KANI KANI KANI KANI
Oh Sakuranet.
--Du hattest schon x Chancen bekommen, die du nie genutzt hast. Man hat so oft versucht dir zu helfen und dennoch ignorierst du alles! Anstatt dass du hörst, was man dir sagt, pisst du den Leuten lieber weiter ans Bein! Du bist hier im Forum nicht mehr erwünscht! Jeder neue Account von dir wird von uns gebannt werden! ~ Knuckles
Von Sonntag bis Dienstag Psycho-Pass durchgesuchtet. Definitiv interessant und intelligent. Lohnt sich Zetsuen No Tempest eigentlich? Die ersten beiden Folgen gefielen mir wegen der Erzählweise und dem schnellen Tempo, mit dem sich alles fortbewegt, überhaupt nicht.![]()
Also ich finde, dass allein in der ersten Episode total viel passiert und alles nur schnell-schnell abgearbeitet wird, ohne dass man dem ganze Zeit lässt, sich zu entwickeln.
Den Eindruck hatte ich zwar nicht aber in der Serie wird schlussendlich wesentlich mehr geredet als gekämpft wird, leider auch an Stellen an denen ich mir einen spannenden Kampf als Abschluss gewünscht hätte.
Die Story wird also noch sehr gut aufgebaut, aber was mir bei der Serie gefehlt hat war ein guter Antagonist. Gab zwar eine Person die diese Rolle einzunehmen schien aber als es dann zur Konfrontation kam fand ich den eher lächerlich.
@Byder: Ich finde, es lohnt sich schon, Zetsuen no Tempest zu gucken. Der Anime lässt sich wunderbar in zwei Hälften teilen. Die erste ist ziemlich dunkel und konzentriert ich auf Mahiro und Yoshino, die zusammen unterwegs sind. Nach und nach wird immer mehr von ihren Hintergründen offengelegt. Der zweite Teil macht dann quasi eine komplette Wendung und entwickelt sich so, wie ich es niemals erwartet hätte – jetzt nicht nur auf die Story bezogen, sondern auf die ganze Art und Weise wie der Anime sich anfühlt.
Für die Story braucht es etwas Suspension of Disbelief, aber allein der Soundtrack ist schon so großartig, dass man sich den Anime in jedem Fall gut ansehen kann. Er hat mir letztlich nicht so gut gefallen wie ich mir erhofft hatte, aber ich hatte trotzdem viel Spaß daran.
Kämpfe gibt es allerdings wirklich kaum, was ich aber sehr gut fand, weil die wenigen, die da waren, deutlich unter dem gewohnten BONES-Niveau waren (z.B. FMA, Darker Than Black).
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Ihr Gesicht sieht aus wie 'ne Bärchenwurstscheibe.
Aber zum Thema "What the fuck were they thinking?": Was zum fick waren sie denkend bei der zweiten Häflte von "Witchblade", als der Anime komplett in die Eisen geht und statt glorreichen sleazigen Kampfszenen plötzlich a) voll Schlecht-Drama (nicht Gut-Drama, Schlecht-Drama - as in Exposition Dumping-Drama) und b) politkritisch wird?
Ja, denn ich erwarte einen Kommentar zu politischen Konsensthemen des 21ten Jahrhunderts von einer Serie, in der die Protagonistin so bummelig 60% der Zeit so rumrennt:
Das war ein Scherz, nebenbei erwähnt, die Mutter-Tochter-Beziehung ist das Einzige was die Serie an diesem Punkt noch zusammenhält, und die kann man durchaus ernstnehmen, trotz des Blade-Outfits
Aber trotzdem: Was zum Fick, Gonzo??? Ihr hattet mich bereits im Sack mit diesem Fast-Meisterwerk und dann pullt ihr 'nen "Highschool of the Dead" kurz bevor ich dabei bin, stolz und oberkörperfrei zu verkünden dass "Witchblade" das beste Dings seit sonstwas ist. Fuck! Kann ich nicht einmal über eine "Heiße Tussis zerlegen Scheiß"-Serie stolpern der nicht auf halber Strecke die Puste ausgeht (Black Lagoon und die meisten Teile von Ikki Tousen mal ausgenommen)? UUUUUGGGGH!
Wenn ich Ikki Tousen (bzw. Battle Vixens - geiler Titel, ich weiß) beschreiben müsste, würde ich sagen: Denk dir Tenjou Tenge mit a) einem Plot der nicht die Dichte einer sterbenden Sonne hat und b) mehr Eiern.
