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Thema: Now Watching - Post Apocalypse Edition in 48fps

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    War gerade im Gits-Film.

    Joa, sau fette Optik. Meine nicht mit mir verheiratete Begleitung meinte sie wäre von der Stadt voll überflasht. Naja wir gehen dann wohl demnächst in Alien Covenant. Das hat sie mir eben noch zugerufen, auf jeden Fall konnte ich mich nur schwer auf den Film konzentrieren. Also natürlich wegen der bunten Stadt.(Help.) und was mir nicht gefallen hat, war das mir ein Tick zu wenig von der originalen Musik drinne war. Das man da nicht stundenlang von der Musik beschallt wird, ich muss nochmal in mein Aktienportefeuille gucken, das war klar, aber naja so war mir das zu wenig ;/ die Vergangenheit von Motoko also Leute, das war doch härtestes Hollywoodgecringe. DAS fand ich echt nicht gut. Scarlett war prinzipiell gar keine so miese Besetzung. Und das von mir. Eine süße Japanerin hätte mir zwar heute sehr dabei geholfen auf die Leinwand zu schauen, aber ich weiß nicht, ob eine gut aussehende Schauspielerin für den Film so gut gewesen wäre. Ich hätte nicht so oft die Trailer sehen sollen, das hat Scarlett irgendwie noch mehr ruiniert. Diese Doktor sowieso fand ich doof und den Bösen Typ von Hanka (wieso haben nicht die megatits body, also wir gehen in Alien Covenant zusammen! Aber normal war das die Megatech Body Corperation) also der hatte 0 Charisma. Das war eine völlig austauschbare Nummer Null. Ich weis auch nicht mehr den Namen. Hier war das Writting mies.Ich würde dem Film so 8/10 möglicherwiese 7/10 geben. Ein bisschen Fanservice war durchaus dabei. Übrigens dachte ich das man auch mal Ishikawa erwähnt. Diese Stelle aus dem Trailer, wo Motoko an der Stange gefesselt ist, hat mir nicht gepasst, weil sie da irgendwie Schwäche gegenüber dem Feind zeigt. Ich will einen unkaputtbaren Cyborg sehen! Ausserdem war Scarlett mir nicht kühl genug. Dennoch sehenswert und wenn wir mal vergleichen, wie einige Filme schon verhunzt wurden, dann ist das das Beste was in dieser Beziehung (arrrrrhhhh) jemals aus Hollywood kam. Ich denke man merkt ganz klar, wie viele Leute die da zumindest visuell mitgearbeitet haben, das Original kennen und lieben und vermutlich selbst vor 20 Jahren deshalb motiviert wurden in diese Branche zu gehen, Cool!

  2. #2
    Zeit der Kannibalen [2014]



    Der Film mit dem gewöhnlichen Titel aus der Filmschmiede Deutschlands ist ein Kammerspiel, ähnlich wie Der Gott des Gemetzels. Die Handlung spielt aber nicht in einem Zimmer, sondern in einem Hotel ab (aber hauptsächlich in versch. Zimmern). Die Außenwelt wird stilistisch durch Steinblöcke mit verschiedenen Grautönen präsentiert. Ähnlich wie Polańskis Film schlägt der Film eine sehr zynische und gesellschaftskritische, insbesondere in Richtung des Kapitalismus (siehe Cover), Kerbe ein. Es ist schwer dem Film einen bestimmten Unterhaltungswert zuzuordnen, Zeit der Kannibalen funktioniert auf einer komplett anderen Ebene, die nicht für jeden zugänglich sein dürfte und deshalb auch nicht jedermanns Sache ist. Cineasten dürften mit dieser kleinen Perle sicherlich ihre Freude haben. Dieser Film strotzt nur so von bitterbösen Humor, dessen Handlung sogar im Jahre 2017 aktueller ist, als noch in seinem Erscheinungsjahr. Sehr skurril und doch typisch deutsch, eine ungewöhnliche Formel die hier eindeutig aufgeht.

