Gerade The Imitation Game in der Sneak Preview gesehen! Super Film.Wunderschön anzusehen, spannend und toll geschauspielert. Ein paar arg rührselige Momente sind dabei, aber insgesamt eine richtig coole Geschichte darüber, wie der zweite Weltkrieg tatsächlich gewonnen wurde, und wer dabei unter die Räder fiel.
Und hnng diese (historisch völlig akkurate) Mischung aus altmodischem Look und fast-moderner Technologie, da wird dem Steampunk-Fan in mir so warm ums Herz. ^^
(Ich war übrigens bisher nur zweimal in der Sneak dieses Kinos - das erste Mal kam The Wolf Of Wall Street, das zweite Mal jetzt The Imitation Game. Ich mag dieses Kino. Nächste Woche werde ich wohl nochmal mein Glück versuchen und auf Birdman hoffen.)
Und bevor das ein Doppelpost wird: Heute war ich in The Theory Of Everything über Stephen Hawking.
Ein überraschend schöner Film. Ich hatte gelesen, dass zu wenig passiert, die Story zu langweilig erzählt wird und es insgesamt zu sehr Liebesdrama ist... aber ehrlich, es war berührend. Die Schauspieler waren unglaublich gut. Die Bilder waren eine Augenweide, die Musik zusammen mit dem Schnitt hat für ein paar wunderbare Szenen gesorgt.
Und am Ende kommt eine Szene, die einfach nur super ist und locker für die etwas kitschige Aufmachung davor entschuldigt. Nämlich der Moment, wo Hawking sagt "schau, was wir gemacht haben" und dann der ganze Film im Zeitraffer rückwärts läuft. Unglaublich schön, eine - letztendlich nur halbwegs gut endende - Liebesgeschichte am Ende noch einmal so zu zeigen und bis zum Anfang zurückgehen zu lassen. Das war der Moment, wo mir wirklich die Tränen kamen.
Bisschen wenig Physik, das war schade. Man hat das Gefühl, die einzige tatsächliche Arbeit in seinem Leben war seine Dissertation, was natürlich Quatsch ist. (Und mich hätte interessiert, wie er in der Zeit vor dem Computer seiner Forschung nachgegangen ist.)





Zitieren






Hätte echt zu gerne gesehen, wie die dazugehörige Diskussion im Design-Department abgelaufen ist ^^ Aber auch sonst viele unterschiedliche Figuren mit anderen Hintergründen und Fähigkeiten. Ein Cowboy-Trucker von der Erde, telepathische Klone, eine für den Schlachtenruhm lebende Weltraum-Walküre, der auf Rache sinnende letzte verbliebene Echsen-Alien seiner Art oder ein verbitterter Gauner, der alles Geld der Welt aber keinen Ort hat, wo er noch sicher wäre... Schade war nur irgendwie, dass später zu viel Zeit für die lackluster Kampfszenen draufgeht, die stellenweise echt zu wirr und hastig sind, um sie wirklich mitverfolgen zu können, und die durch die Dunkelheit des Alls auch nicht gerade sehr abwechslungsreich aussehn. Dagegen hätte der Film von etwas längeren ruhigen Abschnitten auf den anderen Planeten oder in den Raumschiffen echt profitiert. Kein Exposition-Overkill, aber ein paar mehr Infos zum Innenleben der Figuren und zum dargestellten Universum wären nett gewesen. Denn manche Dialoge sind gar nicht mal so unklug und deutlich reifer, als zum Beispiel in diversen Szenen der Star Wars Prequels. Auch erstaunlich, was die an Look aus dem geringen Budget alles rausholen konnten. Trotzdem ist das so ein Film, dem ich eine high profile Produktion mit deutlich mehr Geld gewünscht hätte, denn dann wäre da bestimmt ein echter Klassiker bei rausgekommen. So bleibt es ein ungeschliffener Rohdiamant im B-Movie-Gewandt mit einigen Unausgeglichenheiten, imho leider sehr schwachem Pacing und haufenweise Cheesiness, wovon ein Großteil aber dank jeder Menge Charme aufgefangen werden kann. Remake, please?