Weiß ich dochAber trotzdem trifft die Serie irgendwie einen Nerv bei mir. Weiß nicht genau wieso, vielleicht ist es nur der wirklich blatante Fanservice gemixt mit den recht cool gemachten Kampfszenen, aber ich wünschte einfach, dass sie dann auch dabei geblieben wären und nicht noch den Böse Coorperation-Subplot-Schwurbel vertieft hätten. Denn das hat dem ansonsten freudigen Treiben fast das Genick gebrochen soweit. Mal schauen, ob die Serie noch die Kurve kriegt (ich hoff's ja).
Wie meinen? ôO
Den Ikki Tousen-Manga habe ich noch nicht gelesen, hab es aber wohl vor weil mich die (erste) Serie doch recht stark geflasht hat. Bei Tenge ist mir mittlerweile nach einer kurzen Lektüre bekannt dass der Manga um einiges mehr Fleisch (in jeder Hinsicht, hurr hurr) hatte als der Anime.
Außerdem habe ich ein Faible für Mädels mit Augenklappe. Mh
@Ianus:
"Tarot Witch of the Black Rose"? Ich würde ja danach googlen, aber auf Arbeit ist es mir ein bisschen zu riskant...![]()
Hör mal auf Kanokon zu bashen, ey!
Und Ikkit Tousen Staffel 1 kann man auf jedenfall gucken und gut unterhalten werden. Ich fands bei der gleichen Thematik, die steel ja schon genannt hat, auch irgendwie besser als Tenjou Tenge. Vielleicht weil das einfach mehr bescheurt war und sich nicht so ernst genommen hat wie Tenjou Tenge.
KA wie das mit späteren Staffeln aussieht, die kenn ich nicht.
Da diese Season wieder mal ein paar Sequels laufen, deren Vorgänger ich nicht gesehen habe, habe ich mal beschlossen, das nach und nach aufzuholen. Immerhin waren Chihayafuru und Minami-ke das beste, was mir die Animes der letzten Season gebracht haben.
Angefangen habe ich mal mit Ore no Imouto ga Konna ni Kawaii Wake ga Nai. Die normalen zwölf Folgen habe ich jetzt gesehen, die übrigen vier dann in den nächsten Tagen.
Ich muss sagen, dass mich der Anime wirklich selten gut unterhalten hat. Bis auf wenige Ausnahmen hatte ich wirklich viel Spaß am Gucken. Dieser Unterhaltungswert war aber mit Abstand die größte Stärke vom Anime, denn ich muss ehrlich sagen, dass mir weder Charaktere noch Story oder der Verlauf wirklich gefallen haben. Die Grundidee bietet sich natürlich unheimlich für die vielen unterhaltsamen Situationen an, aus denen der Anime auch viel gemacht hat. Drei ziemlich wichtige Punkte haben mich aber ziemlich gestört.
1) Der Anime gibt vor, dass Eroge das Thema sind. Dafür werden sie aber wirklich reichlich oberflächlich und einseitig behandelt. In der gesamten Serie erfährt man wirklich nichts darüber, was mehr tut als an der Oberfläche zu kratzen. Es gibt keinerlei Entwicklung und keinen Informationszuwachs im Verlauf, und es wird niemals verständlich dargelegt, warum die Schwester denn überhaupt ein so großes Interesse daran hat. Eroges wurden hier eher als Mittel zum Zweck genutzt, um Unterhaltung zu garantieren, sind aber nicht glaubwürdig in die Handlung integriert worden.
2) Zu viel tsun-tsun. Nachdem ich genau das gedacht habe, ist hat der Anime das eine Folge später auch selbst erklärt. Aber diese Selbsterkenntnis hilft leider nicht viel, wenn sie erst drei Folgen vor dem Ende kommt. Es gab echt 'ne Menge Momente, in denen ich mir gewünscht hätte, dass der Bruder seiner verdammten Schwester endlich mal sagt, dass er nicht ihr Sklave ist. Das ging echt gar nicht, besonders weil er es selbst immer mit dem leeren Argument begründet hat „Ich bin immerhin ihr Bruder, also ist das nur normal für mich“. Damit geriet auch seine Glaubwürdigkeit stark in Mitleidenschaft. Die letzten beiden Folgen, in denen die Schwester dann doch mal endlich ein bisschen dere wird, sind aber absolut keine Entschuldigung für die zehn Folgen davor.
Die tsun-tsun-Dialoge zwischen der Schwester und Kuroneko wurden auch viel zu lange beibehalten und irgendwann waren sie nur noch ermüdend.