  3. #3
    Ich hab die Tage (leider alleine ;( ) den Film Gone Girl

    http://www.imdb.com/title/tt2267998/

    gesehen. Ich finde die Bewertungen deutlich zu niedrig, da der Fall wirklich unter die Haut geht. Also zunächst muss ich sagen, dass ich Ben Affleck nicht besonders mag und auch in diesen Film spielt er einen ziemlich furchtbaren Arsch. Aber es spielt es eben. Und er spielt es gut. Dieser Typ hat auf jeden Fall eine (offiziell...) gute aussehende Frau (..nicht mein Typ, also echt 0.). Doch am fünften Hochzeitstag verschwindet sie spurlos, im Haus sind lediglich Spuren eines Kampfes. Man sieht ständig Rückblenden der Beziehung und wie es zur Ehe kam etc. und langsam aber sicher ergeben sich Ungereimtheiten und scheinbar hat der Kerl selbst die Frau ermordet. Aber das Alles ist viel komplizierter und sobald man die Frau näher kennenlernt, wobei sie einem zwischendurch leid tut, weil sie offenbar irre ist, aber dann doch nicht, aber am Ende schon irgendwie, da nimmt der Film langsam eine Wendung (ca. 1 Stunde und er geht 2,5 Stunden). Ich kann euch nur sagen, ich finde diese widerlichen Charaktere und die absolut schockierende Ehe echt beeindruckend. Ich finde alles und jeden und jede Handlung in dem Film furchtbar und abstoßend und würde ab liebstem jedem aufs Maul hauen, so furchtbar sind die zwischenmenschlichen Beziehungen, aber da es nur ein Film ist, der mich emotional so naja ich sag ma berührt, also echt der Hammer. Es wird kritisiert, dass das Ende halt komisch wäre, naja man wird vorher verdammt gut unterhalten und so schlimm ist es jetzt nicht. Ehrlich gesagt zeigt die Unzufriedenheit mit dem Ende mir bei diesem Film (es gibt viele andere Beispiele) mir eigentlich nur, wie sehr man wünscht das der Film noch weiter geht, weil er so gut gemacht ist. Eine Kritik anderer Kritiker scheint zu sein, dass die Bilder nicht beindruckend genug wären, aber naja Leute das ist ein Charaktere-Film und nach GITS bin ich froh den gesehen zu haben. Es hätte die Hauptdarstellerin viel besser aussehen müssen, aber da es ne Psychotussie ist, ist das eigentlich nicht so wichtig (ich will keine hübsches Psychoweib. Da bin ich bedient).

  4. #4
    Da sich im Forum und in diesem Thread sehr wenig tut, wieder etwas von mir:

    Coherence [2013]



    Ich hab mir wieder ein Kammerspiel angetan, diesmal einen Sci-Fi-Mindfuck und nach dem Abspann muss ich sagen, es hat sich sowas von gelohnt, sich auf dieses Gedankenexperiment einzulassen. Doch das ist gleichzeitig die größte Schwäche des Films, denn wer sich nicht darauf einlässt, verliert schnell das Interesse an dem Film. Der Anfang ist nämlich sehr, sehr zäh, u.a. auch wegen den sehr nervigen Charakteren die erst sehr langsam auftauen. Die schlechte deutsche Synchro und die anfangs dummen Dialogen verstärken leider dieses negative Gefühl. Aber hat man das alles mal hinter sich, entfaltet der Film sich erst so richtig und wird mit jeder Minute besser. Er ist beleibe kein Film für eine Gruppe oder für ein nen kurzen Zeitvertreib, der Film fordert jegliche Gehirnzellen ab und treibt seine Komplexität bis zum Schluss auf die Spitze. Aber genau das macht so viel Spaß, da dadurch das Filmerlebnis intensiviert wird. Schön zu sehen, dass selbst mit wenig Budget solche Filme entstehen können, auch wenn der Film technisch nicht top ist. Coherence ist trotz einiger Defizite ein innovativer und spannender Thriller geworden, der Fans dieses Subgenres sicherlich gefallen dürfte.

  5. #5
    Guardians of the Galaxy

    Guter Film, allerdings denke ich, das er mir noch besser gefallen hätte, wenn ich nicht wüsste, dass er zum MCU gehört. Der Gedanke, dass theoretisch jederzeit Spiderman, Thor und Captain America um die Ecke kommen könnten, macht mir irgendwie das schöne Weltraumfeeling kaputt.

  6. #6
    Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

    Den auch endlich mal nachgeholt. War leider nur okay meiner Meinung nach. Weiß nicht, ob das vor allem daran lag, dass mit Harry Potter einfach eine gewisse Erwartungshaltung verbunden ist. Das größte Problem war der fehlende Fokus. Ich könnte euch zwar die grundlegende Prämisse wiedergeben, aber die Handlung schien irgendwie nicht zu wissen, in welche Richtung sie gehen möchte. Die neuen Charaktere waren zwar sympathisch, aber bleiben meist eher blass und ein paar von ihnen haben kaum Screentime. Das überraschende Highlight des ganzen Films war für mich Dan Fogler als Jacob Kowalski, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Auch seine Beziehung zu Queenie war schön. Aber wenn der Comic-Relief-Charakter mit Abstand der menschlichste und unterhaltsamste ist, dann ist das eigentlich schon Zeichen genug dafür, dass da irgendwas erzähltechnisch nicht optimal funktioniert.

