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Thema: Now Watching - Post Apocalypse Edition in 48fps

  1. #81


    Das verborgene Gesicht
    (Konnte das Cover aus Spoilergründen nicht verwenden)

    Nachdem ich mir auch heute wieder bei einem gewissen Herren von Youtube, auf den ich nach meinem Review eingehen werde, einige Filmkritiken angesehen habe, wurde ich auf diesen kolumbianischen Streifen aufmerksam, der nicht so einfach in Genres zu unterteilen ist. Am ehesten würde wohl ein gewitzter Romance-Psycho-Thriller passen. Oder so. Jedenfalls hat mich die Kritik neugierig gemacht und ich sah mir den Film direkt an. Ich bin sehr positiv überrascht über diesen Underground-Tipp,der wirklich keinerlei PR bekommt.

    Inhalt

    Hier würde ich jetzt vielleicht irgendeine Inhaltsbeschreibung copypasten, aber da kommen wir auch gleich zum wichtigsten Punkt rund um DvG:
    INFORMIERT! EUCH! NICHT!

    Begeht keinesfalls den Fehler, euch bei Interesse am Film den Trailer anzusehen (Ich wiederhole: KEINE Trailer ansehen!!) oder irgendwelche Inhaltsangaben zu recherchieren. Ich habe diesen Fehler gemacht, und es verdirbt einem leider den halben Film, weil er wirklich verpatzt wurde.

    Achtung, eventueller Spoiler!


    Das zweite Gesicht kommt zuerst als anscheinbares Liebesdrama daher. Adrián, ein erfolgreicher Diligent, wird von seiner Freundin Belén verlassen und bricht darunter natürlich erstmal zusammen, schnell jedoch lacht er sich eine neue Dame an und kommt ihr näher, die beiden beginnen eine Beziehung, alles ist gut. Doch irgendetwas scheint mit dem abgeschiedenem Haus, das Adrien gemietet hat, nicht zu stimmen, und Belen ist auch spurlos verschwunden.

    Ab hier ist der Text voller Spoiler, wer den Film noch nicht gesehen hat bzw. noch sehen möchte, nicht weiterlesen!










    Der Film lullt den Zuschauer mit der ersten Hälfte sehr geschickt ein, es wird sich auf den Charakter Adrian und seine neue, nicht sehr sympathische Liebschaft konzentriert. Sehr behutsam, nur vereinzelt werden seltsame, unheimliche Momente eingestreut, etwa wenn Fabianas Wannenwasser kleine Wellen schlägt oder komische Geräusche aus dem Waschbecken dringen. Man kann sich als Zuschauer maximal vorstellen, dass es auf irgendeine Verfluchtes-Haus oder Geister-Story hinausläuft, auch weil die Polizei schnell anfängt, wegen der verschwundenen Freundin zu ermitteln. Allerdings hätte man nie mit den Tatsachen gerechnet, und deswegen trifft einen der Schlag umso härter, würde ich vermuten, von 0 auf 180 lässt die Handlung die Fragezeichen über den Köpfen zerbrechen und beginnt mit dem 2.Handlungsstrang: Nämlich der Erzählung, wie es dazu kommen konnte, dass Belen im Panikraum hinter dem Schhlafzimmerspiegel eingesperrt ist. Ich kann selbst natürlich nur vermuten, wie dieser Twist einen trifft; leider habe ich ja den Trailer gesehen.

    Wenn man wirklich keine Ahnung hat, was einen erwartet, ist es im nachhinein umso gemeiner. Da rekelt sich die neue Liebschaft am Anfang mit Adrian genau vor dem Schlafzimmerspiegel, hinter dem Belen eingesperrt ist, und als die beiden Sex haben, ist sie natürlich gezwungen, das über den unabstellbaren Lautsprecher mitzuverfolgen. Sie bekommt mit, dass Fabiana ein kleines Miststück ist und so weiter. Die spannenden Momente entstehen vorallem in der zweitenHälfte, wenn man sieht, wie Belen versucht, sich in ihrem schalldichten Gefängnis bemerkbar zu machen - Mit Erfolg.

    Meinung

    Ich komme mal zum Wesentlichen. Das zweite Gesicht ist ein spannender... hm... Thriller, der eine interessante und vorallem in sich stimmige Geschichte erzählt, mit der man nicht rechnet. Ich persönlich finde Belens Idee, aus Jux mit ihrem Freund Schluss zu machen, reichlich geschmacklos, was ihr dann ja auch selbst schnell klar wird. Aber hops, sie hat dummerweise natürlich den einzigen Schlüssel des schalldichten Gefängnisses draußen fallen lassen. Mir persönlich viel zu inszeniert, es braucht schon wirklich sehr viel Dummheit dazu, aber die Handlung dreht es immerhin so, dass Belen sehr gehetzt war, bevor sie sich in den Panikraum begab.

    Allerdings weist der Bunker auch einige weitere Ungereimtheiten auf, die mich stutzig machen:

    1. Ersatzschlüssel maybe? Sollte zu diesem Zwecke angebracht sein, wenn man den einzigen Zugang verliert.

    2. Warum zum Geier gibt es zwar einen Lautsprecher nach drinnen, aber keine anschaltbare Sprechanlage oder wenigstens ein Festnetz nach draußen?! Der Bunker wurde als Versteck vor Nazis gebaut, es wäre absolut logisch, dort drinnen eine Möglichkeit es Hilferufens zu haben, aber nichts dergleichen existiert, geschweige denn die Möglichkeit, sich IRGENDWIE wirklich bemerkbar zu machen.

