jedoch Figuren, die im Buch nicht vorkommen, eingefügt; der Bösewicht Sorrento wirkt weiters absolut nicht bedrohlich, sondern eher lächerlich und man hat keine einzige Sekunde lang das Gefühl, dass er tatsächlich an das Easter Egg kommen könnte; die reale Welt wird im Vergleich zum Buch noch immer viel zu "bunt" und "fröhlich" dargestellt; die OASIS wird viel zu wenig und teilweise falsch erklärt (auch wenn man ja anscheinend im Off nichts erklären soll, viel mehr davon hätte dem Film sicher gut getan als die paar Sätze am Anfang); und, und, und!

    Ich könnte noch 100 Dinge aufzählen, die mich gestört haben, dann werde ich aber heute nicht mehr fertig. Ich lass es jetzt mal gut sein und vielleicht muss ich mir den Film irgendwann einfach nur ein zweites Mal - wenn meine Erinnerung an das Buch ein wenig verblasst ist - ansehen, um ihn besser zu finden. Momentan war er aber eine einzige Enttäuschung und meine Vorfreude wurde leider zunichte gemacht

    Lieber das wirklich tolle Buch lesen und dafür auf den Film verzichten. Das Buch ist außerdem billiger als das Kinoticket

    LG Mike

  5. #5
    Lost in Space



    Unglaublich enttäuschend. Eine Reihe von selbstverschuldeten Problemen wird Folge für Folge auf teils banale und unspektakuläre Weise gelöst, wobei potentielle zwischenmenschliche Konflikte in der Regel überhaupt keine Rolle spielen (Ganz großer Minuspunkt). Man merkt der Serie an, dass sie für ein jüngeres, familientauglicheres Publikum konzipiert wurde. Für einen ersten Kontakt mit SciFi sicherlich guckbar, zumal die Serie mit der ein oder anderen Einstellung auf dem Planeten und dem Roboter auch ordentlich Schauwerte hat. Leider ist die ganze Story rund um die gestrandeten Robinsons vorhersehbar, relativ spannungsarm, arg konstruiert und teilweise auch echt nervig und anstrengend zu gucken, was auch meiner Meinung nach der grandios vermurksten Dr. Smith zu verdanken ist. Selten eine egoistischere Figur erlebt, die aus dem Stand unzählige blöde Situationen verursacht, die hinsichtlich anbahnenden, potentieller Konflikte mit den Leidtragenden auf sie zurückfallen müssten, dann aber innerhalb weniger Sätze abgehandelt werden können (weil sie ja so krass manipulativ ist) oder überhaupt nicht mehr thematisiert werden, weils für die Leute scheinbar doch keine Rolle spielt. Und dabei geht es nicht um eine verlegte Ration Weltraumnahrung, geht schon um Leben und Tod. Das gilt übrigens für die meisten anschwellenden zwischenmenschlichen Stolpersteine zwischen allen Überlebenden. Brandherde sind in der Regel keine, es wird alles einfach gehalten. Achja, von diversen Logiklöcher – und das sag ich als jemand, der normalerweise nicht so anfällig für etwaige Ungereimtheiten oder vermeintliche Fehlerchen ist – will ich gar nicht erst anfangen. Achja, die Kinder sind ganz besonders schlimm... allen voran der Junge, was ein Heuchler (Die Entwicklung von "Wir sind Freunde" über "Spring von der Klippe" wieder hin zu "Wir sind doch Freunde!" war echt an Blödheit nicht zu überbieten.)

    Einzig einige erwähnte Planeteneinstellungen, der Roboter und der Mechaniker gefielen mir (weil doch ganz witzig), aber unterm Strich eine weitere SciFi-Bruchlandung auf Netflix für mich. Irgendwann gibt es hoffentlich einmal eine neue Serie aus dem Genre (mit Raumschiffen, Planeten und Aliens und so), die mich echt begeistert und nicht wieder aufs neue enttäuscht.

    Ich geh weiter Black Mirror gucken, danach bin ich glücklicher…

  6. #6
    Puh, da ist verdammt viel in den letzten (6?) Monaten zusammen gekommen.
    Mal schauen woran ich mich noch erinnere:

    - Black Panther
    Ganz guter Film, mehr nicht.

    - Avengers: Infinity War
    Siehe passenden Thread.

    - Tomb Raider
    Film mit kleinen Schwächen, aber dennoch der bester Abenteuerfilm seit Jahren.