    Die Kulissen waren nett, vor allem das Innenleben des Koffers hat mir visuell gefallen. Ich weiß nur nicht, ob die USA der 20er Jahre das beste Setting für einen Film dieser Franchise ist. Wirkte stellenweise seltsam grau und trostlos. Die alten Filme habe ich abwechslungsreicher und zum Teil auch farbenfroher, oder einfach "verzaubernder" in Erinnerung. Ein weiterer Kritikpunkt, der mit der konfus wirkenden Story einhergeht, ist, dass man das Gefühl bekam, Ahnung von Harry Potter haben zu müssen, um noch wirklich durchzublicken. Sei es bei vielen Anspielungen, Erklärungen und Namen, als auch bei dem anscheinend großen Reveal am Ende, als sich Colin Farrell in Johnny Depp verwandelt o_Ô War beruhigt, dass es nicht nur mir so ging, als ich neben mir auch andere hörte, die meinten, sie würden grade nix mehr checken (der Saal war voll mit über 150 Leuten). Die Mühe, darauf näher einzugehen, macht sich der Film aber nichtmal, ist sofort abgehakt. Hey, mag sein, dass davon früher schonmal was vorkam, auch in einem der späteren Filme, aber besagte Figur stand definitiv nie im Mittelpunkt der Handlung bei Harry Potter, und Deathly Hallows war schon ein halbes Jahrzehnt her. Da wäre es hilfreich, wenn man nicht erst nachschlagen müsste.

    Würde sagen, Phantastic Beasts war ein solide gemachter, aber nicht gerade überragender Film. Viel Luft nach oben. Mehr ein Prequel für Fans zur Erweiterung dieses fiktionalen Universums, aber als eigenständige Geschichte nicht rund genug sondern sehr holprig. Hoffe das kriegen sie in den geplanten Fortsetzungen besser hin. 6/10

    Geändert von Enkidu (26.04.2017 um 03:26 Uhr)

  7. #7
    @Enkidu
    Spoiler wären durchaus angebracht, sonst verdirbt sich ja jeder die Überraschung der den Film noch nicht gesehen hat.
    Da wird aber sicherlich noch weiter drauf eingegangen wenn man bedenkt dass die Handlung vermutlich auf den Krieg hinauslaufen wird in dem sich schlussendlich Dumbledore und Grindelwald gegenüberstehen werden, immerhin wurde mittlerweile auch ein junger Dumbledore gecastet. Von daher hat mich diese Enthüllung nicht wirklich gestört, auch wenn es sicherlich besser gewesen wäre jemand anderen als Johnny Depp zu wählen. Der nicht vorhandene Fokus hat mich aber auch gestört. Mal ernst, mal lustig, und zwischendurch gabs dann auch noch ne Storyline die so gut wie keine Relevanz hatte. Da hätte mir News Suche nach seinen Tierwesen fast schon ausgereicht.

    Geändert von ~Jack~ (26.04.2017 um 02:09 Uhr)

  8. #8
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Spoiler wären durchaus angebracht, sonst verdirbt sich ja jeder die Überraschung der den Film noch nicht gesehen hat.
    Ich hab ja nur Schauspieler genannt (neu für diese Filmreihe), keine Charakternamen. Außer der Tatsache, dass jemand nicht ganz so ist wie es zunächst scheint, verrät das eigentlich nicht viel - und noch viel weniger für Leute wie mich, die bei der Materie eh nicht mehr so den Durchblick haben - deshalb zündete die "Enthüllung" bei vielen auch überhaupt nicht und sorgte eher für Verwirrung. Dachte jedenfalls, das wäre nach über einem halben Jahr genug, aber meinetwegen, kein Risiko eingehn. Hatte auch falsch in Erinnerung, dass der Film schon ein paar Monate älter wäre. Habs mal geschwärzt.

    Zitat Zitat
    und zwischendurch gabs dann auch noch ne Storyline die so gut wie keine Relevanz hatte. Da hätte mir News Suche nach seinen Tierwesen fast schon ausgereicht.
    Ja, irgendwie komisch, dass letzteres der Aufhänger war und der Film auch so beworben wurde, aber die entfleuchten Kreaturen später kaum mehr eine zentrale Rolle spielen. Tonal fand ichs eigentlich in Ordnung, dass es mal lustig-süße und mal fies-grausame Momente gibt (Harry Potter nicht ganz unähnlich), nur die Handlung wirkte auf mich total querbeet und plätscherte daher trotz Action und Zerstörung so vor sich hin. Denke auch, dass die in den kommenden Filmen noch weiter auf einige dieser Punkte eingehen werden, doch einfach nötige Exposition wegzulassen und ggf. auf später zu verschieben, ist sicher nicht die beste Lösung (sowas in der Art hat mich schon bei The Force Awakens genervt).

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