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Thema: Seelen / (The Host)

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zusammenführung complete.

    Und dann kommt noch direkt ne Kritik hinterher. Zum schönen Film "Seelen", aka "Twilight mit Aliens". Wenn ich den Film in einem Wort zusammenfassen müsste, würde dieses Wort megascheisse lauten. Ich hatte nicht viel erwartet, aber was geboten wurde war ein langweiliger, selten schlecht gespielter, komplett unbemühter Jugendabenteuerstreifen, der nichtmal im Ansatz irgendeine Form von wirklichem Inhalt geboten hat.

    Er war für mich der typische, seichte Film von der Art wie es in Amerika gerade tausende gibt. Ein Film der vorgibt, sich mit gesellschaftlichen Problemen zu beschäftigen, der total "Deep" und intensiv sein will, der eine hohe Spannungs- und Dramaturgiekurve vorgibt und anschließend aber nur den ulkigen, gewöhnlichen Einheitsbrei serviert. Das Setting war nicht schlecht und der Plot an sich in Ordnung. Aber leider musste man ständig irgendwelche super-rührseligen Szenen mit einbringen, philosophische Aspekte mit einbringen, die aber sofort wieder fallen gelassen wurden und die meiste Zeit hat man sich sowieso mit der komplett unwichtigen Lovestory beschäftigt, die so ziemlich der langweiligste und überflüssigste Part der Story war.

    Wenigstens hab ich ein paarmal gelacht, leider nur, weil er an vielen Stellen unfreiwillig komisch war.

    Insofern: Vielversprechender Anfang, nach drei Minuten kommt aber schon die Ernüchterung, dann beginnen 110 Minuten Geduldsprobe.

  2. #2
    Danke fürs Zusammenführen ^^ Und schade, dass dir der Film so überhaupt nicht gefallen hat. Hast du dir bei einer so vernichtenden Kritik nicht schon vorher gedacht, dass das nichts für dich ist, und warum hast du ihn dir dann dennoch angesehen? Oder bist du einer der vielen Typen, die von ihren Freundinnen mitgeschleppt wurden ?
    Zitat Zitat von Dennis Beitrag anzeigen
    "Twilight mit Aliens" (...) selten schlecht gespielter, komplett unbemühter Jugendabenteuerstreifen
    Also man kann dem Film wirklich vieles vorwerfen, aber im Gegensatz zu Kristen 'always the same countenance' Stewart mit offenem Mund und ihrem Freund Shovel-Face können Leute wie William Hurt oder Saoirse Ronan wenigstens schauspielern und tun dies hier meiner Ansicht nach auch.


    Fand übrigens auch den stilistischen Kontrast toll, wie in der "perfektionierten" Welt der Seelen alles rein aber kalt ist, während bei den letzten Menschen in der Wüste durchgehend warme Farben vorherrschen. Oh, und ich hatte seltsame Assoziationen zu den dreibeinigen Herrschern und einigen Episoden von Outer Limits ^^ Vielleicht mag ich aber auch einfach nur Geschichten, in denen die Alien-Invasion längst vollzogen ist.

  3. #3
    Die Ronan hatte auch schon mal ein besseres Händchen für Filme. Schade, dass sie sich für so einen Schund hergibt.

  4. #4
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Also man kann dem Film wirklich vieles vorwerfen, aber im Gegensatz zu Kristen 'always the same countenance' Stewart mit offenem Mund und ihrem Freund Shovel-Face können Leute wie William Hurt oder Saoirse Ronan wenigstens schauspielern und tun dies hier meiner Ansicht nach auch.
    Ja, mit den beiden waren zumindest zwei gute Schauspieler vertreten. Was nützt es aber einen guten Schauspieler zu haben, der dann eh nur eine hohle, charakterfreie Klischeerolle ohne Überraschungen spielt, die keinerlei Profil verlangt und in die man überhaupt nichts einbringen kann, weils das Drehbuch einerseits nicht hergibt und andererseits die Regie nicht zulässt?
    Die hätten statt William Hurt auch einen No-Name nehmen können, es hätte keinen Unterschied gemacht. William Hurt war nur der obligatorische Name, den sie fürs Plakat gebraucht haben.

    Das ist eben das, was ich als so großes Problem sehe: Der Film wurde, wie viele andere vermeintliche US-Blockbuster, so stur und unbemüht runter gedreht. Man achtet ein bisschen auf die Optik, hinterlässt aber keinerlei Handschrift, schreibt keinerlei Dialoge, die am Klischee vorbeigehen, gestaltet seine Charaktere so unüberraschend und seicht wie nur geht...
    Ich hab mich nach dem Film ehrlich aufgeregt, weils so totaler Schund war, bei dem es mir schwer fiel zu beurteilen, ob die Vorlage schon mies war, oder ob die Umsetzung es versaut hat.

    Er kam übrigens in der Sneak Preview. In den Film wäre ich freiwillig niemals gegangen, meine Freundin hätte mich da auch nich reingeschleppt, weil sie ihn selber schon nicht hätte sehen wollen. Sie fand ihn übrigens ebenso schäbig wie ich.

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