Zitat Zitat von The Judge
Zitat Zitat von Diomedes
In Dark Souls bewegt man sich nicht wirklich innerhalb einer Handlung, sondern eher außerhalb. Es gibt kein richtiges voranschreitendes Geschehen. Insofern sind die Schritte und Ziele auch nicht immer naheliegend, sie müssen demnach erklärt werden. Die Herangehensweise von Dark Souls ist zunächst erstmal nur anders. Und ich glaube, andere Herangehensweisen sind auch mit anderen Aufgaben verbunden, mit anderen Anforderungen, die erfüllt werden müssen, sie sind keine Legitimationsgrundlage für Beliebiges. Ich meine, From hat es hier versäumt, die letzten Schritte im Spiel ausreichend nachvollziehbar zu machen, und ich finde, dass man es sich nicht so leicht machen sollte dieses Versäumnis damit vom Tisch zu fegen, da das Spiel dadurch anspruchsvoller wird.
Ich verstehe, was du meinst, allerdings denke ich, dass gerade diese "Andersartigkeit" im Vorgänger so gut ankam, dass man sich entschloss, das offene und eher vage Hinweiskonzept auch für Dark Souls 2 beizubehalten. In diesem Punkt hat Dark Souls durchaus eine Nische belegt, innerhalb welcher im Vorfeld von Dark Souls 2 ja auch schon Befürchtungen, dass das Spiel nun zu "verständlich" werden könnte, laut wurden. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass das Spiel dadurch anspruchsvoller wird, aber ich habe das Gefühl, dass die Serie sich eben dadurch so sehr vom Rest abhebt, _dass_ man einfach kaum "geleitet" wird. Ob man das nun gut oder schlecht finden mag, ist natürlich Geschmackssache, aber ich glaube, Dark Souls möchte einfach in kein gängiges, funktionierendes Konzept gepresst werden und hat deswegen viele Fans - einschließlich mir. ^^
Im Idealfall erkundet der Spieler sowieso jeden Winkel in der Welt und spricht nach jedem Ereignis mit den NPCs (wie in jedem anderen RPG auch....), so dass er auch bereits mit kleinen Hinweisfetzen antizipieren kann in welche Richtung es gehen soll.

Meckert ja auch keiner über Metroid dass einem der Weg nicht erklärt wird. Wenn man einen neuen Beam bekommt dann sucht man halt die Level nochmal nach allen Wänden ab die man damit zerstören kann oder man kennt die Stellen noch aus dem Gedächtnis/hat sich Notizen gemacht. Das ist eben die Entdeckerkomponente in dem Spiel.
Blos weil einige Gegner in dem Spiel etwas härter sind als in anderen Genrevertreter muss man es ja nicht gleich darauf reduzieren. Es gibt genug Leute die von der Welt und dem Entdeckerfeeling fasziniert sind. Andere wollen wiederum knifflige Bosse killen und für wiederum andere ist das Spiel ab der Hölle der Untoten vorbei, da sie nur noch in der PVP Arena abhängen. Was ist es jetzt also was Dark Souls 2 ausmacht? Nun jeder zieht sich seinen Teil heraus und daher ist es gut dass dem Spieler alles geboten wird. Ein gehobener Schwierigkeitsgrad, Multiplayerkämpfe, eine Welt zum entdecken, Rätsel zum lösen und eine Geschichte die rekonstruiert werden will.