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Thema: Let´s Play Together: Ice and Dark - Diskussionsthread

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ungefähr 45 Minuten, am Anfang der "grünen" Höhle
    Ich finde das Spiel bisher ganz nett, es ist mir im Moment aber etwas zu dungeon-crawlerisch. Die Fledermäuse finde ich vom Schwierigkeitsgrad genau richtig, sie könnten sogar nur zwei Schläge aushalten (eine Herausforderung sind sie so oder so nicht) oder zumindest könnte der Held, wie lucien ja schon sagte, deutlich mehr Schaden nach dem Training machen. Bisher sehe ich zwischen Stufe 1 und 6 keinen so großen Unterschied. Das Gift könntest du vielleicht ganz weglassen. Zum einen wird man nur sehr selten vergiftet und zum anderen ist so ein Zustand etwas zu heftig, wenn man alleine unterwegs ist. Richtig störend finde ich, das gilt für jedes Spiel, dass der Zustand nach dem Kampf nicht verschwindet. Das Gegnerverhalten und -aufkommen könnte auch noch verändert werden. Die Monster stürzen sich sehr schnell auf den Helden und sie respawnen nach jedem Mapwechsel. Dadurch muss man ziemlich häufig kämpfen oder flüchten. In der zweiten Höhle sind mir die Echsen eindeutig zu stark, zumindest ihr Zauberspruch. Zwei Treffer reichen aus, um einen zu töten, also muss man sich fast nach jedem Treffer heilen. Man hat aber nur eine begrenzte Anzahl an Heilgegenständen und muss manchmal hin- und herlaufen. Jedenfalls wenn man so wie ich den Gang, der zum Stein führt, übersieht.

    Zur Geschichte kann ich nach der kurzen Zeit natürlich noch nicht so viel sagen. Das Intro mit dem Gedicht finde ich schön, danach tut sich aber recht wenig. Mir kommt der Held bisher noch ziemlich blass und persönlichkeitslos vor, aber das liegt vielleicht auch daran, dass er niemanden zum Reden hat. Die ganzen Rückblicke sind ziemlich unspektakulär. Man erfährt ja eigentlich nur, warum der Held losgezogen und dann später abgestürzt ist. An sich ist dieses Stilmittel, also zuerst die Gegenwart zu zeigen und dann etappenweise wie es dazu gekommen ist, schon interessant, aber dann müsste schon etwas Bedeutendes passiert sein. Sonst hätte man auch direkt im Haus anfangen und dann auf dem Weg einbrechen können.

  2. #2
    30 min, Eishöhle verlassen

    Die Musik nimmt mich gleich für die kristalline Weiße ein; klar, aber nicht zu kalt. Auch der Aufbau des eisigen Startgebiets gefällt mir. Es ist nicht schnurgerade, lädt zu kleineren Erkundungsgängen ein, hat dabei aber wenigstens ganz am Anfang noch genügend leitende Struktur, damit ich mich nicht gleich zu Beginn verfranse. Ab der zweiten Rückblende wurde es mir schließlich doch zuviel der Lauferei und ich bin nur mit Glück dem von Lucien schon erwähnten Spielzeitstrecker entgangen.
    Über den ruhigen Rundenkampfmodus habe ich mich gefreut, einfach deshalb, weil mir gerade danach ist. Nur die Startgegner fand ich nicht so gut, denn Gift ist so eine Spezialattacke, die ich nur in kleinen Dosen schätze und zu Beginn gar nicht. Gegen Gegnergruppen setzte ich den Spezialangriff ein, gegen einzelne Monster kämpfe ich mit normalen Attacken. So dauern die Kämpfe nicht zu lang, ich halte meine Ressourcen zusammen und bislang funktioniert es. Dass besiegte Gegner wiederkehren, verheißt mir nichts Gutes. Zur Zeit nehme ich an, man solle sich wohl geduldig Stufe um Stufe hochprügeln. Ich habe Spiele lieber, deren kämpferische Balance ganz ohne Wiederholungen auf das natürliche Wegfutter ausgerichtet ist. Mal gucken, wie es sich entwickelt.