    3. Und natürlich hat ein Handy da drinnen auch keinerlei Empfang.

    4. Und warum kann man die Tür von innen nur mit Schlüssel öffnen? Das ist wirklich eine sehr unkluge und dumme Konstruktion.

    Sieht man von diesen Logiklöchern ab, passt aber eigentlich alles. Sie fallen jetzt auch nicht so stark auf, so dass der Film in sich stimmig ist.

    Das Charakterverhalten ist soweit ebenfalls konform, in der Liebschaft Fabiana täuscht man sich vielleicht Anfangs, merkt aber schnell, dass sie das typische kleine Miststück ist, dass sich gerne reiche Männer angelt und letztendlich, wenig überraschenderweise, sogar so weit geht, ihre potentielle Konkurrentin eingesperrt zu lassen. Damit ist sie die Rolle als hassenswertes Dummchen, und die nehm ich ihr auch ab. Was ich von Adrian halten soll, weiß ich nicht so recht. Einerseits beteuert er die Liebe zu seiner Freundin, flirtet aber mit einer Violinistin und hat nur einen Tag nach dem vermeintlichen aus seiner Beziehung eine neue Liebschaft. Belen ist da noch der Nachvollziehbarste Charakter in ihrem Hass, ihrer Trauer und Enttäuschung während ihrer Gefangenschaft und wassie dabei alles mitbekommt.

    Das Ende kommt plötzlich für viele unbefriedigend, aber für mich nicht. Rache kann eben süß sein, und hier werden zudem viele Möglichkeiten offen gelassen, was denn nun noch alles passieren wird. Es trifft einen auf jeden Fall, man ist zum nachdenken und vielleicht sogar diskutieren angeregt.

    Mir hat der Film genau so gefallen. Ich denke, man hätte mit der ein oder anderen Detailänderung, vorallem im Charakterverhalten, stellenweise mehr aus den Szenen rausholen können, aber das ist alles Gemecker aus sehr hohem Niveau.

    Erwähnt werden muss noch die Musik, die sehr schwer und dramatisch herkommt und damit die spannendsten Momente perfekt untermalt.

    Fazit

    Das verborgene Gesicht ist ein Film, den man einfach komplett unvoreingenommen genießen sollte. Da er komplett keine PR bekommen hat und deswegen den wenigsten bekannt sein dürfte, ist er ein würziger Geheimtipp für Freunde eines intelligenten Psychothrillers auf vielen verschiedenen Ebenen.

    Das mit Abstand größte Manko bildet für mich tatsächlich der Trailer, der einfach das große Kernelement, den unvorhersehbaren Twist des ganzen Films
    vorneweg nimmt, spoilert und vollkommen zerstört, so dass die erste Hälfte leider den heilen Charme verliert. Hier wäre einfach wirklich so viel mehr erreicht wurden mit dem Schock, und ich habe auch das Gefühl, dass mein Gesamteindruck ohne Vorwissen deutlich besser gewesen wäre. Das wurde wohl in den Trailer gepackt, um das Genre festzulegen, aber das wärewirklich auch subtiler gegangen.

    Nichtsdestotrotz ist DvG spannend, dramatisch und unterhaltsam in Szene gesetzt, macht nicht allzuviel falsch und bildet ein stimmiges Bild. Allerdings würde ich von einem DVD-Kauf abraten, denn diesen Film wird man nicht mehrmals sehen. Hat man ihn einmal geschaut, ist die Katze aus dem Sack und die Luft komplett raus. Daher lieber die Investition des Ausleihens tätigenoder... nunja... einfach den Titel googeln.

    Die FSK12-Einstufung finde ich btw... sehr gewagt bei der vielen Erotik und der Thematik.





    Himmel... ich kann echt keine Filmreviews verfassen... weiß schon, warum ich das nicht mache... -____-

    Wollte btw. nochmal auf den netten Herrn Robert Hofmann eingehen, der unter dem Synonym DVDKritik sehr interessante Reviews etc. pipipi zum Thema rund um Filme, Kino, Trailer auf Youtube verfasst.
    http://www.youtube.com/user/DVDKritik

    Habe mir in letzter Zeit u.a. auch mal die Kritiken zu den Filmen

    House at the End of the Street

    Warm Bodies

    Les Misérables

    Zimmer 205

    OBLIVION

    MAMA

    Evil Dead

    To the Wonder

    THE PURGE - Die Säuberung

    World War Z

    The Call - Leg nicht auf (Bescheuerter deutscher Titel ist bescheuert)

    Die Unfassbaren

    Paulette

    Pacific Rim

    Das ist das Ende

    Elysium

    3096 Tage

    angesehen. Gerade so Sachen wie MAMA oder THE PURGE werde ich mir demnächst auf DVD mal zulegen und ansehen, aber wollte hier auch mal allgemein rumfragen, welche Filme davon so am sehenswertesten sind, welche man sich auch per DVD zulegen kann und welche man eher nur einmal sieht.So Sachen wie Les Misérables oder Neon Genesis Rim wird man sich zwar sowieso mal ansehen, aber etwas Orientierung kann ja nicht schaden.

    Geändert von Holo (21.09.2013 um 05:31 Uhr)

  2. #82
    Zitat Zitat von Nonsense Beitrag anzeigen
    angesehen. Gerade so Sachen wie MAMA oder THE PURGE werde ich mir demnächst auf DVD mal zulegen und ansehen, aber wollte hier auch mal allgemein rumfragen, welche Filme davon so am sehenswertesten sind, welche man sich auch per DVD zulegen kann und welche man eher nur einmal sieht.
    Weder Mama noch The Purge sind sehenswert. Mama hat nervige Kinder und ne bescheuerte Story und The Purge hat nur ein interessantes Konzept aus dem aber nichts gemacht wird.