    - Pacific Rim 2
    Hirn aus, Film ab und wurde gut unterhalten.
    Der Vorgänger war aber um einiges besser.

    - Ready Player One
    Kleine Überraschung im diesen Jahr, dabei wollte ich den gar nicht im Kino sehen und war der mir kurz vor Release gar kein Begriff.
    Alles im allen ein wirklich gelungener und schön erzählter Film.

    - Blade Runner 2049
    Boah, der war so langweilig.
    Liebe ja Science-Fiction, doch Blade Runner 2049 wird sehr schleppend erzählt und hätte man gerne auf 90 Minuten reduzieren können.
    Vom Soundtrack bluten einen die Ohren, Ryan Gosling wirkt als ob der sich vorher sediert hätte und der gesamte Plot erscheint recht unspektakulär.
    Gut, kenne Blade Runner (1982) nicht, nur spannend fand ich die Handlung wirklich nicht.

    - Sieben Minuten nach Mitternacht
    Netter 20:15 Uhr Film, dessen Trailer mehr erhoffen lässt.

    - The Foreigner
    Eine weitere Überraschung im diesen Jahr.
    Kam aus dem Nichts und Jackie Chan in einer ernsten Rolle, wow, dass ich das noch erleben darf.

    - The Middle Staffel 2-7
    Vor Jahren die ersten Staffel gesehen und endlich auf Amazon Prime fortgesetzt.
    Eine witzige und herzliche Serie zugleich.

    - Malcolm mittendrin Staffel 1-3
    Ist das eine hochwertige Serie.
    Jede Folge ein Knüller und selten so oft und gut gelacht, wo man sich ständig fragt, wer aus der Familie ist am beklopptesten?
    Nach drei Staffenl komme ich auf keinen Nenner und ist es eine Schande, dass man Staffel 4-7 nirgends kaufen kann.

    - Doctor Who Staffel 10
    Die beste Staffel mit Peter Capaldi und sollte endlich mal das Weihnachtsspecial Doctor Who - Aus der Zeit gefallen sehen.

    - Once Upon a Time Staffel 5
    Eine eher schwache Staffel einer Serie, die mir nach all den Jahren noch ausgesprochen gut gefällt.
    Hätte ich damals nach Staffel 1 nicht so kommen sehen.

    - One Mississippi Staffel 2
    Kurzweilige Serie mit ziemlich schrägen Humor, wovon leider keine dritte Staffel mehr erscheinen wird.

    - Olympus Has Fallen
    Wieder Hirn aus, Film ab.
    Solche Actionfilme gehen immer.

    - Marley & Ich
    Einer der ganz wenigen guten Hundefilme.
    Mir hat besonders gut die Art der Erzählung über die Jahre - innerhalb der Familie - gefallen.

    - Haus des Geldes Staffel 1
    Abgesehen von all den Liebschaften eine spannende Serie und bin gespannt wie Staffel 2 endet.

    - Nowhere Boys Staffel 1
    An sich nichts besonderes, dennoch interessant genug für 1x anschauen.

    - Sherlock – Die Braut des Grauens
    Die Folge fehlte mir noch und gewohnt sehr gute Unterhaltung.
    Außerdem hat Sherlock mit Staffel 4 meiner Meinung nach ein perfektes Ende erhalten.

    - Coco – Lebendiger als das Leben!
    Man hat mich gewarnt, Coco wäre ein eher schlechter Film, dabei empfand ich den vom Setting her erfrischend anders.
    Die Geschichte wird nett erzählt und packe ich in die Kategorie: "Guter Animationsfilm."

    - Tote Mädchen lügen nicht Staffel 1
    Lange ignoriert und dann in wenigen Tagen die komplette erste Staffel gesehen.
    Ich mag diesen ganzen Stil, der mich sehr an Life is Strange erinnert.
    Vom Thema her ebenfalls spannend genug und freue mich riesig auf Staffel 2 am 18. Mai auf Netflix.

    Geändert von Ὀρφεύς (04.05.2018 um 00:00 Uhr)

  7. #7
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    - Malcolm mittendrin Staffel 1-3
    Ist das eine hochwertige Serie.
    Jede Folge ein Knüller und selten so oft und gut gelacht, wo man sich ständig fragt, wer aus der Familie ist am beklopptesten?
    Nach drei Staffenl komme ich auf keinen Nenner und ist es eine Schande, dass man Staffel 4-7 nirgends kaufen kann.
    Man kann die komplette Serie zumindest aus England importieren, aber dummerweise nur in DVD Qualität obwohl es die Serie auch in HD gibt.

