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Thema: now watching / now reading #7

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ernsthaft? Du wusstest nicht, dass Otaku blos Leute sind, die sich viel zu sehr auf irgend ein anrüchtiges Hobby versteift haben?

    Und ja, das Erstellen von diesen Figuren geschah mal weniger professionell als heutzutage. Wobei inzwischen anscheinend viele Leute auf Papercraft umgesattelt ham. Da sind die Produktionskosten dann geringer sobald man das Modell einmal fertig hat.

  2. #2
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Ernsthaft? Du wusstest nicht, dass Otaku blos Leute sind, die sich viel zu sehr auf irgend ein anrüchtiges Hobby versteift haben?
    Naja, ehrlich gesagt dachte ich immer dass das nur für Sci-Fi und Manga/Anime/Videospiele galt - nicht unbedingt für Schusswaffen und so Umso besser dass ich das endlich mal geschaut habe. Man soll ja ab und zu Sachen gucken bei denen man was lernt.
    Und auch cool: Kenichi Sonoda als Character Designer In letzter Zeit stolper ich immer wieder über Werke aus Sonodas Ouvre.

  3. #3
    Die Chuunibyou-OVA war ganz okay. Quasi eine nette Extrafolge, die aber nicht die Höhepunkte der Serie erreichen kann. Leider hat mich auch die Übersetzung von gg ziemlich gestört; nicht die Qualität Übersetzung an sich, sondern ein paar Übersetzungsentscheidungen. Habe damals offenbar ein anderes Release gesehen. Aber dass Dekomoris "desu"-Sätze krampfhaft in irgendwelche Sätze umgeformt wurden, die "death" enthalten, hat mich doch sehr genervt. Und "Mori Summer" gefällt mir auch um Längen besser als "Forest Summer".

    Hab am Wochenende auch mal die beiden Staffeln von Recorder to Ramsel geguckt, quasi als Vorbereitung für Recorder to Ramsel Mi nächste Season. War auch gar nicht so schlecht; die erste Staffel hat es ganz gut geschafft, dass sich die Witze trotz der einseitigen Thematik nicht allzu sehr abnutzen, und die zweite Staffel war eigentlich genau wie die erste. Lediglich der Polizei-Gag war viel zu overused, und ich habe die dumpfe Vorahnung, dass sich daran auch nichts ändern wird.

    Wichtiger aber: Kemono no Souja Erin ist toll! Wirklich wunderschön, der Anime. Habe erst die ersten fünf Folgen gesehen, aber bisher stimmt einfach alles. Das Setting finde ich unglaublich ansprechend, und Erin ist auf dem besten Weg, sich zu den liebenswertesten Charakteren zu gesellen, die ich kenne. Mit 45 Folgen hab ich auch noch viel vor mir, und darüber freue ich mich richtig.
    Wer Guardian of the Spirit mochte und die Serie noch nicht kennt, sollte definitiv einen Blick drauf werfen (und alle anderen eigentlich auch)! Basiert übrigens auf einer Romanverlage der gleichen Autorin.

    Geändert von Narcissu (23.06.2013 um 23:36 Uhr)

  4. #4
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Wichtiger aber: Kemono no Souja Erin ist toll! Wirklich wunderschön, der Anime. Habe erst die ersten fünf Folgen gesehen, aber bisher stimmt einfach alles. Das Setting finde ich unglaublich ansprechend, und Erin ist auf dem besten Weg, sich zu den liebenswertesten Charakteren zu gesellen, die ich kenne.
    Ich fand die Serie zu dunkel für meinen Geschmack. Nett für Kinder, aber nicht unbedingt, was ich in meiner Popkultur-Diät brauche.

  5. #5
    Urgh, Gargantia ist echt abgesackt. Ich habe das Gefühl, dass man den Männern nur die Hälfte der Episoden gegeben haben, die sie gebraucht haben. Erst wurde unglaublich viel Zeit mit nichts vertrödelt und dann wirft man den Plot in 3, 4 Folgen. Hoffentlich bekommen wir in der letzten Folge wenigstens ordentliche Butcherei. Sonst wird das hier letztlich nur eine Enttäuschung sein, die man am besten vergisst.

  6. #6
    FLCL. Jupp, damals war Gainax schon cool, ne?

    Aber mal ernsthaft, mal meinen Hass gegenüber NGE und Gainax' temporärem Output beiseite gelegt: Ich habe FLCL bestimmt mittlerweile zum vierten Male gesehen und es ist immer wieder wunderbar. Wahrscheinlich eine der besten Coming of Age-Stories die ich persönlich kenne. Und mit Abstand eines der am schönsten animierten Dinge im Allgemeinen die es je gab. Ist aber von 2000, somit nix für Nonsense. Eigentlich schade, er verpasst damit so ziemlich die Glory Days von Gainax/I.G. Production.

    Und, öh, naja.

    Haruko ist heiß.