    Und von den anderen genannten:

    Warm Bodies
    Zum Glück kein Twilight mit Zombies, dafür einfach eine sehr gute Zombie-Romanze

    Les Misérables
    Selbst nicht gesehen, aber der Gesang im Nostalgia Critic Video hat mir schon den Rest gegeben xD

    OBLIVION
    Guter Scifi

    Evil Dead
    Auch ein guter Film, wenngleich er etwas mehr verspricht als er hält. Originale sind auch sehenswert.

    World War Z
    Nicht so dumm wie erwartet, aber er wiederholt die selbe Formel mehrmals und ist quasi wie ein Roland Emmerich Katastrophenfilm nur halt mit Zombies

    Die Unfassbaren
    War ganz nett und wird ja mit Oceans 11 und co verglichen, aber die fand ich persönlich interessanter.

    Pacific Rim
    Ja

  3. #83
    Evil Dead war sehr unterhaltsam. Besser als man denkt.

    Ich hab vor kurzem Feuchtgebiete geguckt. Bloß die Finger weg von diesem Film. Abgesehen davon, dass er ziemlich eklig ist, ist die Protagonisten strunzdumm. Für mich wirkte sie wie eine 12-Jährige-Autistin im Körper einer 18-Jährigen Kifferin. Die Art wie sie redet wirkte immer ziemlich breit und das, was sie von sich gab, war besonders in der 2. Hälfte nur noch absolute Scheiße. Sehr kindlich und unverantwortungsbewusst. Es tat irgendwann richtig weh. Das Bild einer jungen Dame, die sich vor einiger Zeit mit Drogen das Gehirn zerschossen hat und immer in Kindheitszustände zurückverfällt, kam oftmals deutlich rüber. Nein Danke.

    Das einzige, was ich dem Film abgewinnen kann, ist auch das gleiche, was ich am Buch "lohnenswert" finde; Die Welt aus anderen Augen sehen. Würde es jedoch nicht nocheinmal gucken und ich wär froh, wenn ich das sehr schnell wieder vergessen würde.

    Lustig auch: Für eine kurze Clip-show am Anfang des Films, in der die Reisefreudigkeit des Vaters gezeigt wurde, habe ich deutlich erkannt, dass die "exotischen Locations" in den Marzahner Gärten der Welt gedreht wurden - ein Park, welcher sich ca. 30 Minuten von mir entfernt befindet.

  4. #84
    Zitat Zitat
    Mama hat nervige Kinder und ne bescheuerte Story
    Ich glaube, dass ich deine Meinung dazu nicht teilen werde. x)

    The Call - Leg nicht auf



    Gestern angesehen. Kritik dazu, die meine Meinung sehr gut wiedergibt:



    Trotz altbekanntem Prinzip des lebensrettenden Anrufes, den man schon mehrere male in Filmen behandelt hat, ist The Call meines Erachtens nach ein sehr eigenständiger Thriller, der einen von der ersten Minute lang packt und in der ersten Hälfte des Films eine extrem spannende Entführung inszeniert, die eigentlich in allen punkten einfach authenthisch und gut dargestellt ist, das wird hier wesentlich besser als bei ähnlichen Titeln gemacht, sieht man mal von eventuell fragwürdigen Logikfehlern ab.

    Wie aber im Video richtig gesagt, stürzt die Handlung katastrophal ab, als sich die Protagonistin gegen jeden Sinn und Verstand dazu entschließt, unbewaffnet und auf eigene Faust dem Killer entgegenzutreten. Und natürlich ruft man mit dem Handy nicht die Polizei, nein, man begibt sich unbewaffnet in sein unterirdisches Versteck. Das Charakterverhalten, dass in der ersten Hälfte so packend ist, wird im letzten Drittel derartig lächerlich, dass es schmerzt. Der Killer spielt eine gute Rolle und bleibt wenigstens bis zum Ende konsistent.

    Ach ja, das Ende. Es ist unsagbar dämlich und wirklich bei den Haaren herbeigezogen. Rache ist cool, ja. Blöd nur irgendwie, dass Abigail Breslin mit ihrem blauen BH nicht ganz als einschüchternde Rachegöttin überzeugt und es auch sonst nur unfreiwillig komisch ist. Sehr, sehr schade, weil es den Gesamteindruck sehr negativiert, aber für die ersten 3/4 kann ich nur meine Empfehlung aussprechen.

    7/10 Punkte





    Ghost Movie (Abgebrochen)


    *Seufz*
    Ich bin eigentlich absolut kein Fan der Scary Movie-Filme oder Dergeichen, weil ich über sowas noch nie sonderlich lachen konnte, flacher Fäkalhumor nicht lustig ist und blah. Allerdings hab ich mich von einer Kritik bzw. dem Trailer täuschen lassen, die so schienen, als wäre Ghost Movie nicht soooo schlimm, außerdem mag ich Paranormal Activity, also hab ichs versucht.

    Wurde allerdings schnell klar, dass das hier so manchen Scary Movie Teil noch untertrifft. Bei der Plüschtierszene wollte ich bereits abbrechen, aber mit viel Geduld, Schmerzunempfindlichkeit und Durchhaltevermögen habe ichs 40 Minuten geschafft, bevor es mir zu blöd wurde. Der Film hat Stellen zum Schmunzeln, aber wenn man ihn nicht gerade in geselliger Runde mit ein paar Kumpels und vielen, vielen Bierflaschen ansieht und solchen "Humor" mag, sollte mans gleich lassen. Wieder 40 Minuten meines Lebens unwiederbringlich weg.
    (Okay, bei dem Furzgag musste ich auch lachen, der wird halt so totgespielt... ich schäme mich.)