3) Das Melodrama. Davon gab es zwar nur zwei oder drei Stellen, aber als der Anime versucht hat, dramatischer zu werden, ist er grandios gescheitert. Es gab genau eine Folge, die ich absolut nicht mochte, und das war die Folge mit dem Anime. In dieser Folge hat der Anime es wirklich geschafft, fast alle Charaktere in eine furchtbare Richtung zu lenken. Zuerst die ganze Sache mit dem Anime überhaupt; so sehr hätte die Geschichte nicht übers Ziel hinausschießen müssen. Die Schwester ist dann natürlich noch so unglaublich naiv mit ihren Vorstellungen, weshalb sie nach dem Gespräch mit den Animeleuten natürlich am Boden zerstört ist. Bis dahin war es ja eigentlich schon genug, aber erst dann fing der furchtbare Teil ja erst wirklich an: Der Bruder erscheint zur nächsten Besprechung und versucht, seine Schwester zu verteidigen (ohne eine Ahnung davon zu haben, was überhaupt Sache ist). Nach negativer Resonanz meldet sich dann plötzlich Kuroneko zu Wort, bekundet offen ihren Neidhass zur Schwester und beschuldigt den Produzenten (?) anhand von fadenscheinigen Argumenten, auch neidisch zu sein, was der Grund dafür ist, dass er so furchtbar mit der Originalgeschichte des Buchs umgeht. Die Krönung ist dann die darauf folgende melodramatische Rede des Bruders über die Träume und Gefühle seiner Schwester. Seriously. Und am Ende der Folge ist natürlich dann alles in Ordnung, und man erfährt nie wieder etwas von dem Anime.
Es ist erstaunlich, wie gut mit der Anime trotz dieser doch recht starken negativen Punkte gefallen hat. Gab auch viele nette Szenen, und vor allen Dingen immer wieder Situationen, die beste Unterhaltung garantiert haben. Scheint ja einige Leute zu geben, die dem Anime eine große Aussagekraft, eine kulturelle Bedeutung oder einen tieferen Sinn anhängen wollen. Ich habe davon nichts gemerkt, ganz im Gegenteil. Es war wirklich gute Unterhaltung, aber mehr nicht.
Als nächstes nehme ich mir mal Nyaruku-san vor. Samurai Girls würde ich vermutlich nicht aushalten. An To Aru bin ich interessiert, aber das sind ziemlich viele Folgen. Yondemasu yo, Azazel-san (2011) werde ich mir sicherlich auch ansehen. Glass no Kamen (2005) interessiert mich, aber Glass no Kamen desu ga ist ja nur so ein Mini-Anime. Hayate no Gotoku hat auch furchtbar viele Folgen und von Uta no Prince-sama: Maji Love 1000% verspreche ich mir nicht viel.
Space Brothers wollte ich mir auch mal ansehen, das scheint ja recht gut zu sein. Jojo wollte ich eventuell noch nachholen, und Shirokuma Cafe ist sicherlich ganz nett zum zwischendurch schauen. Wie Lucky Star oder Gintama, die haben sich auch wunderbar dafür geeignet. Speaking of which, bei Gintama will ich auch mal ab Folge 50 weitermachen. Also, gibt noch viel zu sehen.![]()
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Geändert von Narcissu (11.04.2013 um 01:06 Uhr)
Der Light Novel ist besser. Da kommt es überhaupt nicht zum Anime, ihr Fanfic wird blos geklaut und von einer anderen Frau veröffentlicht. Der Bruder hat dann ein Gespräch mit dieser Dame und die ganze Sache wird begraben. Der Effekt auf Kuroneko bleibt derselbe, da kaum zu übersehen ist, dass er für jemand, der vorgibt ein totaler Slacker und Underachiever zu sein ein äußerst ernster und verantwortungsbewusster Mensch ist.
Glass no Kamen ist recht nett, wenn du die Trainingssequenzen aus Mila mochtest - effektiv ist es nämlich eine Sportserie der Periode.
Niemals, nie!
Wundervoll. Als Sekundärlektüre empfehle ich dir diesen Blog, der die meisten Anspielungen aufschlüsselt und auch wieder bei Season 2 dabei ist. Sehr praktisch und unterhaltsam.
Du sprichst von Witchblade. Die Serie hat sich nie wirklich über die Qualität der Handlung verkauft, bro. Das ist nicht Promethea, das ist BOOB WINDOW ON THE COVER, COVER DRAWN BY AN ARTISTS SUPERIOR TO THE ONE DOING THE INSIDE ART YOU MUST BUY.
Obwohl zugegeben, Stjepan Šejićs aktuelle Designs sind recht gut und das einzige Problem, dass ich mit der Angelus Miniserie hatte war dass sie zu kurz ausfiel um die Charaktermotivationen anständig durchscheinen zu lassen. Stjepan Šejić scheint generell cooler zu sein, als der Rechteinhaber der Serie erlaubt.