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Krieger
Temporelle Belästigung
Selbstverliebt lungert die Nacht vorm Fenster,
stellt vertraglich zufrieden die Gespenster,
indem sie fluoreszieren lässt.
Schlaflos nachtwach ich Stund’ um Stunde,
umherschmeiß ich mich in der vierzigsten Runde –:
Insomnia at ist best!
Vor lauter ruhloser Langerweile
schießen die Gedanken quer,
in hetzkonfuser Windeseile
schlussfolgern sie: von ungefähr
kann und wird es wohl nicht komm’,
dass das Zählen von Schafen
(eines nach dem anderen, ganz brav, fein fromm)
sich reimt mit ein- beziehungsweise nicht einschlafen.
– –
Dass wir uns nicht falsch verstehn:
Diese Zeilen sagen: nichts/viel
(Unzutreffendes streichen);
so können wir verbleiben.
Lyrik schamlos missbraucht als Ventil
zum Nachtwachminutenentweichen –
Ich musste mir die Zeit vertreiben.
Man möge es mir nachsehn –!
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