Puh, naja. Ich habe Haibane Renmei als ein etwas anstrengedes, symbolüberladenes Teeniedrama in Erinnerung. Den scheinbaren Interpretationsspielraum habe ich als beschränkter empfunden, als es mir die Serie weißmachen wollte. Die zentralen Motive etwas uninspiriert zusammengeschraubt (Hard-Boiled Wonderland, Kinderbibel, Einführung in den cartesianischen Leib-Seele-Dualismus, "pity-me-i'm-japanese!"-Zauberformel). Aber das Opening war schön. Und insoweit unterhaltsam und gut gemacht, dass ich das Zeugs zu Ende gesehen habe. Und um ehrlich zu sein: die Serie hat genau die richtigen Knöpfchen gedrück um mich wie eine 14-jährige korrumpierte Teenagerin fühlen zu lassen. Das ist auch was.![]()
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