    Geändert von T.U.F.K.A.S. (24.06.2013 um 21:25 Uhr)

  7. #7
    Dude, wie kannst du nur über FLCL reden und dann den geilen Pillow-Soundtrack vergessen?


  8. #8
    Weil es bereits jeder weiß. D'uh. Da fand ich die wunderschöne Anspielung auf John Woos The Killer (inkl. weißer Tauben) schöner. Und die Tatsache, dass GAINAX das Originalfilmposter von Just Heroes (ich wage zumindest zu behaupten dass das von Just Heroes ist) in die OVA eingebaut haben Und ich wette dass Yasoumi Umetsu irgendwo seine Finger im Spiel hatte bei derart detallierten Handbewegungen die man teilweise bewundern durfte. UND EY Robert Rodriguez muss FLCL lieben, soviel wie er daraus geliftet hat für Once upon a time in Mexico. Und die Agents-piling-up-on-top-of-hero-Szene in Matrix Reloaded ist jetzt um einiges mehr albern geworden wo mir aufgefallen ist wo's herkommt...

    Uuuuh es ist einfach so gudd!

    Ach so: Ich hab's nebenbei a) in glorious HD mit b) englischer Synchro geguckt. Und die englische Synchro ist fantastisch gut, ernsthaft Die kommen so nahe ans japanische Original ran dass es fast furchteinflößend ist.

    Geändert von T.U.F.K.A.S. (24.06.2013 um 21:46 Uhr)

  9. #9
    Ich war ja etwas von dem Anime enttäuscht, weil ich nach dem Manga vieeel erwartet habe. Das ist aber lange her, und ich glaube, ich will ihn beizeiten noch mal sehen. Auch wenn nichts an diesen wahnsinnigen Skizzenstil des Mangas rankommt. Das ist SO WUNDERSCHÖN. T__T

    Und ich liebe die Cover.

    Warum besitze ich die Bände eigentlich nicht mehr? *kratzt sich am Kopf*

  10. #10
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ich war ja etwas von dem Anime enttäuscht, weil ich nach dem Manga vieeel erwartet habe.
    Das sagst du jetzt nur weil du das IMMER sagst

    Ich hab ein paar Seiten des Mangas gesehen, aber FLCL funktioniert mMn nur animiert. Für soviel fest verpackte Batshit Insanity langt ein Comic nicht find ich, sorry Genaus owie für mich die Black Lagoon-Serie eine der unterhaltsamsten Action-relatierten ever ist, während der Manga höchstens ein enthusiastisches "Meh." aus mir herauslockt.

  11. #11
    Nee, man kann auch sehr dynamische Comics zeichnen, das würde schon in Ordnung gehen.

    Der Manga allerdings ist Slice of Life für europäische Intellektuelle - er macht kaum Sinn und es passiert nicht wirklich was, aber alles scheint SUPER DEEP und BEDEUTUNGSSCHWANGER.

    IMO.

    Wenn mir danach der Sinn steht, so ziehe ich mir doch lieber noch mal was von Nishioka Kyoudai rein.

  12. #12
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Nee, man kann auch sehr dynamische Comics zeichnen, das würde schon in Ordnung gehen.
    Das ist wahr, ich mag z.B. den Gunsmith Cats-Manga sehr gerne, da funktioniert das wunderbar. Aber ich sag halt nur: Eigentlich funktioniert's für mich animiert besser.

  13. #13
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Nee, man kann auch sehr dynamische Comics zeichnen, das würde schon in Ordnung gehen.

    Der Manga allerdings ist Slice of Life für europäische Intellektuelle - er macht kaum Sinn und es passiert nicht wirklich was, aber alles scheint SUPER DEEP und BEDEUTUNGSSCHWANGER.

    IMO.
    Das würde erklären, warum ich damals so drauf abgegangen bin.
    Auch wenn ich mich kein bisschen an das "Deepe" erinnern kann - war das mit dem Holzhammer oder musste man es interpretieren?

    Im Ernst (ohne diese scherzhafte Aussage ihres wahren Kerns berauben zu wollen ), ich find das Ding einfach megaschön und eben gerade auch total dynamisch und lebendig. Macht einfach Spaß und ist stumpf und passt, der Anime sieht dagegen schon wieder irgendwo zu normal aus. Aber gut, dafür haben sie halt schön mit Musik und so rumgedreht. Vielleicht sollte man auch einfach zwei unterschiedliche Sachen erwarten.

    Zitat Zitat
    Das sagst du jetzt nur weil du das IMMER sagst
    Da ist was Wahres dran, gerade bei den älteren Sachen, die oftmals stark unter ihrer Technik leiden (FLCL zählt natürlich nicht dazu). Da kannst du offenbar besser drüber hinwegsehen, bei mir zerstört das mit Präzision das Gesamtbild. Liegt wohl nicht zuletzt daran, dass irgendein Idiot vor vielen Jahren der Meinung war, ein Mangakapitel auf eine Serienfolge zu strecken. Seitdem muss es eigentlich nur noch bergab gegangen sein. Und an nem Anime sind immer mehr Leute beteiligt, was sie im Durchschnitt wohl auch nach unten zieht. Tendenziell mag ich auch Originalanimes viel lieber als Adaptionen.