  8. #8
    Ich hab die letzten zwei Wochen erst Jessica Jones, Staffel 1 + 2, und dann gestern Aggretsuko gebinged (letzteres wäre evtl. eher ein Fall für's Sakuranet, aber... eeeh).

    Jessica Jones hatte ich mir, abgesehen von einem Interview mit der Hauptdarstellerin, komplett ungespoilert und nahezu erwartungsfrei angesehen. Wobei nein, eigentlich habe ich eine weitere, abgedrehte und vor allem extrem seichte Superheldenstory erwartet, die mich nicht kriegt, aber man will dem Ganzen ja ne Chance, geben, ne? Nach Episode 1 war ich dann ziemlich verstört, weil es einfach mal so das konplette Gegenteil von dem war, was ich erwartet habe
    Ich mochte die Serie unfassbar gerne und fand es super, wie die Nebencharaktere - vor allem Jeri Hogarth - dargestellt wurden, obwohl Jessica klar die Protagonistin blieb. Mit dieser hatte ich ab und zu etwas Probleme, andererseits bezweifle ich, dass sie darauf ausgelegt ist, sonderlich zu gefallen. Rückblickend fand ich gerade gut, dass sie doch recht kaputt dargestellt wurde, und das nicht nur, wenn das Script es erfordert, sondern auch mit Kleinigkeiten. Ich habe beispielsweise mal mitgezählt, die Frau hat sich in zwei Staffeln exakt einmal bedankt. Dabei wirkte sie aber nie undankbar, sondern einfach wahnsinnig unbeholfen somit wie es um menschliche, wohlwollende Interaktion geht.
    Ich habe gehört, dass eine dritte Staffel in der Mache ist, und freue mich sehr. Die Serie macht einfach so viel gut, allen voran auch in Hinsicht auf die ganzen Repräsentations-Debatte - ohne es einem aufzuzwingen -, da darf es gerne mehr von geben.

    Aggretsuko habe ich gestern angefangen und schwupps, war die Staffel zuende. Es ist großartig. Ich habe Tränen gelacht, aber gleichzeitig fast jeden Stereotyp - Gott sei Dank Ton ausgenommen - sofort wiedererkannt. Ich maule ja seit Jahren rum, dass ich gerne mal was Anime-artiges sehen würde, was keinen Schul- sondern eher einen Büroalltag aufgreift, und Aggretsuko ist jetzt nicht die Antwort darauf, die ich mir erhofft habe, aber definitiv die, die es brauchte.
    Was mich dabei allerdings mal interessieren würde, ist, wie der Spaß so in Japan ankommt - auf deren Bürokultur und Leistungsdruck zielt diese ganze Karikatur ja ab.

  9. #9
    Aggretsuko war echt krass gut (nicht zuletzt für so ein Sanrio-Merchandise-Ding o.O), aber das sollte man tatsächlich lieber drüber besprechen.

  10. #10
    Neulich den japanischen Horror-Comedy-Drama-Film Hausu von 1977 gesehen. Epische WTF-Erfahrung Für die Zeit holprige aber sehr kreative Nutzung von Spezialeffekten ^^ Ansonsten lasse ich den Trailer mal unkommentiert hier stehen und für sich sprechen:



  11. #11
    Zitat Zitat von Enkidu
    Neulich den japanischen Horror-Comedy-Drama-Film Hausu von 1977 gesehen. Epische WTF-Erfahrung Für die Zeit holprige aber sehr kreative Nutzung von Spezialeffekten ^^ Ansonsten lasse ich den Trailer mal unkommentiert hier stehen und für sich sprechen:
    Hatte den Film vor nem Jahr mal auf ner Busfahrt auf meinem Tablet geschaut. Glaub die asiatische ältere Dame neben mir hat sich ganz schön gewundert, was ich da gucke. Ist auf jeden Fall empfehlenswert.

  12. #12
    Birdboy: The Forgotten Children war supergut, aber auch ziemlich düster und verstörend ^^ Definitiv kein Kinder-Animationsfilm. Thematisch unheimlich tief, besonders was die Gesellschaftskritik angeht - lädt zu Interpretationen ein. Der Art Style war hypnotisch schön. Hätte den Film unheimlich gerne auf Blu-ray. Hoffe da tut sich irgendwann noch was.

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