    Außerdem hatte ich zwar eigentlich vor, The Purge noch nicht zu sehen und ihn erst auf DVD zu kaufen, aber da 15 € nunmal kein pappenstiel für einen DVD-Film sind (Das ist meine Empfindung) habe ich ihn mir nun doch erstmal reingezogen und werde ihn nun wohl tatsächlich noch kaufen.

    The Purge - Die Säuberung



    Ich will nicht so viele Worte verlieren, weil mir Filmkritiken nicht liegen, aber der Film ist, vorallem in der erstenhalben Stunde, extrem spannend und fesselnd, weil REALISTISCH und MÖGLICH, inszeniert. Die Vorbereitungen auf die Purgenacht laufen, es wird darüber froh im Radio berichtet, man bekommt die Vorstellung, dass es das wirklich geben könnte.

    Leider sackt der Film, zumindest meiner Meinung nach, nach etwas mehr als der Hälfte ab, als es in ein chaotisches Katz und Maus-Spiel abdriftet. Er ist immer noch sehr gut und spannend, aber nach dem Auftakt hatte ich mir mehr bzw. etwas anderes erwartet.

    Was mich vorallem am ganzen Film aufregt ist das sau.dämliche. Charakterverhalten.
    Gott, ich hasse es so!

    Kinder sind dämlich!
    KINDER! SIND! DÄMLICH!
    Ja, das wissen wir, Amerika, okay.
    Aber nicht SO dämlich.

    NICHT! SO! DÄMLICH!

    Der Sohn des Protagonisten ist schätzungsweise um die zehn Jahre alt, vielleicht etwas jünger, er muss schon einige Säuberungen miterlebt haben, er kennt das Prinzip und ihm wurde im Film mehrmals EINDRINGLICH eingeschärft, was passiert, wenn sie NICHTgeschützt wären.

    Und was macht das Balg? Entriegelt die Türen bei der erstbesten Gelegenheit, als ein Penner vor den Türen steht und stürzt damit quasi seine ganze Familie (Im Endeffekt dann "nur" den Vater) in den Tod.
    Geeeeeeeeeeenau. Klasse gemacht, Junior, dafür belohnt Mama dich dann im nächsten Jahr!

    Ohne SOLCHE dämlichen Fehlentscheidungen kein Plot, aber das wäre auch anders gegangen!

    Aber weiter zu den anderen Charakteren, es gibt genug Schläge für alle.

    Die unsympathische Tochter, die, im Gegensatz zu jedem halbwegs begabtem Zuschauer, nicht checkt was ihr Freund vorhat, sich bei DIESEM versteckt nachdem er versucht hat den Papi zu erschießen (Man könnte sich jetzt fragen was der Junge sich davon überhaupt versprochen hat aber aaaaaaaaaach) und rennt später natürlich OHNE GRUND gegen JE!DEN! Sinn und Verstand einfach in die Tiefen des Hauses, als eh schon jeder abdreht.

    Was machen Mami und Papi? Sind zu blöd die Täter mal zu fragen "Öh könntet ihr bitte den Strom wieder anschalten damit wir euch euer Opfer bringen können?", kriegen es nach gefühlten Ewigkeiten trotzdem endlich hin, den Eindringling zu fangen, liefern sich eine Prügelei mit diesem, stechen ohm in der Wunde herum und ALS SIE ES ENDLICH GESCHAFFT HABEN IHN TRANSPORTBEREIT ZU VERSCHNÜREN KRIEGEN SIE MORALISCHE BEDENKEN???????????????

    Ihr Leben steht auf dem Spiel, sie wurden vom dem Psychopathen vor ihrer Tür AUSDRÜCKLICH gewarnt, dass sie alle getötet werden, sie haben kleine KINDER bei sich, der Kerl hat ihre Tochter mit Waffe bedroht, ihnen läuft die Zeit davon und die fangen an, allgemein über den Sinn der Purgenacht und Moral zu philosophieren? Entscheiden sich am Ende, ihn nicht rauszubringen sondern zu "Kämpfen?"
    Ach, und der Neger bleibt trotzdem mal gefesselt.

    Nein! So hätte man in der Realität niemals reagiert.
    Moral hin oder her, dumm. Duuuuuuuuuumm!


    Aber es gibt auch Gutes in der Charakterriege. Der Antagonist ist wunderbar wahnsinnig, überzeugend und einfach das Beste am Film. Jokers Sohn, wenn man so möchte. Sein Verhalten wirkt herrlich bedrohlich und psychopathisch, darum ist es umso trauriger, dass er so einen platten Tod bekommt. Auch der Hauptcharakter ist trotz Blödheit überzeugend. Muss man einräumen.

    Der Twist war vorhersehbar und ich bin ehrlich gesagt kein Freund des Endes. Man hätte einfach aus diesem wirklich interessanten Prinzip der legalen Purgenacht soooo viel mehr rausholen können, Stoff für 2 oder 3 Filme wäre da.

    Das klingt alles sehr negativ, aber es ist eher Nitpicking. DasCharakterverhalten, vorallem der Kinder, ist zum Aufregen da, ja, aber die Handlung ist an sich absolut sehenswert und spannend, der Film zu 90 % stimmig und fesselnd. Sollte man sich auf jeden Fall unbedingt mal ansehen, wenn man perfide, blutige Thriller mag.

