So, im Drangleic Castle angekommen. Gefällt mir ganz gut, solche Schlösser zu durchschreiten hat mir auch in Anor Londo schon Spaß gemacht.

Wobei ich sagen muss, dass ich

Konnte (bzw. habe ) ich dann am Ende nur mit Hilfe besiegen, weil ich ehrlich gesagt auf den ewig weiten Weg auch keinen Bock mehr hatte.

Auch die Gegner im Schloss hauen schon ziemlich rein, da zieht der Schwierigkeitsgrad IMO ordentlich an. Häufig habe ich hier tatsächlich das Gefühl, dass die normalen Gegner gefährlicher sind als so manche Arealbosse. Die Bosse sind häufig kein Problem, aber wenn man einem so ~3 Gegner entgegenschmeisst, die nicht mit einem Zauber sterben, dann kanns schon sehr haarig werden.

Auf der Proseite muss aber auf jeden Fall notiert werden, dass der Multiplayer sehr geschmeidig läuft und es vermutlich der erste Teil ist, wo er so funktioniert, wie er wohl auch anfänglich gedacht war. Zusätzlich kann man hier lebendig sein ohne sofort invaded zu werden - sehr angenehm. Gerade in der späteren Lebensphase der Spiele (also so nach 2-3 Jahren nach Release) muss man in den beiden Vorgängern schon echt Glück haben, wenn man lebendig ist und nicht sofort invaded wird - oder halt off gehen. Dass es spezielle PvP Gebiete mit ihren EIgenheiten gibt ist eine tolle Idee.

Insgesamt hat sich bei mir leider noch kein gutes Gefühl für die Spielwelt breitgemacht wie es bei Dark Souls der Fall war. Liegt wohl am insgesamt weniger kompakten Leveldesign. Die Karte, die man in Majula anschauen kann, hilft da auch nur bedingt. Klar, kann man da sehen, wo man gerade ein Bonfire angemacht hat, aber bis dahin habe ich meist schon vergessen, wie die grobe Struktur der Gebiete, die ich durchwandern musste, eigentlich war, um alles sinnvoll (im Gedächtnis) zusammenzubauen.