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Thema: Now Watching - Post Apocalypse Edition in 48fps

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Nonsense Beitrag anzeigen
    Äh was? Stoker war doch kein Vampirfilm. o_O
    Ja, nicht direkt. Implizit vielleicht schon? Darüber könnte man streiten. Mir war Thirst ein bisschen zu explizit und konkret, vielleicht reite ich deswegen so sehr darauf rum. Wenn man die Analogie mal bemüht, ist das doch gar nicht so fern und der Titel (+ Familienname) ist doch auch nicht von ungefähr eine Verneigung vor Bram Stoker.

    Was hälst du von dem Vergleich? Und was sind deine Ideen zu dem Film?

  2. #2
    Ich hab letztens Frozen, Europa Report und Hunger Games: Catching Fire gesehen.

    Frozen und Catching Fire waren richtig gute Filme, von Europa Report war ich leider sehr enttäuscht (auch wenn es schön war, dass letzterer wirklich Hard Sci-Fi war - als Film war er leider dennoch langweilig).
    Frozen war ein richtig guter Film, wie gesagt, blieb aber hinter meinen Erwartungen zurück, da die Story ein bisschen verworren war. Die Bösewichte hätte es nicht gebraucht... ich hätte mir gewünscht, dass Elsa irgendwie mehr durchdreht, ein paar Leute einfriert und so... der Film hat mich dahingehend immer mit Ansätzen geködert, blieb aber doch recht zahm. Die Musical-Nummern waren toll... aber ja, irgendwie hätte ich mir etwas Epischeres erhofft.
    Catching Fire hingegen war einfach so überraschend gut, weil ich so niedrige Erwartungen hatte. Ein paar Szenen haben für mich nicht funktioniert und die Hunger Games wirkten irgendwie draufgeklatscht (der Film baut die erste Stunde über eine Revolution auf und schwenkt dann plötzlich um... und man nimmt dem Film an dem Punkt einfach nicht mehr ab, dass sich überhaupt jemand noch ernsthaft für die Spiele interessiert). Aber im Großen und Ganzen war das wirklich gut, kurzweilig und unterhaltsam. Das Ende kam für mich überraschend, weil die Zeit wie im Flug verging und ich dachte, dass der Film jetzt eigentlich erst losgehen würde... das kann man negativ sehen, aber letztendlich zeigt es nur, dass mich das alles gut fesseln konnte. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Teile.

  3. #3

    A Touch of Sin | Trailer + Kinospielplan

    Vier Episoden von vier unterschiedlichen Charakteren aus der chinesischen Unterschicht. Ein wütender Altruist, ein Familienvater, die Geliebte eines verheirateten Mannes und ein junger Fabrikarbeiter. Die Episoden sind lose miteinander verknüpft, nur die Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch alle Geschichten.

    Sehr treffend und deshalb deprimierend. Aber genau genug um keine Platitüde zu werden, und viel zu wütend und gekonnt inszeniert um nicht auch zu packen. Dabei fährt der Film ein recht spannendes und sehr gut funktionierendes inszenatorisches Programm. Einmal ist's eine Milieustudie, dann schlägt es plötzlich in Gewalt um, die im Vergleich sehr unpassend und überbordend inszeniert scheint. Natürlich nicht wie bei Tarantino, aber brutal und künstlich genug um zu irritieren (und nicht in einem lustvollen Ekel zu erstarren) und andererseits zurückhaltend genug um nicht rausgerissen zu werden. Alles vor dem Hintergrund, dass solche Geschichten so ähnlich passiert sind/passieren. Habe A Touch of Sin zufällig kurz vor The Wolf of Wall Street gesehen und ein Vergleich drängt sich fast von selbst auf. Thematisch sind da das liebe Geld, der Sex und die Gewalt und von der Inszenierung sind sich die Enden beider Filme so ähnlich, dass es eine wahre Freude ist. Es ist ein bisschen so, als sei The Wolf der böse, aber erfolgreichere Zwilling dieses Filmduos.
    Meine Empfehlung haben beide Streifen.

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