    8/10 Punkte

    Geändert von Holo (22.09.2013 um 05:21 Uhr)

  5. #85


    The Congress

    Ich zitiere mich mal aus Facebook. Vorab: Ich mochte den Film sehr.

    "The Congress" fängt als Realfilm an und geht dann nach ca. 45 Minuten fast komplett in einen Zeichentrickstil über, der detailliert, lebendig und farbenfroh war und mir gut gefiel. Sowohl der Realfilm-Teil als auch der Zeichentrick-Teil haben wunderschöne Bilder, superlustige Szenen (mit manchmal genial-blödem und manchmal herrlich pointiertem Humor), traurige Szenen und jede Menge clevere Bildsprache. Der Film ging ungefähr 2 Stunden und ich war keine Minute gelangweilt.

    Die Handlung zu beschreiben ist fast unmöglich. Es geht um eine alternde Schauspielerin, die ihre Persönlichkeit scannen lässt, damit die Filmstudios damit am Computer Filme machen können, in denen sie immer noch jung ist. Und dann geht es um ganz andere Dinge. Die Schauspielerin bleibt die Hauptfigur, die wir durch eine wundersame moderne Welt begleiten, auf der Suche nach ihren Kindern und nach der Wahrheit, aber ihre Suche wird träumerisch und ohne große Dramaturgie inszeniert. Das Ende ist dann ganz einfach und meiner Meinung nach wunderbar passend.

    Für viele ist der Film vielleicht nichts, weil er relativ experimentell ist sowohl in der Darstellung als auch in der Handlung. Gerade die Welt, die dargestellt wird, ergibt unter genauer Betrachtung nur wenig Sinn und wirft viele Fragen auf, die der Film - wie auch schon der Roman vorher - absichtlich nicht beantwortet. Die dargestellte Zukunftsvision soll nicht in sich kohärent sein; eher soll sie dem Zuschauer einen Spiegel vorhalten und die aufgeworfenen Fragen direkt auf ihn zurückwerfen. Und ich finde, das funktioniert sehr gut.

  6. #86
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    The World's End. Gerade gesehen und wie erwartet vollkommen zufrieden mit einfach allem daran! ^___^
    Richtig gut gemachter Genre-Mix (ich liebe Schnitt & Musik), beizeiten angsteinflößend und emotional, aber durchgehend zum Schreien komisch. Hat auch ein bisschen Doctor-Who-Flair, nur mit mehr Kampfszenen, und reiht sich generell wunderbar in die Cornetto-Trilogie ein. Besonders gut gefallen hat mir die Auflösung. Der ganze Film ist eine Ode an die Bild-Zeitung, an Fußball, Emotionen, Stammtisch und Kindisch-sein, und am Ende einfach ein großes "Fuck Off!" an alle Weltverbesserer und Oberlehrer; wunderbarerweise sogar, ohne dabei selbst irgendwie einseitig, arrogant oder oberlehrerhaft zu sein (was in meinen Augen total selten und beeindruckend ist).
    Die Schauspieler sind natürlich auch alle großartig. Nick Frost hat sowas von gerockt.


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    Hanna dagegen war allen voran so richtig schade. Hätte man sich auf das Mädchen konzentriert und seine stumpfen Handlungen nachvollziehbarer gemacht, die wacky Nazis und ähnliche Länderklischees rausgelassen und letztendlich einfach mal die Fronten etwas weniger schwarz-weiß gezeichnet, hätte ich den Film ernst nehmen können, denn die Schauspieler und die Prämisse waren wirklich gut. So allerdings kamen ja selbst die Bourne-Verfilmungen realistischer rüber, was es ungemein schwer macht, Hanna nicht als stumpfe Action mit ner brutalen Minderjährigen abzutun. Spaß gemacht hat der Film trotzdem, nicht zuletzt wegen der wunderschönen Machart in den ruhigen Szenen.

  7. #87
    Der Tag, an dem die Erde stillstand (Remake)

    Spontan letztens angesehen. Enttäuschend. Wobei enttäuschend impliziert, dass ich Erwartungen hatte. Was nicht der Fall war. Die Prämisse, Ausgangssituation und Rahmenidee der Handlung ist sehr interessant und hat Potenzial, welches leider nicht genutzt wird. Der Film bedient so ziemlich jedes amerikanische Klischee, sobaldman das erste Mal sieht, dass der "Außerirdische" ein Mann ist, weiß man sofort, in welche Richtung es geht. Der Sohn des weiblichen Hauptcharakters schafft es problemlos in die Top Ten der unerträglichsten Kind-Charaktere auf Leinwand, die Handlung, das Charakterverhalten aller Seiten hanebüchener Unsinn, unrealistisch, vorhersehbar, flach. Wirklich sehr schwach, der Film lässt quasi alles liegen, was er hätte umsetzen können. Auch wenn das offiziele Filmtheme immer noch das Beste an der Sache ist.


    2/10 Punkte



    Mama



    Ich zitiere hier der Bequemlichkeit halber wieder auf die zu Grunde liegende Kritik, da ich nicht gut in Filmreviews bin und es meine Meinung quasi sehr nahe wiedergibt.