    Es gibt aber eine gute Menge an Ausnahmen. Moment, mir fallen auf Anhieb so einige ein ... vielleicht liegst du doch falsch. Black Lagoon fand ich als Manga einfach nur LANGWEILIG und normal, und ich hab es wirklich versucht. Trigun sieht als Manga NOCH schlimmer aus als der Anime und hat nicht halb so viel Atmosphäre. FMA (beide Serien) sacken den Manga total ein. Der Manga is kacke. Von Escaflowne reden wir mal lieber nicht (aber gut, kam afaik auch danach). Und das sind definitiv noch nicht alle.
    Was gar nicht geht, ist dieser richtig formulaische Shonen-Kram. Bleach war sehr cool umgesetzt, aber auch schon zu langsam, der Rest geht gegen die Mangas total unter.

  14. #14
    @steel: Otaku von Jean-Jacques Beineix fand ich auch recht erhellend. Ist aber leider kein Anime, sondern mit Fleisch und Blut.


  15. #15
    Erinnert sich jemand an Nerawareta Gakuen? Ihr wisst schon, dieser Shinkai-like Film von Sunrise. Jetzt ist er draußen und nur so als Warnung: er suckt. Ähnlich wie Tokikake basiert er ein altes Zeitreisen-Novel, setzt es in gewisser Weise fort nicht ohne deutliche Paralellen zur Originalgeschichte einzubauen. Es gibt aber einen gewaltigen Unterschied, man versteht die Story kaum, wenn man das Original nicht kennt. Möglich dass das Novel so bewühmt ist, dass es auf die meisten Japaner nicht zutrifft, alle anderen aber werden in 105 Minuten zu Tode gelabert. Dazu kommt noch, dass weder das Skript, die Regie noch die Charaktere wusste zu überzeugen. Für alle die einfach nur Scenery Porn haben will, muss ich anmerken, dass ich auch in diesem Fall Nerawareta Gakuen nicht uneingeschränkt empfehlen würde. Shinkais Filme haben in der Regel diesen HDR Look, der die Farben deutlich satter darstellen lässt aber das ist gar kein Vergleich zu der Farbwahl von Nerawareta Gakuen. Hier sehen 90% der Szenen aus wie eine Farbexplosion, nebenbei wird auch reichlich mit Glizern und Funkeln um sich geworfen dass es manchmal schon weh tut in den Augen. Man braucht sich einfach nur die ersten 5 Minuten anzuschauen, wo man Zeuge von nicht nur einem Kirschblütenregen sondern gleich einem Sturm wird um zu verstehen, dass Subtilität hier ein Fremdwort ist und das gilt ebenso, nein eigentlich besonders für das Storytelling.
    Der Soundtrack hat bei mir keinen bleibenden Eindruck gemacht, außer dass die paar Vocaltracks ziemlich standard JPop-Kram waren. Irgendwas positives zu berichten? Kana Hanazawa spielt mit vielleicht?

  16. #16
    Zitat Zitat von Akito Beitrag anzeigen
    alle anderen aber werden in 105 Minuten zu Tode gelabert.
    Dem kann ich mich so nicht anschließen. Ich fand die 1.Stunde durchaus unterhaltsam auch wenn sie einige Klischees bedient hat. Aber je mehr die übernatürlichen Kräfte ins Spiel kam desto uninteressanter wurde es. Hätte es nicht gereicht eine Geschichte über einen Zeitreisenden zu erzählen und sich größtenteils auf die Romanzen zu fokussieren? Hätte mir jedenfalls wesentlich besser gefallen.
    Grafisch fand ich es aber gut und die Musik war zwar nicht sonderlich einprägsam aber ich fand sie durchaus passend.

  17. #17
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Dem kann ich mich so nicht anschließen. Ich fand die 1.Stunde durchaus unterhaltsam auch wenn sie einige Klischees bedient hat. Aber je mehr die übernatürlichen Kräfte ins Spiel kam desto uninteressanter wurde es. Hätte es nicht gereicht eine Geschichte über einen Zeitreisenden zu erzählen und sich größtenteils auf die Romanzen zu fokussieren? Hätte mir jedenfalls wesentlich besser gefallen.
    Grafisch fand ich es aber gut und die Musik war zwar nicht sonderlich einprägsam aber ich fand sie durchaus passend.
    Problem wäre nur, dass die Charaktere einfach nur wandelnde Tropes waren. Ich hab nach 10 Minuten das Liebesdreieck bemerkt, das nebenbei gesagt zur klischeehaftesten Sorte gehört, ich bin mir nicht sicher, was man daraus hätte rausholen können. Lediglich die Romanze zwischen Harukawa und dem Schönling könnte davon profitieren denn sie existiert eigentlich nur ihrer Existenz wegen, sowas unentwickeltes seh ich wirklich selten.

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