Ich hab gestern auch Mute gesehen und weiß nicht so richtig, wie ich den Film finden soll. An keiner Stelle fand ich den Film besonders spannend, dafür aber durchgehend gut inszeniert. Das futuristische Berlin hat mir schon sehr gefallen, auch wenn es nur Kulisse bleibt und mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun hat. Die Stummheit des Protagonisten und seine technophobische Einstellung werden auch nur minimal wirklich behandelt und dienen eigentlich nur als Stilmittel um den Film einen gewissen Touch zu geben, was hier aber meiner Meinung nach gut funktioniert, da der Filmstil die eindeutige Stärke des Films ist.
Trotzdem dümpelte der Film nur so vor sich hin und die eigentliche Handlung bietet nicht viel. Ich hatte hier auch die ganze Zeit das Gefühl, als hätte ich vor Jahren einen recht ähnlichen Film gesehen.
Oh Gott, ja. Also ich glaube zu verstehen, warum sie das eingebaut haben, da dadurch die beiden Chirurgen besser charakterisiert wurden und man einen besseren Einblick in das Verhältnis zwischen ihnen erhält. Andererseits ist der Film nicht tiefgründig genug um solch eine Charakterisierung wirklich zu benötigen, besonders nicht, wenn man dabei so ein heikles Thema einbauen muss. Das hat der Film echt nicht gebraucht und wirkte auch einfach nur billig platziert, um den Zuschauer nochmal etwas zu schocken.Zitat von Schattenläufer





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