    Ich hatte den Original-Kurzfilm ja schonmal zufällig auf YT gesehen, den ich sehr interessant fand.
    Demnach und nach diesem Trailer waren die Erwartungen recht hoch. Vielleicht etwas zu hoch.
    Das erste Dreiviertel war für das Genre mehr als grandios, ich habe ihn mit einer Freundin gesehen, weil ichs nicht alleine machen wollte, und darüber war ich auch ganz froh. Der Regisseur versteht es, eine dichte und fesselnde Atmosphäre einzubauen, bei der man wirklich stellenweise garnicht hingucken will. Und das ohne ständige, plakative Schocker oder auch nur permanente Dunkelheit. Gerade so interessante Kameraeinstellungen wie die Szene des oberen Flures, wo man rechts in das Kinderzimmer gucken konnte, unterstützen das unwohlige, schaurige Gefühl, das man sicher nicht so schnell vergisst.

    Im letzten Teil allerdings avanciert dieser wunderbar dichte Film zu einem unfreiwillig komischen Ghost Busters-Abklatsch, und man fragt sich einfach: Warum?
    Die Endszene kam dermaßen satirisch daher, das Ende selbst ist unbedfriedigend, was da schiefgelaufen ist, ein Rätsel. Und ja, das zieht den Film enorm runter, traurigerweise.

    Dennoch, für die ersten 80~ Minuten hat es sich definitiv gelohnt.

    6,5/10 Punkte



    Wer ist Hanna?

    Wollte ich auch länger mal anschauen, weil der Trailer wirklich interessant wirkt - Eine Mini-Psychokillerin? Count me in. Leider ist das ein wenig geblendet.

    Mir gefällt der Anfang, mir gefällt der Strang in der Einrichtung, aber danach geht es bergab. Die ruhigen Momente, in der Hanna zusehends"menschlicher" wird oder ihre Unbedarftheit vieler selbstverständlicher Dinge gegenüber sind gut in Szene gesetzt und unterhaltsam. Was alles stark runterzieht, ist dieser flache Schwarzweiß-Handlungsstrang, die wohl unrealistischsten US-Behörden mit ihrer bösen Anführerin gegen Hanna, die auch nicht so recht weiß, was sie eigentlich will. Wirklich, wirklich schade, aus dem Fulm hätte man so viel mehr machen können. Was dieses dumme, dumme Ende soll, welches Keines ist, weiß ich auch nicht. Deutsche Schauplätze waren amüsant zu sehen, auch wenn ich auf den Hinterhöfen, wenn sie sich gegenseitig erschossen haben, rüstige Rentnerinnen, welche sich über den Lärm beschweren, an den Fenstern vermisst habe.

    Was das groooße Plus des Films ist, ist der surreale, ungewöhnliche Electro-Soundtrack, etwas, was ich so noch in keinem Realfilm zuvor gehört habe. Die geradezu hypnotischen Spannungsmelodien untermalen die actionreichen Szenen nicht so flach, wie man es erwarten würde, sie machen aus eigentlich stumpfen Szenen ein ganz eigenartiges Seherlebnis, da hat man sich wirklich was getraut. Die Filmmusik ist auch eine der wenigen Realfilm-OSTs, die ich mir nochmal gesondert anhören werde.

    Jedenfalls, dawäre mehr gegangen. Viel mehr.

    4,5/10 Punkte



    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2

    Nachdem der erste Teil nicht so schlecht wie möglich umgesetzt war, hatte man wohl Hoffnung. Aber der 2.Teil ist, so behaupte ich, von allen HP-Filmen die mit Abstand schlechteste Umsetzung des Filmstoffes, und wenn er noch so lang ist, man hätte drei Filme daraus machen sollen. Aber eine derartig schlechte und falsche Umsetzung, gerade in vielen Aspekten der Endschlacht die einfach nicht hätte sein müssen und mich mich nur fremdschämen lassen will, gibt mir das Gefühl, dass den Betreffenden gegen Ende doch ganz stark die Lust ausgegangen ist. Aber gut, damit ist die Reihe immerhin endlich beendet.

    1/10 Punkte



    World War Z

    Die erste Hälfte passt. Die Welt, die Geschichte, das Endzeit-Setting wirkt frisch und bedrohlich, man ist schnell im Geschehen und fühlt sich auch so. Der Israel-Abschnitt war der Beste. Ehrlich, die Szene, in der die Untoten über die Mauer kommen wird wirklich Die sein, die mir bei dem Film immer im Kopf bleibt und ein flaues Gefühl im Magen auslöst. Sehr bedrohlich, sehr unschön mitanzusehen und vorallem auch sehr neu, wie die Super-Zombies eine gigantische Mauer derart schnell überwinden, und vorallem wenig später auch ein äußerst tragischer Anblick, wie binnen Minuten eine Stadt, die sich sicher glaubte, ebenfalls vollkommen kollabiert. Für Israel mein großes Plus.

    Alles danach ist kaum der Rede wert. Der Film macht es sich am Ende viel zu einfach, verschenkt soooo unheimlich viel Potenzial für diese Welt, dieses Szenario und diese Untoten, das noch hätte ausgeschöpft werden können, es ist immer mehr als bitter, wenn Filme so viel liegen lassen. Hätte man sich etwas mehr auf das Szenario an sich konzentriert, hätte der Film ein Knaller sein können. So war er "nur" gut und stellenweise leicht an die Konsistenz gehend. (Israel)

    6/10 Punkte



    Heute werde ich mir den etwas älteren Film Identität ansehen, von dem ich bisher nur Gutes gehört habe. Ferner steht auf meiner Interessenliste Conjuring. Allerdings werde ich mir das nie alleine ansehen, denn von dem, was man so über den Film hört, soll es einer der bestgemachten und Effektivsten überhaupt sein, und naja, ich hätte mir schon in dem Trailer fast die Unterhosen versaut. Bin da auf jeden Fall gespannt drauf, muss ich mal mit ein paar Kollegen bei Gelegenheit einwerfen.