    Obwohl ich kein allzu ungeduldiger Spieler bin, ist mir die Anschlagsverzögerung im Menü einen Tick zu lang. Gerade bei dem Spielbestandteil habe ich es gerne zack, zack, bloßes Verwaltungsgeklicke lebt für mich mehr von seiner Funktionalität als seiner Präsentation. Mal sehen, ob mir das im weiteren Spiel auch noch auffällt oder sich wieder legt. Was mir hingegen nicht zusagt, ist der überstürzte Zeilenbruch in den Textboxen.
    Die Grafik gefällt mir, sie spielt die Stärken des XP aus. Die klaren, nüchternen Linien passen ausnehmend gut zu einer Eiswelt und Scriptspielereien wie den weitestgehend funktionierenden Schattenwurf finde ich eh nett.

    Die Rückblenden hielt ich zunächst für einen Bug, als ich plötzlich aus der Höhle heraus in ein Haus teleportiert wurde. So ein Eindruck dämpft die erzählerische Effizienz. Nach einer halben Stunde Spiel wurde ich unvermittelt in eine neue Höhle versetzt, sehe keinen roten Handlungsfaden außer dargestellter Ratlosigkeit und der Held hat auch noch nichts gemacht, das ihn interessant erscheinen lässt. Die Spielvorstellung habe ich mir nicht angeguckt, ich bin völlig unbeleckt ins Spiel gegangen. Nun scheinen stärkere Monster zu kommen und ich hoffe, im Verlauf der nächsten Etappe wird mir eine neue Spezialattacke zugespielt.
    Ich finde den Beginn hübsch anzusehen, aber spielerisch und erzählerisch bisher insgesamt eher zäh.

  3. #3
    Spielzeit: 58 Min
    Ort: Biju (kurz nach der Mine)
    Level: Cilas 7, Illeja 4


    Bisher ist das Spiel überdurchschnittlich. Mir gefällt das Mapping, die Musik und das Intro. Leider finde ich die Eishöhle viel zu lange (auch wenn ich nicht ganz so lange gebrauch habe) oder einfach nur zu unspektakulär. Auch könnten die Fledermäuse etwas weniger Leben vertragen da sie so nur Nerven. In den ersten beiden Dungeon muss man leider auch viel zurücklaufen wenn man irgendwo mal ein Item vergessen hat was das ganze nicht unbedingt besser macht.
    Die Kämpfe werden, sobald man in eine Katze verwandelt wird (und sein Fell und seine Krallen anlegt), schon wesentlich angenehmer. Der Skill ist aber dadurch fast unnütz, da der normale Angriff fast genau so viel Schaden macht.
    Was mich beim ersten Boss gestört hat, dass man nicht sieht wie viel LP er hat. Er und eine Flammen sterben zwar nach jeweils 3-4 Runden aber würde trodtzdem wissen wie viel LP er hat. Die Partnerin die man kurze Zeit später bekommt sollte auf dem gleichen Level wie Cilas sein. Die Mine fande ich ganz in Ordnung, was auch daran liegen könnte das man nun zu 2 unterwegs ist. Ich hätte gerne ein paar Regenarationstränke mehr, da ich vorallem in der zweiten Höhle und beim Boss (bevor ich gemerkt habe das der normale Angriff fast genau soviel Schaden verursacht als der Skill) recht viele gebraucht habe. Bevor ich den kaum vorhandenen Schadensunterschied beim Level kritisiere, warte ich erstmal darauf wie sich neues equippt auf den Schaden auswirkt. Was die Story angeht werde ich mich wohl gedulden müssen, da bisher nicht wirklich was außergewöhnliches passiert ist bis auf die Verwandlung in die Katze.

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