    Geändert von Holo (02.10.2013 um 01:27 Uhr)

  8. #88
    Zitat Zitat von Nonsense Beitrag anzeigen
    Das erste Dreiviertel war für das Genre mehr als grandios
    Ich weiß ja nicht was für Horror du sonst schaust, aber nein Der war zwar anfangs okay aber ich weiß nicht was da irgendwie grandios gewesen sein soll.

    Zitat Zitat von Nonsense Beitrag anzeigen
    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2

    Nachdem der erste Teil nicht so schlecht wie möglich umgesetzt war, hatte man wohl Hoffnung. Aber der 2.Teil ist, so behaupte ich, von allen HP-Filmen die mit Abstand schlechteste Umsetzung des Filmstoffes, und wenn er noch so lang ist, man hätte drei Filme daraus machen sollen. Aber eine derartig schlechte und falsche Umsetzung, gerade in vielen Aspekten der Endschlacht die einfach nicht hätte sein müssen und mich mich nur fremdschämen lassen will, gibt mir das Gefühl, dass den Betreffenden gegen Ende doch ganz stark die Lust ausgegangen ist. Aber gut, damit ist die Reihe immerhin endlich beendet.

    1/10 Punkte
    Was? Da war der vorherige Teil ja wohl wesentlich schwächer und so ne Wertung hat kein Teil der Reihe verdient. Woran sie allesamt gescheitert sein mögen ist ein fehlendes emotionales Engagement da kein einziger Tod der Reihe auch nur annähernd so gut umgesetzt wurde wie in den Büchern.


    Zitat Zitat von Nonsense Beitrag anzeigen
    Ferner steht auf meiner Interessenliste Conjuring. Allerdings werde ich mir das nie alleine ansehen, denn von dem, was man so über den Film hört, soll es einer der bestgemachten und Effektivsten überhaupt sein, und naja, ich hätte mir schon in dem Trailer fast die Unterhosen versaut.
    Der Film glänzt mehr durch seine Story und die Präsentation als das er wirklich gruselig wäre. Gibt einige Jump-Scares aber nur wenig wirklich unheimliche Momente. Zwischendurch wirkte er sogar eher lustig.


    Und weil es grad passt

  9. #89
    Jagten: Super Film aus Dänemark. Ein Kindergärtner gerät durch eine Kleinigkeit, in den Verdacht, ein kleines Mädchen sexuell belästigt zu haben, was sein Leben komplett zerrüttet. Musste ersteinmal verdaut werden, weil der Film echt unter die Haut geht.
    Cold Fish: Schön-seltsamer Film aus Japan. Hat echt Spaß gemacht, den Film zu gucken, auch wenn er gegen Ende echt abgedreht wird. Storytechnisch kann man sagen: Ein Vater gerät an einen seltsamen Geschäftspartner.
    A History of Violence Ähh...war ganz okay. Nichts, was mir lange in Erinnerung bleiben wird, einfach nur, weil ich die Story nicht sehr interessant fand.
    In the Mouth of Madness Eine Horrorgeschichte hat einen größeren Einfluss auf die Welt und ihre Leser, als man denkt. War recht gut, der Film.
    Drive Drive ist echt ein guter Film, der wirklich viel Spaß gemacht hat, einfach weil er immer diesen "ruhigen Touch" hatte, so dass der Film kein Actionfeuerwerk war, aber dennoch viel passierte.
    Madeo Ein koreanischer Film, in dem eine Mutter versucht, ihren geistig zurückgebliebenen Sohn unschuldig zu beweisen. Der Film war echt gut.
    Oblivion Durchschnittlicher Film, der mich nicht geflasht hat.
    Avengers Ne, war auch nur unterhaltsam, aber keine Offenbarung.
    Snowtown Based on a true story. Hauptaugenmerk liegt auf einem Jugendlichen, welcher vom neuen Freund seiner Mutter dazu gebracht wird, bei Morden mitzuhelfen.
    Now you see me Der Film ist sehr unterhaltsam, aber nichts wirklich geniales. Nett anzusehendes 4-Bühnenmagier-werden-gejagt, aber nichts, was zum Denken anregt. Sieht aber gut aus und ist auch ganz gut erzählt. Das einzige, was mich an dem Film aber wirklich störte, ist das Ende. Außerdem ist keiner der Protagonisten wirklich symphathisch.

    So, Film-Woche mit meinen 2 Nerdbuddies geht weiter.

    Geändert von Byder (02.10.2013 um 10:29 Uhr)

  10. #90
    Zitat Zitat von Byder;3120043[...
    Cold Fish: Schön-seltsamer Film aus Japan. Hat echt Spaß gemacht, den Film zu gucken, auch wenn er gegen Ende echt abgedreht wird. Storytechnisch kann man sagen: Ein Vater gerät an einen seltsamen Geschäftspartner.
    [...]
    Madeo Ein koreanischer Film, in dem eine Mutter versucht, ihren geistig zurückgebliebenen Sohn unschuldig zu beweisen. Der Film war echt gut.
    [...]
    Guck mehr Joon-ho (Memories of Murder! The Host ist auch ganz gut) und von Sono Sion (Suicide Circle! Love Exposure! Eigentlich auch Land of Hope. Ja, doch, Land of Hope auch. Und wenn dir das alles gefällt, gerne auch den Rest.). Das könnte dir gefallen.
    Und bei koreanischen Thrillern sind The Chaser und The Yellow Sea ganz ganz großartig. Das ist vielleicht auch was für dich. Und The Peter Pan Formula! Und Bangmunja (okok, der fällt raus, ist aber SO GUT!).

    Ich muss mehr koreanische Filme sehen, fällt mir ein. :[

  11. #91
    R.E.D. 2
    Das Fazit gleich zu Beginn: wer Teil eins mochte, der wird auch das Sequel mögen. Wer damit allerdings nicht viel anfangen konnte, der sollte auch lieber von R.E.D. 2 die Finger lassen.

    Der Film hat keine unheimlich verworrene, schwer zu ergründende Geschichte oder irgendwelche überraschenden Wendungen. Die wichtigen Sachen kann man fast alle vorhersehen, doch das macht den Film nicht langweilig. Eher im Gegenteil: gerade weil man sich vorstellen kann, was passiert, ist es eine unheimliche Gaudi zu sehen, wie Bruce Willis und seine Freunde (allem voran wieder der geniale John Malkovich) aus diesen Situationen wieder heraus kommen. Es stimmt die Action, es stimmt der Witz und mehr braucht man in diesem Film auch nicht. Als Dreingabe hat man dann sogar noch Anthony Hopkins in einer tollen Rolle und fertig ist ein 116 Minuten langes Unterhaltungsfeuerwerk ohne Längen.

  12. #92
    The Yellow Sea und the Chaser schon gesehen. Und A Dirty Carnival auch. Und die Park-chan wook Filme auch. Was gibts noch so empfehlenswertes?

  13. #93
    I Saw the Devil (ganz vergessen...). Ist ganz gut, und hat tolle Produktionsstandarts. A Bittersweet Life moche ich auch ganz gerne. Sind beide von Kim Jee-Woon. Iggi bzw Moss war ok, wenn auch etwas lang. Wenn dir der gefällt könntest du dich auch an andere von Kang Woo-suk rantrauen. Die wenigen die ich gesehen habe waren allerdings nicht ganz sooo~ pralle. City of Violence soll auch noch ganz gut sein, habe ich aber nicht gesehen...

    Von den Japanern mochte ich jüngst I'M FLASH!, die ziemlich gute Serie Penance (!!) und Key of Life. Und Flashback Memories (okok, der fällt raus, ist aber SO GUT!).
    Habe irgendwie lange keinen wirklich guten jap. Thriller mehr gesehen. Der Murks den Kitano und Miike jüngst rausbringt bleibt meilenweit hinter ihren frühreren Sachen zurück.

  14. #94
    Helden - Wenn dein Land dich braucht.

    Die ganz furchtbare RTL-Produktion. Mit Nationalismus, Models als Gurkenertnerinnen und Nazi-Vergleichen.
    Halp.

    Review folgt wenn der Scheiß gelaufen ist.

    Edit: Nicht gucken! Nicht gucken! Oh Gott, nicht gucken!



    Sogar die Ninjas in Dungeon Siege machen mehr Sinn, als dieser Film insgesamt.

    Geändert von Gendrek (03.10.2013 um 23:32 Uhr)

  15. #95
    Gendrek, hast du nicht aufgepasst? Im CERN ist das Auge des Sturms, deswegen funktioniert der Laptop ja auch noch.
    Mein Highlight ist ja, dass das schwarze Loch aufhört zu existieren, nachdem sie den Strom ausgeschalten haben und die Protagonisten scheinbar binnen weniger Stunden über die Alpen gefahren sind. Mit nem Moped.

  16. #96

  17. #97
    Zitat Zitat von Byder Beitrag anzeigen
    Gendrek, hast du nicht aufgepasst? Im CERN ist das Auge des Sturms, deswegen funktioniert der Laptop ja auch noch.
    .
    Das war doch nicht das CERN, das war das "Forschungszentrum Collider". Mein Highlight war ja der "Jupiter"-Riegel, den die Kindergartentussi dem blöden Smartie-Kind ständig hingezaubert hat

    Geändert von Caro (05.10.2013 um 02:26 Uhr)

  18. #98
    Klingt verdammt geil.
    Wie ist das jetzt mit dem überschüssigen Nationalstolz? Gibts den auch, oder war das nur Gendreks voreinschätzung vom TItel?

  19. #99
    Zitat Zitat von Mivey Beitrag anzeigen
    Klingt verdammt geil.
    Wie ist das jetzt mit dem überschüssigen Nationalstolz? Gibts den auch, oder war das nur Gendreks voreinschätzung vom TItel?
    Den gabs in ganzen Tüten. Heiner Lauterbach hat Angela Merkel gespielt (mutige Besetzung ) und alle halbe Stunde eine Rede an die Nation gehalten und hin und wieder per Voice-Over vom Zusammenhalt geschwafelt.

    Außerdem ist Technik böse, weil der Mensch wie Gott sein will, oder so. Haben ein Muslim und ein Christ in einer Turnhalle beschlossen. Das war aber ein wenig wirr. Wie der ganze Film.

  20. #100
    Gravity

    Ey Leute, Gravity ist echt gut. Diese erste Einstellung/Szene ist großartig, dafür lohnt es sich schon. Einer der besten SciFi der letzten Jahre. Besser als Moon. Da, ich hab's gesagt. Wunderbar entschleunigt, tolle Kamera (!!) und Effekte, auch 3D lohnt. Nur die (wenige) Musik war etwas schmierig und die Dramaturgie leidet leicht unter 'nem Übertrumpfungszwang. Aber halb so wild, es ist einfach ein toller Film.

    Mensch warum ist hier im Board noch kein Thema zum Film? Alle haben doch Children of Men geliebt, dann schaut doch auch den hier.

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